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Thema: Firmenreiserichtlinien: was wird erstattet oder wie zählen wir Erbsen

  1. #341
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    Zitat Zitat von AndreasCH Beitrag anzeigen
    Und? Ich sehe meinen Firmenwagen als Lohnanteil und Subventionierung meines Arbeitsweges, bis auf zu den Messen in Parma und Augsburg mache ich alles ab Flughafen ZRH oder MUC. Und Parma auch nur solange, bis es endlich eine Flugverbindung gibt.
    wobei, mit PKW Parma oder andere Feinkost Location in Italien habe ich immer gern mit dem Auto gemacht und auch gern abends gefahren. Der Passat war dann immer schön beladen mit tollen Sachen in 6er Kartons oder Schinken. Eigennutz dient den Firmenwohl. Alle happy
    tix, AndreasCH und el_philipo sagen Danke für diesen Beitrag.
    Ist das Gepäckstück noch so klein, der Zoll der schaut immer rein !
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  2. #342
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    Zitat Zitat von odie Beitrag anzeigen
    Und wen die DB natürlich mal wieder verspätung hat und dein Anschluss weg ist bezahlt dich dein Chef fürs warten? Sorry mag sein das hier meine Weltanschauung etwas anders ist, aber ich verstehe nicht warum man einen Firmenwagen BRAUCHT und sich bezahlen lässt um dann hinterher Taxi zu fahren.
    Das hängt jetzt sicher vom Job ab, aber bei uns gibt es keine Firmenwagen. Ist vielleicht in Deutschland unvorstellbar, kommt hier durchaus vor. Privat habe ich auch kein Auto.. Lieber nehme ich, wenn ich mal eins brauche (~30-50 Tage im Jahr) eins vom Flughafen oder Bahnhof mit. Kommt bei der Nutzung, die ich habe, auch deutlich billiger als besitzen (mal unterstellt ich will nicht nen 10 jährigen Opel Corsa..).

    Dienstlich würden Autos auch nichts bringen bei uns, denn Termine in der Stadt mache ich schneller und zuverlässiger mit Bus und Tram, Termine in der Schweiz ebenfalls schneller und zuverlässiger und vor allem auch produktiver mit der Bahn. Danach sind wir dann aus ganz banalen Zeitgründen schnell beim Flieger.

    Hängt natürlich auch etwas damit zusammen, dass unsere Kunden tendenziell an Zentrumslagen sind und nicht irgendwo auf der grünen Wiese - da geht es dann tatsächlich schwer ohne Auto. Das wäre wohl auch der einzige Fall, wo Autos im Dienstreiseverkehr wirklich Sinn machen.
    flo.e und xcirrusx sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #343
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    Zitat Zitat von technikelse Beitrag anzeigen
    Ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber zwingt seine Mitarbeiter nicht nach einem langen Arbeitstag sich noch stundenlang Rücklichter anzuschauen. Firmenwagen heißt nicht Fürsorge vergessen. Ich werde einen Teufel tun als mehr als 120km für die Firma mit dem Auto zu fahren. Der Arbeitgeber, der das nicht akzeptiert soll allein mit seinem Firmenwagen fahren. Wenn ich Fernfahrer hätte werden wollen, hätte ich diesen Beruf gewählt.
    Zitat Zitat von Niehoffbt Beitrag anzeigen
    Wenn unsere MA deine Einstellung hätten, könnten wir den Laden zumachen.
    Seid Ihr ne Spedition?
    offtherecord, economyflieger, un_lustig und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #344
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    Zitat Zitat von Niehoffbt Beitrag anzeigen
    Wenn unsere MA deine Einstellung hätten, könnten wir den Laden zumachen.
    Wenn du für myTaxi oder MyDriver arbeitest dann kann ich das nachvollziehen :-)
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  5. #345
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DFW_SEN
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    Zitat Zitat von XT600 Beitrag anzeigen
    Stell dir vor dass man mit Tariflohn letztlich mehr verdienen kann als mit Ahteh. Keine Diskussion über Ziele erreicht um überhaupt das jährliche Ahteh Gehalt zu bekommen.
    Du willst also ernsthaft behaupten dass bei euch die Tarifmitarbeiter mehr als eurer Senior Management verdient... Einbildung ist auch eine Bildung......

  6. #346
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    Zitat Zitat von alex42 Beitrag anzeigen
    Fahr' mal als Externer für einen öffentlichen Kunden (also mit 80-Euro-Limit, aber ohne Zugriff auf die Rabattverträge der Bundesreisekostengesetzvermittlungsdingsbumsstelle ) in eine Stadt wie Zürich. Mit Glück gibt's ein Guesthouse oder ein Ibis Budget am Stadtrand. Aber auch nur mit Glück.
    Also wo du die 80€ für Zürich her nimmst ist mir nicht klar. Für mich gilt auch das BRKG und für die Tagessätze und Ubernachtungskosten im Ausland gibts ein ganz schönes Dokument namens ARVVWV (Google fragen.. tippe grade auf dem Handy) da steht z.B. für die Schweiz für 2017 169€/Nacht. Das reicht wohl nicht für das Dolder Grand, aber dafür kommt man auch in Zürich in der Stadt unter.

  7. #347
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    Zitat Zitat von DFW_SEN Beitrag anzeigen
    Du willst also ernsthaft behaupten dass bei euch die Tarifmitarbeiter mehr als eurer Senior Management verdient... Einbildung ist auch eine Bildung......
    Er meint Einsteiger-Ahtehs am unteren Ende der Ahteh-Nahrungskette und vergleicht sie mit alten Tarifhasen. Solche Konstellationen gibt es durchaus.
    Er berücksichtigt aber nicht, dass Ahteh MA auch nicht um ihr Gehalt betteln müssen sondern häufig (kenne es nicht anders) einen Fixanteil und einen variablen Anteil des Gehaltes haben. Bei manchen (z.B. Sales) ist der variable Anteil deutlich höher als bei anderen (Produktentwicklung). Und Tarifmitarbeiter können sich auch nicht ziel-und planlos den ganzen Tag die Falten aus dem Sack schlagen. Es sei denn unser Freund ist Beamter und arbeitet in einer dafür bekannten Behörden. ;-)
    DFW_SEN sagt Danke für diesen Beitrag.
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  8. #348
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Snappy
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    Zitat Zitat von DFW_SEN Beitrag anzeigen
    Du willst also ernsthaft behaupten dass bei euch die Tarifmitarbeiter mehr als eurer Senior Management verdient... Einbildung ist auch eine Bildung......
    Bei uns fangen AT-Gehälter übrigens bei etwa 4000 Euro im Monat an (Tarif endet bei 3.200 Euro), da ist man noch lange nicht im „Senior Management“. Und es gibt durchaus Tarifmitarbeiter mit außertariflichen Zulagen die mehr verdienen als echte ATs.

  9. #349
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    Es gibt auch pseudo AT die weniger verdienen als der höchste Tarif. Wird oft auf Seiten der AG argumentiert mit viel Reisen...

    Es gibt aber auch Grünlinge die keine Ahnung haben und eingestellt werden als AT . Hängt auch vom Betrieb ab wenn dieser nicht tarifgebunden ist und den Tarif als mehr oder weniger Richtlinie sieht für Produktion und Sachbearbeiter und alles andere dann Pseudo AT ist.

    By the way. Das Thema hatten wir schonmal mit tollen Titeln hantieren wie Senior Sales Director, Junior Sales Director oder Manager etc. Gebe den leuten nen tollen Titel und packe ihn in AT zu weniger Geld.

    senior kann ja alles heißen

    Entweder die lange Betriebszugehörigkeit oder Erfahrungen im entsprechenden Job.

    Kenne krasse Beispiele wie Sales Manager der erst junior dann normal dann Senior nach 10 Jahren wurde.

    Wechselte zu einer anderen Firma und hat hart verhandelt dass sein Titel nicht Junior war weil in dem Laden es nach Betriebszugehörigkeit geht.

    Kann mann nur Kopf schütteln.
    Geändert von honk20 (25.11.2017 um 08:23 Uhr)
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  10. #350
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    Standard Was habt ihr für eine Reiserichtlinie?

    Hallo zusammen,

    ich habe es an anderer Stelle angedeutet, dass ich mich beruflich neu orientieren möchte. Ich habe mich bei einigen Unternehmen beworben und da wird es weiter gehen. Was mich tatsächlich interessiert ist die Reiserichtlinie; aber ich fühle mich nicht ganz wohl dass im Gespräch oder so zu fragen. Weil ich das Gefühl habe, eigentlich sollte es um sowas nicht gehen. Aber für mich geht's halt schon ein bisschen so. Hintergrund ist, bei meinem Unternehmen, als ich eingestiegen bin, war die Richtilinie: 2. Klasse Zug + max. 3 Sterne Hotels. Egal was es kostet. Aber nicht mehr als 3 Sterne. Auch nicht fliegen. Außer die GF erlaubt es schriftlich. Was sie nicht tut. Mittlerweile habe ich eine BahnCard 100 für die 1. Klasse und darf in 4 Sterne Hotels. Aber auch nicht in 5*****, selbst wenn die günstiger sein sollten. Aber immer noch nicht fliegen.

    Wäre es fein hier zu fragen: wo arbeitet ihr? Welches Level habt ihr (Beginner, etabliert, Top) und wie dürft ihr Reisen? Zug/Flug/Hotel würde mich interessieren. Ich weiß nicht, was woanders üblich ist und habe echt keine Lust wieder in der 2. Klasse zu landen und im ibis. Möglicherweise wollt ihr euch auch nicht zu eurem AG äußern, aber von einem Freund, was ihr so gehört habt oder so.

  11. #351
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    Wenn deine Tätigkeit (im IT Consulting, richtig?) viele Dienstreisen mit sich bringt dann ist die Reiserichtline ein nicht zu vernachlässigender Punkt in den Gesprächen.

    Was "geht" richtet sich - wie meistens - nach der Größe des Unternehmens. Wenn du in einem der großen "Häuser" landest, dann ist die in Stein gemetzelt und es gibt kein Ruckeln. Das soll wiederrum nicht zwingend bedeuten, dass die Reiserichtlinie "basic" ist. Im Gegenteil würde ich eher sagen: je größer das Haus, desto höher der eigene Prestige-Anspruch, das Image etc. Aus Kundensicht spielen die "paar Euro" Unterschied ab gewissen Rechnungsbeträgen keine Rolle mehr, "Peanuts".

    Aus der Transaktionsberatung auf rechtlicher Seite kann ich sagen, dass es Unternehmen gibt, die ihre Mitarbeiter ab Tag 1 grds. und unabhängig von der Strecke in C, wohlgemerkt full-flex, fliegen und in einem Hotel ihrer Wahl übernachten lassen.
    Erstere Regelung ist "set in stone" - mE zumindest für innerdeutsche Flüge unnötig, aber so be it - die Regel wurde von Personen verabschiedet, die auch selber fliegen müssen, und wird mithin nicht ganz uneigennützen Gedanken zugrunde liegen. Hierfür werden dann schonmal 1200€ für einen FRA-TXL-FRA pro Person fällig. Heavy shit, wenn du mich fragst.
    Zweites soll "nach eigenem Ermessen" gehandhabt werden, d.h. wenn das 5* Hotel 500€ kostet und 4* nur 200€ sollten es für den Zeitraum eben "nur" 4* werden. Vorgabe hier aber: Buchung nur beim Hotel direkt - teilw. mit Corporate Rate, primär aber um die Privatbereicherung aus Bonusprogrammen (10x ÜN gebucht, 1x for free aufs "Nutzerkonto") oÄ zu vermeiden - nicht selten sind die Raten über 3rd parties eben doch etwas teurer um die Kosten für die Vorteile wieder auszugleichen.
    mE völlig ausreichend, zumal man ja den lieben langen Tag ohnehin beim Mandanten/im Visitors Office verbringt und nicht die Füße in den Whirlpool stecken soll. Mir reichen 4* grundsätzlich, der Aufpreis ist es mir in den allermeisten Fällen nicht wert.
    Taxikosten: no one cares (solange der Mandatsbezug aus Abhol/Ankunftort ersichtlich ist).
    MyDriver etc: in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern grds. verboten (Argument: Taxi tuts auch)

    RL wurde beim dritten Interview durch den Arbeitgeber angesprochen. Klang für mich in Ordnung. Einerseits leg ich es nicht auf viele Reisen an, andererseits war ich mir sicher dass sich die Damen und Herren, für die man tätig wird, selbst in keiner Weise einschränken würden.

    In manchen der "Big Four" Unternehmensberatungen wird das differenzierter gehandhabt.
    Sprich als "Junior" fliegst du innereuropäisch Y. Das mag sich, je nach Sparte, nach 3-4 Jahren ändern und dann fliegst du in C.
    Hotel ist dabei egal: Ritz in Berlin, Sofitel in Frankfurt. As you please.
    Taxikosten: nur zwischen 21 Uhr und 6 Uhr sowie in dringenden Fällen (=verspäteter Flug, daher späte Ankunft, bevorstehendes Meeting).

    Lange Rede, kurzer Sinn:

    ohne zu wissen wie groß deine möglichen Arbeitgeber sein werden kann man hier nur schwere Prognosen treffen.

    Wirst du viel reisen? Sprich es an. Ggfs. auch durch Vergleich zu deinem jetztigen/ehemaligen Arbeitgeber. Frag, ob du die BC 100 1. Klasse "mitnehmen" kannst.
    Bist du neugierig, willst es aber im Interview nicht ansprechen? Ruf am Tag nach dem Interview an, überleg dir zwei-drei Follow Up Fragen, und sprech deinen HR-Advisor in einem Nebensatz drauf an. So verringert sich die Anzahl deiner "Gegenüber" wenn du die Frage stellst.

    Wenn du mehr Informationen (Größe, Umsatz, ggfs. auch Location von deinen in frage kommenden AG) nennst kann man hier vllt. genaueres erklären und erfahren.


    Nachtrag: falls du dir Hoffnung auf eine nachvollziehbare und in sich schlüssige Reiserichtlinie machst - so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen. Vielem liegt an der einen Stelle ein Gedanke zugrunde, der an anderer Stelle nicht nachvollzogen werden kann.

  12. #352
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    Für mich gilt das Bundesreisekostengesetz.
    Flüge in Y, interkont. theoretisch in C nach vorheriger Genehmigung. Unsere Chefs fliegen aber selber auch nur Y+, aus Kostengründen, d.h. i.d.R. ist nicht mehr drin außer mal Ein Upgrade oder Award in C.
    Bahn ab 2h 1. Klasse, Taxi nur zwischen 23 und 6 Uhr oder mit besonderer Begründung. Für Hotel gibts jährlich neue Raten, genau wie für das Tagegeld, festgelegt in den ARVVWV

    Ich buche aber alle meine Reisen unter diesen Randbedingungen selbst, d.h. normalerweise fahre ich damit schon ganz vernünftig.

    Bei 1-5 Langstrecken und vielleicht 5 innereuropäischen und 5 innerdeutsch Trips pro Jahr lebe ich gottseidank weder im Flugzeug noch in Hotels, da finde ich das OK.

  13. #353
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    Für mich gilt auch BRKG und gehandhabt wird es wie von mic13 beschrieben.

    Bei Unterkünften orientiert man sich an den Preisen und nicht an Sternen. Die Höchstwerte dürfen ohne besondere Genehmigungen überschritten werden, wenn die Preislage im benötigten Zeitraum nachweislich höher ist.

    Wir haben einen relativ kleinen Fuhrpark, so dass man für innerdeutsche Dienstreisen bevorzugt Dienstwagen benutzen soll. Zum Glück gibt es fast immer mehr Dienstreisende als Fahrzeuge, so dass man dazu nicht gezwungen wird und gleich Bahn oder Flug beantragen kann. Fliegen statt Bahnfahren ist erlaubt, wenn es günstiger ist oder mindestens einen halben Arbeitstag spart. Als Vergleichsbasis gilt die Summe aus dem aktuellen Sparpreis für die Hinfahrt und dem Flexpreis für die Rückfahrt. Da ist fliegen oft billiger. 1. Klasse ab 2 Stunden. Flüge in C habe ich nie angefragt, bucht bei uns generell niemand, höchstens Premium Eco auf Langstrecke.

    Ein Negativpunkt bei uns aus meiner Sicht ist, dass bei Hinreisen die Abreise bereits ab 6 Uhr morgens als zumutbar gilt, so dass die Anreise am Vorabend nicht genehmigt wird (genauer gesagt die zusätziche Übernachtung - fahren darf man wann man möchte), wenn man um 6 Uhr aufbrechen könnte und zum Termin rechtzeitig erscheinen würde. Für Frühaufsteher sicher kein Problem, da ich aber nach dem Frühaufstehen ganztägig Konzentrationsprobleme habe, muss ich in solchen Fällen die erste Nacht privat buchen und versuche daraus das Beste zu machen, indem ich am Vortag frei nehme und am Zielort oder unterwegs Sightseeing/Kultur mache.

    Festanstellung, mittlerer Entscheider.
    el_philipo sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #354
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    Büro in Frankfurt.

    Innterdeutsche Reisen mit Bahn (2. Klasse + Sitzreservierung) oder eigener Firmenwagen mit Tankkarte.
    Hotels in Deutschland "Achte auf das Geld aber achte auch auf dich". Tolle aussage Will heisen: Wenn ich heute in ner Pension für 40€ die Nacht absteige, sagt keiner was, wenn ich morgen mal im Steigenberger für 140€ die Nacht absteige. In Mittel sollten wir uns unter 80€ bewegen.

    Taxi nur wenns mit U- S- Straßenbahn nicht erreichbar ist. Bus mutet uns keiner zu. Das manche trotzdem Bus statt Taxi fahren wird wohlwollend zur kentniss genommen.

    Internationale Dienstreise: Da gibts neben mir nur noch 4 weitere Kollegen die international Reisen. Von daher ist da relativ wenig reklementiert. Fliegen generell in der Y, dafür kann ich aber auch Exit Row buchen. Hotels im Ausland sind garnicht reklementiert. Es heist immer "Buche was günstiges, mindestens 8 Sterne bei Booking und Zentral bzw. Nah beim Geschäftspartner".

    Generell: Wir sind ein Mittelständler mit ca. 350 Mitarbeitern wovon ca. 40 regelmäßig auf Dienstreise sind. Generell ist es bei uns eher so, dass Außendienstler die generell eher aufs Budget schauen (Passat statt A6, ETAP/IBIS/B&B statt Steigenberger) sich auch bei den anderen Reisekosten etwas weiter aus dem Fenster lehnen dürfen. Chef sagt immer "Geizen sie nicht bei den Reisekosten aber übertreiben Sie es auch nicht".

    Also bei uns wird das sehr locker gesehen.
    BBBuddy und el_philipo sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #355
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    Klingt sehr vernünftig - Sitzplätze reservieren im Zug erlaubt, im Flugzeug verboten (Logilk?), wrid aber in der Regel durchgewunken (standort und Chef abhängig)

    Hotelpreise ändern sich doch wie Schall und Rauch. Heute ein "Steigenberger" für 60€ gebucht, kostet das selbe morgen 250€.

    Mit deinen 40€ Hotels in Deutschland musst du in bestimmten Gebieten ange suchen (zB. Städten mit Hotel-Shortage, auch auf dem Land wird es für 40€ extrem schwierig, ausser es sidn echte 60er-80er Jahre Einzelzimmer 11qm, kleines Bett und Bad farbig gefliest?
    ProfThax sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #356
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    Zitat Zitat von XT600 Beitrag anzeigen
    Sitzplätze reservieren im Zug erlaubt, im Flugzeug verboten (Logilk?)
    Dahinter steckt eine relativ einfache Logik: Wenn du fliegst, bekommst du auch ohne Reservierung garantiert einen Sitzplatz - wenn du ohne Reservierung Bahn fährst, nicht.
    meilenfreund, _AndyAndy_, on_tour und 7 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  17. #357
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    Zitat Zitat von Löwe Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich habe es an anderer Stelle angedeutet, dass ich mich beruflich neu orientieren möchte. Ich habe mich bei einigen Unternehmen beworben und da wird es weiter gehen. Was mich tatsächlich interessiert ist die Reiserichtlinie; aber ich fühle mich nicht ganz wohl dass im Gespräch oder so zu fragen. Weil ich das Gefühl habe, eigentlich sollte es um sowas nicht gehen. Aber für mich geht's halt schon ein bisschen so. Hintergrund ist, bei meinem Unternehmen, als ich eingestiegen bin, war die Richtilinie: 2. Klasse Zug + max. 3 Sterne Hotels. Egal was es kostet. Aber nicht mehr als 3 Sterne. Auch nicht fliegen. Außer die GF erlaubt es schriftlich. Was sie nicht tut. Mittlerweile habe ich eine BahnCard 100 für die 1. Klasse und darf in 4 Sterne Hotels. Aber auch nicht in 5*****, selbst wenn die günstiger sein sollten. Aber immer noch nicht fliegen.

    Wäre es fein hier zu fragen: wo arbeitet ihr? Welches Level habt ihr (Beginner, etabliert, Top) und wie dürft ihr Reisen? Zug/Flug/Hotel würde mich interessieren. Ich weiß nicht, was woanders üblich ist und habe echt keine Lust wieder in der 2. Klasse zu landen und im ibis. Möglicherweise wollt ihr euch auch nicht zu eurem AG äußern, aber von einem Freund, was ihr so gehört habt oder so.
    Habe just gewechselt, mir da auch die Thematik Reisekosten im finalen Gespräch erklären lassen, da der vorherige AG dort anfing *unbequem* zu werden.

    Zitat aus dem Vertrag:
    §6 Dienstreisen
    Betrieblich veranlasste Reisekosten werden in erforderliche und durch Originalbelege nachgewiesener Höhe erstattet.


    Thats it.
    Ich muss mich aber auch mit keinem "Travelmanager" oder "Traveltool" oder sonstwas wie früher in einem Konzernumfeld rumschlagen. Ich veranlasse das entweder selber oder diskutiere das noch mit dem GFG.

    Bisherige Praxis:
    Fliegen wenn es zeitlich und/oder finanziell sinnvoll ist.
    Zug als Alternative zum Auto auch ok.
    Rest wird mit dem persönlich zugeordneten Dienstwagen erledigt.
    Hotel in sinnvoller Höhe problemlos.

    AG ist heute Mittelstand, recht spezialisiert.
    ProfThax sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #358
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    Zitat Zitat von Matzinger Beitrag anzeigen
    Dahinter steckt eine relativ einfache Logik: Wenn du fliegst, bekommst du auch ohne Reservierung garantiert einen Sitzplatz - wenn du ohne Reservierung Bahn fährst, nicht.
    Korrekt, trotzdem ist das Erbsen zählen. Wenn es an den 5-15€/Platz scheitern sollte Reise ich gar nicht mehr oder mache Ersatzbelege...

  19. #359
    Erfahrenes Mitglied
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    Versteh so Richtlinien wie Fliegen: nein nicht. Und wenn der Kunde in Hongkong sitzt, fährt man da mit der Bahn hin oder wie ist das geplant? Innerdeutsch fliege ich auch selten, ist auf den meisten Strecken einfach nicht konkurrenzfähig, wenn man Faktoren wie Flexibilität und Preis mit einbezieht. HAM-MUC fliege ich öfters, aber ansonsten praktisch nie. Hatte früher noch öfters HAM-STR und HAM-FKB, aber ergibt mit über 1h zum Ziel auch wenig Sinn.
    Aber auch wenn es dafür natürlich Richtlinien gibt, im Grunde wird fast alles durchgewunken und kann in Zweifelsfall auch einfach selbst buchen und einreichen. Denk, ich bin in einer Position, wo man von mir einfach erwartet, dass ich das Hirn einschalten kann und so Sachen wie Kassel-Stuttgart nicht als Verbindungsflug über Frankfurt für 300€ buche.
    Gagarin69 und el_philipo sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #360
    Erfahrenes Mitglied
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    Zitat Zitat von XT600 Beitrag anzeigen
    Korrekt, trotzdem ist das Erbsen zählen. Wenn es an den 5-15€/Platz scheitern sollte Reise ich gar nicht mehr oder mache Ersatzbelege...
    Wenn es bei Dir an 5-15€ scheitert, bist Du im falschen Job. Ist doch ganz einfach: Wenn man 1h im Flieger sitzt und dann nicht Mittelplatz aushalten will, möge man es selbst bezahlen. So viel kostet es auch wieder nicht. Bei längeren Flügen würde ich dann man mit dem Chef reden und etwas vereinbaren. Ich darf etwa Y+ fliegen, weil ich in die Y längenmäßig nicht gut hineinpasse. Bei Europaflügen natürlich nicht, aber da ist es dann auch egal.

    Will sagen: Wenn Du Deiner Firma Erbsenzählerei vorwirst, gucke mal, wer da angefangen hat, Erbsen zu zählen. Vielleicht bist es ja Du.

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