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Hallo zusammen,
ich habe für meinen Onkel aus Madrid für Mitte Oktober 2017 einen Flug nach München gebucht gehabt, den dieser auch angetreten hat ... allerdings mit satten 7 Stunden Verspätung.
Ich habe daraufhin die Airline (Iberia) angeschrieben und mithilfe eines Musterschreibens von Finanztip (Quelle: Flugverspätung - Diese Entschädigung steht Ihnen zu. Muster Anschreiben - Finanztip) gemäß EG-Verordnung 261/2004 (FluggastrechteVO) die Verspätung im Online-Formular der Iberia beanstandet und 250 Euro für die Verspätung gefordert. Nun kam vor ein paar Tagen eine E-Mail von Iberia aus Madrid, die in mittelmäßigem Deutsch verfasst ist und in der kein Bezug genommen wird auf meine Beanstandung und die Zahlungsaufforderung. Man entschuldigt sich darin lediglich für die ggf. entstandenen Unannehmlichkeiten.
Nun frage ich mich: Wie soll ich weiter vorgehen?
Nach allem, was ich weiß, würde ich normalerweise SOEP e.V. einschalten; dort macht Iberia aber "nicht mit" (d.h. ist kein Mitglied dort). Natürlich könnte ich nun versuchen, über Claim Flights oder einen ähnlichen Service zu klagen (und dabei im Erfolgsfall ca. 30% zu verlieren), oder mich vor einer Klage über so ein Portal zunächst an die Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (Quelle: Flugverspätungen: Anlaufstellen für Beschwerden - Wirtschaft - Stuttgarter Zeitung) wenden.
Hattet ihr schon mal eine solche Erfahrung (v.a. mit Iberia)? Wie seid ihr vorgegangen? Könnt ihr gegebenenfalls eine Portal für Fluggastrechte (z.B. Claim Flights) empfehlen? Finanztip empfiehlt z.B. EUClaim und Fairplane.
Und: Kann man eigentlich auch die Kosten für den Hinflug (der betroffen war) wieder zurückverlangen zusätzlich zu den 250 Euro? Problematisch war bereits, überhaupt eine Anlaufstelle bei Iberia zu finden, weil diese scheinbar keine Niederlassung (außer an einem Terminal im FFM-Flughafen) unterhält.
Viele Grüße und danke schon mal für eure Antworten,
Pete
ich habe für meinen Onkel aus Madrid für Mitte Oktober 2017 einen Flug nach München gebucht gehabt, den dieser auch angetreten hat ... allerdings mit satten 7 Stunden Verspätung.
Ich habe daraufhin die Airline (Iberia) angeschrieben und mithilfe eines Musterschreibens von Finanztip (Quelle: Flugverspätung - Diese Entschädigung steht Ihnen zu. Muster Anschreiben - Finanztip) gemäß EG-Verordnung 261/2004 (FluggastrechteVO) die Verspätung im Online-Formular der Iberia beanstandet und 250 Euro für die Verspätung gefordert. Nun kam vor ein paar Tagen eine E-Mail von Iberia aus Madrid, die in mittelmäßigem Deutsch verfasst ist und in der kein Bezug genommen wird auf meine Beanstandung und die Zahlungsaufforderung. Man entschuldigt sich darin lediglich für die ggf. entstandenen Unannehmlichkeiten.
Nun frage ich mich: Wie soll ich weiter vorgehen?
Nach allem, was ich weiß, würde ich normalerweise SOEP e.V. einschalten; dort macht Iberia aber "nicht mit" (d.h. ist kein Mitglied dort). Natürlich könnte ich nun versuchen, über Claim Flights oder einen ähnlichen Service zu klagen (und dabei im Erfolgsfall ca. 30% zu verlieren), oder mich vor einer Klage über so ein Portal zunächst an die Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (Quelle: Flugverspätungen: Anlaufstellen für Beschwerden - Wirtschaft - Stuttgarter Zeitung) wenden.
Hattet ihr schon mal eine solche Erfahrung (v.a. mit Iberia)? Wie seid ihr vorgegangen? Könnt ihr gegebenenfalls eine Portal für Fluggastrechte (z.B. Claim Flights) empfehlen? Finanztip empfiehlt z.B. EUClaim und Fairplane.
Und: Kann man eigentlich auch die Kosten für den Hinflug (der betroffen war) wieder zurückverlangen zusätzlich zu den 250 Euro? Problematisch war bereits, überhaupt eine Anlaufstelle bei Iberia zu finden, weil diese scheinbar keine Niederlassung (außer an einem Terminal im FFM-Flughafen) unterhält.
Viele Grüße und danke schon mal für eure Antworten,
Pete