Seltsam, immer, wenn ich von der Lohn-Preis-Spirale lese, schwingt die Forderung mit, dass diese Spirale doch bitte durch die Arbeitnehmer beendet werden soll, indem sie einfach mal die A-Karte ziehen und deutliche Reallohnkürzungen hinnehmen. Das war ja letztens schon bei Scholz und seiner schlechten Kopie der "Konzertierten Aktion" so, dass die allererste Forderung war, doch jetzt bitte mal alle Gehaltserhöhungen einzustellen.
Ist wie immer.
In guten Zeiten: Kein Geld, wir müssen für schlechte Zeiten sparen
In schlechten Zeiten: Kein Geld, wir müssen sparen.
Inflation in Europa im Juni 8,6%, die EZB, besser gesagt diese vertrocknete Pflaume von EZB Vorsitzende, bewegte sich ewig gar nicht, da man keine Probleme sehen wollte. Jetzt steht man vor dem Scherbenhaufen und versucht irgendwie etwas gegenzulenken
Mein Stromanbieter hat mir die Woche 70% Erhöhung für die nächsten 12 Monate geboten. Neuabschlüsse gibt es bei keinem anderen Anbieter unter 100-150% nach oben.
Lebensmittel sind immer noch oben, obwohl das Angebot wieder gegeben ist. Öl z.B, 300-400%
Die nächste Gasrechnung +300%. Weitere Runden stehen im Herbst aus.
Heizöl hat derzeit gut 100% rauf.
Die Spritpreisbremse ein Flop
Das 9€ Ticket wird es in 4 Wochen nicht mehr geben.
Wie das Otto Normal Geringverdiener, wie bei der LH am Boden massenhaft vorhanden, die so schon keine Rücklagen haben, und wenn wurden sie durch Corona bereits aufgefressen, über längere Zeit stemmen soll, ohne die Sozialkassen des Staates zu belasten, ist mir ein Rätsel.
Da finde ich 9,5% oder 350€ nicht viel. Um so weniger brauchen einen Zweitjob (450€ fließt nicht in die Rente ein) oder Aufstockung vom Staat.