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Videokonferenz statt Dienstreise ?

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Wie ist das bei Euch ?

Nutzt Ihr in der Wirtschaftskrise das Einsparpotential von Dienstreisen und verwendet stattdessen Videokonferenztechnik ?

Wir haben bei uns in der Firma einen großen Besprechungsraum mit der ganzen Videokonferenzelektronik ausgestattet und es funktioniert wirklich sehr gut. Videokonferenzen sind eine hervorragende Alternative zu teuren und Umwelt belastenden Flugreisen.

Argumente, die für Videokonferenzen sprechen:
Unternehmer entdecken Videokonferenzen als hohes Einsparpotential für sich. Die Zeiten schlechter Qualität in Bild und Ton sind endgültig vorbei. Die Vorteile von Videokonferenzen sind vielfätig. Neben der Einsparung von Reisekosten, machen sie Expertenwissen weltweit verfügbar und Unternehmische Entscheidungsprozesse global so flexibel wie nie.
 
Videokonferenzen hatte ich 1999 öfter mal, als ich eine Führungsposition in einem dieser New Economy Startups hatte, die damals groß in Mode waren. So richtig begeistert hat es mich nicht, für die wirklich wichtigen Arbeiten war persönliches Teamwork unverzichtbar. Bin damals deshalb teilweise täglich morgens nach FRA und abends wieder zurück nach MUC geflogen.
 
Videokonferenzen hatte ich 1999 öfter mal, als ich eine Führungsposition in einem dieser New Economy Startups hatte, die damals groß in Mode waren. So richtig begeistert hat es mich nicht, für die wirklich wichtigen Arbeiten war persönliches Teamwork unverzichtbar. Bin damals deshalb teilweise täglich morgens nach FRA und abends wieder zurück nach MUC geflogen.

Gut, dass ist bei Dir nun 10 Jahre her (1999). Es hat sich zwischenzeitlich sehr verbessert und ich habe bisher gute Ergebnisse erzielen können.
 
Gut, dass ist nun 10 Jahre her (1999). Es hat sich beachtlich verbessert und ich habe bisher gute Ergebnisse erzielen können.

Das, was ich damals leisten musste, wäre auch heute via Konferenz undenkbar. Aber für typische Sitzungen, wo jeder seine Meinung sagt und vorbereitete Sachen präsentiert werden, ist es sicherlich sehr praktisch.
 
Wobei ich kann mich mal auf eine Dienstreise nach HKG erinnern, wo ich genau 4 Stunden Vor-Ort bei einer Besprechung dabei sein musste und dann bin ich wieder zurückgeflogen. Soetwas hätte man locker per Videokonferenz machen können.
 
Mein Chef machte sowas alle sechs Wochen für Projektbesprechungen. Wir haben die Technik in unserem Haus (ja auch Behörden können modern sein) und spart sich damit die Anreise für 90 Minuten von DUS nach BER oder STR.

Aus Produktivitätssicht könnte man sicherlich mehr davon machen (oder wir buchen endlich voll flexible Tickets), auch wenn es schon was ungewohnt ist. Und ich stimmte Flysurfer in einem Punkt zu, man sollte sich gegenseitig schon kennen. Für Abstimmungen ist sowas okay, aber für einen Besprechung mit vier Stunden Agenda ist das persönlich Gespräch unverzichtbar (und die Gespräche am Rande, an denen man meist das wichtigste erfährt :rolleyes:)
 
Mein Chef machte sowas alle sechs Wochen für Projektbesprechungen. Wir haben die Technik in unserem Haus (ja auch Behörden können modern sein) und spart sich damit die Anreise für 90 Minuten von DUS nach BER oder STR.

Aus Produktivitätssicht könnte man sicherlich mehr davon machen (oder wir buchen endlich voll flexible Tickets), auch wenn es schon was ungewohnt ist. Und ich stimmte Flysurfer in einem Punkt zu, man sollte sich gegenseitig schon kennen. Für Abstimmungen ist sowas okay, aber für einen Besprechung mit vier Stunden Agenda ist das persönlich Gespräch unverzichtbar (und die Gespräche am Rande, an denen man meist das wichtigste erfährt :rolleyes:)


Ein riesen Vorteil, man muss den Nachbarn, nach 4 Stunden nicht riechen.:o
 
Wir nutzen das. Haben Standorte in Zürich, London und München.
Rüsten die Tage auf HD um.

Naja, die anfängliche Idee war, viele Reisen dadurch zu sparen. Aber letztendlich fliegen die Jungs lieber durch die Gegend statt das VC häufiger zu nutzen. Schade eigentlich. Jetzt wird das Teil nur 1-2x im Monat benutzt.
 
Bei uns wird es sehr selten genutzt. Die Gründe sind unterschiedlich.
1. Ist es ungewohnt
2. Muss man die Räume reservieren
3. Muss man sich mit der Technik auskennen
4. Fehlen die Gespräche die man in der Pause/beim Essen macht
5. Ist das moderieren einer VC schwieriger als eines Teams das sich gegenübersitzt.
 
Bei uns (auch öfftl. Dienst) ist es dieses Jahr eingeführt worden, unabhängig von der Wirtschaftskrise. Ich sehe allerdings nicht viel Zusatznutzen für eine Videokonferenz bei uns. Zwischen einer reinen Telefonkonferenz, die wir in unseren Projektgruppen häufiger durchführen, auf die sich alle anhand bereitgestellter Unterlagen vorbereiten und einem gemeinsamen Treffen gibt es m.E. nicht viele Anwendungsfälle für eine Videokonferenz. Meetings sind dann dann auch mindestens einen Nettotag, für eine Videokonferenz zu lang. Da wir uns alle gut kennen, reichen die Telefonkonferenzen vollkommen aus.
 
Videokonferenzen bringen gegenüber Telefonkonferenzen meines Erachtens keinen großen Mehrwert. Wenn es um reines Reporting, Präsentationen, Schulungen oder technische Fragen geht kann problemlos Screen Sharing via NetMeeting, WebEx & Co. in Verbindung mit einer Audioline genutzt werden, zusätzliches Einblenden von Personen lenkt nur ab.

Wenn eher grundsätzliche Diskussionen und Entscheidungen gefragt sind kann eine Videokonferenz ziemlich hemmen. Insbesondere fehlen die klassischen social breaks angefangen bei der 10-Minuten Kaffee- und Pinkelpause. Diese Unterbrechungen ermöglichen eine Seitendiskussion in kleinen Gruppen und sind oft sehr zielfördernd, da kompromißorientiert.

Meine Beobachtung ist, dass in den letzten 10 Jahren trotz ständig verbesserter Technik die Anzahl der Videokonferenzen zumindest in meinem Umfeld zurück gegangen ist. Und wöchentlich Alibimeetings, wo man sich kurz trifft, sich ein "Hello, How are you today?" zuwinkt, die action items kurz durchgeht und sowieso immer neu terminiert können problemlos auch per Telefon erledigt werden. Aber man will ja die Investition rechtfertigen und zeigen, dass man durchaus gewillt ist Reisekosten zu sparen.
 
Für richtige Konferenzen ist es meiner Meinung nach kein Ersatz. Hingegen finde ich es in einseitiger Richtung (d.h., auf der einen Seite sitzen nur Zuhörer) sehr hilfreich. In meiner Firma wurden zahlreiche Verbraucherbefragungen/Gruppendiskussionen durchgeführt, die mit Focus Vision übertragen/aufgezeichnet wurden. Hat den Vorteil, daß die Zuschauer nicht an den Veranstaltungsorten sein mußten. Jeder konnte, nach Eingabe eines Paßworts, wann immer er wollte es ansehen. Was natürlich eine komplizierte Terminierung und Reiseplanung ersparte. Zusätzlicher Nutzen, endlich konnten auch die eigentlichen "Arbeiter" das Geschehen verfolgen und nicht nur höherrangige Abteilungsleiter und Chefs, die ja zumeist wirklich nur aus Sightseeing und Bewirtungsaspekten anreisten.
https://www.focusvision.com/
 
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