Gebührenwahnsinn bei Eintrittskarten..

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jotxl

Erfahrenes Mitglied
19.11.2009
6.726
1.857
TXL
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also, so wie mich die Gebühren der Airlines aufregen, finde ich mittlerweile die Gebühren der Tickethändler für Eintrittskarten alles andere als seriös !

15% VVk Gebühr ?
2 Euro Systemgebühr ??
2 Euro Buchungsgebühr ??
3-5 Euro Versandgebühr.

Die verlangen also für ein Ticket von 50 Euro fast 20 Euro an Gebühren !?

und das teilweise auch noch dann, wenn man die Tickets selbst ausdruckt. Ist doch nicht normal.
Was bitteschön kostet denn soviel, wenn 1 Ticket automatisiert erstellt wird ?

Gibts da eigentlich gravierende Unterschiede bei den einzelnen Händlern ?
Mir ist das gerade heute beim ADAC-Ticketshop aufgefallen...
 

VFHS

Gesperrt
12.01.2010
2.579
1
?
Aber sie buchen dir deinen gewünschten Flug! Für Service, welchen ich manchmal aus Faulheit bedarf, zahle ich gerne. Ansonsten, alles selber managen.
 

DerEisbaer

Erfahrenes Mitglied
22.10.2011
437
0
in der Pfalz

Ich denke deswegen:

also, so wie mich die Gebühren der Airlines aufregen, finde ich mittlerweile die Gebühren der Tickethändler für Eintrittskarten alles andere als seriös !

15% VVk Gebühr ?
2 Euro Systemgebühr ??
2 Euro Buchungsgebühr ??
3-5 Euro Versandgebühr.

Die verlangen also für ein Ticket von 50 Euro fast 20 Euro an Gebühren !?

und das teilweise auch noch dann, wenn man die Tickets selbst ausdruckt. Ist doch nicht normal.
Was bitteschön kostet denn soviel, wenn 1 Ticket automatisiert erstellt wird ?

Gibts da eigentlich gravierende Unterschiede bei den einzelnen Händlern ?
Mir ist das gerade heute beim ADAC-Ticketshop aufgefallen...

Die Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt (sowohl bei Kino, Zoo aber vor allem bei Konzertkarten). Ich habe allerdings weder eine Antwort noch einen Lösungsansatz gefunden. Außer evtl. in die Stadt zu fahren, 2,50€ Parkgebühr zu zahlen, ne halbe Stunde in der Schlange zu stehen und die Konzertkarte bei nem Ticketshop zu kaufen.
 

jotxl

Erfahrenes Mitglied
19.11.2009
6.726
1.857
TXL
Aber sie buchen dir deinen gewünschten Flug! Für Service, welchen ich manchmal aus Faulheit bedarf, zahle ich gerne. Ansonsten, alles selber managen.

nei, es geht NICHT um Flugtickets, sondern umr Eintrittskarten für Konzerte und Musicals. Und ich weiß auch gar nicht, wei ich das selber managen soll (außer der Variante Abendkasse)
 

kilian

Erfahrenes Mitglied
27.06.2012
523
0
HAM
15% VVk Gebühr ?

Diese wird von der Vorverkaufsstelle einbehalten und stellt mitunter den einzigen Verdienst der Vorverkaufsstelle dar. Sie beträgt zwischen 6 und 10 Prozent des Kartenendpreises.

2 Euro Systemgebühr ??

Diese wird vom Betreiber des Ticketsystems erhoben und kann z. B. zwischen 0,50 und 2 Euro liegen. Bekannte Anbieter von Ticketsystemen in Deutschland sind z. B. CTS Eventim AG, ReserviX GmbH und ProTicket GmbH & Co. KG, TiXOO AG, Ticketmaster GmbH, ticket-web GmbH & Co. KG oder Paylogic Deutschland GmbH.

2 Euro Buchungsgebühr ??

(auch Bearbeitungsgebühr oder Servicegebühr genannt): Eine weitere Gebühr, die von der Vorverkaufsstelle erhoben wird. Diese kann z. B. bei 1 bis 2 Euro liegen. Bekanntes Beispiel ist die Buchungsgebühr, wie sie Anbieter CTS Eventim AG oder ADticket und Ticketmaster GmbH bei telefonischen oder online getätigten Buchungen berechnet. Auch andere Vorverkaufsstellen berechnen eine solche Gebühr oftmals, um die Marge beim Kartenvorverkauf aufzubessern.

3-5 Euro Versandgebühr.

Ist glaube ich verständlich.


Quelle: Wikipedia
 
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baeckerman83

Erfahrenes Mitglied
09.07.2010
500
0
HAJ
www.sporwetten-blogger.de
Mich hat das letztens mit den Eintrittskarten kosten auch etwas afgeregt. Diese Gebühren gehören meiner Meinung nach in den Ticketpreis fest rein, alles was immer zu bezahlen ist hat normal im Eintrittspreis enthalten zu sein, Also Buchungsgebühr und Systemgebühr. Die Versandkosten, klar gehen die extra, aber wieso muss ich bei Print@Home auch manchmal Versandkosten bezahlen? Hallo, ich zahle die Druckkosten!
Wenn die VVK je Händler unterschiedlist und an der AK keine Gebühr genommen wird, gut dann auch extra ausweisen, aber sonst ist das auch Ticketpreis. Da kann man halt schön mit 50€ werben und dann kommt noch sonst was drauf. Bei Musicals ist das auch so ne Frechheit (von StageEntertaiment)
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.460
11.827
Dahoam
Warte nur, dann kommen die Tickethändler auch auf die Idee irgendwas "Treibstoffgebühr" zu nennen... wird natürlich immer zu Deinem Ungunsten gehandhabt.
 

Broo

Erfahrenes Mitglied
11.11.2010
386
0
CGN/DUS
Buchen wir einen 1x oder 3x dazu, in einem Land wo es diese "Treibstoffgebühr" nicht gibt, schon passt es wieder. Happy Ticketdumping ;)
 

Perisai

Meilenausquetscher
31.08.2012
2.141
121
LON
Letztlich ist es doch das selbe Spiel was lange Zeit die diversen Airlines durchgezogen haben.

Künstlich den Ticketpreis (~= BF) runterrechnen, damit man dann schöne Werbung schalten kann und anschließend über "Gebühren" den Angebotspreis wieder auf ein für den Veranstalter auskommliches Niveau hochpumpen.

Bei Flugtickets wurde der Spaß vom Gesetzgeber inzwischen ja weitestgehend eingedämmt, aber das heißt ja nicht dass man die Idee nicht anderweitig weiterverwenden kann.

Vielleicht bekommt man die Tickets ja auch gedumpt ;)
 

kilian

Erfahrenes Mitglied
27.06.2012
523
0
HAM
Das ist ja nicht vergleichbar. Hier stehen zwischen Veranstalter und Endkunde ja noch verschiedene "Zwischenhändler" - zum Beispiel Vorverkaufsstelle und Ticketsystem. Vergleichbar mit dem Einzelhandel - du zahlst für einen Joghurt im Supermarkt auch mehr, als würdest du direkt beim Erzeuger einkaufen...
 

chr

Reguläres Mitglied
22.09.2009
61
0
STR
Vergleichbar mit dem Einzelhandel - du zahlst für einen Joghurt im Supermarkt auch mehr, als würdest du direkt beim Erzeuger einkaufen...

Naja, nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich. Der Joghurthersteller wirbt kaum um Endkunden mit Großhandelspreisen.

Letztlich sehe ich auch hier den Gesetzgeber in der Pflicht. Bzw. den Werbenden (wie schon erwähnt, fällt ja stage entertainment besonders auf), dass er eine Möglichkeit zu schaffen hat, das Ticket auch für den beworbenen Preis zu beziehen.
 

janetm

Erfahrenes Mitglied
11.02.2012
4.121
1.627
DUS, HAJ, PAD
Es klappt ja auch bei Sportkarten, diese Kosten online soviel wie drauf steht, auch wenn eventim und co mit im Spiel sind.
Zusatzkosten sind dann Versandkosten, was ja auch OK ist.

Diese unsägliche Vorverkaufsgebühr und alle anderen Gebühren sollten doch bitte in den Gesamtpreis eingebaut werden und intern verrechnet, das klappt bei Hotels, Flugtickets, etc. ja auch. Das macht es nicht billiger, aber für den Verbraucher übersichtlicher.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.460
11.827
Dahoam
Diese unsägliche Vorverkaufsgebühr und alle anderen Gebühren sollten doch bitte in den Gesamtpreis eingebaut werden und intern verrechnet, das klappt bei Hotels, Flugtickets, etc. ja auch. Das macht es nicht billiger, aber für den Verbraucher übersichtlicher.

Aber in der Regel klappt das immer erst wenn der Gesetzgeber darauf einwirkt. Damit wird natürlich ein Gesetzeswirrwarr gefördert weil Firmen einfach keinerlei Anstand haben.
 

ghost

Erfahrenes Mitglied
10.04.2011
694
1
München
Als jemand der beruflich mit sowas zu tun hat,bin schon öfters auch bei ner größeren Produktion (Produktion nennt man in der Fachsprache zb ein Konzert das nicht nur einmalig stattfindet,sondern als Event auf Tour ist) aufgetreten ist.
Mal ne Erklärung wie sowas läuft.
So etwas läuft so ab das der Produzent sein Event auf die Beine stellt und alles plant, einkauft, eben produziert. Dieses Produkt (Event) verkauft er dann in verschiedenen Städten an lokale Veranstalter. Und diese wiederum mieten eine Halle, stellen Security,sonstiges Personal und was es sonst noch so braucht. Und das ist je nach Stadt, Location usw in manchen Städten teurer oder billiger als in anderen.
Den Kartenvorverkauf gibt der lokale veranstalter dann aber an darauf spezialisierte Firmen wie zb Eventim ab. Und diese ganzen Gebühren sind die Einnahmen der Kartenverkäufer. Den Ticketpreis kriegt der lokale Veranstalter.
Je nachdem welches Kartenverkaufsunternehmen wieviele Karten für das Event abnimmt kriegen sie unterschiedliche Rabatte vom local Promoter. Und je nachdem ob sie schnöde Papiertickets drucken oder schöne Hardtickets mit Bildchen drauf, sind die Gebühren auch wieder anders.
 

Frequent_Flyer

Erfahrenes Mitglied
10.03.2012
2.071
220
BER
Als jemand der beruflich mit sowas zu tun hat,bin schon öfters auch bei ner größeren Produktion (Produktion nennt man in der Fachsprache zb ein Konzert das nicht nur einmalig stattfindet,sondern als Event auf Tour ist) aufgetreten ist.
Mal ne Erklärung wie sowas läuft.
So etwas läuft so ab das der Produzent sein Event auf die Beine stellt und alles plant, einkauft, eben produziert. Dieses Produkt (Event) verkauft er dann in verschiedenen Städten an lokale Veranstalter. Und diese wiederum mieten eine Halle, stellen Security,sonstiges Personal und was es sonst noch so braucht. Und das ist je nach Stadt, Location usw in manchen Städten teurer oder billiger als in anderen.
Den Kartenvorverkauf gibt der lokale veranstalter dann aber an darauf spezialisierte Firmen wie zb Eventim ab. Und diese ganzen Gebühren sind die Einnahmen der Kartenverkäufer. Den Ticketpreis kriegt der lokale Veranstalter.
Je nachdem welches Kartenverkaufsunternehmen wieviele Karten für das Event abnimmt kriegen sie unterschiedliche Rabatte vom local Promoter. Und je nachdem ob sie schnöde Papiertickets drucken oder schöne Hardtickets mit Bildchen drauf, sind die Gebühren auch wieder anders.

In Fällen wie diesem, wo mehrere Parteien beteiligt sind, ist das auch nachvollziehbar. Aber warum bitte verlangt ein Kino beim Online-Kauf von Karten, die auch noch zuhause ausgedruckt werden, eine zusätzliche Vorverkaufsgebühr? Schließlich wird das Kinopersonal (Kosten für das Kino) entlastet.
 

Snappy

Erfahrenes Mitglied
23.07.2010
4.399
266
Bielefeld
In Fällen wie diesem, wo mehrere Parteien beteiligt sind, ist das auch nachvollziehbar. Aber warum bitte verlangt ein Kino beim Online-Kauf von Karten, die auch noch zuhause ausgedruckt werden, eine zusätzliche Vorverkaufsgebühr? Schließlich wird das Kinopersonal (Kosten für das Kino) entlastet.

Das werde ich auch nie verstehen, der Onlinekauf von Kinotickets ist *teurer* als vor Ort an der Kasse, sowohl beim Cinemaxx als auch Cinestar. Ich würde es doch genau umgekehrt machen, selbst wenn die Programmierung natürlich am Anfang Kosten verursacht hat.

Und wieso muss man die Tickets dann im Cinemaxx noch am Automaten abholen, bzw. beim Cinestar in ein "echtes" Ticket umgetauschen? Wo ist das Problem in der heutigen Zeit einen Strichcode von einem Smartphone abzuscannen? Gerade an Wochenenden steht man schonmal 10-15 Minuten an der Kasse an und hat dann evtl. keine Zeit mehr für den Kauf von Popcorn+Cola, da der Film schon angefangen hat - sprich das Kino verliert dadurch auch Geld, vom unnötigen Personal ganz abgesehen.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.460
11.827
Dahoam
Gerade an Wochenenden steht man schonmal 10-15 Minuten an der Kasse an und hat dann evtl. keine Zeit mehr für den Kauf von Popcorn+Cola, da der Film schon angefangen hat - sprich das Kino verliert dadurch auch Geld, vom unnötigen Personal ganz abgesehen.

Vielleicht verlangt man gerade deswegen noch einen Aufpreis bei Online-Vorverkäufe. Dass dieses System idiotisch ist ist mir auch klar ;)
 
V

Vielflieger

Guest
Über dieses Thema hab ich mich auch schon unglaublich aufgeregt. Jetzt wo es die Online-Tickets gibt ist das System nur noch schlecht. Überall gebühren aber für die Händler gar kein Aufwand.
Letztes mal hab ich allerdings auf Amiando gebucht. Ich glaub da muss allerdings der Veranstalter den Ticketverkauf selber leiten.
Auf jeden Fall gabs da super angebote. z.B. 8. ticket umsonst, oder bei weiterempfehlung bekommt man 10% auf den einkauf und der neu gebucht hat bekommt auch noch 10%. Ich hab mir damit schon einiges gespart und die Gebühren hat das wenigstens wieder ausgeglichen.
Wenn das gesetzgeber da nichts macht kann das also auch der Veranstalter anzetteln :)
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.460
11.827
Dahoam
Auch grade eben bei einem Ticket für die Paris Airshow erlebt. Kauft man sie vor Ort an der Kasse zahlt man 13,50 EUR. Kauft man sie online und druckt sie aus zahlt man 14 EUR obwohl die sich wegen mir sogar das Kassenpersonal sparen. Eigentlich ein Unding. Man schränkt künstlich die Anzahl an Kassen ein damit mehr Leute die langen Schlangen umgehen und online kaufen. Und da wird nochmal abgezockt.