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Überbuchung - wer bleibt stecken?

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
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Mein Flug war überbucht. Die Airline bot 150$, falls ein Paxe auf dem Boden bleibt. Wollten aber alle mit. 5 Personen konnten nicht mitfliegen. (zumindest sah es für mich so aus)

Nun frage ich mich, nach welchen Kriterien wird entschieden, wer mitdarf und wer nicht? Wer zuletzt an den Check-In kommt? Buchungsklasse? Buchungszeitpunkt?
 
Also ich selbst bin erst einmal auf standby gelandet, nachdem ich in EWR meinen Flug nicht bekam. Am Ende konnte ich glücklicherweise trotzdem mit.

Ich denke die Seq. Nummer ist hier von Bedeutung. Ein Status wird sicherlich auch verhindern, dass man stehen gelassen wird.

Aber das sind natürlich nur Mutmaßungen von mir.
 
In den allermeisten Fällen habe ich das so erlebt, dass die Leute sich darum gekloppt haben, die "Belohnung" zu kassieren und es mehr Freiwillige gab, als überbuchte Plätze...
 
Das ist alleine ein Problem der Airline.
Solange der Check - In offen ist und alle einchecken , müssen auch alle mit.
Klar ist die Airline froh, wenn viele ein Angebot annehmen.
Wenn nicht dann muss dich die Airline eben auf einen anderen Flug umbuchen.
Aber es ist nicht das Problem des Kunden (Passagier), sondern das Problem der Airline.
Schliesslich hat der Passagier für genau diesen Tag den Flug gebucht.
 
Hatte diese Diskussion gerade vor einigen Tagen mit einem Kollegen der Sen ist. Er war als Sen in der Situation, dass freiwillige gesucht wurden. Er meldete sich, da es zeitlich passte. Aufgrund seines Status wurde es abgelehnt mit der Begründung, sie müssen wir transportieren.
 
Hatte diese Diskussion gerade vor einigen Tagen mit einem Kollegen der Sen ist. Er war als Sen in der Situation, dass freiwillige gesucht wurden. Er meldete sich, da es zeitlich passte. Aufgrund seines Status wurde es abgelehnt mit der Begründung, sie müssen wir transportieren.

Hatte ich auch schon von VIE nach ZRH, wo ich zum Anschlussflug genug Zeit gehabt hätte, auch den nächsten regulaeren Flieger zu nehmen, aber nein, ging nicht mit SEN, der muss mit.
 
Ein Boardingpass muss in der Regel nicht abgenommen werden. Mit dem Boardingpass geht eine Sitzplatzzuweisung einher. Sitzplätze können nicht doppelt vergeben werden. Ergo bekommen die letzten, die einchecken einen Standby-Boardingpass - so z.B. einem Kumpel in Frankfurt passiert für die Langstrecke mit AF ex-CDG.
 
Hatte ich auch schon von VIE nach ZRH, wo ich zum Anschlussflug genug Zeit gehabt hätte, auch den nächsten regulaeren Flieger zu nehmen, aber nein, ging nicht mit SEN, der muss mit.
Müssen mal nur SEN auf so einem Flug sein, dann bleiben wohl die FAs draußen ;-)

Einen Boardingpass mit zugewiesener Platznummer ist aber noch keine Garantie auch mitzukommen. Leider wurden schon Sitze doppelt vergeben.
 
Einen Boardingpass mit zugewiesener Platznummer ist aber noch keine Garantie auch mitzukommen. Leider wurden schon Sitze doppelt vergeben.
Kann ich bestätigen. Da mein Sitzplatz belegt war, wurde ich auf den letzten freien Platz gesetzt. Leider in die 1. Reihe, also keine Beinfreiheit. Es ließ sich trotzdem dort aushalten. :D
 
Bei Hansens ging es vor Altea auch nach der Sequenznummer von Check-In: eine Nummer höher als die Zahl der Sitzplätze der Maschine war eine Indikation für's Stehenbleiben, wenn von den Passagieren mit niedrigerer Nummer sich keiner zum freiwilligen Zurückbleiben erbarmt.
Gab dann auch nur einen Standby Boardingpass

Da wurden HONs/ SENs auch automatisch eingecheckt, um die Mitnahme zu garantieren.

Wie das heute bei LH läuft, weiß ich nicht, da HONs/ SENs nicht mehr automatisch bei Überbuchung eingecheckt werden, aber deren Mitnahme trotzdem gesichert ist.
 
Hatte diese Diskussion gerade vor einigen Tagen mit einem Kollegen der Sen ist. Er war als Sen in der Situation, dass freiwillige gesucht wurden. Er meldete sich, da es zeitlich passte. Aufgrund seines Status wurde es abgelehnt mit der Begründung, sie müssen wir transportieren.
Irgendwann werde ich bestimmt jemanden am Gate schimpfen hören: "Boah, dieser doofe SEN-Status bringt mir überhaupt nichts mehr. Da wollte ich mich doch ganz uneigenützig "opfern" und jetzt muss ich wegen des blöden Status trotzdem "transportiert" werden, Sauerei! blöde Lufthansa und M&M! Wähhhh [emoji14]
 
Mich interessiert eher die umgekehrte Frage, welche Passagiere sind so wichtig das die Airline geboardete Passagiere wieder teuer aus der Maschine kauft?

Mir interamerikanisch bei UA in C passiert. Während ich dummerweise schon ein $500 Voucher Angebot annahm wurde sukzessive auf $700 erhöht bis ein weiterer Platz frei wurde. Reicht dafür schon der 1K Status oder hat das andere Gründe?
 
Mich interessiert eher die umgekehrte Frage, welche Passagiere sind so wichtig das die Airline geboardete Passagiere wieder teuer aus der Maschine
Da bis zu $800 für US-Flüge und 600€ für EU-Flüge an Entschädigung für Denied Bording anfallen, wird es sich häufig einfach schon finanziell lohnen die Kunden günstig mit (am besten noch Fluggutscheinen) geringeren Zahlungen

Status-Pax wird man deshalb versuchen drinzuhalten, damit die die Airline nicht zu wechseln oder den Fluggutschein einlösen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Müssen mal nur SEN auf so einem Flug sein, dann bleiben wohl die FAs draußen ;-)

Einen Boardingpass mit zugewiesener Platznummer ist aber noch keine Garantie auch mitzukommen. Leider wurden schon Sitze doppelt vergeben.

Wie das denn? Ist der Compi doch nicht so schlau? Hab mir aber auch schonmal überlegt, zweimal einzuchecken, beim zweiten Mal den Sitzplatz zu wechseln, aber die alte Boardkarte mitzunehmen nur um zu sehen, ob ich reinkommen würde ... :p
 
Mich interessiert eher die umgekehrte Frage, welche Passagiere sind so wichtig das die Airline geboardete Passagiere wieder teuer aus der Maschine kauft?

Mir interamerikanisch bei UA in C passiert. Während ich dummerweise schon ein $500 Voucher Angebot annahm wurde sukzessive auf $700 erhöht bis ein weiterer Platz frei wurde. Reicht dafür schon der 1K Status oder hat das andere Gründe?

Wow, das sind ja schon ziemliche Summen. Die gehen mit dem Preis rauf, bis alle zufrieden sind? Interessant.
 
TKK-GUA - UA

Flüge sind eher teuer (weiss den Preis nicht, da ich mehrere Strecken miteinander buchte). Fliegen aber nicht täglich. Die Flüge auf dieser Strecke sind eh immer voll. Wie gesagt, ich habe nicht mitbekommen, wie man sich dann geeinigt hat. Es waren aber alle sehr relaxt. Vielleicht kennen die das Spiel und trieben den Preis hoch ...

Angenommen, ich hätte zugesagt. Wäre mir da auch die zwei Übernachtungen bezahlt worden? Ansonsten wäre ich mit 150$ nicht weit gekommen...

Was mir bei UA auch aufgefallen ist, dass beim Check In GUA-MNL bei der Sitzplatzwahl die meisten Sitze bereis belegt gewesen sind, obwohl das Flugzeug nur mässig voll gewesen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie das denn? Ist der Compi doch nicht so schlau? Hab mir aber auch schonmal überlegt, zweimal einzuchecken, beim zweiten Mal den Sitzplatz zu wechseln, aber die alte Boardkarte mitzunehmen nur um zu sehen, ob ich reinkommen würde ... :p

Ich vermute, du kommst rein, wirst dann aber für Durcheinander sorgen, das dann gelöst werden werden kann, da du ja mittlerweile einen anderen Sitzplatz hast.
Anders sieht es eben wirklich bei Doppelbelegung aus - ich habe schon Paxe den Flieger wieder verlassen sehen, die dann dort bleiben mussten. Was bei der Airline-IT manchmal schief läuft, das wissen nicht mal deren IT-Profis [emoji1]

Ich hatte auch schon eine Sitzplatzreservierung. Über den OLCI wählte ich einen anderen Sitz, brach aber den Vorgang ab. Am CI-Schalter hatte ich dann genau den neuen Sitzplatz bekommen. (In dem Fall LH-IT.)
 
Gelegentlich liegt es daran, dass Airline A einen Sitzplatz auf einem Flug von Airline B vergibt, es im Backend dann aber zu Problemen bei der Übertragung kommt und Airline B denselben Sitz dann selbst noch einmal vergibt.
 
Es kommt wohl auf viele Faktoren an. So erlebte ich es beispielsweise, dass beim Check-In offenbar eine abweichende Sitzkonfiguration einer Dash8 hinterlegt war, was im Verlauf des Boardings für Aufregung sorgte, als Passagiere die vermeintlich letzte Reihe nicht vorfanden.
Von Bord gingen dann zwei Personen, ein (vermutlich) Standby und ein Freiwilliger - ich selbst. Mehrere Crew-Mitglieder in Uniform, die nicht zur Besatzung gehörten, blieben an Bord, da sie offenbar auf dem Weg zur Arbeit waren.

Alles in allem denke ich aber, dass ein allzu später Check-In nicht hilfreich für den Fall des Falles ist.
 
Da bis zu $800 für US-Flüge und 600€ für EU-Flüge an Entschädigung für Denied Bording anfallen, wird es sich häufig einfach schon finanziell lohnen die Kunden günstig mit (am besten noch Fluggutscheinen) geringeren Zahlungen
Auf den innerdeutschen Rennstrecken startet LH mit 125 EUR. Und es findet sich immer jemand.
 
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