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Hinweise für Berlin

Vllt. beruhigst Du Dich beim Töpfern wieder?
Sehr merkwürdig. Wenn man Beweise für die Behauptungen fordert, wird man beleidigt.

Ich versuche mich dann mal weiter an meinen Aschenbecher zu töpfern. Oh, ich höre gerade Alexa hat bereits einen für mich bestellt. Tja, muss ich halt ein anderes Hobby finden [emoji12]
 
Ja ne ist klar, Falschparken ist nur nen Kavaliersdelikt und nicht ahndungswürdig. :rolleyes:

Vielleicht durften die Polizisten den Drogenverkauf nicht ahnden, weil das nicht in ihren Befugnisbereich gehört... schon mal soweit gedacht?

Wenn es sich so wie geschildert zugetragen hat wurde seitens der Polizei-Leitung unter ökonomischen Gesichtspunkten richtig reagiert. Die Knöllchen werden i.d.R. bezahlt. Die von den vermeintlichen Dealern verursachten taten verursachen zuerst mehr Arbeit um dann von der Statsanwaltschaft i.d.R. eingestellt zu werden. Sollten die Taten weiter verfolgt werden hast Du bei dieser klkientel kaum auf wirsame Sanktionsmittel zurückgreifen. Und da dies dieser Klientel bekannt ist agieren sie so offen.
 
Unter ökonomischer Sicht darf die Polizei auch zu keinem Ehestreit oder zu keiner Lärmbelästigung gerufen werden....kost auch nur Geld.
 
Offenbar gilt für die ICEs immer noch erhöhte Vorsicht.

Als ich gestern wieder einmal nach Berlin pendelte, haben die Schaffner zwischen Berlin Spandau und Hauptbahnhof noch einmal die in Spandau !!! Zugestiegenen kontrolliert und allein aus meinem 1. Klasse Waggon 5 ! Paxe entfernt. 3 wirkten harmlos, als wollten sie sich die S Bahn ersparen, 2 junge Männer Typ Kölner Domplatte wirkten für mich, als seien sie auf Beute aus. Sie setzten sich mehrfach um, (die Fahrtstecke dauert 12 Minuten, der Wagen war 2/3 leer!!!!!) und checkten ganz offenkundig den Wagen. Alle 5 mussten den Wagen verlassen und bis zum Aussteigen unter Beobachtung am Ausgang stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deutschland ist das einzige mir bekannte Land, wo man ohne jegliche Kontrolle der Fahrkarten, Ausweis oder sonstigem in einen Fernverkehrszug einsteigen kann. Kann man gut und schlecht finden, aber bringt natürlich seine Nachteile mit sich.
 
Deutschland ist das einzige mir bekannte Land, wo man ohne jegliche Kontrolle der Fahrkarten, Ausweis oder sonstigem in einen Fernverkehrszug einsteigen kann. Kann man gut und schlecht finden, aber bringt natürlich seine Nachteile mit sich.
Österreich? Schweiz? Belgien (sofern Du die ICs als Fernverkehr zählst)?
 
Sicher? In Frankreich wurde ich auch in letzter Zeit nie beim Einsteigen in den TGV in verschiedenen Stationen übers Land verteilt kontrolliert. In Paris mag das hingegen zutreffen.
 
Sicher? In Frankreich wurde ich auch in letzter Zeit nie beim Einsteigen in den TGV in verschiedenen Stationen übers Land verteilt kontrolliert. In Paris mag das hingegen zutreffen.

In Schweden auch nicht, meine ich, kann aber nur für Malmö sprechen.

Und in den Niederlanden fallen mir mit Schiphol und Groningen gleich zwei Bahnhöfe ein, wo es keine Gates gibt und man die Züge auch ohne Fahrkarte betreten kann.
 
Alle 5 mussten den Wagen verlassen und bis zum Aussteigen unter Beobachtung am Ausgang stehen.

Wenn das Personal deinen Wagen "gesäubert" hat, kann es das ja in den anderen Wagen nicht gleichzeitig tun. Da waren dann sicher ein paar Leute trotz der Aktion erfolgreich.

Und es gibt x Länder wo man beim Fernverkehr nur sporadisch kontrolliert wird, auch außerhalb des deutschen Sprachraums.
 
In Portugal habe ich den Bahnsteig auch schon ohne Kontrolle betretten. Ist in zwischen nen paar Jährchen her, aber ich denke, das ist immer noch so. Mir fällt spontan in Europa noch Spanien ein, wo die Fahrkarte beim Betreten des Bahnsteigs kontrolliert wird.
 
In Spanien kommst du nichtmal zum Bahnsteig ohne Bordkarte, Ausweis und Sicherheitskontrolle mit Durchleuchtung.
 
habe mir angewöhnt, den Sitzplatz für das Bordrestaurant o.ä. auch nur bei relativ großen Bahnhofsabständen zu verlassen. Alle Strecken mit relativ dichter Bahnhofsfolge (Ruhrgebiet, Berlin, HH) sind geradezu einladend für Taschendiebe.
 
Vor den Schleusen hat man aber nicht evtl. sein Zeug auf dem Sitz gegenüber und döst vor sich hin.

Auf die eigenen Sachen sollte man immer aufpassen. Finde es immer toll wenn die Leute ihre Taschen in der Lounge auf dem Sitz deponieren und dann weglaufen. Nur weil ich ein Ticket gekauft hab könnte ich ja trotzdem böses im Schilde führen.
Für die Diebe ist es sicher auch kein Thema einen Teil der Beute zu investieren und sich ein Ticket zu kaufen.
 
Auch in Bahnhöfen, wo der Zug oft länger hält und viel ein- und ausgestiegen wird, wäre ich vorsichtig. Letztens in Hannover Hbf. (bzw. kurz danach) mitbekommen, dass einer spanischen Familie auf dem Weg von Amsterdam nach Berlin dort der Rucksack geklaut wurde. Es hatte niemand etwas bemerkt...
 
Das Krasseste, was ich erlebt hab, war in der S-Bahn von Berlin Bahnhof-Zoo nach Potsdam. Irgendwo an einem Bahnhof an einem See (weiß nicht ob es Wannsee oder Halensee war...ist aber auch egal), wurde einer einarmigen behinderten Frau im S-Bahn-Wagen die Handtasche entrissen und ein junger südländisch aussehender Mann rannte mit der Tasche raus auf den Bahnsteig. Die Frau ging zur Tür und schrie wie am Spieß. Glücklicherweise konnten Passanten das A-Hole festhalten, bis Sicherheitskräfte zugegen waren. Solange musste unser Zug natürlich warten. War in diesem Moment wirklich enttäuscht von unserer Hauptstadt.
 
Wenn das Personal deinen Wagen "gesäubert" hat, kann es das ja in den anderen Wagen nicht gleichzeitig tun. Da waren dann sicher ein paar Leute trotz der Aktion erfolgreich.



Da die Warnungen/Durchsagen im Zug (manchmal, manchmal nicht) bereits seit Wochen andauern und die Bahnmitarbeiter im Zug offenbar sehr klare Anweisungen bekommen haben, scheint das Geschäftsmodell wohl immer noch erfolgreich zu sein. Erinnere dumpf, dass auch im Tagesspiegel
mal darüber geschrieben wurde. Auch im Hbf Hamburg lässt sich bei DB und im U Bahnbereich aktuell auffällig viel Sicherheitspersonal beobachten, das offenbar nicht auf die einschlägige Terrorgefahr zielt, die es ja zusätzlich auch noch gibt, sondern auf das sonstige kriminelle Geschehen. Wobei nach meinem Eindruck als DB Vielfahrer der Hamburger HBF ein besonders übles Pflaster ist (schmerzhaft weil ich Hamburger bin)
 
...... Ob das alles gut oder schlecht ist brauchen wir in einem Thread in dem es um Diebstaehle in den ICEs der DB geht nicht ausdiskutieren.

Ich finde schon, dass es zwischen Diebstahlkriminalität und Drogenkriminalität eine Verbindung gibt. Die Abhängigkeit von Drogen führt ja oftmals dazu, dass das legale Einkommen nicht mehr ausreicht um den Drogenkonsum zu finanzieren. Ausnahmen sind da ggf. mal Prominente oder Politiker (z.B. Volker Beck) die durch ihr legales Einkommen Ihre Drogensucht finanzieren können.

So gesehen führt die Zunahme von Drogensucht zwangsläufig auch zur Zunahmen von anderen Handlungen wie Diebstahl oder Prostitution.
 
Sicherlich gibt es Ursachen und Korrelation.
An sich wollte ich mich aus "politischen Debatten" raushalten und nur auf die aktuelle Entwicklung hinweisen, ..
wenn ich mich an meinen Streifzug im Studium zur Staatsrechtslehre richtig erinnere, ist es die Kernfunktion eines Staates, die Kontrolle über die äußeren Grenzen und die Ordnung im Inneren zu gewährleisten.

ich möchte einfach im ICE fahren, ohne im Alarmzustand zu sein, ob ich beklaut werde, ich möchte meine Wohnung verlassen können, ohne einen Hinweis der Polizei im Treppenhaus auf erhöhte Diebstahlsgefahr zu sehen und ich möchte auch nach 20 Uhr in der Hamburger U Bahn unterwegs sein können, ohne Drogenhändler mit Messern zu sehen, wie heute (mittag) gerade geschehen.
 
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