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Mindestbeträge

Wie hoch ist wohl der Maximalbetrag den man mit Karte (theoretisch) zahlen kann?

Bei SEPA scheint die Grenze 999 Mio. zu sein ;)

Eine Überweisung von 24 Milliarden ist gar nicht so leicht

Allein der Überweisungsvorgang von insgesamt 24 Milliarden Euro auf einen Schlag wird jedoch Banken und Energiekonzerne vor Herausforderungen stellen. So erlaube das Sepa-Überweisungssystem nur elfstellige Summen einschließlich der Centangaben - also maximal 999 Millionen Euro.

Zahltag für Atomkonzerne: Wie überweist man eigentlich 24 Milliarden Euro? - Wirtschaft - FAZ
 
Eiscafé Stazione Leverkusen-Mitte:
Mindestbetrag: 5 Euro
Es gibt keinen schriftlichen Hinweis auf den Mindestbetrag. Es kleben Akzeptanzlogos von MasterCard, VISA, Maestro, Girocard, NFC und an der Theke ein Girocard Logo.
 
Eiscafé Stazione Leverkusen-Mitte:
Mindestbetrag: 5 Euro
Es gibt keinen schriftlichen Hinweis auf den Mindestbetrag. Es kleben Akzeptanzlogos von MasterCard, VISA, Maestro, Girocard, NFC und an der Theke ein Girocard Logo.

3 Kugeln Eis bestellen und dann Karte hinlegen, wenn die unter 5 Euro dann nicht akzeptiert wird, sagen dass man kein Bargeld dabei hat und gehen.
Sollen sie doch auf ihrem Eis sitzen bleiben - hauptsache Gebühren gespart :doh:
 
In Großbritannien kaum Mindestbeträge auch auf dem Land kaum. Mir ist bislang nur ein Laden mit 1 Pfund MU untergekommen, wo kaum etwas unter 60p ist und das kein Problem ist und ein Touri-Cafe an einem Ort ohne jedes Netz alles offline ab 5 Pfund sonst 50p Surcharge. Wäre interessant was aus Surcharges in einem Jahr wird (Mindestbeträge oder ersatzlose Abschaffung).
 
In Großbritannien kaum Mindestbeträge auch auf dem Land kaum. Mir ist bislang nur ein Laden mit 1 Pfund MU untergekommen, wo kaum etwas unter 60p ist und das kein Problem ist und ein Touri-Cafe an einem Ort ohne jedes Netz alles offline ab 5 Pfund sonst 50p Surcharge. Wäre interessant was aus Surcharges in einem Jahr wird (Mindestbeträge oder ersatzlose Abschaffung).

Komisch dass das in de alles nicht geht
 
Mitten in London habe ich mal einen Lebensmittelladen mit 5£ Mindestbetrag gesehen, kleinere Beträge haben die wirklich nicht angenommen, auch nicht mit Surcharge. Würde mich mal interessieren, wie oft am Tag da Einkäufe liegen bleiben... [emoji1]
 
Cybercandy (gibt es leider nicht mehr) hatte immer 3 GBP Mindestumsatz, aber da die meisten Sachen dort eh hochpreisig waren, war das jetzt kein großes Problem.

Der durchschnittliche Brite denkt wohl langfristiger und proaktiver. Der sagt halt, wenn er einmal für 1 GBP einkauft und mit Karte, mach ich vielleicht Verlust, aber er kommt ja sicher dann auch für mehr.
 
Obwohl, doch, in so einem Spätkauf in London hatte ich das auch mal. In der Nähe des U-Bahnhofs Shepherd's Bush, vor ca. 3 Jahren.

Da ist Polen besser, Żabka ist eine (Franchise-)Kette, hat immer bis 23 Uhr offen. Und die werben ausdrücklich mit dem "Żabkomat" also Cashback für inländische Karten, auch bei niedrigen Werten.
 
Antwort von VISA:

" Vielen Dank für Ihre Anfrage bei Visa Europe.

Alle Händler, die Visa Karten als Zahlungsmittel akzeptieren, müssen sich an die von Visa aufgestellten Regularien halten. Eine dieser Regeln besagt, dass es Visa Händlern nicht gestattet ist, einen Mindesteinkaufsbetrag festzusetzen. Dies gilt auch für Sonderangebote. Auch ein Aufpreis (engl. Surcharge) bei Kartenzahlung ist gemäß der Visa Regularien nicht erlaubt. Allerdings gehen nationale Gesetze, in Ländern in denen Surcharges oder Mindesteinkaufsbeträge erlaubt sind, den Visa Regularien vor."
 
Spannend, d.h. Mindestbeträge sind bei Visa-Akzeptanz verboten?
Wie sieht's in DE mit Surcharging und Mindestbeträgen aus? Sind diese ausdrücklich verpflichtend erlaubt?
 
Mindestbeträge erlaubt durch: VO (EU) 2015/751, Art 11 iVm Erwägungsgrund 35

(Es gelten aber natürlich trotzdem die allgemeinen zivilrechtlichen Grundsätze.
Kleben also die Logos an der Tür und der Mindestumsatz nicht, schafft der Händler damit Vertrauen, und er ist dadurch gebunden. (Nicht allein schon durch den Acquiring-Vertrag! Diesen sieht der Kunde nicht, die Existenz kann er nicht beweisen, außerdem ist die alte Ansicht durch die genannte Vorschrift eh hinfällig geworden.)
Problem eher die praktische Durchführung. Im Souvenirshop wird man dann nicht bedient, im Restaurant aber ist man als Kunde in der besseren Position, weil Vertragsschluss und Zahlung an unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden.)

Surcharging erlaubt durch: § 312a Abs. 3 und 4 BGB (die wiederum teilweise Vorschriften der RL 2011/83/EU (Verbraucherrechte-RL) umsetzen, teilweise Richterrecht kodifizieren)
 
Kein Bargeld? Kein Problem!

Burger King in Schnaittach:
20170723_152453_2.jpg

Bei uns ist EC- und Kreditkartenzahlung ab 5€ möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte mir vor 6 Stunden im Hotel Hollywood in Sarajevo eine Packung Mintbonbons für 1 KM mit MasterCard bezahlen. Die Kassiererin sagte: Only Cash because this costs only 1 Mark. Akzeptanzaufkleber waren selbstverständlich vorhanden und sind neben dem Eingang aufgeklebt worden.
 
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