Es wurden keine Meilen verkauft, verschoben, übertragen oder was auch immer; das wäre ja auch ein "Schwerverbrechen" und ich wüsste auch gar nicht ist wie das so einfach möglich wäre. Die Meilen sind auf dem Ursprungskonto verblieben, auf welchem sie auch legal generiert wurden.
Die Meilen sind nicht auf dem Ursprungskonto geblieben. Denn es wurde ja ein Flug mit ihrer Hilfe gebucht. Also wurden sie abgebucht.
Und wenn Dir der nette Privatmann auf eBay den Awardflug nicht geschenkt hat, dann wurden die Meilen beziehungsweise ihr Gegenwert natürlich
verkauft. Oder was meinst Du, wofür Du Geld bezahlt hast?
es sind ja gerade die Airlines die solche Meilen gerne mal mit Sonderaktionen auf den Markt "schmeissen" bzw. regelrecht "verramschen" (US); die dadurch resultierende Mehrzahl an Award-Flügen sollte demnach im Vorfeld eingeplant und berücksichtigt sein.
Nächster Versuch, Dir das Problem klar zu machen (
flysurfer hat ja an sich schon alles dazu erläutert):
Es geht nicht um ein Mehrangebot an Award-Flügen. Die Airlines kontrollieren ja, wieviele Award-Plätze sie freigeben. Und die Anzahl dieser Plätze korreliert niemals mit der Anzahl der verfügbaren Bonusmeilen im System, sondern ausschließlich mit der Auslastungssteuerung der Airline.
Es geht stattdessen um das Verhindern eines Graumarktes. Die Airline will und muss die Preise für Tickets beinahe vollständig kontrollieren können, damit ihr (ohnehin meist brüchiges) Geschäftsmodell halbwegs funktioniert.
Wenn nun plötzlich nicht dazu Ermächtigte (ein Verbot in den AGB ist genau das: ein Versagen einer Ermächtigung) anfangen, Tickets zu verkaufen, dann gerät das Preismodell außer Kontrolle.
Die Folgen: Erst wird die Airline geschädigt, die sich dann an ihren Kunden schadlos hält. Entweder durch höhere Preise, geringere Award-Verfügbarkeit, Verwässern der Meilenwerte oder Verschärfen der Bedingungen.
ich habe nirgendwo etwas "verleugnet" sondern nur den ganzen Sachverhalt aus einer anderen Perspektive betrachtet, nämlich aus der des potentiellen Käufers; der Käufer kann gar nicht gegen AGBs verstossen, weil er solche ja nie unterschrieben und anerkannt hat
Es interessiert die Airline nicht, ob Du ihre AGB kanntest: Du nutzt ein Award-Ticket, das unter den Bedingungen genau dieser AGB ausgestellt wurde. Sie muss also annehmen, dass Du die Bedingungen anerkannt hast - und storniert Dir den Flug einfach, sollte herauskommen, dass das Ticket entgegen der (Dir unbekannten) Regelungen ausgestellt wurde.
Du kannst im Anschluss dann gerne versuchen, Dir die Kohle vom Verkäufer des Tickets wieder zu holen.