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Hat jemand mit Revolut Erfahrungen?

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Beides. Je mehr MasterCard Debit vom Kunden gefragt wird (weil er eine solche hat und damit bezahlen will), desto eher wird sich in Deutschland etwas ändern.
Bei Lastschrift geht es hier wohl nicht um Kartenzahlungen, sondern um die klassische SEPA-Lastschrift über die IBAN. Und ohne Lastschriftmöglichkeit ist Revolut einfach kein konkurrenzfähiges Girokonto.

Schließlich werden 95% der Alltags-Fixkosten (Miete, Versicherungen, Strom, Telefon/Internet etc.) in Deutschland per SEPA-Lastschrift eingezogen. Alternativen wie Zahlung per Überweisung sind meist nur gegen Aufpreis möglich und erzeugen auch noch mehr Aufwand.
 
Eröffnet aber auch ungeahnte Betrugsmöglichkeiten, deren Prävention sich Revolut dann annehmen muss.
Ob das die paar deutschen Kunden wert ist, die Revolut als Girokonto nutzen sollen? Wieso sollte man Revolut überhaupt als Girokonto nutzen? Da gibt es besseres. Es sei denn man muss permanent mit mehreren Währungen hantieren und das muss wohl kaum jemand mit deutschem Hauptwohnsitz.
 
Lastschrift ist aber kein allein deutsches Phänomen (wenn auch in Deutschland der Wahn besonders verbreitet ist, man dürfe nur eine Lösung anbieten und Wahlmöglichkeiten haben sei Sünde).

Im benachbarten Irland wollen Banken und TV- sowie Energieanbieter den Verbrauchern Lastschrift mit einem Bonusprogramm schmackhaft machen: https://www.permanenttsb.ie/everyday-banking/current-accounts/current-account/

Revolut fing mal bescheiden als eine Art Prepaidkarte mit App an. Wenn sie das Mädchen für alles mit Banklizenz, Einlagensicherung usw. sein wollen, dann ist Direct Debit sinnvoll.
 
@all

Hat hier schon mal jemand größere Beträge am Geldautomat abgeholt? Da das Teil ja keine limit hat, wie oft am Tag, sollten ja mehrere Tausender möglich sein. Auf Accountsperre habe ich keinen Bock. Abhebung in Asien.

Ich quote mich selbst :)

Trotz, dass Revolut am ATM 5.000 Euro / 24h Stunden erlaubt, war der Account nach 5 x ATM dicht, der 6te Versuch ging nicht mehr durch.
5 x bedeutet 620 Euro insgesamt. Ist hier so, weil pro Vorgang die Geldautomaten keine 500 Euro rausrücken.

Mal sehen wie lange es nun dauert, bis der Account wieder frei ist.
 
Schließlich werden 95% der Alltags-Fixkosten (Miete, Versicherungen, Strom, Telefon/Internet etc.) in Deutschland per SEPA-Lastschrift eingezogen. Alternativen wie Zahlung per Überweisung sind meist nur gegen Aufpreis möglich und erzeugen auch noch mehr Aufwand.

Äh, wäre mir jetzt neu, dass dem Vermieter ein Lastschriftmandat erteilt wird.
 
Was passiert, wenn man eine eigene Banklizenz hat? Dann darf der Kunde wieder alle Lastschriften umstellen, aufgrund neuer IBAN? Oder wenn mal wieder testweise am BIC gedreht wird? Platzen dann zig Zahlungen? Für eine ernsthafte Nutzung als Girokonto ist mir das noch zu unstet.
 
Vor allem will ich sehen, wie ihr in einem deutschen Mietvertrag, Stromvertrag oder dergleichen eine mit "GB" beginnende IBAN zur Lastschrift eintragt. "Good luck" sage ich da.
 
Man schreibt sie einfach rein... :rolleyes:

In einem Formular, in dem schon "DE..." steht relativ schwierig.
In einem Online-Formular noch schwieriger, wenn dort DE vorgegeben ist oder GB-IBAN als "falsch" erkannt wird.
Alles schon gehabt, schon längst ein deutsches Konto für die Ewiggestrigen eingerichtet.

Ist aber kein rein deutsches Thema, die Spanier sind da auch nicht viel besser.
 
In einem Formular, in dem schon "DE..." steht relativ schwierig. In einem Online-Formular noch schwieriger, wenn dort DE vorgegeben ist oder GB-IBAN als "falsch" erkannt wird.
Alles schon gehabt, schon längst ein deutsches Konto für die Ewiggestrigen eingerichtet. Ist aber kein rein deutsches Thema, die Spanier sind da auch nicht viel besser.
Oft steht dabei für Ausland-IBAN an die Kundenbetreuung wenden. Oder einfach solche Anbieter meiden.
 
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Maestro finde ich irgendwo ein bisschen "witzlos", für Deutschland und Österreich - und erst recht die Schweiz. Ausser meinem Friseur kenne ich mittlerweile nicht wirklich viele Läden, in denen Maestro aber nicht MasterCard angenommen wird. OK, evtl. noch die Post. Aber dafür nimmt der Kiosk nur girocard. In der Schweiz wüsste ich erst recht nicht, wer Karten ohne MasterCard/VISA annimmt.

Niederlande... ok, da seh' ich' den Nutzen.

In einem Formular, in dem schon "DE..." steht relativ schwierig.
In einem Online-Formular noch schwieriger, wenn dort DE vorgegeben ist oder GB-IBAN als "falsch" erkannt wird.
Gerade für Deutschland unproblematisch: Da gibt's ja immer noch kostenlose Konten mit DE-IBAN. Wie beispielsweise N26. Dann schliesst man damit den Mietvertrag ab.

Ein, zwei Monate später wird halt umgestellt auf das Revolut-Hauptkonto. Formulartexte kann man durchstreichen. Bzw. ganz umgehen, indem man einfach einen Brief mit Freitext schreibt. Gleich die Lastschriftermächtigung für das deutsche Konto widerrufen - dann werden sie schon schauen, wie sie ihr Geld bekommen bzw. holen.

Übrigens könnte es bald indivduelle PLN Kontonummern geben:

https://community.revolut.com/t/polish-iban/28110

Wer weiß, vielleicht findet Revolut auch einen Weg DE IBANs auszugeben?
...um damit unter die deutsche Aufsicht zu fallen?
Ich glaube nicht, dass sie das für die paar SEPA-Diskriminierer machen werden.
 
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