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LH will auf Langstrecke Personal einsparen

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Ich ärgere mich schon das ein oder andere mal über die P2, wenn sie hinter ihrem komischen Schreibtisch sitzen oder arrogant durch die Kabine rennen, ohne mitzuhelfen - und wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie einen leeren Teller mit in die Galley zu nehmen. Man merkt manchmal auch, dass den Crews das teilweise auf den S*ck geht.
 
Sollte es deswegen 2019 schon wieder Streiks geben, ist hoffentlich allen Beteiligten klar, was das für das Image der Airline bedeutet.
Gazillion Sterne hin oder her, aber den Stress, ob sie nun fliegen oder gerade mal wieder nicht, mag sich kein Kunde antun. Vom EW Debakel mal ganz abgesehen.
Und gerade auf der Langstrecke gibt es genügend Alternativen.
 
interessant dass arbeiten immer mit physischen Tätigkeiten gleichgestellt wird. Als ob Führung keine Arbeit ist.
Wie richtig und wahr. Es geht aber eher um steuern und planen.
Dazu gibt es ein altes und transparentes Beispiel.
Lasse in einem Unternehmen die "Leitung" für zwei Wochen ohne Vertretung in "Urlaub". Was passiert in der Zeit? Nichts, der Laden läuft weiter. Lasse in gleicher Zeit die Sekretärin oder den Hausmeister weg. Was passiert? Es läuft bald nichts mehr, der Laden geht ganz schnell unter.
Ähnlich sehe ich es wie in dem genannten LH-Vorhaben. Sie fallen nicht oder kaum auf wenn sie da sind. Aber wehe, sie fehlen, dann quietscht es ganz schnell.
 
Habe mich heute mit einer P2 kurz dazu unterhalten.
Die Reduktion soll durch einen reduzierten Eco-Service möglich werden, wobei niemand ein Konzept dazu kennt.
Aus ihrer Sicht gibt es da aber keine wesentlichen Dinge, die man noch reduzieren könnnte, um wirklich wesentlich zu entlasten.
 
Vielleicht gibt es ja bald auf vielfachen Kundenwunsch einen Eco-Tarif, in dem nur Selbstbedienung enthalten ist.
 
Vielleicht gibt es ja bald auf vielfachen Kundenwunsch einen Eco-Tarif, in dem nur Selbstbedienung enthalten ist.

Zweckmäßiger wäre vielleicht ein Eco-Tarif, bei man sich verpflichtet, bestimmte Teile des Services zu übernehmen. Dann könnte man die auf diese Weise bediente Passagiere den geleisteten Service noch bewerten lassen und damit Bewerbungen für einen solchen Arbeitseinsatz auf zukünftigen Flügen besser priorisieren :D
 
Die Reduktion soll durch einen reduzierten Eco-Service möglich werden, wobei niemand ein Konzept dazu kennt.
Aus ihrer Sicht gibt es da aber keine wesentlichen Dinge, die man noch reduzieren könnnte, um wirklich wesentlich zu entlasten.

Sie ist wohl noch nicht mit EW geflogen. Einfach Wasser oder Saft ausm Tetrapak und keine Auswahl beim Essen. Dann geht das sehr schnell. Oder nur noch BoB anbieten in Eco.
Da wird sich schon ein Konzept aus der Schublade finden lassen. [emoji2]
 
Zweckmäßiger wäre vielleicht ein Eco-Tarif, bei man sich verpflichtet, bestimmte Teile des Services zu übernehmen. Dann könnte man die auf diese Weise bediente Passagiere den geleisteten Service noch bewerten lassen und damit Bewerbungen für einen solchen Arbeitseinsatz auf zukünftigen Flügen besser priorisieren :D

Wenn Du Light gebucht hast, wirst Du zu Tisch- und Spüldienst verpflichtet....
 
Ich habe nichts dagegen, dass eine P2 mithilft. Meistens sitzen wir Passagiere ja wenn es zur Essensausgabe und Peak Zeit geht, also sehen wir nicht ob P2 mithilft oder nicht. Wenn ich mal zu Ruhezeiten, wenn die prime time virbei ist urch die Kabine schlurfe, dann siehrt man die P22 dann mal papierkram machen.

Insgesamt geht es aber der 5 Sterne Airline hier ums Einspaaren und weitere Service Reduzierung.

Gibt es eigentlich irgendwo im Netz ein Benchnmark wieviel Personal LH, SQ, EK, DL, ANA usw einsetzen? Kann das hier einer liefern?


Flyglobal
 
dann siehrt man die P22 dann mal papierkram machen.

Was für "Papierkram" ist denn das so eigentlich ? Und warum konnte dieser im FlyingLab 2.0./Innovation Hub noch nicht digitalisiert werden. Und wer macht diesen Papierkram bei anderen Airlines, habe so ein P2 Kabuff mit Schreibtisch noch nirgendwo anders gesehen.
 
Ich ärgere mich schon das ein oder andere mal über die P2, wenn sie hinter ihrem komischen Schreibtisch sitzen oder arrogant durch die Kabine rennen, ohne mitzuhelfen - und wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie einen leeren Teller mit in die Galley zu nehmen. Man merkt manchmal auch, dass den Crews das teilweise auf den S*ck geht.

Ich dachte zuerst hier wird von dem üblichen Abteilungsleiter/Manager in Bürogebäuden geschrieben. Der hilft in der Regel auch nicht mit - auch nicht bei Kleinigkeiten, delegiert sie höchstens ("Können sie mal gerade das Papier im Drucker nachfüllen?" (wenn der Papierstapel daneben steht)). Wie das den normalen Mitarbeitern teilweise auf den S*ck geht...
 
UFO will sich auf Streiks vorbereiten.....
ICH werde mich dann auch auf Streiks vorbereiten...
Schon heute ist der LH Service unerträglich schleppend, und für mich ein Grund vor allem Nachtflüge mit LH zu machen, wenn ich Null auf Service angewiesen bin, und einfach nur schlafe (was auf dem LH Sitz sehr gut möglich ist).
Unglaublich was man dem Kunden heute als 5 Star verkauft.
 
Ich ärgere mich schon das ein oder andere mal über die P2, wenn sie hinter ihrem komischen Schreibtisch sitzen oder arrogant durch die Kabine rennen, ohne mitzuhelfen - und wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie einen leeren Teller mit in die Galley zu nehmen. Man merkt manchmal auch, dass den Crews das teilweise auf den S*ck geht.

Ich kenne eine langjährige P2, die mir auf meine Frage, wer eigentlich auf der Langstrecke die Toiletten reinigt, geantwortet hat: „die jungen FA weigern sich immer öfter, dann mache ich es eben selber. Ist zwar ekelhaft aber schmutzige Toiletten gehen gar nicht“. Ebenso wie Handys und Tablets aus der Sitzmechanik fummeln, Streitigkeiten schlichten und allerlei organisatorische Dinge werden durch P2s geregelt. Es kommt immer auf den P2 an. Es gibt solche und solche. Genauso wie es Sesselfurzerchefs und Frühstücksdirektoren in anderen Unternehmen gibt, die nichts machen ausser ihren Job zu erhalten, gibt es gute und schlechte P2s. Ich habe schon sehr gute erlebt. Leider aber auch grottenschlechte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt solche und solche.
Ich habe schon sehr gute erlebt. Leider aber auch grottenschlechte.
Normalerweise sollte eine Airline diese "Qualitätsschwankungen" im Griff haben... Immer ein gleichbleibend guten Service bieten.
Gerade LH hat aber mit extremen Schwankungen zu kämpfen, bei kaum einer Airline habe ich bisher so die volle Bandbreite von perfekt bis unverschämt erlebt.

Wenn sie jetzt die miesen weglassen, kann das Ganze ja doch was gutes haben ;)
 
Normalerweise sollte eine Airline diese "Qualitätsschwankungen" im Griff haben... Immer ein gleichbleibend guten Service bieten.
Gerade LH hat aber mit extremen Schwankungen zu kämpfen, bei kaum einer Airline habe ich bisher so die volle Bandbreite von perfekt bis unverschämt erlebt.

Ich schon reichlich, bei z.B. Emirates.
 
Normalerweise sollte eine Airline diese "Qualitätsschwankungen" im Griff haben... Immer ein gleichbleibend guten Service bieten.
Gerade LH hat aber mit extremen Schwankungen zu kämpfen, bei kaum einer Airline habe ich bisher so die volle Bandbreite von perfekt bis unverschämt erlebt.

Wenn sie jetzt die miesen weglassen, kann das Ganze ja doch was gutes haben ;)

Die Betonung liegt auf „normalerweise“. Unverschämt habe ich noch nie erlebt. Das schlimmste war gleichgültig. Meine Erlebnisse mit LH Crews war bisher überwiegend positiv. Und ich fliege fast nur LH. Wer einmal UA oder AA inneramerikanisch geflogen ist für den sind schlecht gelaunte LH Crews eine Wohltat. Was ich dort erlebt habe spottet jeder Beschreibung. Selten wurde mir irgendwo anders der Eindruck vermittelt als sei ich ein lästiger Störfaktor wie an Bord von UA Flügen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf einem meiner letzten Flüge (FRA-PHL, etwa 8 Stunden) war ich der zweite in der Y in der Notausgangsreihe dank SEN Priority, der erste war eine ältere Dame die mit dem Rollstuhl von zwei FAs zu ihrem Platz gefahren und mühsam verfrachtet wurde, wobei sie wohl auch nicht sonderlich kooperativ war.
Als die zwei FAs dann wieder zu mir nach vorne in die Galley sind hat die eine zu dem anderen (sinngemäß, "Gedächtnisprotokoll") gesagt "Der servieren wir aber nichts zu trinken, nicht dass wir sie noch zum Klo bringen müssen und das ganze Drama nochmal haben" :eek:
Dann fragte ein etwas belebterer Herr zum dritten mal nach einer Gurtverlängerung, immer noch keine Reaktion ausser (sinngemäß, "Gedächtnisprotokoll") "Wenn der nicht so viel fressen würde, könnte er den normalen Gurt benutzen"
Das zähle ich zum Beispiel zu unverschämt. Vor anderen Kunden die das mithören können schonmal sowieso.
Wie man mit so einer Einstellung zu so einem Job kommt, ist mit schleierhaft.
 
Dann ist mir schleierhaft warum man mit so einer Einstellung den Job noch macht...

Also es gibt bei LH schon ein paar Kandidaten die man einsparen könnte, ohne dass das ein Verlust wäre. Ob sie das Produkt ihrer vielen Jahre im Job sind, ist eine andere Frage. Sehr motivierend dürfte der FA Job heute nicht mehr sein, selbst wann man nicht vom eigenen Management als Saftschubse tituliert wird, viel Wertschätzung erfährt man heutzutage nicht mehr.

Verheerend wenn in einem Serviceunternehmen die Leute die die Schnittstelle zum Kunden darstellen so behandelt werden, dass ihre Motivation flöten geht. Der Kunde merkt das sehr deutlich.
 
Ich dachte zuerst hier wird von dem üblichen Abteilungsleiter/Manager in Bürogebäuden geschrieben. Der hilft in der Regel auch nicht mit - auch nicht bei Kleinigkeiten, delegiert sie höchstens ("Können sie mal gerade das Papier im Drucker nachfüllen?" (wenn der Papierstapel daneben steht)). Wie das den normalen Mitarbeitern teilweise auf den S*ck geht...
Naja, ein P1/2 würde ich jetzt mal nicht als Abteilungsleiter bezeichnen - Schichtleiter trifft es wohl eher: er/sie leitet eben eine Schichtbesatzung über die Dauer des Fluhes. Abtlg.-Leiter dann eher der Kapitän, der ja im Konzern ja auch ähnlich hierarchisch eingeordnet ist.
 
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Das Personal hat angefangen sich zu wehren: Gerade eine sehr ausführliche persönliche Begrüßung durch die Purserin (könnte noch Zufall sein) und dann nach meiner Erinnerung zum ersten Mal überhaupt bei der Begrüßung per Lautsprecher der Satz: „sollten Sie während des Fluges irgendwelche Fragen oder Anliegen haben, dann zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren und einer der beiden Purser (!) wird selbstverständlich jederzeit zur Verfügung stehen“[FONT=&quot]
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