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Priceless Specials

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Wieso fahrlässig? In wenigen Tagen tritt die PSD2 mit der Pflicht zur 2FA in Kraft.
Danach sollte man ja selbst mit Kartennummer + Ablaufdatum + CVC nichts mehr anfangen können.

Sollte bei mir unberechtigt was abgebucht werden, melde ich den Missbrauch, sperre die Karte und leite ein Chargeback ein.
Bis dahin gilt meine Karte für mich weiterhin als sicher.
Alex, bei allem Respekt... ein paar Posts vorher schilderst du deine "Schufakarriere".
Bei deiner Sorglosigkeit wundert mich das echt nicht.
Ist natürlich dein Bier, aber in deinem Falle hätte ich jetzt eher Übervorsichtigkeit erwartet...
 
Nur eine kurze Info zu Mastercards der LBB Berlin, hier konkret ADAC-KK: Sperrung über Telefonnummer ADAC-Kartenservice (LBB: 030 2455 2468) innerhalb von 3-4 Minuten erledigt. Kostenlose Zusendung neuer Karte soll 5-6 Tage dauern. Als Sperrgrund wurde "Betroffen durch MC Priceless Specials Leak" direkt und ohne Widerrede akzeptiert. Cheers!
 
SEN KK Hotline empfehlen vorsorgliches Sperren oder einfach weiter seine Umsätze beobachten. Aber wir wären ja alle versichert.....
 
Guten Tag. Ich bin neu hier. Die Tatsache, dass man die Liste downloadet und so selbst tausende persongeschützte Daten hat, ist höchst fragwürdig. Ich möchte vorsichtshalber auch Anzeige erstatten, und zwar vor allem gegen die, die hier die Liste besitzen.

"Sie haben meine Kreditkartennummer gesehen. Das dürfen Sie nicht! Sie begehen eine Straftat!"

Köstlich. Mal davon abgesehen, dass man solch eine Liste - wenn überhaupt - eh über einen VPN mit einem anonymen Browser in eine virtuelle Umgebung herunterlädt und diese hinterher plattmacht.
 
Köstlich. Mal davon abgesehen, dass man solch eine Liste - wenn überhaupt - eh über einen VPN mit einem anonymen Browser in eine virtuelle Umgebung herunterlädt und diese hinterher plattmacht.
Und wenn man den Aufwand nicht betrieben hat, was blüht einem dann? Beugehaft bis zum Sankt Nimmerleinstag wenn ich das Password für meinen Rechner nicht rausrücke oder fordert der Staatsanwalt dann den Generalschlüssel für Bitlocker bei Microsoft an? Werde ich hinterher auch noch geblitzdingst? Immerhin könnte ich mir ja ein paar Nummern gemerkt haben.
 
Ich finde den Post zwar auch köstlich (MyDealz-Niveau halt), aber in der ersten Liste sieht man schon mehr. Ich weiß (theoretisch, wenn ich darauf schauen würde) zum Teil wo Leute wohnen und kenne deren Telefonnummer und deren E-Mail. Darf ich das wissen? Weiß ich nicht. Ich glaube aber, ich bekomme milderne Umstände, weil mich diese Leute überhaupt nicht interessieren, sondern ich mich nur mit meinen Daten beschäftigt habe und komme so mit nur 10 Peitschenhieben davon.
 
Ich frag mich nur warum man ausser Online ziemlich wenig von der ganzen Sache hört......
 
boon hat mir meine "virtuelle" Karte noch während des Telefonats gegen eine neue Kartennummer getauscht.
Anrufdauer keine 2 Minuten. ^
 

Leider etwas oberflächlich recherchiert - aber trotzdem einigermaßen gut zusammengefasst.

Man kann allerdings davon ausgehen, das das gesamte "ValueMaster"-System der Firma Bra*n Beh*nd kompromitiert wurde und dementsprechend deutlich mehr Kunden (und Loyality-Programme) betroffen sind ... von daher ist es sicherlich erst die Spitze des Eisbergs ...
 
Eben.
90.000 Datensätze bei wie viel 100 Millionen Kunden? Peanuts. Wegen der Strafe gibt dann eben 0,1 Cent weniger Dividende und gut ist.
Weitermachen.

Die einschlägige Vorschrift zur Bestimmung der Höhe des Bußgeldes lautet im für Mastercard besten Fall:

"... Bei Verstößen gegen die folgenden Bestimmungen werden im Einklang mit Absatz 2 Geldbußen von bis zu 10 000 000 EUR oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 2 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist ..."

90.000 Kunden sind absolut eine unerhebliche Anzahl, da kommt es nicht darauf an, dass man in anderen Geschäftsbereichen deutlich mehr Kunden hat. Dazu kommt, dass Mastercard offenbar bis dato (mindestens 48 Stunden nachdem sie vom Leak wussten) keinen Kunden benachrichtigt hat, von einer Meldung an die Aufsichtsbehörde mal ganz zu schweigen. Das dürften in einem Bußgeldverfahren eher strafschärfende Aspekte darstellen.
 
Die einschlägige Vorschrift zur Bestimmung der Höhe des Bußgeldes lautet im für Mastercard besten Fall:

"... Bei Verstößen gegen die folgenden Bestimmungen werden im Einklang mit Absatz 2 Geldbußen von bis zu 10 000 000 EUR oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 2 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist ..."

90.000 Kunden sind absolut eine unerhebliche Anzahl, da kommt es nicht darauf an, dass man in anderen Geschäftsbereichen deutlich mehr Kunden hat. Dazu kommt, dass Mastercard offenbar bis dato (mindestens 48 Stunden nachdem sie vom Leak wussten) keinen Kunden benachrichtigt hat, von einer Meldung an die Aufsichtsbehörde mal ganz zu schweigen. Das dürften in einem Bußgeldverfahren eher strafschärfende Aspekte darstellen.

2% sind ca. 300 Mio. EUR ... bei einer Umsatzrendite von über 30% ist das nur ein kleiner Nadelstich, der ganz kurz weh tut.
 
"Sie haben meine Kreditkartennummer gesehen. Das dürfen Sie nicht! Sie begehen eine Straftat!"

Köstlich. Mal davon abgesehen, dass man solch eine Liste - wenn überhaupt - eh über einen VPN mit einem anonymen Browser in eine virtuelle Umgebung herunterlädt und diese hinterher plattmacht.
@Mshellow Hören sie auf mich zu filmen, sie begehen eine Straftat diese Liste zu besitzen [emoji1787][emoji1787][emoji1787][emoji1787]
 
Wenn man schon "mastercard secure code" aktiviert hat, ist man vor einem Missbrauch nochmals sicherer, oder was meint ihr?
 
Und danach auch noch. Heute wurde bekannt, dass die BaFin eine nicht näher definierte Kulanzzeit in Bezug auf die Einführung anwenden wird.
 
Ein Chargeback wird dadurch evtl. einfacher, aber bis einschließlich zum 13. September dieses Jahres kann man teilweise auch noch ohne bezahlen.

Chargebacks werden nicht einfacher, die bleiben bestenfalls so einfach oder schwierig wie jetzt.

Da es aber für 3DS-Zahlungen einen Liability Shift (Issuer -> Acquirer) gibt, und 3DS zur Pflicht (bis auf einige Ausnahmen) wird, werden Fraud-Chargebacks im Allgemeinen sogar deutlich schwerer.

Wenn PSD2 funktioniert wie angedacht werden sie natürlich auch deutlich seltener benötigt.

Und wie oben schon erwähnt: PSD2 gilt nur bei innereuropäischen Zahlungen; Kreditkartenbetrüger soll es auch außerhalb von Europa geben.
 
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