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Perfekt ist wenn das Geld da ist. In der Erstattung sind meine Tickets schon seit 2 Monaten.
Wenn die Flugnummer gleich geblieben ist (=keine Annullierung), und sich nur die Zeiten leicht verändert haben, ist es schon seit langer Zeit so, dass man kein kostenfreies Storno anbietet. So handhaben das auch so ziemlich alle Airlines weltweit - die Zeiten, in denen auch nur die kleinste Zeitenänderung eine kostenlose Ticketerstattung ermöglicht hat, sind seit vielen Jahren vorbei.
Bleibt die Flugnummer gleich und ändert sich nur das Timing, ist die Grenze seitens Lufthansa, dass erst ab 2 Stunden eine Erstattung gewährt wird.
Die Frage, die sich mir hier stellt, ist, ob das rechtens ist.
Nein ist es nicht, rcs beschreibt hier die Sichtweise von LH.
Dass sich diese nicht immer mit geltendem Recht deckt ist jetzt leider nicht wirklich neu.
Wenn man sich Zeit und Nerven sparen will gleich nach der ersten Ablehnung einen Anwalt einschalten.
Die Justiz beschäftigt sich damit, wenn du Klage erhebst.Ich habe meine Erstattungsmail am 17.07.20 erhalten. Die Buchung wurde Ende März von LH storniert, also eigentlich ganz eindeutiger und klarer Erstattungsfall.
Das Geld wurde trotz der Erstattungsbestätigung noch nicht auf der Kreditkarte gutgeschrieben. Die Lufthansa ist einfach ein Saftladen. Ich hatte noch viel Verständnis
für die ausbleibenden Erstattungen aufbringen können, als die Rettung noch nicht definitiv bestätigt wurde, jedoch die Rückzahlungen noch weiterhin hinauszuzögern finde ich
einfach dreist und nicht akzeptabel. Spätestens nach Erhalt einer Erstattungsbestätigung darf man davon ausgehen, dass der Betrag innerhalb von 1-2 Bankarbeitstagen gutgeschrieben wird.
Bei mir geht es um lediglich 400€, aber es ist schon bemerkenswert was für einen immensen und vor allem zinsfreien Kredit sich die LH von den Fluggästen einräumen ließ...
Dass sich die Justiz damit noch nicht beschäftigt, ist mir irgendwie auch ein Rätsel.
Die Justiz beschäftigt sich damit, wenn du Klage erhebst.
Bis zur Hauptversammlung war die Justiz mit dem Vorgehen der LH in etwa 1000 Fällen befasst.
Die Kosten dürften bei der äußerst geringen Zahl der Klagen ein sehr günstiger Gegenwert für den Kredit sein.Mit einem Prozeßkostenrechner lässt sich recht einfach ermitteln, welche -unnötigen- Kosten sich LH damit eingehandelt hat.
Wo liegt der Sinn verborgen?
Also warum hat LH nicht jedenfalls dann gezahlt, wenn sich jemand gemeldet hat?
Lässt LH sich vllt. von Anwälten vertreten?
Dann kostet das natürlich extra - und macht Sinn, jedenfalls für die Anwälte!
Die wird aber nur selten verwendet wenn es darum geht Passagiere zu verklagen. Da werden immer externe RA genommen. Wer weiß, was die eigene Rechtsabteilung überhaupt machtLufthansa hat eine eigene Rechtsabteilung.
Die Justiz beschäftigt sich damit, wenn du Klage erhebst.
Bis zur Hauptversammlung war die Justiz mit dem Vorgehen der LH in etwa 1000 Fällen befasst.
Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, auf der HV sei mitgeteilt worden, es seien etwa 1000 Klagen gegen LH erhoben worden. Wenn es tatsächlich nur 119 waren - ein noch kleinerer Sturm im Wasserglas.Laut Carsten waren es aber doch nur 119 Klagen gegen die LH!? Am Ende wird die Bilanz schon die Kosten für dieses Spektakel schon offenbaren.
Ich kann hier nur jedem raten, gegen LH Klage einzureichen. Ca. 7 Tage später war das Geld auf meinem Konto...
War bei mir und Klage 1 ebenfalls der Fall. Klage 2 ist nun schon seit über 3 Wochen zugestellt und noch keine Zahlung erfolgt. Verteidigungsanzeige ist kurz vor Fristende dem Gericht zugestellt worden und nun läuft die Tage auch die Frist zur Klageerwiderung ab. Bin mal gespannt ob diese Woche ein Geldeingang erfolgt.
Ich kann hier nur jedem raten, gegen LH Klage einzureichen. Ca. 7 Tage später war das Geld auf meinem Konto...