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Den Anfang macht dann wohl Sun Air of Germany

https://www.aerotelegraph.com/sun-air-schickt-deutsche-tochter-in-die-insolvenz

Hintergrund der Insolvenz der 2013 gegründeten Sun-Air-Tochter sind offenbar Schwierigkeiten rund um das Kurzarbeitergeld in Deutschland. Die Airline erwartet gemäß informierten Kreisen, Kurzarbeitergeld an den deutschen Staat zurückzahlen zu müssen, das sie im vergangenen Jahr mehrere Monate erhalten hatte. Dann lehnten die Behörden Sun-Airs Ansprüche doch noch ab.
Schwierig ist die Situation für die 28 Mitarbeitenden von Sun-Air in Deutschland. Die 14 Angestellten der Fluglinie in Friedrichshafen, acht Piloten und sechs Flugbegleiter, erhielten bereits zu Ende November die Kündigung. Weitere 14 Angestellte arbeiten in Augsburg für Sun-Air.

OY-NCT wickelt den Werksverkehr AGB-MRS für Airbus weiterhin ab https://www.flightradar24.com/data/aircraft/oy-nct
 
Laut LBA-Liste hielt die Gesellschaft allerdings kein AOC, somit wurde da wohl nur Personal gemacht, oder? Dann könnte man den Betrieb ja bei Zeiten wieder relativ nahtlos fortsetzen, die dänische Gesellschaft mit dem AOC scheint ja nicht betroffen.
 
Es gab eine Sun Air of Germany? Das wusste ich nicht einmal. Aber dann wird's die die Mama im Norden wohl auch nicht besonders rosig aussehen. Und in weiterer Folge für FDH.
 
Sieht für mich eher so aus, als wolle da jemand sich vor Kurzarbeitergeld Rückzahlungen schützen.

Würde ja gerne einmal wissen, welcher Sachverhalt der Rückforderung bzw Verweigerung von Kurzarbeitergeld hier zugrunde liegt.
(Nachträgliche Regeländerung so wie den Corona-Hilfen??)
 
Würde ja gerne einmal wissen, welcher Sachverhalt der Rückforderung bzw Verweigerung von Kurzarbeitergeld hier zugrunde liegt.
(Nachträgliche Regeländerung so wie den Corona-Hilfen??)
Mich auch. Lauda wurde ja in Deutschland auch das KUG verweigert - die Begründung für in Deutschland Steuern zahlendes Personal würde ich sehr gern einmal hören.

Ich denke bei Sun Air wird es eine ähnliche Geschichte sein... diese Tochter gibt es vermutlich, damit das Personal in Deutschland in die Steuer und Rentenkassen einbezahlen kann.
 
Nun hat es den langjährigen Wackelkandidaten und seine Hainan Airlines endlich erwischt. Aber man plant dort schon wieder eine Reorganisation. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
 
Nun hat es den langjährigen Wackelkandidaten und seine Hainan Airlines endlich erwischt. Aber man plant dort schon wieder eine Reorganisation. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

man wünscht keiner Airline den Tod. An der HNA hängen 19 Airlines, das hat massive Folgen für den Wettbewerb auf etlichen Strecken
 
Endlich? Wirklich? Für Berlin schade.

HU ist von den Problemen der Mutter erstmal nicht betroffen. Habe das erst gelesen, die Quelle aber nicht mehr präsent. Soll heissen, dass die wohl erstmal weiter fliegen können. Dieses freut mich sehr, hatte ich doch einmal das Vergnügen und fand es sehr angenehm.
 
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