Grieszkram
Aktives Mitglied
ANZEIGE
Gegenüber der Bahn als Arbeitgeber ist der Streik vielleicht verhältnismäßig, gegenüber der Gesellschaft leider nicht.
Ich würde solche Streiks der Daseinsvorsorge grundsätzlich verbieten. Wessely könnte ja vor der DB-Zentrale demonstrieren, Zufahrtswege blockieren oder sonstwas.
Zumal das ja wiederkehrend jährlich passiert. Letztes Jahr fette Gehaltserhöhung durchgedrückt, nun wollen die weniger arbeiten. Was kommt denn nächtes Jahr? 30h Woche + 30% oder 30 Monate Streik?
Die Bahn gab an, 2021 hätten von ca. 20.000 Triebfahrzeugführern knapp 8.000 gestreikt. Die paar Hansel leg(t)en also alles lahm.
Presse-Blog: Alle Infos zum GDL-Streik
Bemerkenswerterweise finden solche Streiks zu Lasten Ottonormalo fast nur im ÖD oder ehemaligen ÖD-Struktren statt (Bahn, ÖPNV, Lufthansa, Uniärzte...). Habe noch nie erlebt, dass z.B. Tankstellen, Hotels oder Baumärkte gestreikt hätten ( Bauern lasse ich mal weg, die verkaufen ihr Zeug ja trotzdem).
Gut, dass ich meine BC leztes Jahr schon gekündigt habe. So nen unzuverlässigen Kram bruche mer nit.
