Diskussionen zu Kernenergie (aus "Elektromobilität")

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chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
1.435
1.441
Zürich
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Hast du nicht, du gehst jedoch deren Desinformation bezüglich Atommüll auf den Leim🤷‍♂️
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735
Der Atomindustrie, dass das Endlagern so problemlos gelöst sei. Ist es ja nicht.
Ihr könntet in Deutschland schon längst eines haben. Genau da, wo die Schweiz vis-a-vis genau gegenüber baut. Es ist eine reinpolitische Entscheidung, dass ihr noch keines habt. Wenn man endlich entscheiden würde, dann wäre ein "Argument" gegen die Kernkraft weg.

Und nur mal am Rande, von jemanden, der sich wirklich auskennt: aktuell stehen eure kerntechnischen Werkstoffe in Hallen oder Freiluftgeländen in Castoren. Und verursachen grundsätzlich keine Probleme. Aber komischerweise interessiert das niemanden, warum eigentlich nicht? Wenn es um das Thema Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitschutz und Enlagerung ginge, wäre jede Unter-Tage-Lagerung besser, als oberirdisch in Castoren.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735
Welche Desinformationen denn genau?

Kein Endlager, Erprobungsschacht. Wurde weiter genutzt, weil die Endlagersuche immer und immer wieder ausgesetzt wurde. Ich würde mir an euer Stelle lieber Gedanken darüber https://www.deutschlandfunkkultur.de/herfa-neurode-in-hessen-die-groesste-unterirdische-100.html machen.

Sollte es da zu einem Durchbruch der toxischen Ewigkeitschemikalien kommen, werden ganze Landstriche für immer verseucht. Und im Gegensatz zu Strahlung und deren Halbwertszeiten sind diese Chemikalien tatsächlich für IMMER da.

Warum redet da eigentlich keiner drüber? -> Teile von alten Windrädern Panels und damit die Herstellungschemikalien landen da übrigens auch.

Blei, Cadmium, SF6, PFAS etc. etc.


Die übrigen Umweltschäden bei Herstellung, Benutzung und Ausbau mal außen vor.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.410
13.279
irdisch
Die stehen übergangsweise in ausgedienten Kernkraftwerken rum, weil es dafür eine Genehmigung gibt. Das Thema Endlagern ist damit nicht gelöst. Man schiebt es vor sich her.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.467
2.016
Richtig, Windparks können gesteuert, also bei Bedarf abgeschaltet werden. Viele werden dann aber dennoch vergütet wegen EEG, Einspeisevorrang und negativem Redispatch da geografisch weit weg vom Bedarf produziert. Das treibt die Preise im Durchschnitt hoch und zeitweise hilft es bei Hellbrise die Börsenpreise ins negative zu treiben. Deutsche Energiewende ist halt von Politikern verursachter Physikalischer und Ökonomischer Murks. EE haben durchaus ihre Berechtigung, aber nicht so wie in Deutschland in der Fläche umgesetzt.
Das mag alles sein, ist aber Rechtslage und irgendwo auch Vergangenheitsbewältigung. Was Netzkosten angeht gebe ich Dir z.T. Recht, ich halte eine Erneuerung und einen Netzausbau des Stromnetzes angesichts der Umstellung von fossilen Energien aber für mehr als notwendig.
Der Druck kommt vom Bedarf, vielleicht nicht ganz so schnell noch so gleichmäßig wie prognostiziert aber unausweichlich. Und wer meint, mit Grüngas die Gasversorgung noch bis 2045 aufrecht erhalten zu können - nur zu. Ihn erwartet ein schwindendes oder mangels Teilnehmern individuell immer teureres Gasnetz mit zunehmenden Anteil von teurem Biogas/Methan - und keine 30 Jahre Laufzeit mehr für eine neue Gasheizung.
Wer mag, kann sich ja als Vorgeschmack mal bzgl. steigender Betriebskosten bei fehlenden Teilnehmern in Dessau informieren wo tausende Wohnungen leerstehen und bereits 3400 abgerissen wurden und die Netze natürlich auch zurückgebaut werden.
Außerdem beeinflussen die Redispatch-Kosten seit Mitte 2022 nicht mehr direkt die Strompreise, wohl aber den Steuerhaushalt. Sprich der Staat steht mit Steuermitteln für die Redispatch-Kosten gerade.

Gösgen ist baugleich mit den in Deutschland abgeschalteten Anlagen. Daher voll repräsentativ. Selber Schuld wenn man seine amortisieren Cashcows 60a vor wahrscheinlichem technischen Betriebsende Sprengt. Der Stillstand kam von einem fehlenden Sicherheitsnachweis für neue Ventile. Diese wurden schlussendlich durch gedämfpte Rückschlagventile ersetzt. Seit März produziert Gösgen wieder. Strompreistechnisch ist 2025 daher ein Ausreisser (aber erstaunlicherweise dennoch günstiger als die meisten EE in Deutschland...).
Baugleich ganz sicher nicht. Der KWU Generation 2 zuzuordnen, mit individuellen Modifikationen Richtung Generation 3 in 2013. Und es stehen in .de noch andere KKW als Generation 2.
Wegen fehlender Ersatzteilversorgung (1. fail) brauchte man einen neuen Typ Ventile. Den schnell beschafften fehlte der Sicherheitsnachweis
(2. fail), also brauchte man nun die gedämpften.
Lass gut sein, ich kenn die Ventildiskussion (ist überhaupt nicht mein Thema) nebenbei seit 2 Jahren aus der KKW-Kantine - und das betraf da schon kein deutsches KKW mehr. Aber es ist ein Beispiel, was zeigt, was da bei relativ simplen Dingen schief laufen kann.
Ich denke, Du hast zumindest eine ungefähre Vorstellung, für wieviele Komponenten es in einem so alten Kraftwerk Ersatzteilprobleme gibt? Mittlerweile inexistente, ggf. irgendwohin fusionierte Hersteller etc… ist aber kein spezifisches Problem von KKW sondern allgemein von alten Anlagen.

Im Ergebnis am konkreten Beispiel jedenfalls rund 9 Monate Ausfall, wenn man die Revision mitzählt, davon 7,5 Monate im Geschäftsjahr. Logisch, dass die daraus resultierende geringe Zahl von Volllaststunden (nur ungefähr 3200 Volllaststunden) bei gleichzeitiger großer Revision ein ökonomisches Desaster sind, vor allem wenn mit viel mehr Volllaststunden gerechnet wird.
Wohlgemerkt: Wir reden da von Produktionskosten - das sind Kosten geteilt durch erzeugte kWh, das hat mit der Vermarktung und den Strompreisen noch nicht direkt etwas zu tun.

Das Problem sind dann auch irgendwann der Umgang mit neueren technischen Standards oder auch die Diskussion über Übergangsregelungen. Du landest da sehr schnell in sehr teuren Einzelprüfungen statt Typzertifikaten.
Gösgen hat ja - anders als deutsche oder US-KKW - eine unbefristete Betriebsgenehmigung für einen Druckwasserreaktor der 2. KWU-Generation und hat inzwischen Teile neu nach aktuellen Standards gebaut (IMHO Turbinen-Generator-Gruppe). Meint: man upgraded dort - hat aber so auch keine Argumentation für einen Totalersatz dieses Kraftwerks. Ich bin mir nur sicher, dass bei KWU keine Design Lifetime von 100 Jahren angenommen wurde…

Die Rückstellungen entsprechen den konservativ prognostizierten Kosten (23.1Mrd CHF) für das Endlager in der Schweiz. Wenn man seine Bevölkerung und Ämter nicht von Antiatom Ideologen Propaganda hat verängstigen lassen, kostet ein Endlager halt deutlich weniger als in Deutschland 🤷‍♂️ In Finnland beispielsweise gerade mal 3.5Mrd...
Du missverstehst das. Das ist von Konservativen prognostiziert, also konservativ prognostiziert ;-)
Das sind also bestenfalls die Baukosten (ohne Elphi-Zuschlag), und ohne Verzögerungen, unerwartete Probleme und ohne Betriebskosten bis 2100 (die deutsche Vergleichszahl sind 170 Mrd.).

Und es soll Endlagerplaner geben, die die Kosten für ein deutsches Endlagerfür Herrn Merz persönlich auf 14,x Mrd. „berechnen“. Das ist dann sehr KONSERVATIV kalkuliert. Mir sagt alle berufliche Erfahrung, dass diese Art Studien lediglich als politische Argumentationshilfen dienen. Es ist auch angesichts der vergleichsweise größeren Mengen im Vergleich zur Schweiz auch nicht im Ansatz plausibel. Aber wir werden das sicherlich noch in WELT und BiLD als sog. Fakt präsentiert bekommen, IM “Peter Bernstein“‘s Postille BZ war dem ja bereits auf der heißen Spur.

Auf alle Fälle wurden die 23,1 Mrd CHF wurden sicher nicht mit 2,7 Mio CHF pro Jahr gebildet.

Es geht bei den 2,7 Mio um den Rückbau dieses KKW. Dafür sind 2,7 Mio - auch über 60 Jahre (da wären wir bei 100 Mio Euro) - nicht wirklich kostendeckend. Aber vielleicht wird auch mal was billiger - nachdem wir in Deutschland da etwas Erfahrungen gewinnen und auch mal im Kreis laufen.

Ich hab persönlich aus technischer Sicht ohnehin mehr Sorge vor einem irgendwie verfüllten Endlager untertage als vor einem Endlager in der heutigen Zwischenlager-Bauart, wo man den Zustand inspizieren kann und das ggf. auch relativ einfach bei Problemen an den Behältern diese beheben kann. Ich wüsste übrigens nicht, dass beladene Castoren in Deutschland im Freien gelagert werden (wohl aber transportiert) - dafür sind die Hallen der Zwischenlager schließlich da.

Da Atomstrom offensichtlich kostengünstiger als alle andere Grundlastformen ist, sollten ein paar Deutsche Energiepolitiker vielleicht mal über die Bücher wenn doch gemäss denen Atomstrom mindestens 40ct/kWh kostet. Dass da laut empirischen Daten etwas nicht stimmen kann kommt von denen keiner drauf...
Bist Du eigentlich noch nicht auf den Gedanken gekommen, dass die Marktpreise an der EEX nichts mit den Produktionskosten zu tun haben, insbesondere wenn sie negativ werden?
Wenn ein Land wie Frankreich zu ganz großen Teilen Grundlaststrom produziert und die Abnehmer dafür fehlen, dann fallen plötzlich auch die Marktpreise auf nahe 0 oder sogar darunter. Und dann ist das vielleicht sogar billiger als Wind und ganz sicher billiger als Gas/Kohle etc.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Soviel zum Thema Atomkraft Renaissance..

Diese Grafik aus einer Forschungsarbeit an der University of California in Berkeley stellt die "Overnight Costs" neuer Kernkraftwerke in den USA, Frankreich und China dar.

IMG_7229.jpeg
Frankreich und die USA bauen seit knapp 30 Jahren fast gar keine Kernkraftwerke mehr. Und die wenigen, die neu entstehen, sind vergleichsweise teurer - teils sogar spektakulär teurer. Selbst Atomnationen wie Frankreich und die USA wählen die Kernkraft-Option nicht mehr.
Was die Methodik der "Overnight Costs" jedoch unabsichtlich verschleiert: Die tatsächlichen Kosten sind teils sogar mehrfach höher als die Grafik suggeriert. Finanzierungskosten/-risiken und beträchtliche Bauverzögerungen machen die Kosten oft zwei- bis dreimal teurer (siehe dazu weiter unten mehr).

Eine Studie des MIT kommt zum Schluss: "New nuclear plants are not a profitable investment in the United States and Western Europe today. The capital cost of building these plants is too high." Die Overnight Costs werden hier für Großbritannien mit 8.000 USD/kW angegeben.

Das norwegische Nuclear Power Committee empfahl der norwegischen Regierung in seinem 2026 vorgelegten Bericht, Kernenergie nicht weiter zu verfolgen: "Our analyses point to a clear overall conclusion. Given current costs and the electricity prices we can realistically expect in the years ahead, investing in nuclear power in Norway is not profitable at present".

Der Schweizer Energiekonzern Axpo Group, der fast 60% der Kernkraft in der Schweiz betreibt, teilt mit: Ein Neubau von Kernkraftwerken wäre nur mit Subventionen möglich: „Wie auch bei allen anderen Stromproduktionstechnologien lässt sich ein Kernkraftwerk ohne staatliche Unterstützung nicht wirtschaftlich bauen.

Die US-Investmentbank Lazard schätzt die Gestehungskosten neuer Atomkraftwerke auf 131 bis 204 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh). Zum Vergleich: Windkraftanlagen kosten nur 26 bis 50 Dollar pro MWh, Solar-Freiflächenanlagen nur 28 bis 31 Dollar, und Solar-Dachanlagen 67 bis 221 Dollar.

S&P spricht von Kosten von 15.000 Euro/kW bei aktuellen tatsächlichen Projekten in den USA und Westeuropa ("Recent and ongoing projects are associated with overnight equipment costs of about €15,000 per kilowatt (kW) of capacity") und stellt fest, dass man realistisch von mindestens 10.000 Euro/kW ausgehen muss
Die World Nuclear Assocation notiert: "A nuclear power plant project is characterised by high upfront capital costs and long construction periods, low and stable operational costs, and lengthy payback periods. This investment profile, combined with the risks associated with construction, mean that the cost of financing is a key determinant of the cost of electricity generated."
Es wird ein höherer Zinssatz bei Kernenergie aufgrund der höheren Anlaufkosten und Risiken verlangt!

Atomkraft ist weltweit auf dem Rückzug - selbst in Ländern, die traditionell auf Atomkraft setzen.



In globaler Betrachtung hat Atomkraft ihre besten Tage hinter sich: 1996 trug sie noch 17,5% zur weltweiten Stromerzeugung bei, im Jahr 2020 waren es nur noch 10,1%. Und der faktische Trend zeigt weiter nach unten. Auch wenn neue Kraftwerke gebaut werden: Ihr Anteil an der Stromerzeugung fällt, denn oft ersetzen sie nur alte Kraftwerke, und andere Energiequellen wachsen vielfach stärker.

USA​




In den USA läuft es nicht besser. Dort ging im Jahr 2023 der erste neue Atomreaktor seit über 30

Jahren ans Netz. Ursprünglich sollte das Kraftwerk jedoch bereits 2017 in Betrieb gehen. Doch technische Probleme verlängerten die Bauzeit um mehr als sechs Jahre. Zugleich explodierten die Kosten von 14 Milliarden auf 30 Milliarden Dollar - mehr als eine Verdopplung. "Der Konstrukteur der Anlage ging an dem Bau pleite. Mehrere vergleichbare Kernkraftwerke, die in den USA etwa zur selben Zeit geplant wurden, wurden aus Kostengründen während der Bau- oder Planungsphase gestoppt."



In den USA stagniert die durch Atomkraft erzeugte Strommenge und soll nach Prognosen der nationalen Energiebehörde (Energy Information Administration - EIA) bis 2050 fallen.



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Alle Prognosen der 2008 Studie https://taz.de/fileadmin/static/pdf/atomlobby1.pdf trafen nicht zu!
  • Italien würde angeblich wieder einsteigen - ist nicht erfolgt.
  • Großbritannien baue 10 neue AKW - nur 2 Reaktoren in Hinkley Point, deren Fertigstellung unklar ist.
  • Frankreich baue einen weiteren EPR-Reaktor - ist nicht erfolgt, der 2008 bereits im Bau befindliche EPR noch weit entfernt von der Fertigstellung.
  • Polen plane erstes AKW bis 2020 - ist nicht erfolgt.
  • Finnland plane weiteren Reaktorneubau - wurde begonnen, aber 2022 wieder abgebrochen und wird nicht fortgesetzt.
  • Schweden plane neue Kapazitäten - bisher kein Neubau.
  • Die Schweiz prüfe ein neues AKW - stattdessen hat die Schweiz den Ausstieg beschlossen.

    Eine 2025 erschienene Studie des Energieökonomen Prof. Dr. Christian von Hirschhausen et al. von der Technischen Universität Berlin zeigt, dass die tatsächliche Entwicklung der globalen Erzeugungsleistung der Kernenergie mit keinem der High-Growth-Projektionen der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) mithalten konnte.
Das IPPC selber schrieb in ihrem Report das:
Die Kernenergie spielt in den meisten Szenarien zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels bis 2050 keine größere Rolle. In einigen Szenarien sinken jedoch sowohl die installierte Leistung als auch der Anteil der Stromerzeugung aus Atomkraft.
Also auch nichts zum Thema Klimaschutz oder Erderwärmung. Weiter sagt das IPPC sogar
Im neuen IPCC-Report 2022 stellt der UN-Weltklimarat fest: Wind und Sonne haben mehr Potenzial und sind günstiger als Atomkraft.
Die IEA kommt dabei nicht ohne Warnung aus: Im Jahr 2040 werden 40% der Atomkraftwerke in Gebieten mit gefährdeter Wasserversorgung stehen. Wegen fehlender Kühlung birgt das Risiken für die Betriebsfähigkeit der Anlagen. Schon jetzt muss Frankreich in heißen Sommern immer wieder Atomkraftwerke herunterfahren, weil das Wasser für die Kühlung knapp wird.
Zum Thema Wiederinbetriebnahme in Deutschland
Anfang 2026 erklärte E.on-Chef Leonhard Birnbaum zum Thema Kernenergie: „Das Thema ist in Deutschland tot. Das ist hundertprozentig erledigt.“ Sein Konzern - einst der größte KKW-Betreiber in Deutschland - werde beim Thema Kernkraft „nie mehr in Deutschland“ investieren.
Der Chef der E.on-Tochterfirma Preussen Elektra, Guido Knott, sagte 2024: „Für uns gibt es als kein Zurück mehr: Das Thema Wiederinbetriebnahme ist für uns [...] definitiv vom Tisch.“

E.on-Finanzchefin Nadia Jakobi sagte, es gebe keinen wirtschaftlich sinnvollen Weg, die Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen
Tim Meyerjürgens, Chef des Netzbetreibers TenneT, sagt zur Atomdebatte: "Das ist ein hervorragendes Beispiel für eine nicht sehr sachdienliche Debatte. Egal, wie man den Atomausstieg inhaltlich bewertet: Der Ausstieg wurde 2011 final beschlossen und 2023 von einer Nachfolgeregierung umgesetzt. Mit bindenden Gesetzen. Alle, Erzeuger, Netzbetreiber, Atomindustrie, haben in den 14 Jahren seither entsprechend geplant und gehandelt. Wir müssen endlich dazu kommen, nicht immer wieder alte Päckchen aufzuschnüren und alte Grundsatzdebatten alle vier Jahre neu zu führen. Das wirft uns jedes Mal um Jahre zurück. Als Netzbetreiber behandeln wir alle Erzeugungsarten diskriminierungsfrei. Wir leiten Atomstrom genauso durch unsere Netze wie die Erneuerbaren. Aber wir können nicht alle paar Jahre den langfristigen Netzausbauplan umwerfen, und der hängt nun einmal stark von den beschlossenen Erzeugungsszenarien ab."

Ihr seht also die Fakten sprechen dafür, dass die Atomkraft in DE und der Welt ein totes Pferd bleibt, selbst Atomkraftwohlgesonnene Organisationen wie das IPPC sagt, „wirtschaftlich Quatsch und mit keinem nennenswerten Nutzen für den Klimaschutz und das 1,5 Grad Ziel.“ Selbst die Betreiber sagt aktuell, „lasst uns in Ruhe damit.“
Es ist weltweiter Konsens sich auf andere Sachen bei der Energieversorgung und Energiesicherstellung zu konzentrieren.
Kann man dann das Thema hier beenden?
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.467
2.016

Zumindest kommen so schnell keine Gaskraftwerke hinzu, die jetzt noch nicht bestellt sind.
Weder in den USA für KI noch in Deutschland für Frau Reiche.
Orderbooks bei allen 3 großen (GE Vernova, Mitsubishi und SIEMENS) voll für die nächsten 4 Jahre (je ca. 80 GW - weltweit verteilt).
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.410
13.279
irdisch
Zum Thema Wiederinbetriebnahme in Deutschland

....Ihr seht also die Fakten sprechen dafür, dass die Atomkraft in DE und der Welt ein totes Pferd bleibt, selbst Atomkraftwohlgesonnene Organisationen wie das IPPC sagt, „wirtschaftlich Quatsch und mit keinem nennenswerten Nutzen für den Klimaschutz und das 1,5 Grad Ziel.“ Selbst die Betreiber sagt aktuell, „lasst uns in Ruhe damit.“
Es ist weltweiter Konsens sich auf andere Sachen bei der Energieversorgung und Energiesicherstellung zu konzentrieren.
Kann man dann das Thema hier beenden?
Dein Fazit teile ich nicht. Alleine der aberwitzige Energiebedarf von KI macht Atomkraftwerke, so doof man sie auch finden mag, vermutlich alternativlos. Es dürfte kein Zufall sein, dass die IT-Oligarchen alle Werbetrommeln für Container-Atomkraftwerke angeworfen haben und da oft auch noch finanziell verstrickt sind.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Dein Fazit teile ich nicht. Alleine der aberwitzige Energiebedarf von KI macht Atomkraftwerke, so doof man sie auch finden mag, vermutlich alternativlos. Es dürfte kein Zufall sein, dass die IT-Oligarchen alle Werbetrommeln für Container-Atomkraftwerke angeworfen haben und da oft auch noch finanziell verstrickt sind.
Auch das wird in der MIT Studie (kurzfristiger bis mittelfristiger zukünftiger Bedarf) auch da spielt Atomkraft keine Rolle, da eben nicht skalierbar durch Planungs- und Bauzeiten und vor allem Baukosten. KI Rechenzentren mit Atomstrom haben 2 gravierende Nachteile, welche eben 100% der Investoren abschreckt. Zum einen die viel höheren Fremdmittelkosten (Zinsen) der beteiligten Banken und die unzureichende Skalierbarkeit.
Welchen jetzt schon vorhandenen Überschuss sollte man den für KI Rechenzentren verwenden und vor allem wie kurzfristig wäre dieser skalierbar! Backup bleibt dann Langzeitspeicher, zum großenteils nicht chemisch sondern mechanisch!
Kein KI Rechenzentrum wird auf eine eventuell in +15 Jahren verfügbaren Energieversorgung warten, dann ist der Markt bereits verteilt!
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.467
2.016
Dein Fazit teile ich nicht. Alleine der aberwitzige Energiebedarf von KI macht Atomkraftwerke, so doof man sie auch finden mag, vermutlich alternativlos. Es dürfte kein Zufall sein, dass die IT-Oligarchen alle Werbetrommeln für Container-Atomkraftwerke angeworfen haben und da oft auch noch finanziell verstrickt sind.
Nun ist es aber so, dass KI-Rechenzentren jetzt ihren Bauboom erleben.
Der Speichermarkt wird leergekauft, als ob es kein morgen gäbe und es keine Endgeräte bräuchte, um mit dem ganzen Kram noch zu kommunizieren.
In den USA bauen ein paar KI-Firmen noch Gaskraftwerke für ihre RZ (der Rest wird nicht beliefert), man lässt auch einige Uralt-Kohlemeiler und auch Three Mile Island 2 per Notverordnung (!) Strom an Microsoft liefern. Die ersten versuchen sich an modifizierten Flugzeugturbinen, was aber nicht effizient ist weil völlig anders ausgelegt.

Der Rest wird an der Stromverfügbarkeit scheitern. Die gekaufte Hardware wird - bis Strom da ist - veraltet sein und muss dann abgeschrieben werden.
Und die Bauzeit eines KKW ist locker beim Doppelten bis Sechsfachen eines Hardware-Zyklus (3 Jahre) - daher wird das keine der betroffenen Firmen in dieser Form überleben.
 
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malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.949
1.340
Vielleicht hat die KI -alleine schon aus Selbsterhaltungstrieb- eine Lösung des Problems in petto. Nicht, das es noch in einer selbsterfüllenden Prophezeihung endet.:ROFLMAO:
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.467
2.016
Hab ich gemacht (gemini.google.com):

Mein Prompt: "Wie funktioniert ein KI-Rechenzentrum ohne Strom?"

Zitat Gemini:
"Ehrliche Antwort vorab: Gar nicht.

Ein Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz ist eines der energieintensivsten Bauwerke der modernen Welt. Ohne elektrische Energie können die Prozessoren (GPUs oder TPUs), die für das „Nachdenken“ der KI zuständig sind, keine Berechnungen durchführen.

Dennoch gibt es Szenarien und Konzepte, wie ein Rechenzentrum unabhängig vom öffentlichen Stromnetz oder durch alternative Energiequellen betrieben werden kann. Hier ist die Übersicht, wie das technisch gelöst wird:


1. Die physische Realität: Warum Strom unverzichtbar ist​

KI-Modelle basieren auf Milliarden von mathematischen Operationen. Diese finden in Transistoren auf Mikrochips statt.

  • Rechenleistung: Ein einziger moderner KI-Server benötigt oft so viel Strom wie mehrere Haushalte gleichzeitig.
  • Kühlung: Etwa 30 % bis 40 % des Energieverbrauchs entfallen oft allein darauf, die enorme Hitze abzuführen, die bei den Berechnungen entsteht. Ohne Strom für Pumpen und Lüfter würden die Server innerhalb von Sekunden überhitzen und abschalten.

2. Inselbetrieb (Off-Grid)​

Wenn du mit „ohne Strom“ meinst, dass kein Kabel zum städtischen Stromnetz führt, gibt es dafür Lösungen:

  • Eigene Kraftwerke: Große Tech-Giganten bauen oft eigene Solarparks, Windkraftanlagen oder sogar kleine modulare Kernreaktoren (SMRs) direkt neben das Rechenzentrum.
  • Wasserstoff-Brennstoffzellen: Dies ist aktuell die sauberste Methode für den Notfall oder den Dauerbetrieb ohne Netzanschluss. Wasserstoff wird chemisch in Strom umgewandelt, wobei als „Abfallprodukt“ nur Wasser entsteht.

3. Energiespeicherung für die Überbrückung​

Damit ein Rechenzentrum bei einem Netzausfall nicht sofort stoppt, werden massive Speichersysteme genutzt:

  • USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung): Riesige Batteriebänke, die die Millisekunden zwischen Stromausfall und dem Anspringen von Generatoren überbrücken.
  • Schwungrad-Speicher: Mechanische Speicher, die kinetische Energie nutzen, um kurzzeitig Strom zu erzeugen.

4. Die hypothetische "stromlose" Zukunft?​

Es gibt Forschung an Technologien, die den Strombedarf drastisch senken oder herkömmliche Elektrizität ersetzen könnten:

  • Optisches Computing: Hier werden Photonen (Licht) statt Elektronen zur Berechnung genutzt. Das spart enorm viel Energie und reduziert die Hitzeentwicklung, aber ganz ohne Energiequelle für die Laser funktioniert auch das nicht.
  • Neuromorphes Computing: Chips, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind. Unser Gehirn ist die effizienteste „KI“ der Welt – es benötigt nur etwa 20 Watt (so viel wie eine schwache Glühbirne). Heutige KI-Hardware benötigt für dieselbe Leistung Millionen von Watt.

Fazit​

Ein KI-Rechenzentrum ohne jegliche Energiezufuhr ist nach heutigem Stand der Physik unmöglich. Die "Intelligenz" der KI ist im Grunde nichts anderes als extrem schnell fließender Strom durch Milliarden kleinster Schalter.

Interessiert dich eher, wie man Rechenzentren nachhaltiger macht, oder ging es dir um die Hardware, die im Falle eines Blackouts überlebt?"
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735
Dein Fazit teile ich nicht. Alleine der aberwitzige Energiebedarf von KI macht Atomkraftwerke, so doof man sie auch finden mag, vermutlich alternativlos. Es dürfte kein Zufall sein, dass die IT-Oligarchen alle Werbetrommeln für Container-Atomkraftwerke angeworfen haben und da oft auch noch finanziell verstrickt sind.
Zumal der IPCC Bericht was ganz anderes sagt, als dargestellt. Dazu muss man eben den ganzen Bericht lesen und nicht Auszüge oder gar die Pressezusammenstellungen ja nach Klimapfad und Szenario, was dargestellt wird.



Gründinger ist Politikwissenschaftler.

Zitat Wiki:
"Gründinger setzt sich insbesondere für einen Wechsel des Energiesystems weg von fossilen und atomaren Energien hin zu erneuerbaren Energien ein.[22] Er engagiert sich zudem für Freiheitsrechte im digitalen Raum und startete beispielsweise 2012 eine Initiative gegen das damalige EU-Überwachungsprogramm INDECT, um gegen den Abbau der Privatsphäre zu protestieren.[23]

Aufsehen erregte er mit seinem Engagement für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze. Vor dem Bundesverfassungsgericht legte er eine Wahlanfechtung der Bundestagswahl 2013 ein, weil Kinder und Jugendliche vom Wahlrecht ausgeschlossen waren.[24] Bei der Bundestagswahl 2021 unterstützte er zwei 17-jährige Fridays For Future-Aktivisten bei einem Einspruch beim Wahlprüfungsausschuss.[25]"

Zitat von der eigenen Webseite:
Dr. Wolfgang Gründinger ist Chief Evangelist bei Enpal, dem führenden Energy-Tech-Startup in Europa, und Host von STROM & DRANG, dem Podcast zu Energie und Gesellschaft. Er gilt als eine der prominentesten Stimmen der deutschen Energie- und Klimaszene und ist Climate Reality Leader trainiert durch Al Gore. Wolfgang traf sich mit Olaf Scholz und Mark Zuckerberg, und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. dem Preis für politische Publizistik, dem Buchpreis der Deutschen Umweltstiftung und dem Generationengerechtigkeitspreis. Er studierte Politikwissenschaften in Berlin und Santa Cruz (Kalifornien) und sprach an der Oxford University und der Harvard University. Weitere Stationen führten ihn u.a. zum Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, der digitalen Eliteeinheit der deutschen Streitkräfte.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch das wird in der MIT Studie (kurzfristiger bis mittelfristiger zukünftiger Bedarf) auch da spielt Atomkraft keine Rolle, da eben nicht skalierbar durch Planungs- und Bauzeiten und vor allem Baukosten. KI Rechenzentren mit Atomstrom haben 2 gravierende Nachteile, welche eben 100% der Investoren abschreckt. Zum einen die viel höheren Fremdmittelkosten (Zinsen) der beteiligten Banken und die unzureichende Skalierbarkeit.
Welchen jetzt schon vorhandenen Überschuss sollte man den für KI Rechenzentren verwenden und vor allem wie kurzfristig wäre dieser skalierbar! Backup bleibt dann Langzeitspeicher, zum großenteils nicht chemisch sondern mechanisch!
Falsch.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Zumal der IPCC Bericht was ganz anderes sagt, als dargestellt. Dazu muss man eben den ganzen Bericht lesen und nicht Auszüge oder gar die Pressezusammenstellungen ja nach Klimapfad und Szenario, was dargestellt wird.



Gründinger ist Politikwissenschaftler.

Zitat Wiki:
"Gründinger setzt sich insbesondere für einen Wechsel des Energiesystems weg von fossilen und atomaren Energien hin zu erneuerbaren Energien ein.[22] Er engagiert sich zudem für Freiheitsrechte im digitalen Raum und startete beispielsweise 2012 eine Initiative gegen das damalige EU-Überwachungsprogramm INDECT, um gegen den Abbau der Privatsphäre zu protestieren.[23]

Aufsehen erregte er mit seinem Engagement für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze. Vor dem Bundesverfassungsgericht legte er eine Wahlanfechtung der Bundestagswahl 2013 ein, weil Kinder und Jugendliche vom Wahlrecht ausgeschlossen waren.[24] Bei der Bundestagswahl 2021 unterstützte er zwei 17-jährige Fridays For Future-Aktivisten bei einem Einspruch beim Wahlprüfungsausschuss.[25]"

Zitat von der eigenen Webseite:
Dr. Wolfgang Gründinger ist Chief Evangelist bei Enpal, dem führenden Energy-Tech-Startup in Europa, und Host von STROM & DRANG, dem Podcast zu Energie und Gesellschaft. Er gilt als eine der prominentesten Stimmen der deutschen Energie- und Klimaszene und ist Climate Reality Leader trainiert durch Al Gore. Wolfgang traf sich mit Olaf Scholz und Mark Zuckerberg, und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. dem Preis für politische Publizistik, dem Buchpreis der Deutschen Umweltstiftung und dem Generationengerechtigkeitspreis. Er studierte Politikwissenschaften in Berlin und Santa Cruz (Kalifornien) und sprach an der Oxford University und der Harvard University. Weitere Stationen führten ihn u.a. zum Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, der digitalen Eliteeinheit der deutschen Streitkräfte.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Falsch.
Falsch!!!!
Das IPCC gibt in seinen letzten jährlichen Reporten immer die gleiche Aussage.
Unwirtschaftlich und nicht ausreichend skalierbar, deswegen eben nicht zu gebrauchen. Aber lies dir hierzu die Reports 2021/2022/2023/AR7 folgt ja noch
Und bitte nicht wieder cherry picking betreiben. Und wenn dann auch wieder die Fußnoten berücksichtigen, in welchen klar steht, das die Gestehungskosten für die alte Reaktorgeneration -1980 skizziert sind und nicht auf aktuellen Ausbau bzw. Sanierungen interpoliert werden kann/darf!

hier mal die letzten Projekte der USA und deren aktueller Stand.


VC Summer 2 & 3im Bau gestoppt
Levy Countyvor Baustart gecancelt
NuScale CFPPSMR-Projekt gestoppt
Calvert Cliffs 3Finanzierung gescheitert
Bellefonte Revivalendgültig aufgegeben

hier mal die letzten Projekte in der EU und deren aktueller Stand.


Wylfa NewyddUKgecancelt
MoorsideUKgecancelt
OldburyUKaufgegeben
BeleneBulgarienmehrfach gestoppt
VisaginasLitauengestoppt
Cernavod ErweiterungRumänienlange eingefroren
tbc


Bleibt also doch ein totes Pferd, oder?

Kommt in Deutschland eigentlich noch eine Rückkehr zur Atomkraft, so wie Thobpe es prophezeien wollte???
 

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Ja der Zug scheint abgefahren zu sein, die Ziele nicht mehr erreichbar. Jetzt geht es wohl um den Umgang mit der Überschreitung.

Dann bleibt es eben auch dabei das die Atomkraft für den wachsenden Hunger an Energie ebenfalls nicht im ausreichend Maße wirtschaftlich und eben skalierbar ist. Die Rechenzentren brauchen eben nicht in +15/+20 Jahren ihren Strom, sie brauchen ihn in 1-5/10 Jahren. Und das ist eben Atomstrom sinnlos, das wird auch Thopbe so bestätigen, wenn er die Fakten kennt. Selbst heute ist der Anteil an Atomstrom vom weltweiten Primärenergiebedarf unter 4% (Stand 2024)und weiter fallend. Also was heulen einige hier eigentlich hinterher?
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735
Falsch.
Das IPCC gibt in seinen letzten jährlichen Reporten immer die gleiche Aussage.
Falsch.
Unwirtschaftlich und nicht ausreichend skalierbar,
Falsch.
deswegen eben nicht zu gebrauchen. Aber lies dir hierzu die Reports 2021/2022/2023/AR7 folgt ja noch
Der IPCC Bericht empfiehlt ausdrücklich die Kernkraft zur Lösung des weltweiten Energieproblems ohne zusätzliche Erzeugung von CO2, einfach mal nachlesen.
Und bitte nicht wieder cherry picking betreiben.
Dann höre einfach auf damit.
Und wenn dann auch wieder die Fußnoten berücksichtigen,
Was sonst?
in welchen klar steht, das die Gestehungskosten für die alte Reaktorgeneration -1980 skizziert sind und nicht auf aktuellen Ausbau bzw. Sanierungen interpoliert werden kann/darf!
Wie gesagt, den Bericht einfach mal im Ganzen lesen.
hier mal die letzten Projekte der USA und deren aktueller Stand.


VC Summer 2 & 3im Bau gestoppt
Levy Countyvor Baustart gecancelt
NuScale CFPPSMR-Projekt gestoppt
Calvert Cliffs 3Finanzierung gescheitert
Bellefonte Revivalendgültig aufgegeben

und die anderen, die noch laufen? Aha.
hier mal die letzten Projekte in der EU und deren aktueller Stand.


Wylfa NewyddUKgecancelt
MoorsideUKgecancelt
OldburyUKaufgegeben
BeleneBulgarienmehrfach gestoppt
VisaginasLitauengestoppt
Cernavod ErweiterungRumänienlange eingefroren
tbc


Bleibt also doch ein totes Pferd, oder?
Nein. Der weltweite Ausbau nimmt weiter an Fahrt auf, selbst wenn man China, Südkorea, Polen, Tschechien , Brasilien, Südafrika, Russland, Indien außen vor lassen würde. Kernkraft ist einfach zu effektiv und effizient, um sie nicht auszubauen. Maximale Leistung und Stärke, bei minimalen Ressourcenverbrauch aller Art.

Und selbst wenn (!) das Hinstellen 500 Milliarden kosten würde; diese 500 Milliarden fallen alle 50-60 Jahre an, für dauerhafte, preiswerte, grundlastfähige, gesicherte Leistung ohne CO2 und Schadstoffemissionen.

Ganz im Gegensatz zu den EE, die jetzt schon eine Billion bei euch gekostet haben. Und die weder gesichert Strom anbieten können, geschweige den Primärenergie inkl. Prozesswärme.

Norwegen (!) plant jetzt auch Kernkraftwerke, weil die Wasserkraft an ihr Ausbauende kommt. Norwegen schränkt nicht umsonst den Stromexport in die EU ein.
Kommt in Deutschland eigentlich noch eine Rückkehr zur Atomkraft, so wie Thobpe es prophezeien wollte???
Atomkraft? Kernkraft. Selbstverständlich.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Richtig!

Richtig!

Richtig!

Der IPCC Bericht empfiehlt ausdrücklich die Kernkraft zur Lösung des weltweiten Energieproblems ohne zusätzliche Erzeugung von CO2, einfach mal nachlesen.
Falsch!

Dann höre einfach auf damit.
Falsch!

alles außer die unwirtschaftliche und nicht signifikant Skalierbare Kernspaltungswerke

Wie gesagt, den Bericht einfach mal im Ganzen lesen.
Empfehle ich dir. Hab sie dir in Englisc verlinkt. Kannst du dir gern mal zu Gemüte führen!


und die anderen, die noch laufen? Aha.
„Laufen“ sind auch alle die ich oben verlinkt habe, nur gebaut wurde keines, weil eben die Projekte die Realität eingeholt hat. Wenn sie könnten, hätte UK Hinkley auch gecancelt, China lacht sich heute noch kaputt und ist nicht ohne Grund aus dem Projekt aus wirtschaftlichen Gründen ausgestiegen.

Nein. Der weltweite Ausbau nimmt weiter an Fahrt auf, selbst wenn man China, Südkorea, Polen, Tschechien , Brasilien, Südafrika, Russland, Indien außen vor lassen würde. Kernkraft ist einfach zu effektiv und effizient, um sie nicht auszubauen. Maximale Leistung und Stärke, bei minimalen Ressourcenverbrauch aller Art.
Kannst du mir kurz sagen, wo es einen Spatenstich gibt, bei dem „Projekten“ die nach COP28 gestartet sind? Ich kann dir eins versichern, es werden weit mehr canceln, als das jemand etwas dort realisiert. Und wie gesagt der Anteil am weltweiten Primärenergiebedarf durch Atomkraft liegt bei weit unter 4% und wird in den nächsten Dekaden verschwinden.
Brasilien hat Angra3 auch aufgrund Unwirtschaftlichkeit und Ineffizienz gecancelt. Weil die Brasilianer auch wissen, dass der Neubau einfach nicht kalkulierbar (Kosten und Bauzeit) ist. Weil für jedes geplante AKW braucht man ein Backup für mindestens 10 Jahre. Und hier geht es nicht um die Planungszeit sondern um die Verzögerung! Achja selbst Angra2 war finanziell ein Desaster!
Südafrika hat immer mal wieder Ambitionen.
So wollte man unter Zuma 9,6 GW Projekte bis 2030 realisieren. Was draus wurde ist allen bekannt. Alles wieder gecancelt.
So wird es auch mit den neuen Ambitionen passieren, man plant ja aktuell auch auch nur 2,5 GW, aber auch die werden nie realisiert.
Zu Indien, Jaitapur wird wohl gecancelt. Man hat bereits über 10jahre den Baubeginn verschoben, weil es unwirtschaftlich ist und die EDF nicht liefern bzw. kalkulieren kann! Kovvada wird noch das nötigste gemacht um das bereits versenkte Geld zu minimieren!
Haripur wurde aufgrund von Protesten ebenfalls gecancelt. Indien hat viele ambitionierte Projekte noch laufen, aber der Großteil wird verkleinert oder eben gecancelt.

Und selbst wenn (!) das Hinstellen 500 Milliarden kosten würde; diese 500 Milliarden fallen alle 50-60 Jahre an, für dauerhafte, preiswerte, grundlastfähige, gesicherte Leistung ohne CO2 und Schadstoffemissionen.
Schonmal was von Inflation gehört? Mit 500 Mrd. kannst du aktuell ca. 10-15 Kernkraftparks mit 2 Meilern bauen. Die Dauer beträgt dann ca. +20/+30 Jahre. Leider gehen in dieser Zeit weit mehr vom Netz. Also kommt bei weitem kein Nettowachstum dazu! 1970 konntest du mit dem Geld sicherlich das 10fache an Parks realisieren.

Ganz im Gegensatz zu den EE, die jetzt schon eine Billion bei euch gekostet haben. Und die weder gesichert Strom anbieten können, geschweige den Primärenergie inkl. Prozesswärme.
die Billionen haben weit mehr Leistung geschaffen als es möglich wäre mit den unwirtschaftlichen AKW‘s der letzten 20 Jahre.

Norwegen (!) plant jetzt auch Kernkraftwerke, weil die Wasserkraft an ihr Ausbauende kommt. Norwegen schränkt nicht umsonst den Stromexport in die EU ein.
Falsch! Nichts aktuelles in Planung. Nicht mal etwas in Skizzierung!

Atomkraft? Kernkraft. Selbstverständlich.
Falsch!

Man kann schon gar nicht mehr von einem toten Pferd im Bezug auf Kernspaltungswerke reden. Das ist schon nur noch ein verwesender Kadaver, oder?
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.274
4.735
Falsch.
Falsch.
Falsch.
Falsch.
Falsch.
alles außer die unwirtschaftliche und nicht signifikant Skalierbare Kernspaltungswerke
Natürlich kann man KKW skalieren. Die deutschen KKW waren aufgrund von Gleichteilen und -technik in Serie baubar und kleinteilig regelbar. Hat tatsächlich die SPD und die damalige (geniale!) Generation von Ingenieuren bewerkstelligt. GENAU deshalb war eure Kerntechnik so begehrt und ist es noch. Nur baut ihr sie nicht mehr.
Empfehle ich dir. Hab sie dir in Englisc verlinkt. Kannst du dir gern mal zu Gemüte führen!
Ich habe alle Berichte gelesen. Und ausgewertet. Und damit viel Geld verdient.

Wenn du sie gelesen hättest, dann wären deine Schlußfolgerungen aus den Berichten eben andere.
„Laufen“ sind auch alle die ich oben verlinkt habe, nur gebaut wurde keines, weil eben die Projekte die Realität eingeholt hat.
Vielleicht solltest du deine Liste nicht von Wikipedia nehmen, sondern die tatsächlichen Anzahl an Projekten recherchieren. Ist einfacher, als man denkt.
Wenn sie könnten, hätte UK Hinkley auch gecancelt,
Falsch.
China lacht sich heute noch kaputt und ist nicht ohne Grund aus dem Projekt aus wirtschaftlichen Gründen ausgestiegen.
Auch diese Behauptung stimmt so nicht ganz. Es ging um den Wissenstransfer und die Frage der chinesischen Technik.
Kannst du mir kurz sagen, wo es einen Spatenstich gibt, bei dem „Projekten“ die nach COP28 gestartet sind?
Die Länder haben wir hier mehrfach aufgezählt. Und die, die auch noch gerade bauen oder kurz davor stehen, habe ich bereits erwähnt.
Ich kann dir eins versichern, es werden weit mehr canceln,
Kannst du leider nicht.

als das jemand etwas dort realisiert. Und wie gesagt der Anteil am weltweiten Primärenergiebedarf durch Atomkraft liegt bei weit unter 4%
Wenn keiner in den letzten Jahren KKW baut oder nutzt, ist das kein Beweis. Sondern ein Beleg für meine Behauptung. Danke!
und wird in den nächsten Dekaden verschwinden.Brasilien hat Angra3 auch aufgrund Unwirtschaftlichkeit und Ineffizienz gecancelt.
Falsch.

Weil die Brasilianer auch wissen, dass der Neubau einfach nicht kalkulierbar (Kosten und Bauzeit) ist. Weil für jedes geplante AKW braucht man ein Backup für mindestens 10 Jahre. Und hier geht es nicht um die Planungszeit sondern um die Verzögerung! Achja selbst Angra2 war finanziell ein Desaster!
Falsch.
Südafrika hat immer mal wieder Ambitionen.
Aber aus anderen Gründen, Stichwort Kernwaffentechnik.
So wollte man unter Zuma 9,6 GW Projekte bis 2030 realisieren. Was draus wurde ist allen bekannt. Alles wieder gecancelt.
So wird es auch mit den neuen Ambitionen passieren, man plant ja aktuell auch auch nur 2,5 GW, aber auch die werden nie realisiert.
Falsch.
Zu Indien, Jaitapur wird wohl gecancelt.
Nope.
Man hat bereits über 10jahre den Baubeginn verschoben, weil es unwirtschaftlich ist und die EDF nicht liefern bzw. kalkulieren kann! Kovvada wird noch das nötigste gemacht um das bereits versenkte Geld zu minimieren!
Haripur wurde aufgrund von Protesten ebenfalls gecancelt. Indien hat viele ambitionierte Projekte noch laufen, aber der Großteil wird verkleinert oder eben gecancelt.
Indien überlegt, welche Technik sie verbauen wollen. Rosatom ist nicht überall der Renner
Schonmal was von Inflation gehört?
Ja. Betrifft die EE und eure Energiewende genauso. Schon mal davon gehört?
Mit 500 Mrd. kannst du aktuell ca. 10-15 Kernkraftparks mit 2 Meilern bauen.
Tja, ein guter Anfang. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland mal 16-19 KKW standen.
Die Dauer beträgt dann ca. +20/+30 Jahre.
Quatsch.
Leider gehen in dieser Zeit weit mehr vom Netz. Also kommt bei weitem kein Nettowachstum dazu! 1970 konntest du mit dem Geld sicherlich das 10fache an Parks realisieren.

die Billionen haben weit mehr Leistung geschaffen als es möglich wäre mit den unwirtschaftlichen AKW‘s der letzten 20 Jahre.
Zahlenskala falsch. Du solltest dir mal ansehen, was alleine ein KKW (nimm Biblis 2) erezugt hat, rund 500 Milliarden kWh. Isar 2 hat 12% des bayrischen Energie (Strom)bedarfs alleine gedeckt. Grohnde war in seiner Leistung 8-fach Schnitt, etc. etc. Die EE können weder bei Leistung, Stärke, Verfügbarkeit und Grundlastfähigkeit mithalten; bei weitem nicht.

Aber wenn ihr eure Industrie weiter abbaut, dann gebe ich dir recht, dann reichen die EE, wenn keine Industrie mehr da ist. KI und Dienstleistung könnt ihr aber auch nicht mehr betreiben, die brauchen noch mehr.

Eure Energiewende ist gescheitert, das sieht auch die Mehrheit der Wirtschaftswissenschaftler, der Ökonomen und der Energiewissenschaften so. Nur die Politik verteidigt sie noch; oder Politikwissenschaftler.
 
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16.03.2022
1.102
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Falsch!
Falsch!
Falsch!
Falsch!
Falsch!
Natürlich kann man KKW skalieren. Die deutschen KKW waren aufgrund von Gleichteilen und -technik in Serie baubar und kleinteilig regelbar. Hat tatsächlich die SPD und die damalige (geniale!) Generation von Ingenieuren bewerkstelligt. GENAU deshalb war eure Kerntechnik so begehrt und ist es noch. Nur baut ihr sie nicht mehr.
Falsch!
Du lebst so schön in der Vergangenheit. Keines der aktuellen Unternehmen auf dem Markt kann signifikant skalieren! Und das auch nicht in den nächst 2-3 Dekaden!
KHNP nicht, Westinghousen nicht, EDF nicht, Rosatom (Sanktionen) nicht, NuScale nicht, TerraPower nicht, GE nicht, Bechtle nicht usw...
Die damalige "Serienproduktion" rührt lediglich aus dem Kalten Krieg! Die Bemühungen dies zu ändern ist alleine am Kapitalmarkt (Fremdmittelzins weit über 10%) gar nicht vorhanden. Deswegen wird auch auf absehbare Zeit (20-30Jahren) kein Rechenzentrum ein zentrales eignes AKW haben. Gern hier mal mit der Fremdfinanzierungsstruktur von Tech-Unternehmen beschäftigen!!!
Ich habe alle Berichte gelesen. Und ausgewertet. Und damit viel Geld verdient.
Hoffentlich gibt es hier eine Geld zurück Garantie. Aber wie war das früher schon, 6 setzen aufgrund von Interpretationsfehlern!
Wenn du sie gelesen hättest, dann wären deine Schlußfolgerungen aus den Berichten eben andere.
Die Schlussfolgerungen des weltweiten Konsens habe ich dir verlinkt!
Vielleicht solltest du deine Liste nicht von Wikipedia nehmen, sondern die tatsächlichen Anzahl an Projekten recherchieren. Ist einfacher, als man denkt.
Du kannst ja mal gerne realisierte Baubeginne bzw. den Start der Planungsphase in den USA oder EU nach 2010 aufführen? ( Vogtle 3 & 4 bereits 2000, ging 24 Jahre später ans Netz. Flamanville und Hinkley Planungsbeginn nach 2003)
Falsch!
Auch diese Behauptung stimmt so nicht ganz. Es ging um den Wissenstransfer und die Frage der chinesischen Technik.
Falsch!
Die Länder haben wir hier mehrfach aufgezählt. Und die, die auch noch gerade bauen oder kurz davor stehen, habe ich bereits erwähnt.
Keines konkretisiert ihre "Absichtserklärungen"!
Kannst du leider nicht.
Doch
Wenn keiner in den letzten Jahren KKW baut oder nutzt, ist das kein Beweis. Sondern ein Beleg für meine Behauptung. Danke!
Ein Beleg dafür, dass keiner mehr nach 2000 in die "Technologie" signifikant Investiert. Die vorhandene Infrastruktur wird weltweit abegwickelt.
Falsch.
Falsch!
Falsch!
Aber aus anderen Gründen, Stichwort Kernwaffentechnik.
Falsch! Unwirtschaftlichkeit! Südafrika wird auch die aktuellen Pläne fallen lassen.
Falsch!
Falsch!
Indien überlegt, welche Technik sie verbauen wollen. Rosatom ist nicht überall der Renner
Stimmt andere Bauer beteiligen sich kaum noch an Ausschreibungen!
Ja. Betrifft die EE und eure Energiewende genauso. Schon mal davon gehört?
Ja betrifft sie auch! Aber schau dir dazu mal die preisliche Entwicklung der der einzelnen Technologien an. Hier findest du sehr schnell heraus, was der gravierende Unterschied ist! (Ach ja das hatte wir dir hier auch schon einmal detailliert erklärt!)
Tja, ein guter Anfang. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland mal 16-19 KKW standen.
Bau mal die 16-19 KKW. Einfach mal die Kosten und auch die Bauzeit berücksichtigen. Heute geplant mit den Kosten von Flamanville oder Hinkley oder Vogtle und dann bitte Faktor 5 berücksichtigen. Das sind eben die Fakten!
Nein!
Zahlenskala falsch. Du solltest dir mal ansehen, was alleine ein KKW (nimm Biblis 2) erezugt hat, rund 500 Milliarden kWh. Isar 2 hat 12% des bayrischen Energie (Strom)bedarfs alleine gedeckt. Grohnde war in seiner Leistung 8-fach Schnitt, etc. etc. Die EE können weder bei Leistung, Stärke, Verfügbarkeit und Grundlastfähigkeit mithalten; bei weitem nicht.

Schau dir mal an, welchen Stellenwert die EE haben. Und schau dir hier mal die preisliche Entwicklung der Komponenten an.
Aber wenn ihr eure Industrie weiter abbaut, dann gebe ich dir recht, dann reichen die EE, wenn keine Industrie mehr da ist. KI und Dienstleistung könnt ihr aber auch nicht mehr betreiben, die brauchen noch mehr.
Die anderen Bauen ihre Industrie ja auch ab, weil nicht mehr wirtschaftlich und vor allem keine signifikante Nachfrage (Außer China und die lässt keine Joint Ventures aktuell zu!)
Eure Energiewende ist gescheitert, das sieht auch die Mehrheit der Wirtschaftswissenschaftler, der Ökonomen und der Energiewissenschaften so. Nur die Politik verteidigt sie noch; oder Politikwissenschaftler.
Die Kernspaltung ist weltweit gescheitert. Sie war halt ein Prestigeprojekt im kalten Krieg. Mehr leider nicht. Weltweit wird eben die Infrastruktur und die beteiligten Partner abgewickelt. (bestes Beispiel Staatskonzerne wie EDF, Rosatom oder die Insolvenzen von Westinghouse 2017)

Leider lebst du, wie bereits erwähnt, in deiner romantisierten Vergangenheit. Stellst dich leider gegen die Fakten und die weltweite Entwicklung. Selbst COP28 lässt sich müde belächeln, da aus den Absichten kaum bis keine Konkretisierungen kommen.

Gräme dich nicht, aber das ist leider so, okay?