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Sparkassen Sammelthread

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Ich bin auch gerade dabei meine SPK Konten zu kündigen inkl. KReditkarte.
Ich sehe es nicht ein 9,90€ mtl + 6€ für en Girokonto und Kreditkarte zu zahlen ohne wirklichen Mehrwert.
Das einzige was ich von der SPK jeden Monat 2 x bekomme sind lächerliche Kreditkangebote per Post.
 
Ich bin auch gerade dabei meine SPK Konten zu kündigen inkl. KReditkarte.
Ich sehe es nicht ein 9,90€ mtl + 6€ für en Girokonto und Kreditkarte zu zahlen ohne wirklichen Mehrwert.
Das einzige was ich von der SPK jeden Monat 2 x bekomme sind lächerliche Kreditkangebote per Post.

Das scheint mir sehr vernünftig zu sein.

Meine Empfehlung (als Ergänzung zu einer wirklich gut funktionierenden Bank; z.B. mit Atruvia-RZ):

1822direkt + 700-Eur-Dauerauftrag dorthin (dann kostenlos);
plus
sBroker Direktdepot.

Damit hat man alles aus dem S-Cosmos, was dort attraktiv ist, natürlich mit gewissen Einschränkungen, aber komplett kostenlos (für beides gibt es momentan übrigens auch Neukunden -Boni).
 
Es gibt durchaus auch (wenige) Sparkassen mit tatsächlich guten Konditionen für Girokonten und echten Kundenservice ohne KI. Beides zusammen aber seltenst vor Ort. Da das Regionalprinzip eher locker gelebt wird, sind auch Fernbeziehungen möglich.
 
Es gibt durchaus auch (wenige) Sparkassen mit tatsächlich guten Konditionen für Girokonten und echten Kundenservice ohne KI. Beides zusammen aber seltenst vor Ort. Da das Regionalprinzip eher locker gelebt wird, sind auch Fernbeziehungen möglich.

Stimmt.
Für Girokonten gibt's das. Und wer eine Bank vor Ort braucht (z.B. für Bareinzahlungen), ist damit dann auch gut bedient.
Schon bei den Einlagen -Zinsen hört das dann aber schon oft auf, und man wird mit Mini-Zinsen abgespeist.
 
habe gerade mal die KI befragt

Für welche Vorgänge man Bankfilialen noch benötigt bzw. diese Vorteilhaft sind:

1.) Bargeld und Münzen einzahlen: Größere Mengen an Bargeld oder ein Sparschwein voller Münzen kann man bei reinen Direktbanken meist gar nicht oder nur über gebührenpflichtige Partner (wie den Einzelhandel oder spezielle Einzahlungsautomaten fremder Banken) einzahlen. Klassische Filialbanken bieten hier Schalter oder eigene Einzahlungsautomaten. Wer sehr hohe Bargeldbeträge abheben muss (z. B. für einen Autokauf), kann dies in der Filiale vorbestellen.

2.) Persönliche, komplexe Finanzberatung: Bei weitreichenden Entscheidungen – etwa einer Baufinanzierung für den Immobilienkauf, einer komplexen Erbschaftsregelung, Firmenkundenkrediten oder maßgeschneiderten Versicherungs- und Altersvorsorgelösungen – schätzen viele den direkten, persönlichen Austausch mit einem festen Berater im Gespräch von Angesicht zu Angesicht

3.) Digitale Barrieren / ältere Menschen: Menschen, die keinen Zugang zum Internet, keine Affinität zu Smartphones haben oder Sicherheitsbedenken gegenüber Online-Banking hegen, sind auf den Service am Schalter angewiesen

Wer braucht heute noch eine Filiale?

Die Mehrheit: Für den normalen Zahlungsverkehr, Gehaltseingänge und Kartenzahlungen reicht ein Online-Konto (Direktbank) völlig aus und ist meist deutlich günstiger oder sogar kostenlos.

Nischengruppen: Eine Filiale lohnt sich vor allem dann noch, wenn man regelmäßig Münzgeld einzahlt, Wert auf einen festen Ansprechpartner vor Ort legt, komplexe Kredite/Finanzierungen verhandelt oder persönliche Schalterbetreuung bevorzugt.
 
Ich benötige weder einen Berater, noch eine Unterhaltung wegen einfachster Fragen, die man problemlos meist in den FAQ oder im Internet findet.
Auch nicht zwingend eine Filiale.

Was ich allerdings benötige, ist ein zuverlässiges Hauptkonto, wo ich bei Problemen auch sofortige Hilfe, zumindest während der Geschäftszeiten bekomme.
Das sehe ich bei vielen Onlinebanken und schon gar nicht bei Fintechs als gegeben an.

Was bringt mir z.B. eine Bank, die trotz telefonischen Kontakt eine Überweisung die per Fraud gestoppt wurde, nicht nach Verifizieren und Check sofort ausführen kann?
Oder gar ein Fintech, das telefonisch gar nicht erreichbar ist oder weiss wovon ich rede?
Das ist kein Service, den ich bei einer Hauptbankverbindung erwarte.

Die Reduzierung auf Alte, kein Zugang zum Internet oder Nischengruppen ist mir zu einfach.

Es reicht das bei vielen Sparkassen angebotene Onlinekonto vollkommen aus.
Das berücksichtigt auch, dass man die Filiale eigentlich nicht benötigt.
z.B. gibt es dann in diesen Modellen keine gedruckten Auszüge oder Bargeld am Schalter.
Eine Kreditkarte und Tagesgeld oder Depot holt man sich bei anderen Banken.
 
Was ich allerdings benötige, ist ein zuverlässiges Hauptkonto, wo ich bei Problemen auch sofortige Hilfe, zumindest während der Geschäftszeiten bekomme.
Das sehe ich bei vielen Onlinebanken und schon gar nicht bei Fintechs als gegeben an.
Leider gibt es aber auch genug Sparkassen deren Filialmitarbeiter und Service so unfähig sind, dass man bei Problemen selbst während der Geschäftszeiten nicht geholfen bekommt. Gerade bei komplexeren Themen ist's dann vorbei und dann bringt mir die Filiale auch nichts...
Ich hab mal versucht bei meiner lokalen Sparkasse Depotkonditionen in Verbindung mit DEKA Fonds zu ermitteln und musste letztlich der Sparkasse die eigenen Konditionen erklären, weil mir mehrere Mitarbeiter falsche Auskünfte gaben.
 
Leider gibt es aber auch genug Sparkassen deren Filialmitarbeiter und Service so unfähig sind, dass man bei Problemen selbst während der Geschäftszeiten nicht geholfen bekommt. Gerade bei komplexeren Themen ist's dann vorbei und dann bringt mir die Filiale auch nichts...
Ich hab mal versucht bei meiner lokalen Sparkasse Depotkonditionen in Verbindung mit DEKA Fonds zu ermitteln und musste letztlich der Sparkasse die eigenen Konditionen erklären, weil mir mehrere Mitarbeiter falsche Auskünfte gaben.
Kenne eine Volksbank die im "Schalterraum" ein schickes Bistro mit Kaffee und Kuchen und so eingerichtet hat. Der Sinn erschließt sich mir Null. In einer Bank habe ich lieber mehr Service durch einen zusätzlichen besetzten Schalter als eine Starbuckskopie.
 
denke einfach die guten alten Zeiten sind einfach weitgehend vorbei:

1.) Es mag noch Filialen geben wo die alten Kräfte arbeiten, da gibt's noch Service nach dem alten Schlag, an den viele Denken wenn es um Filialen geht

2.) alles andere "neue" ist pure Folklore, da gibt's dann halt die schicke Filiale wo

a.) Service mäßig denen geholfen die sich nicht selbst helfen können (sprich nicht selbst die FAQs oder Infos im Netz lesen können)

b.) Ansonsten ist eine Filiale heute eher mehr so was wie das Büro eines Versicherungsmaklers, ein Treffpunkt um komplexere Geschäfte persönlich zu besprechen, wobei da der Fachmitarbeiter (z.B. Immo Experte) ebenso wie der Kunde auch nur noch bei Bedarf / konkretem Termin vor Ort ist

mit der Filiale zeigt man im wesentlichen mit seinen Räumlichkeiten halt vor Ort Flagge und präsentiert sich ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt.
Für Girokonten gibt's das. Und wer eine Bank vor Ort braucht (z.B. für Bareinzahlungen), ist damit dann auch gut bedient.
Schon bei den Einlagen -Zinsen hört das dann aber schon oft auf, und man wird mit Mini-Zinsen abgespeist.
Mit dem Depot Neo kann man für 90 ct. seine Kröten in einen Geldmarktfonds stecken.
Manche Spk bieten ein kostenloses Verrechnungskonto (neben dem kostenpflichtigen Giro an), was bis zu einem gewissen Höchstbetrag auch verzinst wird.
Sparkasse Bodensee bis 30k, SPK Ravensburg bis 100k 2%
Man muss halt schauen, das keine depotgebühren anfallen- gibt tatsächlich Spk, die beim Neo auch die Hand aufhalten
 
Mit dem Depot Neo kann man für 90 ct. seine Kröten in einen Geldmarktfonds stecken.
Manche Spk bieten ein kostenloses Verrechnungskonto (neben dem kostenpflichtigen Giro an), was bis zu einem gewissen Höchstbetrag auch verzinst wird.
Sparkasse Bodensee bis 30k, SPK Ravensburg bis 100k 2%
Man muss halt schauen, das keine depotgebühren anfallen- gibt tatsächlich Spk, die beim Neo auch die Hand aufhalten
Ja, stimmt, ich wohn im Raum Esslingen. Da habe vor Ort die BW-Bank und KSK ES-NT.
Leider beteiligt sich die BW-Bank nicht an S Neo. Bei der KSK ES-NT konnte ich nichts von einem kostenlosen und verzinstem Verrechnungskonto finden.
 
Mit dem Depot Neo kann man für 90 ct. seine Kröten in einen Geldmarktfonds stecken.
...

das mit dem Geldmarktfond höre ich so oft ist es aber wirklich das gleiche? Wenn ich mein Geld zu einer Bank mit deutscher Einlagensicherung bringe ist alles bis 100.000 Euro sicher wie Fort Knox.

Da bekomme ich fürs Tagesgeld bei Angeboten momentan zwischen 3 und 4 % bei praktisch null Risiko, bei einer Inflationsrate bei um die 3 % in Deutschland bzw. rund 4 % EU weit bleibt mein Geld inflationsbereinigt immerhin erhalten, Gewinn mache ich keinen.

Nehme ich einen Geldmarktfonds erziele ich aktuell eine Rendite, die sich eng am aktuellen EZB-Einlagensatz bzw. am €STR-Geldmarktzins (ca. 2,4 %) orientiert, sprich ich mache inflationsbereinigt Verlust, wenn auch weniger wie wann ich es auf ein Sparkassenkonto lege,

gleichzeitig ist so ein Geldmarkt ETF zwar Sondervermögen, ich habe aber doch ein gewisses (wenn auch sehr geringes) Marktrisiko z.B. wegen Tauschgeschäfte (Swaps) etc.

Also für mich ist ein ordentliches Tages oder Festgeld Angebot bei einer Bank mit deutscher Einlagen Sicherung die zugleich auch ordentlich Zinsen springen lässt der Gold Standard schlecht hin und einfach unerreichbar.

Da Sparkassen Kunden, die ich mal als das konservativste was es so gibt einschätzen würde, einen Geldmarkt ETF anzubieten, nur weil man es selbst nicht schafft ein ordentliches Angebot auf die Beine zu stellen, finde ich etwas gewagt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
So eine Abwägung steht und fällt mit der Höhe der Anlage und der Bereitschaft alle 3-4 Monate ein neues Tagesgeld zu eröffnen.
Alternativ ein Anbieter, der dauerhaft zumindest den EZB-Satz abdeckt.

Ich habe schon lange für mich persönlich das Hopping gewählt.
Das ist eben auch der Vorteil eines Privatanlegers im Gegensatz zu den Institutionellen, die schon regulatorisch in Anleihen und Geldmarktfonds investieren.
 
So eine Abwägung steht und fällt mit der Höhe der Anlage und der Bereitschaft alle 3-4 Monate ein neues Tagesgeld zu eröffnen.
...

OK diesen Aspekt sehe ich ein, es ist nicht jedermanns Sache alle Paar Monate sich nach aktuellen Angeboten umzuschauen und sozusagen am Ball zu bleiben.

Vermutlich ist genau das halt eben nichts für viele Sparkassenkunden und auch der Grund bei einer Sparkasse Kunde zu bleiben? wer da agiler ist, ist zumindest mit seinem Tagesgeldkonto schon längst weg von der Sparkasse?

Edit:
ich komme immer mehr zu dem Ergebnis, das viele (sicherlich aber nicht alle) die bei einer Sparkasse sind und bleiben, weil sie halt das Thema irgendwie nicht richtig anfassen wollen und sich trauen hier aktiv zu werden und lassen die Dinge laufen wie sie halt sind ... Motto blos nichts neues oder anderes ...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Bin ja auch bei der Sparkasse. Das ist mein sicherer und zuverlässiger Anker als Hauptkonto.
Natürlich habe ich dort weder Tagesgeld oder Depot und auch keine KK, ausser CoBrand Debit MC auf der neuen Girocard.

Der Markt bietet doch genügend Möglichkeiten. Die All in One Lösung gibt es bei der Sparkasse kaum.
 
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