Jahresrückblick 2025 – 105 Flüge, 56 Airlines, 16 Länder

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2025 - ein Jahresrückblick in 469 Bildern

105 Flüge, 56 Airlines, 16 Länder


2025 liegt hinter uns, und ich lasse das Jahr wie immer Revue passieren, indem ich meinen Jahresrückblick schreibe, Fotos auswähle, in Erinnerungen schwelge und - quasi wie in einem nachlaufenden Tagebuch - meine Erlebnisse in der Fliegerei dokumentiere und sichere.

Interessante Projekte habe ich trotz gewisser Befürchtungen immer noch gefunden - glaube ich jedenfalls: Die endgültige Einschätzung dazu überlasse ich natürlich den Lesern.

Es ist jedenfalls wieder von allem dabei, Linie und General Aviation, Langstrecke und Kurzstrecke, nagelneue Jetliner und uralte Segelflugzeuge, weltweite Hubs und ostfriesische Kuhweiden.

Entsprechend zeige ich wieder zwecks Übersichtlichkeit Landkarten meiner Strecken in der GA, und im Linienbereich jeweils eine für Kurz- und Langstrecke:

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Maps generated by the Great Circle Mapper - copyright © Karl L. Swartz.

Viel Spaß, nehmt Euch Zeit, es ist wieder etwas mehr zusammengekommen.
 
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JANUAR

2024 hatte ich mein Langstreckencomeback nach Familienpause gefeiert - und wiederholte das gleich einmal. Nach China im vergangenen Jahr, zog es mich in der ersten Reise 2025 nach Korea. Eigentlich hatte ich dort ein bißchen im Inland herumfliegen wollen, unter anderem die meistbeflogene Strecke der Welt, Kimpo-Cheju, mit unfaßbaren 14 Millionen Passagieren im Vorjahr hatte es mir angetan. Allein, eine mehrstündige Verspätung der Korean Air auf der Anreise von Singapur

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nach Incheon

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führte zu Anschlußverlust und daher leider Streichung des gesamten Flugprogramms vor Ort. So blieb es als Trostpreis bei der 747-8, die Korean dabei einsetzte -

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damit bin ich nun mit 747-8 aller drei Betreiber der Passagierversion geflogen, also Lufthansa, Air China und Korean Air. Das ist doch auch etwas für einen Jumbofan wie mich.

Die An- und Abreise war mit Turkish Airlines (von Bremen nach Singapur und von Incheon nach Hamburg) und brachte mir immerhin meinen Erstflug zum neuen Istanbuler Flughafen

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(ja, erstaunlich spät, ich weiß) sowie, auf Bremen-Istanbul, meine Flugzeugtypenpremiere mit der B737 MAX8 Normalversion (also nicht der 8-200).

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Die Langstrecken waren auf B777-300ER,

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Istanbul-Hamburg auf A321-200WL.

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FEBRUAR

Schon im Februar endete die Winterpause der General Aviation. Zunächst besuchte ich den in Herzogenaurach

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ansässigen Fliegerclub Nürnberg, um jeweils eine Runde mit deren Pipistrel Virus (neues Herstellerland Slowenien!)

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und PS-28 Cruiser

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zu drehen. Dabei war man so nett, nicht nur Rundflüge zu machen, sondern zuerst mit der Virus einen Touch & Go in Nürnberg,

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und dann mit dem Cruiser einen Ausflug nach Bamberg.

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Bamberg-Breitenau war ein neuer Flugplatz für mich,

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und Nürnberg, nun, zum einen finde ich so ganz kurze Flüge immer witzig, in dem Fall 17 Kilometer, und zum anderen ist es doch immer wieder beeindruckend, mit so einem winzigen Flugzeug einen großen Verkehrsflughafen mit entsprechend dimensionierter Bahn anzufliegen.


Ein weiteres kleines GA-Projekt brachte mir einen Mitflug in Marl

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mit einem schönen Oldtimer, einer (standesgemäß im Quaxverein organisierten) Tri-Pacer, Baujahr 1955.

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Auch hier konnte ich einen Rundflug vermeiden - stattdessen ging es nach Stadtlohn.

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Die Gegend ist natürlich auch reich an Industrie und Industriekultur, hier die Schleuse Dorsten

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sowie Raffinerie und Kraftwerk Scholven und Halde Oberscholven.

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Außerdem machte ich einen kleinen Ausflug mit KLM von Bremen nach London,

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German Airways ERJ 190,

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KLM B737-800WL

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und KLM Cityhopper ERJ 195E2.

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MÄRZ

Nochmal KLM, nochmal viele Partner, German Airways, KLM Cityhopper und Eastern Airways, alle mit ERJ 190,

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nochmal Britische Inseln, aber dieses Mal in erster Linie fliegerisch motiviert: Ich wollte schon immer mal mit der Do 228NG bei Aurigny Air Services fliegen,

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scheute aber davor zurück, solange diese auch noch eine alte Dornier in der Flotte hatten. Dies war jetzt nicht mehr der Fall, nur noch die beiden NG kamen in Frage, und der Flugplan ermöglichte von Bremen via Amsterdam und Southampton

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einen Tagestrip nach Alderney.

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Im Vorbeiflug konnte ich die Weißen Klippen von Freshwater Bay auf der Isle of Wight bewundern.

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Auf Alderney war ich noch nie zuvor gewesen (nur auf Jersey und Guernsey), so daß ich schon auch einen touristischen Hintergedanken hatte. Und es lohnte sich auch, Natur und Kultur von Alderney wußten zu gefallen. Außerdem habe ich ohnehin ein Faible für kleine und abgeschiedene Inseln.

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A propos Inseln: Ich erfüllte mir noch einen weiteren lange gehegten Inselwunsch und flog nach Spitzbergen. Die Anreise war fliegerisch tatsächlich nicht so sehr der Rede wert: Hamburg-Kopenhagen-Oslo mit Braathens ATR 72-600 und SAS A320NEO, dann am nächsten Tag die vereinzelt mögliche Kombination aus dem SAS-Frühflug Oslo-Longyear mit A320NEO und dem Abendkurs von Norwegian (in dem Fall Norwegian Air Sweden) B737-800WL Longyear-Tromsø-Oslo, und eine weitere Übernachtung später Oslo-Stockholm-Hamburg mit A320NEO von SAS Ireland und SAS.

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"Flightseeing" Lübeck:

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Und es war wirklich spektakulär, obwohl es ja nur ein Tagesausflug nach Spitzbergen war und ich somit keine großen Exkursionen in die Natur oder Minikreuzfahrten machen konnte. Aber diese tiefwinterliche arktische Landschaft, gutes Wetter, Polardämmerung (die Sonne war schon wieder da, aber noch sehr niedrig) und das Wissen, nur etwa 1.300 Kilometer vom Nordpol entfernt zu sein, das war schon sehr beeindruckend. Fun Fact: Man ist in Longyear näher an Alaska als am Bodensee.

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Zwischenlandung in Tromsø - da man einreisen und durch den Zoll muß, muß man einmal komplett raus:

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Nach der Rückkehr aus der Arktis näherten sich so langsam zwei kleine Jubiläen: Ich stand bei 996 angeflogenen Flugplätzen und 999.042 geflogenen nautischen Meilen. Daß mein tausendster Flugplatz ein besonderer sein sollte, stand für mich schon lange fest. Daß sich jetzt auch noch zufällig die Möglichkeit ergab, dies mit der millionsten Meile zu kombinieren, fand ich dann doch ganz neckisch, muß ich zugeben. (Und ja, es ist mir bewußt, daß das mit den Meilen aufgrund der Ungenauigkeit der Großkreisberechnung ein Stückweit ein Glasperlenspiel ist.)

Der Plan zum tausendsten Platz war relativ schnell klar: Stölln! Warum? Weil dort, auf dem Gollenberg, Otto Lilienthal von 1894 bis zu seinem tödlichen Absturz 1896 die ersten Flüge durchführte, die ersten kontrollierten Flüge der Menschheitsgeschichte, und weil das im Zuge dessen entstandene Fluggelände somit der älteste oder sogar erste Flugplatz der Welt ist. Einen so historisch bedeutsamen Platz so prominent in mein Flugbuch aufzunehmen, fand ich schön.

Wenn ich zusätzlich auf dem Flug dorthin meine millionste Meile durchfliegen wollte, kam also ein Rundflug nicht in Frage. Und so entschied ich mich dafür, von Anklam, Lilienthals Geburtsstadt, eben nach Stölln zu fliegen, dem Ort seines Schaffens und auch seines Todes, und so quasi symbolisch und im Andenken seinen Lebenslauf "nachzufliegen".

Angesichts der Distanz zwischen Anklam und Stölln von 80 Meilen und meinen 996 Aerodromen benötigte ich somit zuvor noch zwei weitere neue Plätze und mindestens 878 und höchstens 957 Meilen. Ein etwas anderer "Mileage Run"...

Teil dessen war insofern ein Stückweit ein Rundflug mit Air Lloyd, natürlich mit genau dem Ecureuil, den die Airline bei solchen Anlässen standardmäßig einsetzt (mein fünfter Flug mit ihm).

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Der tingelt ja immer sympathischerweise über die dörflichen Festivitäten - dieses Mal das Firmenjubiläum eines Wohnmobil- und Wohnwagenhändlers

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in Westerstede.

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APRIL

Weiter ging es entsprechend einfach mal so einmal von Bremen nach Wien und retour - hin via München, zurück direkt. Lufthansa A320-200WL, Austrian A320-200 und ERJ 195.

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Schließlich war ich lange nicht da gewesen, und bißchen Wien-Sightseeing lohnt sich doch immer.

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Anschließend besuchte ich den Segelflugverein Grafenwöhr in Erbendorf

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und durfte mit ihrem schönen Knickflügel-Oldtimer mitfliegen, der dort Schleppdienste leistet, nämlich einer 64 Jahre jungen Jodel D.140.

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Aufgrund seiner Kurzstartfähigkeit, seiner hohen Leistung und seiner langen Kabine wird das Muster bis heute gerne in der Alpinrettung eingesetzt, weil es auf Gletschern landen und starten sowie die Geretteten liegend transportieren kann.
 
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Mit 998 Flugplätzen und 999.958 Meilen stand nun meinem Jubiläumsflug über 80 Meilen von Anklam nach Stölln nichts mehr im Wege.

Der Fliegerclub "Otto Lilienthal" in Anklam

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war gerne bereit, mir zu helfen, und hatte nebenbei auch ein sehr attraktives Reiseflugzeug zur Verfügung, nämlich einen seltener gewordenen B-Falken von 1971.

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Falken an sich sind im bis heute gebauten C-Modell sehr häufig - so häufig, daß ich sie etwas despektierlich "A320 der Motorsegler" nenne, aber ein früher B-Falke, zumal wie dieser von Sportavia-Pützer in Lizenz gebaut, ist dann doch auch ein rechter Exot.

Wir flogen sehr schön über die vorpommersche Natur, vorbei an Neubrandenburg

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mit dem Flughafen

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und Neustrelitz

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mit Schloßgarten und -ruine.

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Es war ein eher gemütliches Luftwandern, denn der Sauermotor mit seinen 58 PS (bekannt aus dem Käfer...) ist nun nicht unbedingt ein Leistungswunder. Nach einer Dreiviertelstunde hatten wir 40 Meilen zurückgelegt – ich hatte rechnerisch meine Million Meilen erreicht und öffnete gedanklich einen Sekt und stieß auf den Mann an, dessen Wirken die Fliegerei wenn nicht ermöglicht, so doch wesentlich befördert hat.

Und so erhob sich nach einiger weiterer Flugzeit (insgesamt anderthalb Stunden von Anklam nach Stölln im nicht allzu ergonomischen B-Falken schmerzten dann doch ein wenig am unteren Rücken) der Gollenberg aus der Landschaft,

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wir landeten,

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und ich hatte, ein bißchen zufällig, ein bißchen dem Zufall auf die Sprünge helfend, mit 1.810 Flügen eine Million (und 38) Flugmeilen erreicht und dabei 1.000 Flugplätze angeflogen. Dafür waren 3243:45 Stunden Flug in gut 37 Jahren zusammengekommen.

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Nachdem ich nun mit dem Fliegerclub "Otto Lilienthal" Anklam nach Stölln geflogen war, machte ich vor Ort noch schnell einen Rundflug mit dem Flugsportverein "Otto Lilienthal" Stölln/Rhinow, nämlich eine schnelle Segelflugrunde mit einer ASK 21.

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Nach der Landung sahen mein Anklamer Pilot und ich uns ein wenig um, bewunderten die Iljuschin 62, die dort 1989 zwecks musealer Weiternutzung landete,

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und erklommen den Gollenberg,

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auf dessen Gipfel Lilienthal mit einem Denkmal geehrt wird.

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Der anschließende Rückflug nach Anklam führte uns zum Tanken nach Rechlin/Lärz.

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Auch dieser Platz hat als Standort der kaiserlichen Flieger-Versuchs- und Lehranstalt und unter den Nazis der Erprobungsstelle der Luftwaffe

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große luftfahrthistorische Relevanz und war u.a. zentral in der Entwicklung des Strahltriebwerks. Neben dem unweiten Peenemünde (ebenfalls sehenswert!) eine weitere Stätte, an der sich fachlich brillante Wissenschaftler und Ingenieure skrupellos verbrecherischer Mittel (z.B. Zwangsarbeit von KZ-Insassen) bedienten und ihren technologischen Fortschritt willfährig in die Dienste des Regimes stellten und so den Vernichtungskrieg beförderten. (Wer sich weiter einlesen möchte: Technikgeschichte kontrovers: Zur Geschichte des Fliegens und des Flugzeugbaus in Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2007, mit einem Kapitel über Hans-Joachim Pabst von Ohain.)

So zockelten wir schließlich weiter, schön über die Mecklenburgische Schweiz

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dem Ausgangspunkt der Reise entgegen,

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und ich hatte nach insgesamt (Hin- und Rückflug) über drei Stunden im Falken dem ollen Lilienthal in Gestalt meines wunden Podex auch ein körperliches Opfer gebracht.
 

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Aber der Tag war noch nicht vorbei: Ich war ja nun direkt vor Usedom, wo ich als alter Inselfreak natürlich schon die Flugplätze Heringsdorf und Peenemünde besucht hatte. Aber da gibt es noch eine kleine Piste, einen dritten Flugplatz, nämlich ein Ultraleichtfluggelände in Mellenthin.

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Und wenn man schonmal da ist... dreht man natürlich dort mit der C42 des Usedomer Fliegerclubs

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auch noch eine Runde in der Abendstimmung über Usedom,

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fast bis zur Peene-Werft Wolgast.

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Schön war's! Und mit den vier neuen Flugplätzen Nr. 999 bis 1.002 auch rein zahlenmäßig erfolgreich.
 

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MAI

Am 1. Mai fahre ich immer gerne zum Flugplatzfest in Bohmte/Bad Essen, zu dem der Luftsportverein Wittlage alljährlich schöne Oldtimer und andere Exoten einlädt.

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Wie immer war die Stearman-Crew aus Celle mit ihrem blau-roten Doppelpack zu Gast.

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Stearman standen immer schon auf meiner To-Do-Liste, allerdings ist das Muster, wiewohl schön und alt, doch so häufig, daß ich es nie gezielt anging, sondern mir immer sagte "ach, die kommt mal von alleine." Und nun war es eben so weit, ich buchte Flüge mit beiden. Hintergrund war, daß die eine, die N60HW, einen 7-Zylinder-Motor mit 220 PS hat,

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und die etwas ältere Schwester D-EMDV über einen "großen Stern" verfügt, der aus neun Zylindern 450 PS rausholt.

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Das wollte ich im Vergleich direkt nacheinander ausprobieren, und ich wurde nicht enttäuscht. Das Doppelte an Leistung merkte man schon: Geschwindigkeit, Steigleistung, Agilität - die Blaue war eher gemütlich, so daß man auch einmal den Kopf rausstrecken und gucken konnte, die Rote dagegen war ein giftiges Kraftpaket, bei dem man sämtliche Körperteile tunlichst nicht dem Fahrtwind aussetzt.

Die N60HW mit Baujahr 1942 war dabei das älteste (zum Flugzeitpunkt) Flugzeug, mit dem ich je geflogen bin; bevor sie wenige Minuten später diese Ehre an die ein Jahr ältere D-EMDV abgab.


Als nächstes zog es mich nach Colmar. An- und Abreise von Hannover zum EuroAirport

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und zurück stellte ich mit einem lustigen Ritt durch die Lufthansa-Gruppe dar: City Airlines,

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CityLine,

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Dolomiti

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und am Ende dann doch auch noch einmal die Passage selbst -

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aus jedem Dorf ein Köter.

Insbesondere der Flug von München nach Saint-Louis (denn dort liegt der "EuroAirport") - nicht zu verwechseln mit einem gewissen anderen Saint Louis, auch wenn man dort im Elsaß mit der Namensgleichheit spielt -

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war sehr "scenic" und führte über München

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entlang der Alpen,

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Friedrichshafen,

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Konstanz,

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Reichenau

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und Schaffhausen

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mit dem Rheinfall.

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Ich fuhr weiter nach Colmar, dem Geburtsort des Schöpfers der Freiheitsstatue Bartholdi,

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das über einen überraschend großen Flughafen verfügt.

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Motiv der Reise war ein kurioser Canardflügler, eine Rutan VariEze der Patrouille REVA.

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Sieht merkwürdig aus, ist es auch. Man liegt gleichsam darin, sehr beengt, recht hohe Kanten, es war ein bißchen wie in einem Sarg.

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Nicht sehr angenehm, aber wer mit solchen Exoten fliegen will, muß halt auch Opfer bringen und kann nicht immer nur nach Komfort gehen. Die Aussichten waren nett, dort in den Vogesen. Highlights dabei waren die Hohkönigsburg

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und der höchste Berg der Vogesen, der Große Belchen mit der Radarstation und dem Denkmal für die Blauen Teufel.

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Für ein weiteres Projekt besuchte ich einmal mehr die Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven auf dem Sonderlandeplatz Nordholz.

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Eigentlich war ein größeres Event geplant mit einem Dreiecksflug und einer Formation aus Pützer Elster,

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Bücker Bestmann und Piper Super Cub,

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aber es stellte sich heraus, daß es dafür doch ein bißchen zu windig war. Glücklicherweise durfte ich bei dem Flug, mit dem das getestet wurde, dabei sein, so daß ich immerhin zu einer siebenminütigen Platzrunde in der gewünschten Elster kam.

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Ja, gut, rein digital "geflogen/nicht geflogen" konnte ich natürlich einen Haken dranmachen, aber etwas mehr wäre schon schöner gewesen. Allein, man kann es ja nicht erzwingen, und wenn das Wetter so ist, dann geht es eben nicht. Daß die Landung für die Pilotin durch den Wind Schwerstarbeit war, war selbst mir als Laien offensichtlich.


Und last not least war ich im Mai noch einmal in Franken und Umgebung unterwegs: Der Oberpfälzer Motorflieger-Club in Weiden
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verfügt in Gestalt einer Tecnam P2010

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und einer Cirrus SR22

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über zwei ziemlich neue und bomfortionöse Reiseflugzeuge, mit denen ich jeweils einen Rundflug unternahm über Weiden

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und Umgebung, hier der Basaltkegel Hoher Parkstein.

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Anschließend machte ich einen kleinen Ausflug mit einer weiteren Tecnam, einer P96,

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vom Steinrücken (neben der Brandensteinsebene Coburgs zweiter Flugplatz, allerdings knapp außerhalb der Stadtgrenze im Landkreis gelegen)

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nach Westhausen in Thüringen. Dieses Ultraleichtfluggelände wird wenig genutzt, so daß es einfacher war, von außen, also Steinrücken, anzufliegen.

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Exkurs für Leser, die auch an Thüringischer Landesgeschichte interessiert sind und wissen, daß das Land 1920 aus sechs Freistaaten und dem Volksstaat Reuß gegründet und 1945 um den ehemaligen preußischen Regierungsbezirk Erfurt vergrößert wurde: Von den besagten acht (natürlich heute insoweit nicht mehr bestehenden) Untereinheiten ist Sachsen-Meiningen, in dem das UL-Gelände Westhausen als einziger Flugplatz liegt, aus der Luft am schwierigsten zu erreichen.

Auf den Flügen, wiewohl kurz, pro Weg eine Viertelstunde für 24 Kilometer, gab es zu sehen die Veste Heldburg,

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Schloß Hohenstein

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sowie die Portale der Tunnel Höhnberg (links; Schnellstrecke Nürnberg-Erfurt, im Hintergrund weiter über die Füllbachtalbrücke) und Füllbach (Verbindungskurve Niederfüllbach, also die Ausschleifung von der Schnellstrecke nach Coburg).

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JUNI

Der Monat begann unspektakulär aber nett: Ich machte in Walsrode-Luisenhöhe

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einen Rundflug mit einem Tandem-Falken.

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Diese SF 28 ist eigentlich eine Weiterentwicklung des normalen Falken SF 25, konnte sich aber nicht gegen ihren Vorgänger durchsetzen: Zwar ist der Tandem-Falke aerodynamisch günstiger, da die Sitze hintereinander liegen.

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Allerdings ist die Anordnung der Sitze nebeneinander in der SF 25 günstiger für die Schulung, und so wurden von der SF 28 nur 120 gebaut, während die SF 25 nach etwa 1.500 Exemplaren noch (bzw. wieder, siehe dazu den August) in Produktion ist.

Mit diesem 52-jährigen Tandem-Falken ging es mal eben 20 Minuten über die nähere Umgebung des Segelfluggeländes.

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Der zweite Trip des Monats ging nach Tschechien. Die vier A320 von Lufthansa (ganz ohne wilde "operated by"), ein 319, ein 320 und zwei 321 von Bremen nach Prag und zurück waren eher langweilig.

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Gut, die D-AIRH als ältester A321 von LH und kurz vor ihrem 31. Geburtstag das älteste Flugzeug, das die Airline jemals in ihrer Flotte hatte, war ganz nett. Fiel aber etwas ab, gegen das, was mich vor Ort erwartete:

Nämlich mein erster Ritt mit einem Kampfflugzeug. In Brünn

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betreibt Blue Sky Service eine Aero L-39 Albatros. Mit ihrer leichten Bewaffnung ist sie ein Erdkampfflugzeug, wird aber in erster Linie als Jet-Trainer eingesetzt und ist das Äquivalent des Warschauer Pakts zum westlichen Alpha Jet.

Die hier eingesetzte Maschine flog von 1982 bis 1990 bei der NVA und trägt daher noch die historische Bemalung von damals sowie neu das Kennzeichen OK-DDR. Die Luftwaffe der Bundeswehr übernahm die Maschine mit der Wiedervereinigung, hatte aber ja schon den Alpha Jet und daher keine Verwendung für die Albatros. Ab 2001 betrieb eine Privatperson das Flugzeug und führte u.a. Zieldarstellung für die niederländische Luftwaffe durch, bevor es 2019 an Blue Sky Service ging.

Nach einer ausführlichen Einführung wurde ich mit Fliegerkombi und Helm ausgestattet, bevor ich in den Gebrauch des Schleudersitzes eingewiesen wurde. Hauptaugenmerk wurde dabei gelegt auf die drei verschiedenen Arten des Umgangs mit der Haube: Diese wird entweder automatisch abgesprengt, wenn das nicht funktioniert manuell abgeworfen und wenn auch das nicht funktioniert, wird man durch die geschlossene Haube geschossen. Mal ein etwas anderes Safety Briefing als "Dieses Flugzeug verfügt über acht Notausgänge...". Alles in allem dauerte das (viel) länger als der zwanzigminütige Flug, der nach meiner Wahl aus nur leichtem Kunstflug und stattdessen etwas Herumkurven bestand, sozusagen "Airwork". Wow, die Flugleistungen, die Kraft, die Agilität, die Beschleunigung, waren schon - wenig überraschendweise - ganz anderes als alles, was mir bisher in der zivilen Luftfahrt untergekommen war. Höchst beeindruckend, eine einzigartige Erfahrung und absolut interessant, eine Art der Fliegerei kennenzulernen, die einem ansonsten verschlossen bleibt.

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JULI

In der deutschen Inselfliegerei tut sich mal wieder etwas, und anders als in letzter Zeit mal nicht nur negativ (Pleiten, Konsolidierungen, Streckenstreichungen...), sondern auch positiv, nämlich neue Typen und neue Airlines. Namentlich bei den etablierten Airlines FLN und OFD zwei verschiedene Tecnams, nämlich bei FLN die P2012 für Wangerooge und beim OFD die P2006 für die beiden Helgolandstrecken; wobei letztere wegen Zulassungsschwierigkeiten noch nicht ans Fliegen gekommen sind, während die Islander in Harle abgestellt sind, aber das ist eine andere Geschichte.

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Aber sei's drum, jedenfalls die P2012 wollte ich natürlich so bald wie möglich einmal ausprobieren, und das tat ich auch. Mit freundlicher Planungshilfe von FLN, denn der Einsatz der Tecnam ist noch etwas sporadisch, solange noch nur wenige Piloten auf ihr eingewiesen sind. Immerhin ist die Strecke fix, denn Harle-Wangerooge ist seit der Streichung von Norddeich-Juist im März die einzige Linie von Frisia.

Es waren nette fünf Minuten mit der P2012

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von Harle

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nach Wangerooge.

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leider war das Wetter vor Ort auf Wangerooge nicht für einen Miniurlaub geeignet,

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so daß ich nach kurzem Aufenthalt wieder zurückflog. Mit einem Islander,

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was mir den direkten Vergleich bot - und ich muß sagen, der Unterschied im Passagierkomfort ist schon immens, die Tecnam ist ein wirklich gutes und bequemes Flugzeug. Allein die Tatsache, daß sie einen vernünftigen Mittelgang hat und man sich nicht wie im Islander über diversen Türen tetrisartig in das Flugzeug reinfalten muß, ist schon sehr hilfreich.


Einen weiteren schönen direkten Vergleich hatte ich im Anschluß beim Aero Club in Coburg:

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Dieser hat eine Cub von 1944 mit 65 PS

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und eine 14 Jahre jüngere Super Cub mit deren 150 -

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wie bei den beiden unterschiedlich motorisierten Stearman im Mai war auch hier ein sehr deutlicher Leistungsunterschied zu spüren. Einmal ein sehr gutmütiges, fast schon behäbiges Flugverhalten, bei dem man das Steigen besser gut und langfristig planen sollte, und einmal ein schon recht zackiges Teil, das sehr agil das macht, was man möchte, weil die Power dafür einfach da ist. Schon interessant, das schon zum zweiten Mal in diesem Jahr so zu erleben.

Witziges Erlebnis (Stichwort "behäbig"): Ich habe bei einigen Flügen dort in der Gegend noch nie einen Zug auf der Füllbachtalbrücke gesehen. (Eigentlich habe ich noch nie einen Zug auf der Brücke gesehen, aus dem Flugzeug oder irgendwie anders.) Dieses Mal waren es dagegen gleich zwei ICE, die sich begegneten, genau als wir neben der Brücke südwärts flogen.

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Ein sehr erfreulicher Zufall, der mir diesen faszinierenden Anblick bescherte. Allerdings war es auch etwas ernüchternd: Denn der parallel Richtung Nürnberg fahrende Zug ließ uns einfach stehen. Da fliegt man schon, und muß sich doch von der Bahn überholen lassen, tsk tsk...

Die Flüge führten über Coburg, natürlich mit der Veste,

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die angesichts ihrer Lage direkt neben dem Flugplatz

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fester Bestandteil jedes Fluges von oder zu der Brandensteinsebene ist, sowie Altstadt, Schloß Ehrenburg, Landestheater und Morizkirche.

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Zusätzlich ging es wie gesagt südwärts bis Lichtenfels mit dem sehr schön in einer Mainschleife liegenden Flugplatz,

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vorbei an den Sehenswürdigkeiten des Gottesgartens wie Kloster Banz,

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der Basilika Vierzehnheiligen

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und dem Staffelberg.

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Auch der dritte Ausflug des Monats spielte sich in der "kleinen" Luftfahrt ab. Ich besuchte den Luftsportclub Bayer Leverkusen. Dieser betreibt auf einem von Bayer gepachteten Grundstück als Bayer-Betriebssportgruppe den Sonderlandeplatz Leverkusen - der entgegen seinem Namen eigentlich in Köln-Flittard liegt. Ein zweiter Flugplatz in Köln, wieder etwas gelernt.

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Dort kann mit mit einem wunderschönen Wellblechflugzeug Rundflüge machen und so seinem Ju-52-Phantomschmerz bekämpfen.

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Denn neben der F13-Replica, die zu fliegen ich 2019 das große Vergnügen hatte, baut die aus der Rimowa Flugzeugwerke hervorgegangene neue Junkers auch Junkers A50 Junior nach.

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Unter der hundertjährigen Optik verbergen sich moderne Technik

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und eine UL-Zulassung - und sie verbergen sich gut, das Gefühl ist absolut authentisch. Sprich, man genießt nicht den heute üblichen Komfort, hat aber dafür auch mehr als den heute üblichen Spaß. Zudem lohnte sich der Rundflug auch touristisch, denn er führte klassisch über Köln

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sowie auf meinen Wunsch als Freund von Industrie und Technik ins Rheinische Braunkohlerevier mit den Kraftwerken Niederaußem, Neurath und Frimmersdorf

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und dem Tagebau Hambach.

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Da in diesem Zusammenhang die Besichtigung des Chemparks Leverkusen aus der Luft etwas zu kurz gekommen war, segelte ich noch einmal eine Runde mit einer ASK 13

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über das alte Bayerwerk

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und die nähere Umgebung.

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AUGUST

Ich schrieb ja oben schon etwas zu den Entwicklungen an der ostfriesischen Küste und meinem Ausflug nach Wangerooge. Auch auf Juist tat sich etwas, und zwar zunächst der Verlust der Anbindung an Norddeich durch FLN, aber anschließend die mit viel Herzblut organisierte Wiederaufnahme der Linie durch einen unerwarteten Akteur - nämlich die Scandinavian Seaplanes, die sonst für Rundflüge in Norwegen, insbesondere Bergen, bekannt ist. Zum Einsatz kommen die Cessna 206 der Airline,

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was für mich auch noch ein neuer Typ war,

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so daß ich auch hier bald nach Aufnahme der Dienste zuschlug und einmal von Norddeich

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auf die Insel

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und zurück flog.

Das Wetter war besser als auf Wangerooge und ermöglichte mir so auch ein bißchen Inselentspannung.

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Und noch einen weiteren Flug vor Ort,

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nämlich einen Rundflug mit einem Falken der "Jubi" (liebvoller Spitzname der Jugendbildungstätte Theodor Wuppermann Juist), die jugendlichen Lehrlingen, insbesondere von Airbus, segelfliegerische Grundkenntnisse im Rahmen ihrer betrieblichen Ausbildung vermittelt.

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Es handelt sich, das machte sie für mich attraktiv, um sogenannte Heubacher Falken,

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die nicht von der alten (insolventen) Scheibe-Flugzeugbau in Dachau sondern von der neuen Scheibe Aircraft in Heubach hergestellt wurden.

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Außerdem war zum ersten Mal seit 2015 wieder Sail in Bremerhaven,

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und ich war - wie 2015 auch schon - wieder "Schiffegucken". Ich machte von Blexen auf der anderen Weserseite

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einen Rundflug über der Einlaufparade,

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und einen weiteren im späteren Verlauf der Veranstaltung, als die Schiffe an ihren Liegeplätzen an den Kajen vertäut waren.

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Nachdem der Motorsegler- und Segelflug-Club Bremerhaven einen seiner beiden Falken kurz zuvor durch eine Aeroprakt A-32 ersetzt hatte, konnte ich mir so sogar noch einen neuen Typen erfliegen.

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Zusätzlich machte ich noch eine schnelle Platzrunde mit einem Falken des anderen am Platz ansässigen Vereins, des Premium Aerotec "Weser" Luftsportverein,

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einfach weil ich mit dem noch nie geflogen war (immer nur mit dem MSC), und es sich in dem Moment anbot. Gelegenheit macht Flüge...

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Darüber hinaus unternahm ich noch eine kleine Fahrt ins Emsland, um auf dem Segelfluggelände Alte Ems bei Herbrum

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mit dem Schleppflugzeug

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des Segelflugvereins Aschendorf-Herbrum zu fliegen, bei dem es sich um eine Husky handelt, die mit etwa 650 gebauten Exemplaren auch nicht übermäßig häufig ist.

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Der Flug führte über die Transrapid-Versuchsanlage Emsland bei Lathen,

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das herstellerunabhängige Autoprüfgelände der Automotive Testing Papenburg,

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die Meyerwerft

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und die Schleuse Herbrum.

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Zusätzlich machte ich bei der Gelegenheit noch Halt am Segelfluggelände Steinberg bei Surwold

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und flog mit einem Puchacz des Luftsportvereins Papenburg-Hümmling mit.

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Fliegerisch unspektakulär, allerdings ist der Platz aus Sicht von Natur- und Umweltschutz bemerkenswert: Er bildet fast den letzten Rest der Heideflächen, die in der Umgebung des Segelfluggeländes beinahe vollständig von der Landwirtschaft verdrängt wurden, aber auf dem Flugplatz (wegen des Flugplatzes!) geschützt und gepflegt werden. Auf einer lila blühenden Start- und Landebahn zu fliegen, hat schon was.

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SEPTEMBER

Ich erwähnte ja schon, daß ich Inseln mag. Im April, als ich in Mellenthin auf Usedom war, hatte ich es nicht mehr geschafft, noch Rügen einzubauen, also holte ich das nun nach. Den eigentlichen Rügener Flugplatz (also den für Flächenflugzeuge) in Güttin hatte ich schon 2014 angeflogen. Aber seitdem hatte sich Rügen Helikopter gegründet und bietet Rundflüge vom firmeneigenen Landeplatz in Sassnitz an.

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Lange stand das auf meiner Wunschliste, ein deutscher Inselflugplatz ist nun einmal sowas von Hauptsammelgebiet, aber nun gab es einen Anstoß: Mein Sohn wünschte sich, zum ersten Mal Hubschrauber zu fliegen, und damit ich auch etwas davon hatte, fuhren wir eben nach Rügen.

Rügen Helikopter verfügt über einen EC 120 als einziges Fluggerät,

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und Deutschlands größte Insel ist auch aus der Luft sehr attraktiv.

Zunächst muß man aber eine ziemliche Schmuddelecke überfliegen, nämlich einen großen Zugfriedhof ("Stillstandsmanagement") der Deutschen Bahn:

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Die Kreidefelsen der Steilküste des Jasmund

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mit dem Königsstuhl,

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sowie das Kap Arkona

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und der Große Jasmunder Bodden

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waren die Highlights.


Anschließend machte ich noch einen kleinen Rundflug mit dem Fliegerclub Rostock vom Flugplatz Purkshof,

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mit einem (normalen Rotax-)Falken

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über Rostock.

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Eine weitere Reise führte mich nach Sachsen. In Pirna hatte ich beim Aeroclub einen FES-530 Lehrmeister entdeckt. Dabei handelt es sich um ein zweisitziges Schulsegelflugzeug, das in der DDR von der Forschungs- und Entwicklungsstelle entworfen und im VEB Apparatebau Lommatzsch gefertigt wurde.

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Das reizte mich deshalb, weil es eine seltene Möglichkeit bietet, mit einem in der DDR gebauten Flugzeug zu fliegen. Die meisten Schulflugzeuge aus den Anfängen der DDR, von denen es durchaus noch einige flugfähige Exemplare gibt, sind Einsitzer und somit mir als Nur-Passagier verschlossen. Und als in der Anfängerschulung die Philosophie in den 50ern von Ein- auf Zweisitzer wechselte, war der Segelflugzeugbau in der DDR schon in den letzten Zügen, so daß es nur noch den Lehrmeister gab und alle späteren (dann sehr viele) Schulungszweisitzer aus Polen und der Tschechoslowakei kamen.

Der meines Wissens einzige flugfähige Lehrmeister ist der in Pirna, der dort als liebevoll gepflegter Oldtimer nur zu größeren Anlässen und bei perfekten Bedingungen geflogen wird. Ein solches Hochfest war an einem Septembersonntag das Flugplatzfest, zu dem ich entsprechend anreiste.

Ich kam bereits am Samstag an und fragte, da die Wettervorhersage für den nächsten Tag nicht gut aussah, ob ein Mitflug schon vorher möglich wäre. War er, allerdings nicht auf der Homebase Pirna, sondern beim Flugplatzfest in Klix.

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Also weiter nach Klix, wo ich dann Erfolg hatte. Ein wirklich tolles, historisches Flugzeug. Mit einem 66 Jahre alten Segelflugzeug zu fliegen, ist irgendwie nochmal etwas anderes als ein Motorflugzeug aus der selben Zeit. Es fühlt sich, je ne sais quoi, in gewisser Weise noch historischer und authentischer im Segelflugzeug an.

Von Klix fuhr ich noch weiter nach Görlitz, denn auch dort fand ein Flugplatzfest (zum 100. Jahrestag des Flugplatzes) statt.

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Görlitz ist der östlichste Flugplatz Deutschlands.

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Also je nach Definition: Der 23 Kilometer nördlich von Görlitz gelegene Verkehrslandeplatz Rothenburg in der Oberlausitz (der Platz nennt sich "Rothenburg-Görlitz") hat den östlicheren Flughafenbezugspunkt, und auch das Flughafengelände geht weiter in den Osten, allerdings sind die Bahnen Nord-Süd-ausgerichtet (17/35). Görlitz hingegen hat eine Ost-West-Bahn (06/24), deren Ostende 30 Meter (!) weiter östlich ist als die Runway in Rothenburg.

Auf dem Görlitzer Flugplatzfest wurden Rundflüge angeboten mit Fk 9 oder P92. Naja, nicht übermäßig spannend, aber natürlich ok, wenn man sich nur den Platz erfliegen will. Als ich im Smalltalk erwähnte, daß ich mit beiden Typen schon das Vergnügen hatte und immer gerne neue Typen "sammele", bot mir der Rundflugkoordinator an, stattdessen eine Runde mit seiner Dallach Fascination zu drehen.

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Da sagte ich natürlich nicht nein und packte die Gelegenheit beim Schopfe (ich war ja nun schon als leicht verrückt geoutet), um einen Touch & Go in Rothenburg zu bitten.

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Der Wunsch wurde erfüllt,

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so daß ich also in jedem Fall am östlichsten Flugplatz Deutschlands war und es dahinstehen kann, ob das Görlitz oder Rothenburg ist.

Auch das Flugplatzfest am nächsten Tag in Pirna

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beehrte ich noch und flog dort - bei Wetter, das in der Tat zu durchwachsen für den Lehrmeister war, der nicht naß werden soll - noch einmal schnell mit einem Puchacz

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eine Rund um die Stadt.

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Drei Flugplatzfeste in zwei Tagen, vier neue Plätze, wie gewünscht den FES-Lehrmeister erwischt und zusätzlich noch völlig ungeplant eine Dallach Fascination bekommen - der Trip war wirklich ein voller Erfolg. Auch touristisch war es sehr reizvoll: Ich guckte mich ein wenig in Dresden,

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Görlitz,

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auch die polnische Seite,

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Bautzen

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und Pirna

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um und fand sehr ansehnliche Altstädte vor.
 

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Wie es der Zufall wollte, war ich zwei Wochen später am westlichsten Flugplatz Deutschlands. Dabei handelt es sich um die NATO Air Base in Geilenkirchen,

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Main Operating Base der AWACS-"Frisbees" und Sitz des NATO Airborne Early Warning & Control Force Command.

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Der Platz liegt ganz bewußt so weit westlich, denn er bildete zusammen mit Wildenrath, Brüggen, Laarbruch und Nörvenich die Kette der Clutch Stations der Royal Air Force, die möglichst weit von der innerdeutschen Grenze entfernt im Kalten Krieg errichtet wurden.

In Geilenkirchen sind neben den grauen Dickschiffen gleich zwei zivile und sehr gastfreundliche Flugsportgruppen beheimatet. Die Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft an der FH Aachen verfügt dabei über ein sehr exotisches Flugzeug, namentlich eine von 24 gebauten JOB 15 der Josef Oberlerchner Holzindustrie von 1961. Sehr interessant ist, daß das Design noch sehr nach Vorkrieg anmutet, daß aber die Neurungen des modernen Flugzeugbaus auch schon erkennbar sind. Ein Flugzeug des Übergangs, quasi.

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Sehr beeindruckend war natürlich auch der sehr weitläufige NATO-Flugplatz, über den ich zunächst eine kleine Rundfahrt geboten bekam - es ist doch immer wieder schön, wenn auf militärischen Flugplätzen die zivilen Nutzer in der hintersten Ecke angesiedelt werden, denn so bekommt man, wenn man sie besucht, gleich einen schönen Überblick (hier einschließlich Überquerung der großen Bahn - da guckt man wirklich mehrfach, daß man den Vorrang der kreuzenden Verkehrsteilnehmer beachtet) über einen sonst unzugänglichen Platz.

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Auch die geparkten AWACS (es war ja Wochenende) bekommt man als Zivilist nicht alle Tage zu sehen.

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Wir flogen ein Dreieck nach Grefrath

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und Krefeld.

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Das dortige Bayerwerk war nur im Dunst zu erahnen.

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Von den vier weiteren oben erwähnten Clutch Stations passierten wir die beiden nicht mehr in Betrieb befindlichen,

Brüggen und Wildenrath. Erstere liegt brach,

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und zweitere

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beherbergt heute das Prüf- und Validationcenter Wegberg-Wildenrath von Siemens - ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Züge

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inklusive Teststrecke.

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Das paßte insoweit zur "Corrosion Corner" der Deutschen Bahn in Mukran, wo die alten Züge ihrem Ende entgegengammeln, als daß ich so in kurzer Zeit Schienenfahrzeuge ganz am Anfang und ganz am Ende ihres Lebens aus der Luft besichtigen konnte.

Insgesamt ein sehr schöner Ausflug mit einem absolut exotischen und äußerst seltenen Flugzeug zu einem sehr beeindruckenden Flugplatz; und innerhalb von zwei Wochen den östlichsten und den westlichsten Flugplatz Deutschlands anzufliegen, erfreut das Herz des Luftfahrtfreundes - auf sehr nerdige Art... Mal sehen, ob ich just for fun auch mal das Segelfluggelände Agathazeller Moos ganz im Süden angehe (der nördlichste, Westerland, ist ja nun keine große Challenge)...



OKTOBER

Zunächst flog ich einmal mehr ganz zum Ende der Segelflugsaison eine kurze Runde (im Herbst hat man meistens keine Thermik und kann nur noch ungefähr fünf Minuten lang die Ausklinkhöhe abgleiten) beim Luftfahrtverein Unterweser Bremerhaven in Hellingst.

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Dieser Verein hatte 2024 eine ASK 21B angeschafft, und nachdem ich schon x-mal mit dem "Airbus A320 der Segelflugzeuge" geflogen war, wollte ich nun auch einmal deren A320NEO ausprobieren.

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Und was soll ich sagen - die ASK 21B unterscheidet sich von der ASK 21 durchaus mehr und für den Passagier merklicher als der A320NEO vom A320CEO. Man sitzt erheblich bequemer und hat wahrnehmbar mehr Platz. Auch die Lüftung erschien mir angenehmer. Ein durchaus gelungenes Update, das ich so nicht erwartet hätte.
 
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Hauptreise des Monats war aber der traditionelle Familienurlaub zur Herbstferienzeit auf Kreta.

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Es war wenig überraschend recht A320-lastig: Bremen-München-Heraklion mit A320-200WL und A321-200 von Lufthansa und Heraklion-Frankfurt-Bremen mit A321-200 und A319-100 -

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aber immerhin auf dem ersten Segment des Rückfluges nach einem sehr kurzfristigen Flugzeugtausch (die etatmäßige Aegean-Maschine hatte schon kennzeichenscharf in den Systemen gestanden) mit einem Wetlease-Seelenverkäufer namens Fly2Sky (bulgarisch, noch nie gehört, und das will was heißen...)

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Als Airlinesammler natürlich ein Glücksgriff, servicemäßig aber eher ungünstig. Naja, besser als ein Ausfall, natürlich.

Vor Ort machte ich den ebenfalls traditionellen Tagesausflug via Athen nach Skyros, einem der kleinsten Flughäfen im Inlandsnetz von Aegean/Olympic.

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A320 zwischen Heraklion und Athen,

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ATR 72-600

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auf die Insel und zurück. Bei vier (!) Passagieren hin nach Skyros und 23 zurück hätte auch eine Nummer kleiner bei der ATR gereicht. Vermutlich war keine verfügbar, es sind ja nur drei ATR 42 in der Flotte. Skyros machte aus der Luft tatsächlich einen recht ländlichen Eindruck, fast keine Besiedlung, wenige Straßen, insgesamt eher rauh und wildromatisch.

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NOVEMBER

Für den November war eigentlich ein Charterflug mit einer Piaggio Avanti von Aviostart von Sofia nach Skopje geplant, der aber leider wegen Wartung ausfiel. Da ich mit einem nicht mehr stornierbaren Ticket zur An- und Abreise dastand, machte ich den Ausflug doch, dann eben nur nach Sofia

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und von dort statt von Skopje zurückfliegend. "Außer Spesen nichts gewesen" muß ich fast sagen, aber immerhin gelangen mir Erstflüge mit einem seltenen und einem nicht so seltenen Typ, nämlich dem ERJ 190E2 von Helvetic auf Zürich-Sofia und der CS300 von Swiss auf Zürich-Bremen. Ansonsten gab es einen A319 von Lufthansa CityLine (Bremen-München), einen A320 von Edelweiss (München-Zürich), besagten ERJ 190E2 (Zürich-Sofia-Zürich) und eben die CS300, die mir die Swiss bisher immer in letzter Sekunde gegen CS100 getauscht hatte.

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DEZEMBER

Im letzten Monat des Jahres flog ich zum ersten Mal seit 2019 nach Afrika bzw. sogar zum ersten Mal seit 2017 auf das afrikanische Festland. Allerdings nicht in ein afrikanisches Land: 2007 war ich in der spanischen Exklave Melilla gewesen, nun wollte ich ein Häuschen weiter nach Ceuta - "Europa en África", wie es dort heißt.

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Daß ich dafür den derzeit kürzesten Interkontinentalflug der Welt (vorbehaltlich irgendwelcher AN2-Kurse, die in Rußland von einem Ufer des Ural auf das andere hüpfen, das weiß ich nicht) nutzte, nämlich die zehn Minuten mit einem AB/AW139 von Hélity

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von Algeciras einmal über die Straße von Gibraltar zum Heliport von Ceuta,

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liegt natürlich auf der Hand.

Der neue Heliport in Algeciras ist recht beeindruckend, 30 Meter hoch auf einem Hafengebäude.

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Die Heliflüge waren nett, allerdings unbequem, da die AB/AW139 mit 15 Passagieren voll ausgebucht waren, was die Sitzverhältnisse extrem beengt machte; an dem Tag waren wegen Sturms und Starkregens alle Schiffsverbindungen ausgefallen.

Infolge einer Verspätung von einer Dreiviertelstunde auf dem Hinflug nach Ceuta fand dieser im Dunklen statt, und ich hatte keine Zeit, um in Ceuta einmal in die Stadt zu gehen.

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Schade, so blieb eben nur der luftfahrerische Reiz, der touristische entfiel. Kommt vor - und ehrlich gesagt, wenn ich an Melilla zurückdenke, vermute ich, daß ich auch in Ceuta nicht allzuviel verpaßt habe. Schöner wäre es natürlich gewesen, etwas mehr zu sehen, aber manchmal läuft eben nicht alles wie geplant.

An- und Abreise, nur für's Protokoll, maximal unspektakulär mit Lufthansa Bremen-Frankfurt-Málaga

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und zurück, drei A321-200, ein A320-200WL (immerhin vier Maschinen, mit denen ich noch nicht zuvor geflogen war, man wird ja bescheiden...).

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Zum Jahresende gab es noch einmal so ungewöhnlich gutes Wetter, daß ich mich noch einmal (gründlich!) in der General Aviation tummeln konnte, und zwar in Franken und der benachbarten Oberpfalz.

Zunächst flog ich noch einmal von Coburg

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mit dem Aero Club, dieses Mal mit einer Reims-Cessna F172N.

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Es war in schönster Abendstimmung eine etwas erweiterte Platzrunde bis Sonneberg

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mit dem Highlight Schloß Callenberg.

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Am nächsten Tag war ich wieder in Weiden: Nachdem ich im Februar mit einer slowenischen Pipistrel geflogen war, hatte ich ein Auge auf die in Serbien gebaute

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SILA 450 der A.M. Flugwelt geworfen. (Der geneigte Leser, wenn er schon länger dabei ist, weiß, daß Teil meines "Ländersammelns" auch ist, mit einem im betreffenden Land gebauten Flugzeug geflogen zu sein.)

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Der Flug führte einmal nach Neumarkt

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und zurück.

Weiter ging es zum Flugplatz Haidberg in Zell im Fichtelgebirge.

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Dort gab es eine Mitfluggelegenheit mit einer Robin HR100 - einer etwas kuriosen Weiterentwicklung der DR253, der man einfach ein paar Metallflügel anschraubte.

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Eine Robin ohne Knickflügel... das sieht einfach "falsch" aus...

Einem Touch & Go in Ottengrüner Heide

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folgte eine kleine Tour ins Fichtelgebirge zu dessen höchster und zweithöchster Erhebung, dem Schneeberg

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und dem Ochsenkopf,

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auf dem schon ordentlich Wintersport betrieben wurde.

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Mit einem Touch & Go und der unmittelbar folgenden Abschlußlandung in Zell endete mein Flugjahr 2025.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
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Auch dieses Jahr kommen wir zum Ende noch in einem kunsthistorischen Exkurs zu einen Vermeer. 2023 war die begeisternde Ausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum, deren 28 Werke ich Euch zeigte, und 2024 sah ich zwei weitere Bilder, in Paris und in Braunschweig. 2025 besuchte ich das Kunsthistorische Museum in Wien, das ebenfalls ein - aus Gründen - nicht nach Amsterdam ausgeliehenes Bild ausstellt. Immer nur Flugzeuge sind ja auch langweilig...

Die Malkunst:

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FAZIT

Während sich 2024 bis auf das Langstrecken-Comeback nicht sehr von 2023 unterschied, war 2025, auch und gerade rein zahlenbezogen, ein deutlicher Schritt zurück in die "gute alte Zeit". Mit Unterschieden in den Nuancen: Früher habe ich viele exotische Airlines auf mehreren kunstvoll verschachtelten Tickets kombiniert, heute sind die Tickets straightforward (BRE/HAJ/HAM-Hub-Ziel), die Airlines mainstreamig und der x-te Flug mit einem A320 von Lufthansa dann bei aller der Fliegerei innewohnenden Faszination doch reiner Transport - dafür liegt der Fokus dann eben auf den Aktivitäten vor Ort. Zudem sind, anders als früher, die Sommermonate nach wie vor sehr von der "kleinen" Luftfahrt geprägt. Die millionste Meile und der tausendste Flugplatz waren dabei, insbesondere mit dem Lilienthalbezug, schöne Meilensteine, vor allem emotional.

Und es freut mich, wieder weltweit unterwegs zu sein.

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Den abschließend resümierenden Satz erlaube ich mir 1:1 (bis auf das Jahr, natürlich) aus dem letztjährigen Jahresrückblick zu übernehmen:

Langeweile ist nicht in Sicht, das Hobby hat einfach noch sehr viel zu bieten - ich freue mich auf ein spannendes 2026 mit vielen Flügen alleine, mit anderen Luftfahrtfreunden und der Familie.

Ich wünsche allen Lesern 2026 ein Feuerwerk

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an Reisen, Flügen, Erlebnissen und Eindrücken

und always clear skies.

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Airsicknessbag

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Anhang 1: Aufzählung der Flüge und Fotos der Flugzeuge

BRE-IST Türk Hava Yolları Boeing 737-8 TC-LCF
IST-SIN Türk Hava Yolları Boeing 777-300ER TC-LJI
SIN-ICN Korean Air Lines Boeing 747-8I HL7638
ICN-IST Türk Hava Yolları Boeing 777-300ER TC-JJZ
IST-HAM Türk Hava Yolları A321-200WL TC-JSM
EDQH-NUE und NUE-EDQH Fliegerclub Nürnberg Pipistrel Virus SW 121 D-ERIL
EDQH-EDQA und EDQA-EDQH Fliegerclub Nürnberg Czech Sport Aircraft PS-28 Cruiser D-EMNA
EDLM-EDLS und EDLS-EDLM Quax - Verein zur Förderung von historischem Fluggerät Piper PA-22-150 Tri-Pacer D-EBHP
BRE-AMS und AMS-BRE German Airways ERJ190-100AR D-AMWO
AMS-LHR Koninklijke Luchtvaart Maatschappij B737-800WL PH-BCA
LHR-AMS KLM Cityhopper ERJ190-400STD PH-NXG
BRE-AMS und AMS-BRE German Airways ERJ190-100LR D-ACJJ
AMS-SOU KLM Cityhopper ERJ190-100STD PH-EZA
SOU-ACI und ACI-SOU Air Aurigny RUAG Do 228-212NG G-OAUR
SOU-AMS Air Kilroe ERJ190-100LR G-CMWI
HAM-CPH Braathens Regional Airways ATR 72-600 SE-MKL
CPH-OSL Scandinavian Airlines System Denmark-Norway-Sweden Airbus A320-200N SE-RUE
OSL-LYR Scandinavian Airlines System Denmark-Norway-Sweden Airbus A320-200N SE-DOZ
LYR-TOS-OSL Norwegian Air Sweden AOC Boeing 737-800WL SE-RPI
OSL-ARN Scandinavian Airlines Ireland Airbus A320-200N EI-SIX
ARN-HAM Scandinavian Airlines System Denmark-Norway-Sweden A320-200N SE-ROO
Westerstede/Moorburg-Westerstede/Moorburg Air Lloyd Flight Services Eurocopter AS 350B2 D-HMMW
ARN-HAM Scandinavian Airlines System Denmark-Norway-Sweden A320-200N SE-ROO
BRE-MUC Deutsche Lufthansa A320-200WL D-AIZO
MUC-VIE Austrian Airlines A320-200 OE-LBO
VIE-BRE Austrian Airlines ERJ190-200LR OE-LWA
Erbendorf-Erbendorf Segelflugverein Grafenwöhr 1930 Société Aéronautique Normande D.140B D-EISA
EDCA-EDOR und EDOR-REB-EDCA Fliegerclub "Otto Lilienthal" Anklam Sportavia-Pützer SF 25B D-KHEX
EDOR-EDOR Flugsportverein "Otto Lilienthal" Stölln/Rhinow ASK 21 D-5605
Mellenthin-Mellenthin Usedomer Fliegerclub Comco Ikarus C42A D-MSOM
EDXD-EDXD Plane Fun Boeing PT-17 N60HW
EDXD-EDXD Stearman-Crew Stearman N2S-5 D-EMDV
HAJ-MUC Lufthansa City Airlines A319-100 D-ABGK
MUC-BSL Lufthansa CityLine CRJ900LR/NextGen D-ACNF
CMR-CMR Patrouille REVA Rutan VariEze F-PREV
BSL-FRA AIR DOLOMITI Linee Aeree Regionali Europee ERJ 190-100AR I-JENK
FRA-HAJ Deutsche Lufthansa A321-100 D-AIRK
EDXN-EDXN Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven Sportavia-Pützer Elster B D-EGFH
EDQW-EDQW OMC Oberpfälzer Motorflieger-Club Weiden Tecnam P2010 TDI Mk. II Premium Edition D-ETWQ
ATH-HER OMC Oberpfälzer Motorflieger-Club Weiden Cirrus SR22 TN D-EPMR
EDQY-Westhausen und Westhausen-EDQY Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft Coburg Tecnam P96 Golf 100S D-MONZ
Walsrode-Walsrode Luftsportverein Walsrode SF 28A D-KAOS
BRE-FRA Deutsche Lufthansa A321-100 D-AIRH
FRA-PRG Deutsche Lufthansa A320-200WL D-AIZS
BRQ-BRQ Blue Sky Service Aero Vodochody L-39ZO OK-DDR
PRG-FRA Deutsche Lufthansa A321-200 D-AIDB
FRA-BRE Deutsche Lufthansa A319-100 D-AIBH
EDXP-AGE FLN FRISIA-Luftverkehr Gesellschaft Norddeich Tecnam P2012STOL D-IFLD
AGE-EDXP FLN FRISIA-Luftverkehr Gesellschaft Norddeich BN2B-20 Islander D-IFCS
EDQC-EDQC Aero Club Coburg Piper J-3C-65 Cub D-ELUM
EDQC-EDQC Aero Club Coburg Piper PA-18-150 Super Cub D-EBUZ
EDKL-EDKL JUNKERS Aircraft JUNKERS Flugzeugwerke A50 Junior D-MJFW
EDKL-EDKL Luftsportclub Bayer Leverkusen Schleicher ASK 13 D-2978
NOE-JUI und JUI-NOE Scandinavian Seaplanes AOC Cessna T206H Turbo Stationair LN-FOO
JUI-JUI Jugendbildungstätte Theodor Wuppermann Juist Scheibe Aircraft SF 25C Heubacher D-KADC
EDWT-EDWT und EDWT-EDWT Motorsegler- und Segelflug-Club Bremerhaven Aeroprakt A-32L D-MSCJ
EDWT-EDWT Premium Aerotec "Weser" Luftsportverein Scheibe-Flugzeugbau SF 25C-2000 D-KIEO
Alte Ems bei Herbrum-Alte Ems bei Herbrum Segelflugverein Aschendorf-Herbrum Christen Industries A-1 Husky D-ECOA
Steinberg bei Surwold-Steinberg bei Surwold Luftsportverein Papenburg-Hümmling PZL-Bielsko SZD-50-3 Puchacz D-6630
Sassnitz-Sassnitz Rügen-Helikopter Eurocopter EC120B D-HEHH
EDCX-EDCX Fliegerclub Rostock Scheibe-Flugzeugbau SF 25C Rotax D-KIOZ
EDCI-EDCI Aeroclub Pirna Apparatebau Lommatzsch FES-530/II D-8152
EDBX-EDBR-EDBX Fliegerclub Eibau-Oberlausitz UL-Jih Dallach D.4 BK Fascination D-MBOZ
EDAR-EDAR Aeroclub Pirna PZL-Bielsko SZD-50-3 Puchacz D-3684
ETNG-EDLF-EDLK-ETNG Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft an der FH Aachen Josef Oberlerchner Holzindustrie JOB 15-180/2 D-EEAG
Hellingst-Hellingst Luftfahrtverein Unterweser Bremerhaven Schleicher ASK 21B D-9215
BRE-MUC Deutsche Lufthansa A320-200WL D-AIZZ
MUC-HER Deutsche Lufthansa A321-200 D-AISD
HER-ATH Aegean Airlines A320-200 SX-DVY
ATH-SKU und SKU-ATH Olympic Air ATR 72-600 SX-OBO
ATH-HER Aegean Airlines SX-DVW
HER-FRA Fly2Sky A321-200 LZ-FSH
FRA-BRE Deutsche Lufthansa A319-100 D-AILH
BRE-MUC Lufthansa CityLine A319-100 D-AILW
MUC-ZRH Edelweiss Air A320-200 HB-IHX
ZRH-SOF und SOF-ZRH Helvetic Airways Yaborã Indústria Aeronáutica ERJ 190-300STD HB-AZH
ZRH-BRE Swiss International Air Lines CSALP CSeries 300 HB-JCG
BRE-FRA Deutsche Lufthansa A321-200 D-AIDI
FRA-AGP Deutsche Lufthansa A321-200 D-AIDE
AEI-JCU Global Aeronautics Solutions Corp Agusta AB-139 EC-NSR
JCU-AEI Global Aeronautics Solutions Corp Agusta AW-139 EC-MUN
EDQC-EDQC Aero Club Coburg Reims F172N TDI D-EELV
EDQW-EDPO-EDQW A.M. Flugwelt Aero-East-Europe SILA 450C 100 PS D-MKIH
EDNZ-EDQO-EDNZ-EDNZ Luftsportgruppe Münchberg Avions Pierre Robin HR100-210 D-EBLZ


Anhang 2: Statistische Zusammenfassung und Auswertung

Quantitativ drückt sich meine Jahresbilanz 2025 so aus:

105 Flüge (2024: 69; Rekord: 225 [2015]) - jetzt insgesamt 1.881

53.916 km (2024: 35.176 km; Rekord: 207.588 km [2012]) - jetzt insgesamt 1.869.566 km

117:07 h planmäßige Blockzeit (2024: 72:20 h; Rekord: 322:45 h [2012]) - jetzt insgesamt 3.296:11 h;

davon selber geflogen 11:24 h (2024: 3:00 h; neuer Rekord, bisher 4:45 h [2021]) - jetzt insgesamt 34:02 h


Flugzeugtypenpremieren: Pipistrel Virus SW 121, Czech Sport Aircraft PS-28 Cruiser, Piper PA-22-150 Tri-Pacer, RUAG Do 228-212NG, Société Aéronautique Normande Jodel D.140B, Sportavia-Pützer SF 25B, Comco Ikarus C42A, Boeing Model 75 (PT-17), Stearman Model 75 (N2S-5), Rutan Model 33 VeriEze, Sportavia-Pützer Elster B, Tecnam P2010 TDI Mk. II Premium Edition, Cirrus SR22 TN, Tecnam P96 Golf 100S, Scheibe-Flugzeugbau SF 28A, Aero Vodochody L-39ZO, Tecnam P2012STOL, Piper J-3C-65 Cub, Piper PA-18-150 Super Cub, JUNKERS Flugzeugwerke A50 Junior, Cessna T206H Turbo Stationair, Scheibe Aircraft SF25 25C Heubacher, Aeroprakt A-32L, Christen Industries A-1 Husky, PZL Bielsko SZD-50-3 Puchacz, Apparatebau Lommatzsch FES-530/II, UL-Jih Dallach D.4 BK Fascination, Oberlerchner JOB 15-180/2, Schleicher ASK 21B, Yaborã Indústria Aeronáutica ERJ190E2, CSALP CS300, Aero-East-Europe SILA 450C; dabei neue Hersteller (fett): 16, jetzt insgesamt 154 (2024: sechs; neuer Rekord, bisher zehn [2020 und 2023])

56 Airlines, davon 32 neu, jetzt insgesamt 715 (2024: 34, davon 17 neu; Rekorde: 80, davon 54 neu [2011] bzw. 78, davon 63 neu [2010]

34 neue Flugplätze*, davon 26 deutsche (neuer Rekord), davon 4 niedersächsische (2024: 27 neue, davon 20 deutsche, davon zwölf niedersächsische; Rekorde: 148 neue, davon 3 deutsche, davon zwei niedersächsische [2015] bzw. 27 neue, davon 20 deutsche [bisheriger Rekord, nun übertroffen], davon zwölf niedersächsische [2024] bzw. 27 neue, davon 17 deutsche, davon 14 niedersächsische [2023]) - jetzt insgesamt 1.025, davon 233 deutsche, davon 74 niedersächsische
*Istanbul Arnavutköy, Bamberg, Stadtlohn/Vreden, Alderney, Longyear, Westerstede-Moorburg, Erbendorf, Anklam, Stölln, Rechlin/Lärz, Mellenthin, Colmar, Weiden, Westhausen, Walsrode, Brünn, Köln-Flittard (Leverkusen), Alte Ems bei Herbrum, Steinberg bei Surwold, Sassnitz, Purkshof, Klix, Görlitz, Rothenburg O.L., Pirna, Geilenkirchen, Grefrath, Krefeld, Skyros, Algeciras, Ceuta, Neumarkt, Zell-Haidberg, Ottengrüner Heide
 
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