Südsee Teil 2 - Erster Versuch Reisebericht

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geminy007

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30.12.2019
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Ich wollte mich Mal an den großen Reisebericht-Schreibern anhängen und die aktuelle Reise in die Südsee mit Euch nahezu quasi-Live teilen.

Der erste Teil Südsee erfolgte in 2025 und beinhaltete den UA Milkrun, Tuvalu, Tonga, Fidji, Amerikanisch Samoa, Kiribati, Guam, Nauru, Mikronesien,....

Dieses Mal steht der "erreichbare" Rest an: Neukaledonien, Wallis&Futuna, Cookinseln, Salomonen, Norfolk, Neuseeland (und im Transit ein bisschen Australien). Nicht erreichbar wird erstmal Niue, Pitcairn und ein paar amerikanische Gebiete bleiben.... Vielleicht küsst mich da irgendwann mal noch eine Muße.

Da ich noch nie einen Reisebericht geschrieben habe, bitte ich um Nachsicht, wenn es vielleicht an der ein oder anderen Stelle unbeholfen wirkt, er war stets bemüht;)
Ich hoffe auf Gefallen und wünsche viele Späße!
 

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geminy007

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Der Weg ist das Ziel - oder angenehme Überraschungen zu Beginn


Das erste Etappenziel der Reise sollte Neukaledonien sein. Aus der Homebase MUC am einfachsten war es via BKK zu erreichen!
Ergo nochmal A380 fliegen, ein paar Meilen aufgewendet und schwupps, Geschäftsreise-Klasse gebucht..... Ab BKK geht's weiter mit Aircalin direkt nach NOU (Noumea), der Hauptstadt der Insel.

In den Tagen vor der Abreise regelmäßig auf FR24 die "Performance" der LH772 geprüft - festgestellt, dass es regelmäßig zu Verspätung kam und schon ein wenig Bammel um die eineinhalb Stunden Umstieg in BKK gehabt.
So kam es am 07.02. zu einem vollen Flug (zufällig vorher schon im VFT gesehen) und am Gate fiel ein Zettelchen beim Boarding in meine Hand - Nix da mit Geschäftsreiseklasse - Först! Das war natürlich sehr nett - als der CPT in die F-Kabine kam, persönlich vorstellig war, und starken Rückenwind inklusive pünktlichem Abflug prophezeite, war das ein rundherum gelungener Abend!

Ich erlaube, die Bilder für sich sprechen zu lassen:

Amouse Bouche war Lachs auf Erbse, der Kaviar klassisch, Vorspeisen Varianten und Fisch. Die Nachspeise ist dem Schlaf getauscht worden.

Frühstück klein aber Ei musste sein....

Da ich nicht alleine die Südsee erkunde, hatte ich parallel immer ein Auge auf die Finnair aus Helsinki - witzigerweise immer knappe halbe Stunde vor mir. Mehr dazu im nächsten Teil....
 

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geminy007

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30.12.2019
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Bangkok und weiter

Die Aircalin war als Transportmittel für den Weg nach Noumea auserkoren worden. Die kleine Airline fliegt zwei wöchentliche Flüge von NOU via BKK nach CDG und zurück.
Unsere Idee war der Zustieg in BKK auf dem Weg nach NOU.
Bei der Buchung gab es preislich einen knappen Unterschied zwischen Eco und Business, und im Hinblick auf 10 Stunden Flug waren die 150 EUR Differenz gut investiert.

Wir sind mit LH772 vor Plan angekommen, auch der Kollege der mit Finnair noch Oneworld Punkte brauchte war da, Aircalin war da,.... Alles gut geklappt! Eine erste Anspannung löste sich und nach Erledigung der Transit Formalitäten in BKK und der Fahrt zum Satelliten Terminal gab es noch ein Bier in der Lounge, eher wir den A330-900 F-ONET der Aircalin betraten.

Der Flug war nahezu vollständig ausgebucht, Sitze sehr bequem, Catering sehr angenehm und so vergingen die 19 Stunden über Südost Asien und Australien buchstäblich wie im Flug und wir kamen nach 26 Reisestunden am Ziel in NOU an.

Anbei ein paar Eindrücke der Aircalin C und ihres Caterings
(Gab nachher 39XPs bei AF/KL)

Ich habe zu Abend das Hühnchen gewählt und ein Blue-Lagoon Dessert.

Frühstück amerikanisch mit Ei
 

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geminy007

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Ankunft Noumea und Transfer zum Hotel

Der Flug mit Aircalin verlief angenehm und so erreichten wir ausgeruht und leicht verspätet Neukaledonien.
Die Einreise ist unkompliziert, Pass herzeigen, gut ist's. Ergänzend ist eine Einreiseerklärung auszufüllen, die nach Lebensmitteln bensmitteln und biologischen Importen fragt, um die einheimische Natur zu schützen.

Wir verlassen das Terminal und steigen in das einzige Taxi ein, dass davor wartet.
Während der Fahrt gibt sich der Fahrer als Enkel deutscher zu erkennen und so freut er sich, sein verrostetes Deutsch aufzufrischen und wir kommen im Gegenzug ins Französisch!

Das Taxi fährt und zum Hafen von Moselle, von wo aus wir einen Bootstramsfer zum Doubletree Noumea antreten.
Die Fähre ist für Hotelgäste kostenfrei. Bei Ankunft im Hotel werden wir freundlich empfangen, unsere Zimmer sind allerdings um zehn Uhr früh noch nicht bezugsfertig - das hat uns nicht weiter überrascht. Man bietet uns dennoch Umkleiden und Duschen an, sowie Handtücher und wir können uns ein bisschen am Strand erholen.

Gebucht ist ein Wasserhaus, dass wir gegen 1400 Uhr beziehen. Nach 30 Stunden unterwegs eine angenehme Abwechslung, und so gibt's ein kleines Nickerchen in einem festen Bett!

Das Abendessen ist auf der Insel im Hotel Restaurant möglich, ein Grillbuffet erwartet uns, sowie Weißwein! Gesättigt, angeheitert und voller Eindrücke geht's zeitig ins Bett.
 

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geminy007

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Stadt Erkundung Noumea

Für den heutigen Tag stand ein bisschen Landgang in Noumea an. Die Hauptstadt ist klein aber fein, bietet ein paar nette Geschäfte, einen Markt und ein paar koloniale Kirchen.



Zusätzlich gibt es ein Museum, dass den Ureinwohnern und ihrer Geschichte gewidmet ist, dieses war leider geschlossen.

Man sieht in der Stadt immer Spuren letzter Straßen Kämpfe und Auseinandersetzungen zur Unabhängigkeit der Insel zu Frankreich.
Gegenwärtig ist die Lage vor Ort jedoch ruhig.

Wir beendeten unseren Rundgang nach einem Nachmittagsessen mit Austern und ein paar Weinen und kehrten auf unsere Insel zurück.

Morgen sollte es zeitig losgehen um Inselhopping mit Air Caledonie zu machen
 

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geminy007

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Inselhopping mit Air Caledonie

Für heute stand ein bisschen fliegen an.
Wir stehen früh auf, um das Shuttle um 6:15 Uhr zu nehmen. Es gibt in Neukaledonien "call me" als Taxi-Ersatz. So haben wir am Abend vorher einen Fahrer organisieren können, der uns vom Hafen zum Inlandsflughafen nach Magenta bringt. Online Check in mit free-seating haben wir vorab schon erledigt, so dass wir entspannt am Stadtflughafen angekommen sind. 1000208307.jpg

Der erste Rundflug sollte auf die Ile des Pins gehen. Mit einer ATR72-600 geht's in knapp 30 Minuten hinüber und auch direkt wieder zurück.

Ein paar Eindrücke der Pinien-Insel und dem Weg dorthin von oben sollen dennoch sein (das ATR Fenster war nicht so sauber)

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Wieder angekommen in Noumea - Magenta auch ein paar Stadtblicke:
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Nächste Runde führte nach Maré.

Die Bilder und Eindrücke ähneln sich, allerdings quert dieser Flug die Hauptinsel. Leider standen die Wolken sehr dicht, so dass es kaum vernünftige Blicke gab.

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Das Terminal in Maré:

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Und der Gerät mal zwischendurch 1000208513.jpg
 

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Inselhopping Teil 2

Nach der Rückkehr aus Maré stand eine kurze Pause an ... Die "früh" ATR hat Feierabend und es wird getauscht. Allerdings tauschen die Umläufe so, dass nur ein Foto möglich ist
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Macht aber nichts, da der Bordservice bei Air Caledonie nicht existiert, wird es Zeit für Trinken und Essen

Ich steige dann später noch in die F-OZLI ein und fliege eine Runde nach Ouéva mit.
Auch hier wieder ein paar Eindrücke:

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Irgendwie hatte es sich herumgesprochen, dass da ein paar Verrückte den ganzen Tag schon unterwegs sind, und so hat uns der Purser nach Ankunft in Magenta ins Cockpit eingeladen.

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Haben wir dankend angenommen, ehe es für uns wieder zurück zum Hafen und Hotel ging... Ein langer Flugtag ging zuende, morgen geht's wieder weiter, dann nach Wallis!

Aber vorm Hotelbungalow noch ein paar Schildkröten gesichtet....

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geminy007

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Flug nach Wallis

Die nächste Region (wenn auch kein eigenes Land) steht auf dem Programm: Wallis und Futuna!

Es geht wieder mit der Fähre zurück ans Festland, dort mit dem Taxi zum Internationalen Flughafen außerhalb von Noumea. Ein letzter Blick auf die Anlage des Doubletree:

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Air Calin fliegt die Strecke zwei Mal wöchentlich mit ihrem A320neo.
Unser Flug war nahezu vollständig ausgebucht. Mehrgepäck wurde per E-Mail am Vortag angekündigt, darf aufgrund von Frachtbedarf nicht mitgenommen werden.

Im Flieger gab es in Economy ein kleines warmes Mittagessen und zwei Getränke Runden. Für 2,5 Stunden ein gutes Angebot!
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Die Landung in Wallis nahezu pünktlich.

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In Wallis gibt es nur eine eingeschränkte Hotelvielfalt und keine Taxis. Wir wurden von einer Mitarbeiterin einer Mietwagenfirma mitgenommen und in unser Hotel gebracht. Das Hotel liegt in der Inselhauptstadt, unweit des Strand.

Es ist einfach gehalten, aber für zwei Nächte absolut ausreichend. Die Besitzer haben mit uns eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, und beim Sohn im Beachclub angesetzt für einen guten Fisch zum Abendessen
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geminy007

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Wallis Insel

Hier noch ein paar Eindrücke aus Wallis, das wir heute nochmals auf eigene Faust mit Mietwagen erkundet haben!

Vorneweg: Alle, die uns begneten waren unglaublich freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit. Französische Sprachkenntnisse sind jedoch verpflichtend...

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Begonnen haben wir mit Sacre Cœur de Wallis. Dort fanden umfangreiche Renovierungen statt, so dass uns die Arbeiter einluden, mit Ihnen auf den Kirchturm zu steigen.

Sehr schöner Ausblick!
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Wir setzten die Fahrt fort und besuchten eine verlassene Befestigung aus dem 16. Jahrhundert.

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Ein paar Steine in Gebüsch....

Auf dem Weg zurück kamen wir an der einzigen Inselbrauerei vorbei! Ein junger Franzose hat uns stolz seine Produktionsstätten gezeigt und dann das Bier verkosten lassen! 1000209308.jpg 1000209305.jpg 1000209310.jpg

Auf der weiteren Reise kamen noch ein paar Kirchen vorbei und das Highlight der Insel, der Lac Lalolalo

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Danach drehten wir ein paar Runden im Meer und tranken noch ein bisschen des Bieres, eher der Tag mit Fisch endete....

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WALLIS und Weiterreise nach Fiji

Früh am morgen treffen wir uns zum Frühstück. Das ist französisch klein - es gibt Kaffe und Croissant.
Danach ist kurze Lagebesprechung angesagt und der Beschluss, wir fahren mit 2 von 3 Kollegen in den Norden der Insel, besuchen noch "den Rest" und treffen uns dann gegen Mittag wieder um zum Flughafen zu fahren.

Die Straße vom Hotel führt am Strand entlang, vorbei an einer der unzähligen Strandkapellen.
Hier beispielhaft eine:


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Weiter in den Norden kommen wir an ein paar Mangroven vorbei - dabei entdecken wir eine sehr bunte Blütengestalt.

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Weiter an der Nordspitze gibt es noch sehr spektakuläre Mangroven zu besuchen - der Weg dorthin ist nur dank 4x4 befahrbar,...
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Zu guter Letzt noch Mont Lulu - die höchste Erhebung in Wallis! Ein "Gipfelkreuz" grüßt!
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Fortsetzung folgt - wir boarden;)
 

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Fortsetzung WALLIS und Weiterreise

So, nächsten Flug absolviert und noch eine kleine Fortsetzung Wallis':

Wir haben die Runde beendet - eine kleine Brotzeit im Hotel und dann ging's zum Flughafen.

Aircalin die dritte auf dieser Reise!
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Es ging dieses Mal von Wallis nach Nadi. Man serviert Wasser und ein Sandwich auf 1:15 Flugzeit.

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Der Flug verläuft ansonsten ereignisfrei und wir landen pünktlich in Nadi.
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Da wir die Fiji letztes Jahr bereits bereisten, ist nur ein kurzer Übernachtungsstopp im Novotel nahe des Flughafens.
Dieses Mal ist man Platimums ggü sehr sparsam (es gibt eine freundliche Begrüßung und ein Wort des Dankes...) aber seis drum.

Wir haben noch eine Wäscherei besucht, waren Abendessen, tranken Fiji Bier und dann ab in die Federn.

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geminy007

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Salomonen

Wir haben Fiji, wie ja schon geschrieben, lediglich als Transit genutzt. Am folgenden Morgen ging es mit Solomon Airlines weiter nach Honiara (HIR). Der Flug erneut in, an Bord der 20 Jahre alten H4-SIC. Im vorderen Bereich befindet sich eine 2x2 Business Class mit Lehnsesseln, dahinter classic 3x3 Sitze mit auskömmlichen Sitzabstand.

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Wir hatten keine Sitzplätze reservieren können, daher blieben uns drei Mittelplätze im Heck der Maschine übrig. Das war erstmal eine Ernüchterung, konnte an Bord aber zusammengetauscht werden, so dass wir eine Dreierreihe hatten.
An Bord gab es ein Frühstück und Getränke nach Wahl. IMG_20260215_084349.jpg
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Die Einreise vor Ort gestaltete sich unkompliziert und einfach - Einreisekarte und Weiterflugticket langen voll und ganz! Nachdem wir ein bisschen auf unseren Mietwagen warten mussten - die AVIS Buchung war leider für die Katz, da AVIS heute geschlossen hatte ,... (warum nimmt man dann eine Buchung an?) Aber es gab am Flughafen eine freundliche Mitarbeiterin eines lokalen Unternehmens, die uns ein Fahrzeug vermietete.
So ging es in den Norden! Die Solomonen waren im zweiten Weltrkieg Schauplatz einer sehr erbitterten Schlacht zwischen den USA und Japan und so finden sich bis heute etliche Wracks in den Buchten und einige Museen, die an diese Zeit erinnern. Hier ein paar bildliche Belege:

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Nach der Rückkehr in die Hauptstadt, ging es noch zum Abendessen, welches aufgrund unzureichender Vorräte im Restaurant in einer Pizza endete... Insgesamt machen die Salomonen einen eher rückständigen Eindruck und sind die "schwächste" der bisher besuchten Inseln.

Am nächsten Morgen haben wir uns mit einer Twin-Otter noch auf die nördlichen Inseln auf den Weg gemacht - sehr schöne Eindrücke und Ausblicke, an denen ich Euch gerne teilhaben lassen.
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Nun geht´s weiter nach Brisbane, um Richtung Norfolk umzusteigen!

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geminy007

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Brisbane Übernachtung und Norfolk

Die Einreise in Australien gestaltete sich unkompliziert und effizient. Wir hatten das IBIS in Brisbane Airport gebucht, somit fußläufig erreichbar.

Zum Abendessen begaben wir uns in die Innenstadt, spazierten ein wenig herum und fielen bei einem Japanischen Restaurant ein.

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Ein Ramen später zurück und fix schlafen, es geht früh weiter.

Wir sind auf Qantas nach Norfolk gebucht - Inseln die mit Australien assoziiert sind, der Flug wird jedoch vom internationalen Terminal abgefertigt.

Den Flug gab's günstig in Business, also ein alter Lehnsessel, freundlicher Service und schmackhaftes Hühnchen in Ingwersauce.

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Die Landung erfolgte leicht vor der Zeit, Einreise wieder kurz und knackig und dann in den Mietwagen.
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Wir sind zuerst in unsere Unterkunft und dann in den Norden zum Landeplatz von Captain Cook.

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Hier landete er an....

Danach sind wir in den Süden der Insel nach Kingston.

Eine wunderschöne Kulisse mit alten Gebäuden

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Den Abend beschließen wir im Bounty Star Restaurant bei Frischfisch.

Norfolk ist eine gefühlte Mischung aus Südafrika und Cornwall.... Herrlich gepflegt und sauber, Englischer Rasen nahezu viel, sehr geordnet und organisiert!
Ein Reisetipp
 

geminy007

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Norfolk die zweite und Weiterreise

Nach einer entspannten Nacht (endlich mal wieder ohne Klimaanlage und mit offenem Fenster bei wunderbarer Luft) verließen wir unsere Unterkunft und haben in der Hauptstraße gefrühstückt. Nettes Café mit leckeren Ei-Spezialitäten - dieses Mal ohne Foodporn...
Ich habe ein Spiegelei auf Brot mit Chilimarmelade und Avocado Creme gehabt!
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Im Anschluss noch ein paar Mitbringsel einkaufen, ehe wir das Bounty Museum besuchten.
Einerseits beherbergt das Gebäude ein Museum für die Geschichte und Geschichten der Insel, andererseits auch die einzige Radiostation der Insel. Man sendet das Programm von "breeze" aus Neuseeland, leicht modifiziert. Als wtf.fm ,(watawieh fm - oder so;)) ist einiges an Humor dabei....
Das Studio ist der Kassenbereich des Museums!
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Die Uhren sind auch ein Songtitel.

Das restliche Museum hält neben der Geschichte der Meuterei der Bounty
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Auch lustiges der Insel. Bspw enthält das Telefonbuch neben Klarnamen, auch ein Register der Spitznamen der Bewohner zur leichteren Auffindung
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Anrufen beim Flightservice?
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Oder ein paar Fotos
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Im Anschluss war es Zeit für den Check-in. Dieser öffnet drei Stunden vor Abflug. Es ist jedoch Usus, nach dem Check-in den Flughafen wieder zu verlassen und erst kurz vor Boarding wieder zurück zu kommen. Diesem Brauch schlossen wir uns an, und hatten noch a Weinderl...
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Ehe unser nächster Flug nach SYD eintraf.
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Ich habe mich ziemlich weit nach hinten gesetzt, und eine Reihe für mich gewonnen.
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Der Anflug auf SYD war leider sehr verdeckt, nur Bondi-Beach war Sichtbar, danach durchflogen wir Dichte Regenwolken.
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In Sidney war nur wenig Zeit und es ging weiter nach Neuseeland, davon morgen mehr....
 

geminy007

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Neuseeland - Tag 1

Wir verließen Sydney mit etwas 30 Minuten Verspätung, der Flug war sehr gut gebucht. QF servierte auf diesem 2:45 Flug drei Essensmöglichkeiten in Eco. Hot-Meal Rinderbraten, Cold-Meal Chicken-Salad oder Vegi Pasta hot.

Ich nahm das Rind. Gut war's!
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Mit Ankunft in CHC hat einer unserer Gruppe den Club der 193-besuchten Länder komplettiert..... Das haben wir noch im Novotel ein bisschen gefeiert.
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Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück los auf der Straße Richtung Westküste.
Hier ein paar Eindrücke bei der Durchfahrt durch die Alpen. (im Osten sonnig, im Westen Starkregen - es gab die letzten Tage auch Erdrutsche und Unwetter...)

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Unser erstes Zwischenziel war Shanty-Town, eine Gedenkstätte der Goldgräber und Holz Industrie.

Es ist ein Dorf der letzten Jahrhundertwende aufgebaut, ein altes Sägewerk und Goldwaschanlagen. Die Ausstellung wird mittels Dampftram befahren.

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Als Abendessen kehrten wir in einem Pub ein - sehr urig und aßen Fisch&Chips.

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Ehe wir auf der Paramata Lodge übernachteten.
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geminy007

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Neuseeland Tag 2 - Franz-Josef Gletscher

Die Vermieterin unserer Lodge hat am Vorabend noch Granola gebacken und uns früh mit frischem Toast, Eiern, Obstsalat und beenden Granola verwöhnt.
Sehr leckeres Frühstück!
Wir verließen die Lodge und fuhren Richtung Süden. Ein bisschen Landschaft: IMG_20260220_083944.jpg
Das Wetter war nicht der Brüller und als wir Fran-Josef erreichten, regnete es stark. So mussten wir bis Mittag warten, eher wie mit einem Helikopter zum Franz-Josef Gletscher starten konnten.
Es herrscht reger Verkehr und quasi im Minutentakt fliegen sie dort hinauf.
Trotzdem ein einmaliges Erlebnis und ein ziemlicher Kontrast zu den tropischen Inseln vorher....
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Auch an diesem Gletscher ist die Schmelze deutlich erkennbar. Man erkennt die grauen Bereiche, die lt. Pilot vor zehn Jahren noch vom Gletscher bedeckt waren.

Wir setzten unsere Fahrt nach Süden fort, kamen über mehrere Passstraßen, eher wir nördlich von Haast die Westküste betreten konnten. Starker Wind und Wellen begrüßten uns.
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Wir stärkten uns in Haast, tankten auch noch und kamen noch zum "BH-Zaun", welcher für die Brustkrebs Stiftung wirbt.

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Abends erreichen wir Queenstown! Ein Touristik Dorf für Winter/Skifahrer und Ausflüge in die alpine Westküste. Davon im nächsten Teil mehr, jetzt gab's erstmal Sauvignon blanc und einen Rotwein aus dem nahen Otago.
 

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LarsiMcFly

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16.08.2016
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33
MHG
Gute

Gute Frage - ich habe es nicht herausgefunden...

Das hier?

The Historic Empire Hotel in Ross, New Zealand, features a unique tradition where
patrons stick banknotes to the ceiling. This quirky, historic pub on the West Coast collects this money annually, with the proceeds donated to the local school just before Christmas, often involving a special visit for the children.
 
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geminy007

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Neuseeland - Milford Sound, Queenstown

Heute ist mal wieder fliegen angesagt! Air Milford soll uns von Queenstown nach Milford Sound bringen. Dort dann Schifferl fahren und wieder zurück.
Leider wird uns beim Briefing mitgeteilt, dass schlechtes Wetter einzieht und daher keine Schifffahrt stattfinden wird.

Somit machen wir uns mit einer Cessna 208 (ohne Grand) Caravan ZK-SKB auf den Weg in die Berge.
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Bereits unterwegs ist es sehr turbulent und die Wolken hängen teils sehr tief. So mussten wir in einem Talkessel umdrehen und über einen nördlichen Sound übers offene Meer nach Milford Sound einfliegen.
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Vor Ort können wir einen kurzen Spaziergang machen und so ein paar Eindrücke der Sound-Landschaft gewinnen.
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Auf dem Rückweg darf ich neben dem Piloten Platz nehmen. Er erzählt mir von seiner fliegerischen Karriere als Busch- und Hilfsgutflieger in Papua und West-Timor sowie in Zentral Afrika. Jetzt genießt er sein Alter in seiner Geburtsstadt und darf seiner Herzensliebe, dem Fliegen weiter nachgehen.
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Nach der verfrühten Rückkehr ruhen wir uns ein wenig aus, ehe es zum späten Nachmittag ins nächste Abenteuer geht: dem shotover jet. Ein Schnellboot, das mit bis zu 115 kmh durch eine Schlucht fährt.
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Fotos von unterwegs gibt's aus Gründen nicht, aber davor und danach! Ein sensationelles Erlebnis!!!

Den Abend beschließen wir mit dem üblichen Sauvignon Blanc und einem Besuch beim Teppanyaki.
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geminy007

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Neuseeland Südinsel - Invercargill und Christchurch

Heute hatten wir einen gemütlichen Start.... Frühstück in Queenstown beim gleichen Restaurant, wie am Vortag. Eierspeise und Kaffee - es kann losgehen.
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Für heute steht zu erst ein Dampfzug an: der Kingston Flyer. Eine kleine putzige Museumsbahn, die in historischen Fahrzeugen von vergangenen Jahren des Goldrausch erzählt.
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Die Fahrt führt über eine kleine Anhöhe und dann durch grasbewachsene Täler südlich von Queenstown.
Insgesamt dauert die Tour zweieinhalb Stunden hin und zurück.
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Hinter dem Zug fährt dieses Gefährt mit, um bei ggf entstehenden Buschfeuern sofort löschen zu können....
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Nachdem wir wieder in Kingston ankamen, sind wir mit dem Auto weiter nach Süden, Invercargill war das nächste Ziel.
Hier ein paar Eindrücke aus der Innenstadt, wo wir zum Nachmittagsessen einkehrten.
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Im Anschluss stand ein Hüpfer nach Stewart Island auf dem Programm. Eine fast 60 Jahre alte Britten Norman Islander sollte uns dort hin (und wieder zurück) bringen. Wieder mal zeigte der Typ seine Resisilienz gegen Starkwinde.... Ein Brett;)

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Nach einem kurzen Aufenthalt dort und dem ebenso guten Rückflug traten wir mit einer ATR72-600 der Air Newzealand den Weg nach Christchurch an.
Dort kleiner Abendspaziergang und wie es der Zufall so will treffen wir uns dort mit einer Freundin von mir in eine Bar.
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Es gibt Flieger-Gin (extrem stylische Flasche) Der Produzent ist ein ehemaliger Pilot
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