Nope. Nícht ablenken von euren Strompreisen.
Nope. ich zahle aktuell 13 Dollarcent kWh. Und ihr so? Und selbst wenn es 20 Dollarcent wären, liegen die Preise weit untern euren, sehr weit. Zudem verdient man hier auch viel mehr.
Dafür haben wir Wärme im Winter und schwitzen nicht im Sommer. Auch unsere Alten, Kranken und Gebrechlichen nicht. Die betreuenden Kräfte übrigens auch nicht.
Dir ist schon klar, dass der Author oder diese Seite exakt eure (!) Situation anhand der USA zu Beschreiben versucht? Wie hoch ist euer Wirschaftswachstum nochmal? Eure Energiepreise? Eure Löhne? Euer Medianeinkommen? Euer Medianvermögen? Eure Renten und Altersversorgung? Euer Immobilenvermögen?
Sorry, da muss von hier aus laut lachen.
Im Übrigen:
Deutschland erlebt derzeit einen der heißesten Sommer seiner Messgeschichte, der ein scheinbares Paradox der Energiewende offenbart. In einer Welt, in der die Sonne als Versprechen für nahezu kostenlose Energie und wirksamen Klimaschutz gilt, gefährden ausgerechnet zu viel Sonne und Hitze die...
www.n-tv.de
Huch!
Ein Glück habt ihr eure Kühltürme gesprengt, sowie die fortschrittlichsten (auch in Sachen Kühlung) KKW der Welt abgestellt.
Also ich zahle in Deutschland aktuell im Schnitt 7 Eurocent. Dank Eigenproduktion und vernünftiger Überschussvergütung über das Jahr verteilt. Damit ist Klima, Heizen, Mobilität und Haushaltsstrom abgedeckt. (THG Subventionen habe ich der einfachhalber nicht mit berücksichtigt, da diese zwischen 2022 und 2026 enorm geschwankt ist, ansonsten wäre es noch weniger geworden). Die persönliche Situation (bereits 1 amortisierte PV aus 2009 mit Restlaufzeit an Vergütung und einer zweiten aus 2019) ist kaum aussagekräftig für den Schnitt der jeweiligen Bevölkerung…
Hmm ich hoffe du lachst nicht so laut und so lange….
Das Medianeinkommen pro Person in den USA beträgt 1204$ die Woche oder eben 62.600$. In den USA wird gern das Haushaltseinkommen angegeben, das verwässert allerdings, hier muss man schon das pro Kopf Einkommen berücksichtigen.
www.bls.gov
In Deutschland liegt das Medianeinkommen bei 54.066€ pro Person.
Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere...
www.destatis.de
Rechnen wir jetzt Euro in Dollar oder Dollar in Euro um. Erhalten wir DE/USA 54.066€/55.250€ oder 62.397$/62.600$.
In den USA hat man weit weniger Steuern und Sozialabgaben. Dadurch ein höheres Netto, dafür natürlich viel weniger Leistungen und soziale Absicherungen. Dafür die die Lebenshaltungskosten in den USA auch enorm höher, diese steigen ja auch in den usa aktuell weit deutlicher als in der EU/DE.

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Nettoeinkommen. 2.830 €. 3.425 €
Wohnen + Energie −820 −1.430 €
Lebensmittel. −300 −400 €
Auto/Mobilität. −420 €. −520 €
Gesundheit zusätzlich −50 €. −300 €
Internet + Handy. −65€. −115 €
Versicherungen. −25 €. −40 €
Medien/Streaming/GEZ −45 €. −35 €
Kleidung/Körperpflege/Haushalt
−150 €. −170 €
Freizeit/Restaurant/Urlaub
−300 −350 €
Gesamtausgaben. ≈ 2.175 €. ≈ 3.360 €
übrig

≈ 655 €

≈ 65 €
www.bls.gov
Diese Tabelle enthält Daten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) zu den Konsumausgaben privater Haushalte untergliedert nach der Haushaltsgröße und nach Art der Ausgaben 2023
www.destatis.de
Keine Zahlen welche ich mir ausgedacht habe, zahlen die ein in dem jeweiligen Land ansässiges statistisches Institut erhoben hat und kontinuierlich fortführt.
Sicherlich gibt es in den USA und Deutschland enorme Unterschiede von Region zu Region, aber man wollte es mit dem Medianeinkommen ja auch vergleichbar machen.
Da steht der deutsche Michel ja gar nicht schlecht da, oder?
Wollen wir noch kurz die unterschiedliche der einzelnen Sozialsysteme durchgehen, welche Absicherung ein Geringverdiener in den USA hat oder in Deutschland?
Schauen wir uns mal kurz die Renten an. Ja der Ami hat eine höhere Medianrente, dafür auch die weit höheren Lebenshaltungskosten.

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Median-Staatsrente, auf 2026 fortgeschrieben
≈ 1.224 €. ≈ 1.775 €
Einkommensteuer*. ≈ 0 €. ≈ 0 €
Medicare Part B. –. −176 verfügbar nach Pflichtabgaben
≈ 1.224 €. ≈ 1.599 €
Wohnen inkl. Nebenkosten
−650 €. −850 €
Lebensmittel. −250 €. −310 €
Gesundheit/Medikamente zusätzlich
−35 €. −100 €
Auto/ÖPNV. −100 €. −200 €
Telefon + Internet. −50 €. −80 €
Kleidung/Körperpflege/Haushalt
−80 €. −100 €
Freizeit/Streaming etc.
−80 €. −100 €
Gesamtausgaben ≈ 1.245 €. ≈ 1.740 €
Saldo

−21 €

−141 €
Private Rentenvorsorge ist hier nicht berücksichtigt. Die Zahlen habe ich mir wieder nicht ausgedacht, siehe Quellen oben.
Schauen wir uns das Bruttoimmobilienvermögen pro Bürger an.

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Bevölkerung 2024. 83,6 Mio. ≈ 340 Mio.
Immobilienvermögen privater Haushalte
≈ 10–11 Bio. €. 52,2 Bio. $
Immobilienvermögen pro Einwohner
≈ 120.000–130.000 €. ≈ 154.000 $
Größenordnung. ≈ 125.000 €. ≈ 133.000 €
In den USA gibt es selbstverständlich eine weitaus höhere Eigentumsquote als in Deutschland. 65% vs. 47%.
Gern kann man mal noch die Verschuldungsquote je Bürger und Land anschauen. Kleiner Spoiler, der marginale Vorsprung der USA beim Immobilienvermögen wird hier nun ordentlich geschmälert, so dass das Nettovermögen (Immobilien und Darlehensverbindlichkeiten aller Art) des deutschen Bürgers im Schnitt weit höher ist, als der Amerikaner. Liegt aber wohl eher am unterschiedlichen Konsumverhalten und der unterschiedlichen Beziehung zur Aufnahme von Verbindlichkeiten, das soll gar nicht wertend klingen.
Wo die Amis weit vorne sind, ist natürlich die Aktienquote, das liegt wohl auch daran, dass der Deutsche hier eine viel zu vorsichtige Anlagestrategie fährt.
Bei der Zusammenstellung und Auswertung hat ChatGPT geholfen!
Zusammenfassend kann man sagen, das Medianeinkommen liegt gar nicht so weit auseinander. Die Steuern und Abgaben sind in den USA weit geringer. Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland geringer. Am Ende, wenn man einen vergleichbaren „Warenkorb“ unterstellt und die unterschiedlichen Regionen innerhalb des Landes unberücksichtigt lässt, bleibt beim Ami vom höheren Netto nicht automatisch viel mehr zum Leben übrig! Einzelne persönliche Erfahrungen werden sowohl in Deutschland als auch in den USA vom „Median Bürger“ abweichen, ist aber dann auch nicht vergleichbar.
Zu den Kühltürmen. Wozu sollte man diese stehen lassen, wenn der Atomausstieg gesetzlich beschlossen ist für Deutschland und der Rückbau der Anlagen bereits begonnen hat. Oder meint ihr wirklich, das in Deutschland noch einmal irgendwann ein neues AKW jemals gebaut werden wird und man hier dann den 60 Jahren (30-40 Jahre als Plus 20-30 Jahre Planungs- und Bauzeit) alten Kühlturm des zurückgebauten AKW noch einmal wieder nutzt? Dann doch lieber Platz machen fur einen PV Park, WKA oder Großspeicher.