A3-Segment-Run oder einmal kurz in die warme Sonne

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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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36.012
MUC
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Im Regelfall versuche ich ja, das Erlangen bzw. Verlängern von Vielfliegerstatus mit einem Reiseerlebnis zu verbinden, das über die eigentlichen Flüge hinausgeht. Auch wenn ich temporär als gematchter ITA-Senator einen Star Alliance Gold Status genieße, wollte ich meinen seit Jahren immer wieder leicht verlängerten Aegean Gold Status weiterhin erhalten, da ich den Senator wohl bald wieder verlieren werde. Leider hatte Aegean jedoch neulich entschieden, die Anforderungen zur Statusverlängerung zu erschweren. Statt 4 Segmenten mit Aegean oder Olympic Airlines, die man immer total easy mit einem oder zwei (verlängerten) Wochenenden in Griechenland erfliegen konnte, sollten es nun 12 Segmente mit ihnen sein.

+1 hatte Glück und kann aktuell aufgrund seiner etwas kürzeren Statusgültigkeit diesen noch zu den alten Regeln mit 4 A3/OA-Segmenten verlängern. Nachdem wir vor zwei Wochen erst ein verlängertes Wochenendes in Athen verbracht hatten (diesmal ohne Reisebericht) und im Mai ein verlängertes Wochenende auf Kreta (mit MUC-ATH-HER-SKG-MUC) planen, sind ihm sogar sechs Segmente und die Statusverlängerung sicher. Mir hingegen fehlten mit diesen Reisen noch weitere sechs Segmente, sodass ich im Sale im November günstig sechs Segmente auf zwei separaten Tickets buchte, die ich jedoch durch Flugzeitenänderungen im Endeffekt auf dieses Routing umgebucht hatte:

Sa 11:05 MUC -> 14:35 ATH Sa 16:50 ATH -> 17:45 HER Sa 20:00 HER -> 20:50 ATH Sa 23:35 ATH -> 00:25+1 HER So 15:05 HER -> 16:15 SKG So 18:10 SKG -> 19:20 MUC

Auf allen sechs Legs hatte ich dazu mit den jeweiligen Mindestgeboten auf Business-Class-Upgrades geboten, die zu meiner Überraschung auf allen Legs ziemlich genau 96 Stunden vor den jeweiligen Abflügen bestätigt wurden.

Das Ganze bin ich nun abgeflogen und fand es tatsächlich etwas anstrengender als gedacht. Andererseits hat jedoch Alles geklappt und bis auf das allerletzte Leg waren alle Flüge pünktlich. Dazu fand ich es durchaus sehr angenehm, für einen Moment aus dem aktuell eher kalten und tristen Wetter Münchens in ein mildes und sehr sonniges Klima zu kommen.

Auch wenn ich meinen letzten Thailand-Reisebericht trotz Rückkehr von dort vor knapp einem Monat noch immer nicht fertiggestellt habe, unterbreche ich diesen aufgrund meiner aktuell frischen Erinnerungen des A3-Segment-Runs teporär, und gelobe, meinen letzten Thailand-Reisebericht in Kürze endlich fertigzustellen.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch auf diesem kleinen Trip, auf dem ich mich fast ausschließlich von Lounge- und Flugzeugessen ernährt habe, folgen würdet.
 

cas_de

Erfahrenes Mitglied
Moment...

sind wir mental noch nicht mal aus Thailand zurück, oder hab ich in Deinem anderen (meiner Meinung nach noch nicht abgeschlossenen) Bericht etwas überlesen???

Bin mal auf den Ouzo-Gyros Quotienten dieses Berichts gespannt ob sich selbiger zum Chang-Schweinebauch Verhältnis indirekt proportional verhält?

Hört sich nach einem ehrlichen Segment Run an, zur Abwechslung mal ohne den Sandkasten!
 
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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
6.339
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MUC
Leg 1 MUC-ATH & Leg 2 ATH-HER

Wie üblich plante ich sehr viel Puffer (und Zeit zur Lounge-Maximierung) ein und traf so dank einer fast pünktlichen S1 bereits um 8:30 am Flughafen München ein.

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Die Sicherheitskontrolle konnte ich ohne Wartezeit passieren. Nachdem Aegean in München immer am Satelliten abgefertigt wird, wechselte ich mit der am heutigen Morgen nur auf einer Seite verkehrenden Kabinenbahn vom Hauptgebäude dorthin, sodass ich gegen 08:50 die Lounge im Abflugbereich K erreichte.

Das Frühstücksangebot war mal wieder kein Highlight.

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Schräg gegenüber von mir nahm ich vier Asiaten war, die ich relativ schnell als Thailänder identifizieren konnte. Ich lauschte ihren belanglosen Unterhaltungen und wollte sie schon fast ansprechen, um meine überschaubaren Thailändischkenntnisse weiter trainieren zu können, überlegte dann aber, wie cringe das eigentlich ist, sich da aufzudrängen, nur weil man ein bisschen ihre Sprache spricht. So zapfte ich mir lieber ein Helles, denn Flughäfen sind ja einer der wenigen Orte, wo Alkoholhonsum auch um 9:25 ganz normal zu sein scheint.

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Meine Neugierde war jedoch groß, wohin die vier Thailänder denn wohl weiterfliegen würden. Nachdem ich hörte, wie sie sich untereinander versicherten, dass das Boarding um 10:55 erfolgen würde, suchte ich nach Abflügen 30-40 Minuten später von den K-Gates, konnte aber keinen Flug bzw. kein Ziel finden.

Wenig später hielt ich aus der Lounge die Ankunft des A320 der Aegean fest, der gerade aus Athen gelandet war und der eine Parkposition direkt vor der Lounge erhalten hatte.

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Zurück an meinem Platz nahm ich war, dass die Thailänder den ursprünglichen Plan, um 10:30 aufzubrechen verwarfen, denn die App würde sagen, dass man noch weitere zehn Minuten für eine Bahnfahrt zum anderen Terminal benötigen würde. Man war gut informiert und war wohl auf dem Weg nach Frankreich.

Ich machte mich wenig später zum Gate K14 auf, wo bei meinem Eintreffen mit dem Boarding von Familien mit kleinen begonnen wurde.

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Zu meiner Überraschung wurden die Quick Boardings Gates bereits freigegeben und aktiv für Business-Class- und Status-Gäste beworben, noch während das Familienboarding lief. So zögerte ich nicht lange, musste aber auf dem Weg zum Flugzeug kurz warten, da ein Vorschulkind auf einem Rollkoffer die Steigung hinab rollen wollte. Dies war dann aber auch eine Gelegenheit, den A320 für den Flug nach Athen aus nächster Nähe zu fotografieren.

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Das Boarding der offenbar voll ausgebuchten Maschine dauerte noch etwas, wenngleich der Pushback fast pünktlich zur angegeben Off-Block-Zeit erfolgte.

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Noch am Boden gab es die Speisekarte. Ich hatte vorab online ein Gericht mit Hühnerragout vorbestellt. Das auf diesem Flug angebotene Hühnerfleischgericht war jedoch interessanterweise ein Anderes.

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Wenig später starteten wir von der Südbahn in westlicher Richtung, um kurz darauf eine scharfe Linkskurve einzulegen.

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Im weiteren Flugverlauf klarten die Wolken ein wenig auf, sodass es schöne Ausblicke auf die österreichischen Alpen gab.

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Erst ca. 45 Minuten nach dem Start begann der Service. Zwei Reihen vor mir war man irritiert, dass man nicht das vorbestellte Essen erhalten würde. Die Flugbegleiterin fragte, ob es zu einer Umbuchung oder vielleicht einem kurzfristigen Upgrade gekommen sei, was der Herr verneinte. Er schien dann jedoch auch mit einer Wahl aus dem Bordmenü zufrieden. Der Herr neben ihm schien da jedoch deutlich enttäuschter, dass sein angeblich vorbestelltes vegetarisches Sonderessen nicht geladen war. Die Flugbegleiterin fragte, ob er nicht wenigstens den vegetarischen Salat, Käse und das Dessert haben wollte, was er jedoch leicht beleidigt ausschlug.

Als ich in der letzten der vier Business-Class-Reihen auf diesem Flug ziemlich genau eine Stunde nach dem Start dran war, war ich positiv überrascht. Nicht nur, dass meine Vorbestellung geklappt hatte, es wurde auch tatsächlich das online angezeigte und ausgewählte Hühnchengericht.

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Der Salat mit viel Käse und Oliven schmeckte mit dem parallel zum Olivenöl gereichten Dressing sehr lecker. Das Hähnchen war würzig und die Nudeln darunter gut gegart. Der Käse war - wie bei Aegean üblich - ziemlich kräftig und vermochte es, den Magen zu schließen. Dennoch war Platz für das sehr leckere Birnentörtchen.

Im weiteren Flugverlauf genoss ich bei einem Fix den Ausblick auf die Inselwelt und die Landschaft nordöstlich von Athen.

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Nachdem wir ca. 25 Minuten vor der geplanten Zeit gelandet waren, stellte ich jedoch etwas enttäuscht fest, dass es mal wieder nur eine Außenposition geworden war.

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Glücklicherweise bietet Aegean bei Außenpositionen einen separaten Bus für Business-Class-Gäste, sodass der Transfer zum Terminalgebäude relativ schnell und entspannt klappte. Die Ankunft erfolgte an einem leere Gate im Untergeschoss des Schengen-Abflugbereiches. Von dort nahm ich die Treppe nach oben und begab mich direkt zur Aegean-Lounge, die an diesem Samstagnachmittag mal nicht wirklich voll war. Dazu gefiel mir das Speisenangebot, von dem Fleischbällchen in Tomatensauce, Ravioli und mit Hähnchenfleisch gefülltes Brot auf meinem Teller landeten.

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Nachdem ich die Lounge genug maximiert hatte, traf ich ein paar Minuten vor der angegeben Boardingzeit am Gate 18b im Untergeschoss für den Weiterflug nach Heraklion auf Kreta ein.

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Es gab eine Durchsage, dass der Flug überbucht sei und man Freiwillige suchen würde, die bereit wären, mit einem späteren Flug nach Heraklion zu fliegen. Als Entschädigung gäbe es einen Fluggutschein. Ich überlegte kurz aber wollte meinen Puffer zum nächsten Leg HER-ATH nicht verlieren und war dazu ja auch bereits in Business upgegradet, womit ich wohl eh nicht zur Zielgruppe dieses Angebotes gehört hätte.

Fast pünktlich startete das Boarding um 16:10, sodass ich tatsächlich als Erster den Bus betreten konnte, der anschließend leider ziemlich voll gepackt wurde.

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Dazu sollte der Bus ziemlich lange vor dem designierten Flugzeug parken, da offenbar die Reinigung, Betankung und Beladung noch nicht abgeschossen war. Irgendwann tauchte dann ein zweiter Bus hinter uns auf. Als dann der "Daumen hoch" vom Ground Handling Agent gegeben wurde, öffnete zuerst der Bus hinter uns seine Türen, sodass mein Vorteil des Priority Boardings komplett zunichte war.

An Bord fand ich dann auch überraschenderweise eine Dame auf meinem Sitzplatz 1A vor, die dazu ihren Trolley vor dem Platz 1C gestellt hatte. Ich sprach sie auf Englisch an, dass sie vermutlich auf dem falschen Platz sitze. Sie antwortete, dass ihr Trolley kaputt sei und sie einen Platz für diesen bräuchte. Nachdem sie meinen Platz 1A räumte und sich auf 1C setzte, suchte sie nach einem neuen Platz, vor dem sie ihren Trolley stellen könnte. Nachdem eine Flugbegleiterin ihr jedoch erklärte, dass die Maschine komplett ausgebucht sei, schaute sie wieder mich an und meinte, dass ihr Trolley kaputt sei, und fragte, ob ich ihr diesen dennoch nach oben in die Gepäckablage heben könnte, was ich selbstverständlich tat. Tatsächlich fehlte ihrem Trolles ein Griff, um dies leicht tun zu können.

Leicht verspätet rollte die komplett voll besetzte A321 dann irgendwann zur Startbahn.

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Nach dem Start klebte ich wieder am Fenster, um die tolle Aussicht zu genießen.

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13 Minuten nach dem Start wurde die Verpflegung serviert.

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Eine Speisekarte erklärte, was es war.

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Die Dame neben mir schlug diesen Snack übrigens aus, offenbar nicht wissend, dass sie aus der Eco upgegradet diese belegte Semmel kostenlos erhalten hätte. Wenigstens wählte sie kurz darauf einen Weißwein, wobei sie die Flasche mit Schraubverschluss nicht selbst öffnen konnte und die Flugbegleiterin um Hilfe bat. Ich vermutete mittlerweile eine Art von Muskelschwäche, nachdem ihr Trolley auch nicht wirklich schwer gewesen war.

Eine gute halbe Stunde nach dem Start erfolgte dann auch schon die Landung in Heraklion.

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Meine Sitznachbarin schaute nach der Landung etwas hilflos, da sie offenbar zu schüchtern war, jemanden darum zu bitten, ihr ihr Reisegepäck aus dem Gepäckfach zu geben. Ich fragte proaktiv, ob ich ihr ihren Trolley aus dem Gepäckfach holen sollte, was sie sichtlich erleichtert bejahte.

Das Deboarding erfolgte zügig.

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Für Business-Class-Passagiere wurde dann auch hier ein Bus für die extrem kurze Fahrt zum Terminal bereitgestellt. Im Terminalgebäude angekommen gab es leider keine direkte Transfermöglichkeit in den Abflugbereich. So verließ ich den Sicherheitsbereich, um im Außenbereich des Flughafens festzustellen, dass es offenbar echt Nebensaison war, denn keiner der Schalter der diversen Reiseveranstalter war hier besetzt.

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Dafür war es auch hier draußen sehr angenehm warm.
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
6.339
36.012
MUC
Leg 3 HER-ATH & Leg 4 ATH-HER

Ich lief vor dem Terminalgebäude des Flughafens von Heraklion vom Ankunfts- zum Abflugbereich, welchen ich noch nie so leer erlebt hatte.

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Die Anzeigetafel verriet mir, dass das Boarding für den Rückflug der Maschine, mit der ich gerade aus Athen gekommen war, zurück dorthin bereits lief. Vermutlich wäre sich ein Direct Return ausgegangen, aber bevozuge ich auch bei Segement Runs Sicherheit und Entspannung vor Stress.

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So begab ich mich entspannt zur Sicherheitskontrolle, wo ich mich trotz der fast leeren Kontrolle an der Fast-Lane anstellte, die mir als Business- und Status-Gast ja nunmal zustand. Nachdem ich meinen Laptop in meinem mit Kleidung prall gefüllten Rucksack wieder eingepackt hatte, begab ich mich durch den örtliche Duty-Free-Shop in den Sicherheitsbereich, von wo ich nochmal auf die Maschine blicken konnte, mit der ich hierher gekommen war, und die offenbar bisher entgegen der vorher beobachteten Anzeige noch nicht geboardet wurde.

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Anschließend begab ich mich auf den mir vertrauten Weg in die etwas versteckte Filoxenia Lounge im Obergeschoss, zu der man mit PriorityPass Zugang erhält und die von der Aegean-Konkurenz SkyExpress betrieben wird. Nachdem der QR-Code meiner Priority-Pass-App sowie meine Bordkarte (gleich 2x) gescannt worden waren, konnte ich mich als einziger Gast der Lounge ausbreiten.

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Das Speisenangebot besteht leider nur aus mehr oder weniger lätschigen Backwaren. Dafür gibt es kühle Getränke inkl. Mythos sowie Wein und ein paar Spirituosen.

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Als einziger Loungegast kam ich mit der Mitarbeiterin ins Gespräch. Sie sagte, dass ich heute erst der vierte Gast des Tages wäre, aber sie die Ruhe sehr lieben würde, denn von März bis November wäre es einfach nur stressig. Sie erklärte, wie unverschämt hier manche nicht zugangsberechtigte Personen auftreten würden und dabei auch persönlich würden. Sie wäre früher Flugbegleiterin gewesen und würde mittlerweile das Fliegen vermissen, aber die Aussicht auf das Meer der Lounge sehr genießen.

Ich lernte, dass Condor und viele andere Airlines der Lounge vorab Namenslisten ihrer Lounge-Zugang-berechtigten Business-Class-Gäste übermitteln würden, sodass man genau wüsste, wie viele Tische frei bleiben müssten, und dann entsprechend Gäste mit PriorityPass o.ä. ablehnen würde, was wohl häufig zu unangenehmen Diskussionen führen würde.

Nachdem ich sie fragte, ob sie gebürtig aus Kreta käme, hagelte es Reise- und Restaurantempfehlung der Umgebung, die sie mir alle auf diverse PostIts schrieb und ich mir nach und nach parallel in meinem Handy abspeicherte.

Nachdem ich bei meiner Ankunft in der Lounge auf interessierte Nachfrage noch behauptet hatte, nach meinem Rückflug nach Athen weiter zurück nach München zu fliegen, erklärte ich nun, nachdem sich eine leichte Vertrautheit eingestellt hatte, dass ich eigentlich auf einem Aegean-Segment-Run unterwegs sei. Sie schien davon noch nicht gehört zu haben, konnte mein Anliegen aber offenbar nachvollziehen.

Nachdem diese sehr sympathische Mitarbeiterin erklärte, dass sie auch am Folgetag wieder Spätschicht hätte, verabschiedete ich mich nach fast 1,5 Stunden in der Lounge von ihr.

Bei meiner Ankunft wurde das Gate A7 für den Flug nach Athen als "offen" angezeigt.

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Als ich jedoch die Treppe des Gates nach unten nehmen wollte, meinte eine Mitarbeiterin, dass man das Boarding noch nicht begonnen hätte und ich bitte oben warten möge. Ich sah jedoch eine Gruppe von anderen Passagieren unten warten und fragte "Business Class?", worauf ich dann doch eingeladen wurde, unten warten zu dürfen. Von dem Wartebereich hier unten konnte ich dann auch auf die A320 blicken, mit der es wenig später zurück nach Athen gehen sollte.

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Wenige Minuten später erfolgte dann auch tatsächlich das Priority-Boarding und ein Bus mit nur wenigen Passagieren brachte uns als Erste zum Flugzeug.

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Take-Off erfolgte pünktlich und kurz nach dem Ausschalten der Anschnallzeichen wurde dann auch wieder der Snack serviert, den ich bereits vom Hinflug ATH-HER kannte. Diesmal fehlte jedoch die Süßigkeit, die auf dem Hinflug noch mit auf dem Tablett lag.

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Dazu hatte man hier beim Servieren nicht nach einem Getränkewunsch gefragt und holte dies auch nicht nach, nachdem man alle Tabletts verteilt hatte. So nutzte ich den Rufknopf, um an ein ersehntes weiteres Fix zu kommen.

Die Landung in Athen erfolgte pünktlich.

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Dazu gab es nun mal eine Ankunft an einer Fluggastbrücke.

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Vom Ankunftsgate musste ich dennoch irritierenderweise eine (Roll-)Treppe nach unten nehmen. Gegen 21 Uhr wirkte der Abflugbereich schon ziemlich verwaist.

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Nachdem ich den Rückweg nach oben gefunden hatte, sollte auch der Weg zur Aegean-Lounge schnell gefunden sein. Ich wählte wieder die mir von meinem Aufenthalt ein paar Stunden zuvor bekannten Fleischbällchen und Ravioli. Dazu sollte es diesmal das typisch griechische Gebäck mit Spinat sein sowie zwei Dips, die ich mit Fix, Wasser und Ouzo herunterspülen sollte.

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Gegen 21 Uhr war die Aegean-Lounge sehr angenehm leer, aber standen Non-Schengen neben meinem erneuten Flug nach Heraklion nur noch jeweils ein Flug nach Rhodos und nach Thessaloniki an.

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Zwar trafen noch Teile einer griechischen Basketballmannschaft samt ihren Managern ein, aber verlor sich dies zu später Stunde in der eigentlich gar nicht so kleinen Lounge.

Wieder kurz vor der angegeben Boardingzeit traf ich am angegebenen Gate B13 ein, wo genau der A321 SX-NAC bereit stand, mit dem ich heute bereits schon einmal von Athen nach Heraklion geflogen war. Diesmal sollte der A321 aber an einer Fluggastbrücke auf seine Gäste warten.

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Ich fotografierte die Anzeigen und stellte mich für das Boarding der Gruppen 1+2 an.

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Eine Viertelstunde später hatte ich meinen Stammplatz 1A eingenommen.

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Mit nur marginaler Verspätung ging es dann los in den Nachthimmel gen Kreta. Gegen Mitternacht Ortszeit gab es dann ein drittes Mal diese mit Frischkäse und Gurke belegte Semmel mit Beilagenkäse.

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Den Schimmelkäse habe ich ein drittes Mal dann doch nicht runter bekommen. Dafür freute ich mich irgendwann, wieder die Lichter von Kreta zu erkenne, bevor wir pünktlich dort landeten.

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Erneut gab es einen Transfer für den kurzen Weg zur Ankunft nur für Business-Class-Passagiere. Von dort spazierte ich durch den Ankunftsbereich und wollte eigentlich einen Linienbus zum gebuchten Hotel nehmen. Nachdem mir jedoch der Bus direkt vor der Nase wegfuhr, lief ich die ca. 20 Minuten zu Fuß zum Hotel.

Wie schon mehrfach für einen Aufenthalt möglichst nah am Flughafen von Heraklion sollte es wieder das Sofia Hotel sein, ein solides Hotel ohne Luxus aber halt in Fußreichweite vom Flughafen.

Das gebuchte Einzelzimmer stellte sich als Zimmer mit Doppelbett heraus und war wirklich sauber.

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Das Badezimmer war ebenso sauber, wenngleich die seitlich offene Dusche unpraktisch war.

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Vor dem Einschlafen hing ich noch das Schild "Please do not disturd" nach draußen.

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