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Hallo,
ich habe mir zwar schon die Sticky Topics durchgelesen, aber die richtige Info hab ich noch nicht gefunden.
Der Fall:
Im Februar haben wir über Opodo bei FTI eine Pauschalreise nach Agypten für 341,00 EUR pro Person (682,00 EUR Insgesamt) gebucht. Der Abflug des Fluges AB2932 am 26.02.2012 von München (MUC) nach Hurghada (HRG) war sehr verspätet. Planmäßiger Abflug war 13:45 Uhr. Durch einen angeblichen technischen Defekt am Flugzeug (uns wurde gesagt Bordtoilette defekt) wurde der Start jedoch weit nach hinten verschoben. Ersatzteile mussten eingeflogen werden und anschließend wurde auch die Crew ausgetauscht.
Die tatsächliche Abflugzeit war 19:30 Uhr. Uns wurden um ca. 16:30 Uhr ein Getränk und ein Verzehrgutschein im Wert von 10,00 Euro gegeben.
Direkt nach der Reise haben wir uns über den Reiseveranstalter FTI beschwert, der es auch am 08.03.2012 zur Bearbeitung an Air Berlin weiter gegeben hat. Air Berlin hat sich erst am 17.08.2012 mit dem angehängten Standardschreiben bei uns gemeldet. Darin bieten sie uns einen 100 Euro Gutschein (50 pro Person) an. Das wollen wir aber nicht annehmen.
Daher hab ich mich nach meinen Möglichkeiten unter anderem hier im Forum informiert, kann mich aber nicht entscheiden welchen Weg wir gehen sollen. Mir läuft auch etwas die Zeit davon, da ich am Samstag für längere Zeit im Ausland sein werde und zumindest einen Widerspruch noch diese Woche abschicken möchte.
Ich hoffe ihr habt mehr Erfahrung im Sinne von Beschwerden und Ausgleichszahlung, dass ihr mir empfehlen könnt, was ich nun tun könnte. Aus meiner Sicht haben wir folgende Möglichkeiten:
1.) Ich versuche es alleine
Also durch weitere schreiben versuche ich bei Air Berlin so lange anzuklingeln, dass sie mir irgendwann eine Ausgleichszahlung anbieten. Das ist zwar etwas Aufwand meinerseits, aber es entstehen erstmal keine Kosten. Hierzu zähle ich auch (implizite) Drohungen mit dem Anwalt oder EUClaim. Hier kann ich sicher auch mit dem AG Rüsselsheim, 12.09.2011 - 3C 1047/11 argumentieren, das sich auch auf die Toiletten bezieht.
2.) Rechtsschutzversicherung
Zum Glück habe ich eine, die auch Reiserecht abdecken würde. Aber ich habe eine Selbstbeteiligung von 150,00 EUR. Da besteht eben die Frage, ob ich womöglich die 150,00 EUR nicht wieder bekomme und wieviel ich überhaupt gewinnen kann. Bei einem Pauschalreisen-Wert von insgesamt 682,00 EUR kann ich schlecht auf 800 EUR pro Person hoffen. ICh denke schon das meine Freundin auch durch die Versicherung abgedeckt wäre, bin aber nicht 100% sicher.
3.) EUClaim
Was ich bisher über sie gelesen habe, finde ich das es eher Halsabschneider sind, die aus der Notdurft Dritter (so wie mir) Geld schlagen wollen. Aber wenn es klappt, wäre es praktisch. Die Webseite zeigt mir, dass 15 Personen schon ihre Rechte zu dem oben angegebenen Flucg an EUClaim abgegeben haben. Daher frage ich mich:
a) Nehme ich die Dokumente für 25 EUR?
Auf der Webseite zeigen sie ja ein paar Muster Briefe. Die abzutippen oder zu kopieren ist jetzt nicht die Welt. Warum sollte ich dann 25 EUR Dafür bezahlen? Gibt es tatsächlich mehr Dokumente die ich tatsächlich noch brauche, wenn ich es selber durchziehen möchte?
b) Ich gebe auch meine Ansprüche an EUClaim ab
Hier schrecken mich die 27% und die Gebühr von 25 EUR ab. Natürlich ist es am einfachsten, aber die Frage ist ob nach dem Abzug von denen und dem geringen Reisepreis überhaupt noch etwas übrig bleibt.
Daher bitte ich euch um eure Einschätzung was in diesem Fall womöglich er beste Weg wäre um meine Forderung nach einer Ausgleichszahlung durchzusetzen.
Danke schon mal im voraus.
Johnny
ich habe mir zwar schon die Sticky Topics durchgelesen, aber die richtige Info hab ich noch nicht gefunden.
Der Fall:
Im Februar haben wir über Opodo bei FTI eine Pauschalreise nach Agypten für 341,00 EUR pro Person (682,00 EUR Insgesamt) gebucht. Der Abflug des Fluges AB2932 am 26.02.2012 von München (MUC) nach Hurghada (HRG) war sehr verspätet. Planmäßiger Abflug war 13:45 Uhr. Durch einen angeblichen technischen Defekt am Flugzeug (uns wurde gesagt Bordtoilette defekt) wurde der Start jedoch weit nach hinten verschoben. Ersatzteile mussten eingeflogen werden und anschließend wurde auch die Crew ausgetauscht.
Die tatsächliche Abflugzeit war 19:30 Uhr. Uns wurden um ca. 16:30 Uhr ein Getränk und ein Verzehrgutschein im Wert von 10,00 Euro gegeben.
Direkt nach der Reise haben wir uns über den Reiseveranstalter FTI beschwert, der es auch am 08.03.2012 zur Bearbeitung an Air Berlin weiter gegeben hat. Air Berlin hat sich erst am 17.08.2012 mit dem angehängten Standardschreiben bei uns gemeldet. Darin bieten sie uns einen 100 Euro Gutschein (50 pro Person) an. Das wollen wir aber nicht annehmen.
Daher hab ich mich nach meinen Möglichkeiten unter anderem hier im Forum informiert, kann mich aber nicht entscheiden welchen Weg wir gehen sollen. Mir läuft auch etwas die Zeit davon, da ich am Samstag für längere Zeit im Ausland sein werde und zumindest einen Widerspruch noch diese Woche abschicken möchte.
Ich hoffe ihr habt mehr Erfahrung im Sinne von Beschwerden und Ausgleichszahlung, dass ihr mir empfehlen könnt, was ich nun tun könnte. Aus meiner Sicht haben wir folgende Möglichkeiten:
1.) Ich versuche es alleine
Also durch weitere schreiben versuche ich bei Air Berlin so lange anzuklingeln, dass sie mir irgendwann eine Ausgleichszahlung anbieten. Das ist zwar etwas Aufwand meinerseits, aber es entstehen erstmal keine Kosten. Hierzu zähle ich auch (implizite) Drohungen mit dem Anwalt oder EUClaim. Hier kann ich sicher auch mit dem AG Rüsselsheim, 12.09.2011 - 3C 1047/11 argumentieren, das sich auch auf die Toiletten bezieht.
2.) Rechtsschutzversicherung
Zum Glück habe ich eine, die auch Reiserecht abdecken würde. Aber ich habe eine Selbstbeteiligung von 150,00 EUR. Da besteht eben die Frage, ob ich womöglich die 150,00 EUR nicht wieder bekomme und wieviel ich überhaupt gewinnen kann. Bei einem Pauschalreisen-Wert von insgesamt 682,00 EUR kann ich schlecht auf 800 EUR pro Person hoffen. ICh denke schon das meine Freundin auch durch die Versicherung abgedeckt wäre, bin aber nicht 100% sicher.
3.) EUClaim
Was ich bisher über sie gelesen habe, finde ich das es eher Halsabschneider sind, die aus der Notdurft Dritter (so wie mir) Geld schlagen wollen. Aber wenn es klappt, wäre es praktisch. Die Webseite zeigt mir, dass 15 Personen schon ihre Rechte zu dem oben angegebenen Flucg an EUClaim abgegeben haben. Daher frage ich mich:
a) Nehme ich die Dokumente für 25 EUR?
Auf der Webseite zeigen sie ja ein paar Muster Briefe. Die abzutippen oder zu kopieren ist jetzt nicht die Welt. Warum sollte ich dann 25 EUR Dafür bezahlen? Gibt es tatsächlich mehr Dokumente die ich tatsächlich noch brauche, wenn ich es selber durchziehen möchte?
b) Ich gebe auch meine Ansprüche an EUClaim ab
Hier schrecken mich die 27% und die Gebühr von 25 EUR ab. Natürlich ist es am einfachsten, aber die Frage ist ob nach dem Abzug von denen und dem geringen Reisepreis überhaupt noch etwas übrig bleibt.
Daher bitte ich euch um eure Einschätzung was in diesem Fall womöglich er beste Weg wäre um meine Forderung nach einer Ausgleichszahlung durchzusetzen.
Danke schon mal im voraus.
Johnny