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Etihad hat im Gegensatz zu den anderen arabischen Airlines der LH mal wirklich gezeigt wo der Hammer hängt, indem man sich einfach in eine deutsche Airline, in diesem Fall AB, einkauft und sie als Feeder benutzt... Kein Politiker wird sich trauen gegen AB zu schießen, da es immernoch eine deutsche Airline ist!
AirBerlin hat Ihren Sitz noch in Deutschland aber weniger als 50% Deutsche Aktionäre (49,96%), AirBerlin hat derzeit das Glück, dass auch EU-Aktionäre mitgerechnet werden um die Airline als Europäische Airline mit allen Rechten auf Europäischen Flughäfen führen zu können. Aber auch mit EU-Aktionären kommt AirBerlin, nach meinen Verhältnissen, gefährlich an die 50% Marke heran (ca. 54%) ==>
Air Berlin - Aktionärsstruktur nach Nationalitäten
Deutsche Luftverkehrsabkommen fordern sogar eine deutsche Mehrheit bei deutschen Airlines, da sich sonst Probleme mit internationalen Verträgen ergeben:
"Gemäß EU-Verordnung 2407/92 muss sich eine Luftverkehrsgesellschaft zur Aufrechterhaltung und zum
Erwerb einer Betriebsgenehmigung für den Luftverkehr unmittelbar oder über eine Mehrheitsbeteiligung im
Eigentum von EU-Mitgliedstaaten oder deren Staatsangehörigen befinden und auch zu jeder Zeit von diesen
kontrolliert werden. Die von der Bundesrepublik Deutschland mit nicht EU-Ländern geschlossenen
Luftverkehrsabkommen setzen für die Ausübung der Verkehrsrechte den Nachweis voraus, dass sich die
Fluggesellschaft mehrheitlich in deutschen Händen befindet.
Um sicherzustellen, dass die Betriebsgenehmigung gemäß EU-Verordnung 2407/92 aufrechterhalten wird
und die gemäß den relevanten Luftverkehrsabkommen verliehenen Luftverkehrsrechte weiterhin fortbestehen,
muss das betreffende Luftverkehrsunternehmen in der Lage sein, einen Nachweis bezüglich der Beteiligungsund
Beherrschungsverhältnisse zu erbringen...."
Quelle: Lufthansa
Was ich eigentlich sagen will, wenn sich noch ein paar ausländische Investoren bei AirBerlin einkaufen, auf dem freien Aktienmarkt, kann es eng werden für das derzeitige Geschäftsmodell.