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Moin,
vor zwei Wochen bin ich dem einsetzenden Winter in den Süden entflohen und habe mir Hangzhou sowie die Hauptstadt Hainans nämlich Haikou vorgenommen.
Mit der B-5635, einer unspektakulären 738 von Xiamen Airlines, geht es am samstagmorgen los.
Die 16R bietet auf der westlichen Seite einige MRO-Bereiche...
...sowie einen Flugzeugfriedhof direkt an der Aviation University.
Nach etwa 90 Minuten sind wir im Final auf die 06. Auf der linken Seite hätte man schön die Skyline im Blick gehabt.
Mit der Metro gehts flux ins CBD, angenehme 18 Grad, herbstliche Farben und einiges an Sonne- sehr angenehm!
Auch hier hat sich wieder der ein oder andere Architekt verewigt.
Mein lokaler Healthcode ist drei Stunden nach Ankunft auf gelb geschaltet worden, da das Testergebnis vom Airport noch nicht vorliegt. Somit kann ich mich nur auf der Straße bewegen, darf aber nirgendswo reingehen. An einem Automaten im Park versorge ich mich vorsorglich mit zwei Wasserflaschen, wer weiß wie lange es noch dauert, bis das Ergebnis da ist und dann genieße ich den späten Nachmittag.
Am Südufer befindet sich das Olympiazentrum.
Die Blumen lassen eher Frühlingsgefühle aufkommen.
Langsam senkt sich die Sonne.
Zu Fuß geht es zurück zum Hotel und der Healthcode ist inzwischen wieder grün.
Am nächsten Morgen mache ich mich auf zu den nördlichen Ufern des West Lake. Er befindet sich westlich vom CBD und bietet einige Hügel, Wanderwege etc, sprich etwas Naherholung für die Locals. Ich erhoffe mir ein schönes Cityscape, allerdings musste ich feststellen, dass die Vegetation entlang der Wege auf den Hügeln ziemlich dicht ist und kaum freie Sicht bietet, aber seht selbst.
Mittelprächtig begeistert stapfe ich wieder bergab und beschließe die Lage am Südufer des Flusses per Rad zu erkunden um einen passenden Spot für den Abend zu finden.
Gar nicht so schlecht hier an der Promenade, denke ich. Nach dem Mittag sowie einer Verschnaufpause im Hotel mache ich mich am Nachmittag wieder auf den Weg zurück zur besagten Stelle.
Das Wetter ist angenehm und die Atmosphäre lässt sich uneingeschränkt genießen.
Die Sonne verschwindet gleich hinter den Hügeln des West Lake
Werfen wir einen kurzen Blick hinüber zum CBD.
Mit dieser Stimmung lässt sich der Tag zufrieden beenden.
Das Wetter ist auch am dritten Tag auf meiner Seite. Somit wollte ich am Vormittag diesmal an das südliche Ufer vom West Lake, in der Hoffnung, dass die Aussicht von dort besser ist.
Ein paar U-Bahn Stationen sowie einen schweißtreibenden Aufstieg später bin ich auf dem Hügelkamm angekommen. Es ist zwar schon etwas besser als das Nordufer, aber nicht so perfekt wie gewünscht.
Zum Sunset habe ich wieder einen Spot am Fluss, allerdings an anderer Stelle im Auge. Bis es soweit ist, radel ich noch etwas durch die Gegend rundum das Olympiazentrum ehe ich mich zur entsprechenden Zeit an der Promenade einfinde.
Friedlich dümpeln die Boote vor sich hin
Zweimal als Weitwinkel mit 15mm.
Die Planungen für die Weiterreise sind auch abgeschlossen. Somit geht es am nächsten Morgen um 0500 raus aus dem Hotel und ab zum Airport. Kurz vor Abflug hat Hainan Airlines noch einen AC-Change angeleiert, sodass jetzt final die B-6808, eine Bobby mit Split Scimitar Winglets, für das Leg nach Haikou geplant ist. Da sich kurzfristig auch noch das Gate geändert hatte war etwas Chaos angesagt. Trotzdem waren wir mehr oder weniger on-time off block.
Via Rwy. 07 gehts in den Smog der an diesem Morgen über der Gegend liegt.
etwa zwei Stunden geht es geradewegs nach Süden
HAK meldet 25 Grad mit vielen Wolken und Regenschauern sowie gusty winds, welche sich im Anflug auf Runway 10 bemerkbar machen.
Vacating
HU hat hier viele Traumflieger im Storage
Per Didi geht es zum Sheraton Resort das sich außerhalb von Downtown am Strand befindet. Eine Subway gibt es nicht in der Stadt. Als das Wetter die beiden folgenden Tage etwas besser wird, fahre ich an einem Nachmittag nach Downtown. Dort schlendere ich etwas durch eine am Wasser gelegene Parkanlage.
Cityscape!
Der Kirchturm erinnert mich irgendwie an die Kolonialzeit
Zurzeit herrscht Niedrigwasser.
Rechts im Bild ein Fährschiff vom Festland kommend.
Der Tag geht zu Ende.
Ich habe noch etwas Zeit für eine Langzeitbelichtung.
Für die Rückkehr nach Tianjin bleiben mir nicht viele Optionen. So entschied ich mich für einen klassischen Direkflug mit Xiamen Airlines mit einer Stunde Stopover in Quanzhou (JJN). Die Stadt liegt direkt neben Xiamen an der Küste gegenüber von Taiwan. Also von Haikou aus etwa zwei Stunden für das erste Leg bis nach Quanzhou und dann nochmal zwei Stunden bis nach Tianjin.
Da der Flieger auf dem Hinweg auf dieser Strecke schon 30 Minuten Delay mitbrachte, wurde der Abflug auf 1500 verlegt. Mein Blick auf FR24 zeigte mir, dass das METAR in Tianjin fog and nosig meldet und etliche Flieger bereits diverted sind. Ich musste somit damit rechnen, dass ich an diesem Abend irgendwo, aber nicht in TSN landen würde. Lassen wir die Ungewissheit also auf uns zukommen hehe.
Die B-7178 ist die 8888. ausgelieferte Boeing 737. Ein kleiner Sticker am Bug macht darauf aufmerksam. Der Flieger ist nur zu etwa 75% ausgelastet und ich habe eine Sitzreihe für mich alleine.
Wir taxeln zur 10.
Airborne!
Wir erreichen wieder die Küsten des Mainland.
Fortsetzung folgt
vor zwei Wochen bin ich dem einsetzenden Winter in den Süden entflohen und habe mir Hangzhou sowie die Hauptstadt Hainans nämlich Haikou vorgenommen.
Mit der B-5635, einer unspektakulären 738 von Xiamen Airlines, geht es am samstagmorgen los.
Die 16R bietet auf der westlichen Seite einige MRO-Bereiche...
...sowie einen Flugzeugfriedhof direkt an der Aviation University.
Nach etwa 90 Minuten sind wir im Final auf die 06. Auf der linken Seite hätte man schön die Skyline im Blick gehabt.
Mit der Metro gehts flux ins CBD, angenehme 18 Grad, herbstliche Farben und einiges an Sonne- sehr angenehm!
Auch hier hat sich wieder der ein oder andere Architekt verewigt.
Mein lokaler Healthcode ist drei Stunden nach Ankunft auf gelb geschaltet worden, da das Testergebnis vom Airport noch nicht vorliegt. Somit kann ich mich nur auf der Straße bewegen, darf aber nirgendswo reingehen. An einem Automaten im Park versorge ich mich vorsorglich mit zwei Wasserflaschen, wer weiß wie lange es noch dauert, bis das Ergebnis da ist und dann genieße ich den späten Nachmittag.
Am Südufer befindet sich das Olympiazentrum.
Die Blumen lassen eher Frühlingsgefühle aufkommen.
Langsam senkt sich die Sonne.
Zu Fuß geht es zurück zum Hotel und der Healthcode ist inzwischen wieder grün.
Am nächsten Morgen mache ich mich auf zu den nördlichen Ufern des West Lake. Er befindet sich westlich vom CBD und bietet einige Hügel, Wanderwege etc, sprich etwas Naherholung für die Locals. Ich erhoffe mir ein schönes Cityscape, allerdings musste ich feststellen, dass die Vegetation entlang der Wege auf den Hügeln ziemlich dicht ist und kaum freie Sicht bietet, aber seht selbst.
Mittelprächtig begeistert stapfe ich wieder bergab und beschließe die Lage am Südufer des Flusses per Rad zu erkunden um einen passenden Spot für den Abend zu finden.
Gar nicht so schlecht hier an der Promenade, denke ich. Nach dem Mittag sowie einer Verschnaufpause im Hotel mache ich mich am Nachmittag wieder auf den Weg zurück zur besagten Stelle.
Das Wetter ist angenehm und die Atmosphäre lässt sich uneingeschränkt genießen.
Die Sonne verschwindet gleich hinter den Hügeln des West Lake
Werfen wir einen kurzen Blick hinüber zum CBD.
Mit dieser Stimmung lässt sich der Tag zufrieden beenden.
Das Wetter ist auch am dritten Tag auf meiner Seite. Somit wollte ich am Vormittag diesmal an das südliche Ufer vom West Lake, in der Hoffnung, dass die Aussicht von dort besser ist.
Ein paar U-Bahn Stationen sowie einen schweißtreibenden Aufstieg später bin ich auf dem Hügelkamm angekommen. Es ist zwar schon etwas besser als das Nordufer, aber nicht so perfekt wie gewünscht.
Zum Sunset habe ich wieder einen Spot am Fluss, allerdings an anderer Stelle im Auge. Bis es soweit ist, radel ich noch etwas durch die Gegend rundum das Olympiazentrum ehe ich mich zur entsprechenden Zeit an der Promenade einfinde.
Friedlich dümpeln die Boote vor sich hin
Zweimal als Weitwinkel mit 15mm.
Die Planungen für die Weiterreise sind auch abgeschlossen. Somit geht es am nächsten Morgen um 0500 raus aus dem Hotel und ab zum Airport. Kurz vor Abflug hat Hainan Airlines noch einen AC-Change angeleiert, sodass jetzt final die B-6808, eine Bobby mit Split Scimitar Winglets, für das Leg nach Haikou geplant ist. Da sich kurzfristig auch noch das Gate geändert hatte war etwas Chaos angesagt. Trotzdem waren wir mehr oder weniger on-time off block.
Via Rwy. 07 gehts in den Smog der an diesem Morgen über der Gegend liegt.
etwa zwei Stunden geht es geradewegs nach Süden
HAK meldet 25 Grad mit vielen Wolken und Regenschauern sowie gusty winds, welche sich im Anflug auf Runway 10 bemerkbar machen.
Vacating
HU hat hier viele Traumflieger im Storage
Per Didi geht es zum Sheraton Resort das sich außerhalb von Downtown am Strand befindet. Eine Subway gibt es nicht in der Stadt. Als das Wetter die beiden folgenden Tage etwas besser wird, fahre ich an einem Nachmittag nach Downtown. Dort schlendere ich etwas durch eine am Wasser gelegene Parkanlage.
Cityscape!
Der Kirchturm erinnert mich irgendwie an die Kolonialzeit
Zurzeit herrscht Niedrigwasser.
Rechts im Bild ein Fährschiff vom Festland kommend.
Der Tag geht zu Ende.
Ich habe noch etwas Zeit für eine Langzeitbelichtung.
Für die Rückkehr nach Tianjin bleiben mir nicht viele Optionen. So entschied ich mich für einen klassischen Direkflug mit Xiamen Airlines mit einer Stunde Stopover in Quanzhou (JJN). Die Stadt liegt direkt neben Xiamen an der Küste gegenüber von Taiwan. Also von Haikou aus etwa zwei Stunden für das erste Leg bis nach Quanzhou und dann nochmal zwei Stunden bis nach Tianjin.
Da der Flieger auf dem Hinweg auf dieser Strecke schon 30 Minuten Delay mitbrachte, wurde der Abflug auf 1500 verlegt. Mein Blick auf FR24 zeigte mir, dass das METAR in Tianjin fog and nosig meldet und etliche Flieger bereits diverted sind. Ich musste somit damit rechnen, dass ich an diesem Abend irgendwo, aber nicht in TSN landen würde. Lassen wir die Ungewissheit also auf uns zukommen hehe.
Die B-7178 ist die 8888. ausgelieferte Boeing 737. Ein kleiner Sticker am Bug macht darauf aufmerksam. Der Flieger ist nur zu etwa 75% ausgelastet und ich habe eine Sitzreihe für mich alleine.
Wir taxeln zur 10.
Airborne!
Wir erreichen wieder die Küsten des Mainland.
Fortsetzung folgt


