Dr. auf dem Ticket, aber nicht im Reisepass, und ESTA

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ebbelwoi

Erfahrenes Mitglied
11.09.2011
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MMX
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Hallo zusammen,

ich habe schon mit google und im Forum gesucht, aber entweder nicht die passenden Suchbegriffe benutzt oder es gab dazu noch nix :( :
Ich habe bei Lufthansa etc. im Profil meinen Dr. hinterlegt, aber in meinem Reisepass steht er nicht, und ich bin auch nicht bereit einen neuen zu bezahlen, weil der erst 4 Jahre alt ist.
Kann das irgendwo ein Problem werden? Insbesondere bei meinen so heißgeliebten US-Amerikanern, wenn ich dort einreise und ein neues ESTA machen muss? Hat damit jemand Erfahrung?

Vielen Dank für Rückmeldungen :)
 

Wombert

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20.03.2010
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MUC
Das haut schon hin so. Ich hab z.B. auch mal meinen zweiten Vornamen drin, mal nicht, interessiert keinen. Die Beamten bei der Einreise haben so etwas jeden Tag (Vertipper et cetera), und Doktortitel gibt es auch in den USA :) Die weiteren Angaben stimmen ja überein. Am Ende sprechen wir sowieso von MUSTERMANN/HANSDR statt MUSTERMANN/HANSMR, von daher...
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
In USA gibt es den Doktor erstens sowieso nicht so inflationär wie in Deutschland und zweitens sind die Amerikaner das krasse Gegenteil der Österreicher (bzw. Wiener), wenn es um die Verwendung von Titeln geht.
 
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BUSINESSFLYER

Erfahrenes Mitglied
11.05.2011
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CGN
In USA gibt es den Doktor erstens sowieso nicht so inflationär wie in Deutschland und zweitens sind die Amerikaner das krasse Gegenteil der Österreicher (bzw. Wiener), wenn es um die Verwendung von Titeln geht.

Das stimmt nicht. Die Zahl der Promotionen liegt mehr oder minder konstant bei 25.000 pro Jahr. Neidisch oder verbittert?
 

DrThax

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10.02.2010
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EDLE 07
Das stimmt nicht. Die Zahl der Promotionen liegt mehr oder minder konstant bei 25.000 pro Jahr. Neidisch oder verbittert?
Die Verwendung/Nennung von Titeln wird dort aber anders gehandhabt, mit Ausnahme von bestimmten Forschungsbereichen.
Warum musst Du Deinem eigentlich brauchbaren Post eine sinnlose Spitze anfügen?
 
Zuletzt bearbeitet:

YoungMario

Erfahrenes Mitglied
07.12.2010
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KLU/GRZ
Ist überhaupt kein Problem - ich hab auch meinen Dr. bei LH hinterlegt und daher auf meinen Tickets, im dem Reisepass, mit dem ich in die USA reise und daher auch bei meiner ESTA Registrierung habe ich keinen Dr. drinnen - bei ca. 20 Einreisen in die USA gab das nie auch nur das geringste Problem.
 
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Maluku_Flyer

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01.10.2010
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MUC
Ähem... :rolleyes:
Zu deiner geschätzten Information, eine Promotion in USA führt meistens nicht zum Titel "Doktor". ;)

Was bedeutet dann deiner Meinung nach das D in PhD, MD, DD, etc.

Hunter S. Thompson hat jedenfalls mit seinem Doctor (of Divinity) sehr gern literarisch herumgespielt. Doctor of Journalism war er allerdings nur als "Raoul Duke".
 

FlyingFreak

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05.04.2009
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Paris
Ich hänge mich hier mal an:

Es geht auch um einen USA-Trip. Nachname ist ein Doppelname also z.B. Max Muster-Mann. Im Ticket steht der erste Teil des Nachnames jetzt aber als 2. Vorname also Max Muster Mann. Staatsbürgerschaft ist USA. Wird es da Probleme geben?
 

hippo72

Erfahrenes Mitglied
11.03.2009
12.813
6.634
Paralleluniversum
Ich hänge mich hier mal an:

Es geht auch um einen USA-Trip. Nachname ist ein Doppelname also z.B. Max Muster-Mann. Im Ticket steht der erste Teil des Nachnames jetzt aber als 2. Vorname also Max Muster Mann. Staatsbürgerschaft ist USA. Wird es da Probleme geben?

Äußerst unwahrscheinlich. Jedem Immigration Officer etc ist doch klar, dass auf ein Ticket bzw. auf eine Bordkarte nicht Hermann-Manfred Leutheusser-Schnarrenberger drauf passt.
 

ebbelwoi

Erfahrenes Mitglied
11.09.2011
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MMX
In USA gibt es den Doktor erstens sowieso nicht so inflationär wie in Deutschland und zweitens sind die Amerikaner das krasse Gegenteil der Österreicher (bzw. Wiener), wenn es um die Verwendung von Titeln geht.
Deswegen will ich ihn ja eigentlich auch nicht im Perso oder Pass haben, sondern nur bei Leuten, die "mein Bestes" wollen (Banken, Versicherungen, Lufthansa ;) ), die sollen mich auch von meiner "besten" Seite kennen :).
Danke für die (brauchbaren) Antworten
 

boarding

Erfahrenes Mitglied
10.01.2012
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MUC
Äußerst unwahrscheinlich. Jedem Immigration Officer etc ist doch klar, dass auf ein Ticket bzw. auf eine Bordkarte nicht Hermann-Manfred Leutheusser-Schnarrenberger drauf passt.
Manchem Immigration Officer ist nicht mal klar, dass es Länder mit Buchstaben gibt, die die USA nicht haben.
Abgesehen davon ist die Länge des Namens hier doch gar nicht das Problem sondern die Trennung. Ich würde sagen das Problem ist keines, wird klappen.
 

derPer

Erfahrenes Mitglied
13.08.2009
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1
Die Verwendung/Nennung von Titeln wird dort aber anders gehandhabt, mit Ausnahme von bestimmten Forschungsbereichen.
Warum musst Du Deinem eigentlich brauchbaren Post eine sinnlose Spitze anfügen?

Wenn man den Beitrag von BUSINESSFLYER versteht, bezieht sich seine Aussage auf folgendes: Die Anzahl von Promotionen liegt in D seit einigen Jahren konstant ~25 Tsd./ Jahr; d.h. der von SOG benutzte Begriff "inflationaer" ist daher unpassend. Nicht mehr oder weniger lese ich dort.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
Wenn man den Beitrag von BUSINESSFLYER versteht, bezieht sich seine Aussage auf folgendes: Die Anzahl von Promotionen liegt in D seit einigen Jahren konstant ~25 Tsd./ Jahr; d.h. der von SOG benutzte Begriff "inflationaer" ist daher unpassend. Nicht mehr oder weniger lese ich dort.
Ich habe das "inflationär" allerdings nicht auf Deutschland an sich bezogen, sondern im Vergleich zu den Staaten wo in der Tat, wie hier auch schon heraus gearbeitet das PhD sehr viel verbreiteter ist. Im weitesten Sinne handelt es sich im Vergleich zwar auch um eine Doktorarbeit, aber der Titel wird eben in USA normalerweise nicht als solcher verwendet, und schon gar nicht als Dr. John Doe, oder so ähnlich. Das und nur das meinte ich mit inflationär. Insgesamt etwas ironisch, da wir ja gerade in der jüngeren Vergangenheit auch ein paar Doktoren erleben durften, die diesen Titel laut einhelliger Meinung nicht verdient hatten. ;)