Sonstige: Flyv: neue deutsche Regionalairline?!

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red_travels

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So kann man auch sagen, dass die Geldtöpfe am Ende des Regenbogens ausgeschöpft sind und man still und klanglos in die Pleite geht.

eine Regionalfluggesellschaft waren sie ja so schon nicht. Es flog FlYellow, sie verkauften lediglich Tickets und machten den Hampelmann bei jeder „neuen“ Strecke
 

rolandditz

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Du kannst aber noch über Tokenize.it in Flyvbird investieren. Das wird sich sicher lohnen, denn (Zitat Flyvbird) 2026 wird das Jahr der Skalierung, der Wirkung und der Verbindung. Mehr Reichweite, mehr Dynamik, mehr Innovation. ;)

Man war ja durchaus als virtuelle Regionalfluggesellschaft gestartet, wollte innovativ, wenn nicht sogar hip "on demand" die Regionen verbinden. Entweder gibt es einfach keinen "demand" mehr in den Regionen, oder (und das glaube ich eher) die Werbereichweite und -ausdauer eines solchen Startups ist außerhalb der luftfahrtaffinen Blase nicht groß genug. Mit ein paar Promoflügen baut man keine neue Linienverbindung auf.
 
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red_travels

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und wo ist die große Werbung in der Öffentlichkeit? Die Website und das bisschen Instagram mit nicht mal 1000 Followern ist doch nicht der Rede wert für ein Unternehmen, was mit "on demand" Flügen groß rauskommen will...

das wird doch eh nur wieder die Lachnummer mit 40+ (Erst)flügen... wo soll die Tecnam plötzlich herkommen? Wetlease by Sai Air?

1767345531014.png

waren das wirklich 200 echte Pax, oder flog die gesamte Crew regelmäßig mit?

Edit: und warum ist bei einem angeblich deutschen Abruffliegerladen die Hauptsprache weiterhin Englisch? Ist das so modern?
 
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rolandditz

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waren das wirklich 200 echte Pax, oder flog die gesamte Crew regelmäßig mit?

Das könnte mit 200 "echten" Passagieren schon hinhauen. Meine Flüge Anfang November waren gut gebucht. HAM-HOQ 8 Pax plus "Founder", HOQ-RBM 5 Pax plus "Founder", RBM-EDMV einziger Fluggast, macht schon mal 14 Passagiere an einem Tag ;) . Die anderen 5 Passagiere ab RBM + 3 Gäste ab HOQ hatten auch die Hinflüge zwei Tage vorher gemacht, das ergäbe 13 weitere Paxe. Laut dem Bericht von @global2011 in diesem Stang war auch der Erstflugtag ausgebucht, es gab zwei oder drei Vollcharter, die waren mit Einpflegung ins Buchungssystem "ausgbucht", was zumindest auf Mengen - PAD laut Kollegen am Platz vor Ort auch passen könnte.

und wo ist die große Werbung in der Öffentlichkeit?

Nicht vorhanden. Genau das schreibe ich wiederholt weiter oben doch: "...die Werbereichweite und -ausdauer eines solchen Startups ist außerhalb der luftfahrtaffinen Blase nicht groß genug." Da sind wir uns doch einig. Für den Aufbau einer Linienverbindung braucht es mehr Werbung, um den potenziellen Passagier zum tatsächlichen Passagier werden zu lassen.
 
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richtig Linie mit echtem Flugplan wollen sie ja scheinbar nicht sein, mit ihrem On-Demand nach deiner Anfrage wird das so nichts. Ist ja nicht so, als wäre der Chartermarkt in Deutschland ohne sie nicht vorhanden... Mit dieser Vision werden sie nicht zur ernstzunehmenden Konkurrenz für bspw. FCS, die ja wenigstens einen Bedarfsflugplan veröffentlichen.

Unternehmen XY kann sich auch bei FCS, IAS, FlYellow direkt ohne Zwischenmann eine Kiste chartern, ganz on demand ;)
 
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rolandditz

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... oder sich an einen Charterbroker wenden. Ist im Charterbereich ja durchaus ein gängiges Geschäftsmodell. Aber das hatte ich mich ja schon vor Weihnachten gefragt:

Irgendwie muss mir da noch mal jemand erklären, was Flyvbird jetzt noch von einem Feld-Wald-und-Wiesen-Charterbroker für Businessjets unterscheidet...

Du müsstest wie ein Uber oder Taxi überall verfügbar sein, und jedem potenziellen Passagier ein Angebot für die Strecke machen können. Vor allem benötigst Du aber Anfragen, Anfragen und noch einmal Anfragen von Passagieren, um überhaupt Nachfrage bündeln zu können. Sonst ergeben sich für den Kunden keine (Preis)-Vorteile im Vergleich zu einem normalen Charterflug. Und da sehe ich ohne massive Steigerung der Bekanntheit durch Werbung, Werbung und noch mehr Werbung keine Chance.

Dagegen entwickelt FRC Franconia Air Service sich ja immer mehr in Richtung eines Dienstleisters, der für andere Betreiber wie Sai Air oder Flydba das AOC oder das Flugzeug bereitstellt, welches Flyvbird aber beides fehlt.
 
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Die redesignte Website von Flyvbird ist gestern online gegangen. Man bietet Ende Februar wieder elf buchbare Flüge zwischen MHG, Hamburg und Berlin an, Flugpreis ab 249 Euro/Strecke:


Gleichzeitig ist man auf Investorensuche, dazu veröffentlicht man folgende Geschäftszahlen für 2025: 35.000 Euro Umsatz, 27 durchgeführte Flüge, über 150 Passagiere :cool:

Bildschirmfoto_6-1-2026_115913_www.flyvini.com.jpeg
 
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Ja, in dem Post aus #105 wurde von 200+ Passagieren und 40+ Flügen geschrieben. Man hat über die Feiertage nochmal nachgezählt...

Die Kroatienstrecken von Flyello vermarktet man jetzt auch unter "VINI Holidays" und verlinkt zur Buchung auf die Website von Eichberger-Reisen.
 
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rolandditz

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60.000 Fluganfragen? Sind die deppert?

60.000 Fluganfragen : 150 Passagiere = 400 Anfragen pro Buchung wurden benötigt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Zahlen anderer Regionalfluggesellschaften bessere Quoten pro Buchung haben. Da hat die Verkaufsabteilung bei Flyvbird noch viel Arbeit vor sich. Und die Geschäftsleitung potenziellen Investoren sicher viel zu erklären.
 
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