Für Anwälte reicht die Holzklasse

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c00

Erfahrenes Mitglied
18.11.2010
1.685
258
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sogar das LG Frankfurt (LH-Zentrale!) hat erkannt dass zumindest innerdeutsch Business nix bringt: law blog :cool:
 
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kexbox

Erfahrenes Mitglied
04.02.2010
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Düsseldorf
www.drboese.de
Ich wüsste jetzt kein Mandat bei den "Großen", bei denen der Mandant am Ende im Falle des Gewinns vor Gericht erwartet, keine Rechnung zahlen zu müssen. Da sind die paar EUR AUfpreis zur C doch Peanuts.




Im Übrigen wünsche ich allen Beteiligten, die auf eine glatte RVG-Abrechnung im Mittelstand angewiesen sind, in Zukunft viel Spaß mit Kostenbeamten, die einem dann nur die teure Full-Flex Eco erlauben, obwohl die C günstiger gewesen wäre.




Bei der Bahn frage ich mich dann aber auch: Muss es die 1. Klasse sein? M.E. tut's die 2. Klasse doch auch?
 

hippo72

Erfahrenes Mitglied
11.03.2009
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Paralleluniversum
Interessante Kommentare:

Sie haben Recht. Oft genug ist es nicht der Komfortgewinn, der zu einem Businessclassflug führt, sondern die Flexibilität des zugrunde liegenden gebuchten Tarif. Wer ohne Gebühren umbuchen oder das Ticket zurück geben will, wer einen Hinflug braucht und den Rückflug offen lassen will oder am gleichen Tag hin und zurück will muss oft genug aus diesen Gründen Business fliegen und nicht weil man sich auf 5 cm mehr Beinfreiheit und 1 labbriges Brötchen etwas einbildet.

Hauptgrund für Besetzung der Business Klasse auf Flügen Ri. FRA und MUC sind die sich anschliessenden auf Business gebuchten Langstreckenflüge. Und die 1-2 HON's, die zumeist bei Verfügbarkeit auf Business hochgebucht werden.
PS: Richtige Entscheidung
 
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Edd

Erfahrenes Mitglied
13.09.2011
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VIE
naja, 1. Klasse hat in Österreich den Vorteil, dass es deutlich leerer und ruhiger ist. Da kann man gut arbeiten. 2. Kl. ist oft so voll und in den Abteilen eng, dass man nicht wirklich arbeiten kann.
 
F

feb

Guest
Ich wüsste jetzt kein Mandat bei den "Großen", bei denen der Mandant am Ende im Falle des Gewinns vor Gericht erwartet, keine Rechnung zahlen zu müssen. Da sind die paar EUR AUfpreis zur C doch Peanuts.(...)

Da bleibt mir nur, dir herzlich für deine Mandantschaft zu gratulieren.

Ich habe einen Mandanten, für den ich sehr viel in Asien, auch im Nahen Osten und USA tätig bin. Seltenst reise ich alleine, sondern meistens mit einem (oder mehreren) Geschäftsführern. Obwohl die Reiserichtlinie der Firma die Buchung in Business ab 6 h Flugstrecke erlaubt, buchen die GF auch auf längsten Strecken nur in Eco (fast immer semi-flex). So sitze ich dann notgedrungen ebenfalls oft in Eco. Wer traut sich schon dem GF zu sagen: Werter Herr GF, du kleiner Wurm, ich bin 'was Besseres als sie, daher buche ich nur Business.

Wenigstens überlässt die Firma die erflogenen Meilen den Angestellten (und mir als Externen sowieso). Dann sitzt man ab und zu vorne, freut sich über die C, genießt selbst die Rutsche und den angeblich schlechtesten Schampus der Welt....

Ah ja: Die aktuelle Rechtssprechung des LG Ffm ist wirklich nichts Neues. Im Bereich des OLG München kenne ich jedenfalls für Flüge in D oder in Europa keine andere Kostenrechtssprechung.
 
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scherrar

Erfahrenes Mitglied
30.05.2010
739
386
Dann pflege mal deine Mandanten die das noch bezahlen....

Reiserei wird bei uns nur selten 1:1 mit den Mandanten abgerechnet. Wobei bei uns (klassisches Transaktionsgeschäft) ohnehin (i) nur für einige wenige Beteiligte ernsthafte Reiserei anfällt und (ii) das bei den üblichen Gesamtrechnungen nicht unbedingt ins Gewicht fallen würde. Hinzu kommt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass unsere (oft ebenfalls aus dem angelsächsischen Raum stammenden) Mandanten selbst wissen, wie Eco von innen aussieht.

Repräsentativ für den "echten" Anwalt in Dtld. ist das aber sicherlich nicht. Im Gegenteil, das zitierte Urteil erscheint mir sinnvoll und schlüssig. Auch wenn - wie bereits bemerkt wurde - das sicherlich wieder zu Auswüchsen führen wird, wo (teurer) fullflex Eco gebucht werden muss, weil keiner Lust hat, Buch darüber zu führen, dass zum Buchungszeitpunkt ein restriktiverer C-Tarif möglicherweise sogar günstiger gewesen wäre als fullflex Eco.
 

scherrar

Erfahrenes Mitglied
30.05.2010
739
386
Kann ich wohl bestätigen. Bei uns, einer der weltweit drei groessten lawfirms (und auch bei unserem wichtigsten Wettbewerber) ist alles unter vier Stunden in Eco es sei denn der Mandant zahlt. Intern nur Eco

Gut, kenne ich hier - und soweit bekannt auch im Freundeskreis - anders. Interkont auf Partnerebene ist übrigens nicht selten F angesagt; letztens bekam ich mit, dass man einen Referendar innerdeutsch in C zum Notar schickte. Wobei fixe Reiserichtlinien schlichtweg nicht existieren...
 

VFHS

Gesperrt
12.01.2010
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1
?
Gute Anwälte haben eine eigene Kanzlei und eine ebenbürtige Referendarin, welche neben der Buchhaltung auch für den Chef ein soziales Umfeld schafft.

Ich würde nie einem angestellten Juristen vertrauen, welcher eine Reiseklasse zugeordnet bekommt.:idea:
 

steroidpsycho

Erfahrenes Mitglied
03.12.2010
757
193
Sehr zu befürworten. Dieses Pack, welches nur irgendwelche Paragraphen interpretiert und keinen Mehrwert für die Volkswitschaft schafft, kann m.E. auch gern interkontinental Y fliegen, zumal es kaum RAe gibt, die internationales Recht von D aus beherrschen und daher eingeflogen werden müssten. Da ist man mit einem RA vor Ort oft besser bedient.
 

kexbox

Erfahrenes Mitglied
04.02.2010
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Düsseldorf
www.drboese.de
Es ist wohl in der Tat etwas anderes, als Zusammenschrauben von Kugelschreibern, die man danach in die Hand nehmen kann.

Kannst Du Dir vorstellen, dass Mandanten mit Sitz im Ausland Rat zum deutschen Recht benötigen? Gerade größere Kanzleien sind hier i.d.R. erster Ansprechpartner, da die ach so bösen Juristen dort teils Grundkenntnisse in anderen Rechtsordnungen haben, um so Unterschiede aufzuzeigen.
 

VFHS

Gesperrt
12.01.2010
2.579
1
?
Es ist wohl in der Tat etwas anderes, als Zusammenschrauben von Kugelschreibern, die man danach in die Hand nehmen kann.

Kannst Du Dir vorstellen, dass Mandanten mit Sitz im Ausland Rat zum deutschen Recht benötigen? Gerade größere Kanzleien sind hier i.d.R. erster Ansprechpartner, da die ach so bösen Juristen dort teils Grundkenntnisse in anderen Rechtsordnungen haben, um so Unterschiede aufzuzeigen.

Deiner Meinung anfangs folgend, sind die angestellten Knaben der Zunft ihr Geld nicht wert. Eine renomierte Anwaltschaft, welche mich nur beispielsweise in China vertreten sollte, nutzt korrespondierende und vertraute juistisch tätige Unternehmen/ Kanzleien im Themenbezogenen Unterfangen. Nehmen wir mal das Thema Markenrechtsschutz mit international tätigen Partnern. Da arbeiten juristisch verantworliche Partnerzentralen vielsprachig zusammen, da muss nicht mal ein juristischer Vollpfosten in Eco fliegen, dass erledigen gut gebildete Leute vor Ort. Skyp oder Telcon erleichtert vielen Deppen das Leben, und reduziert Kosten.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.201
3.591
ZRH / MUC
naja, 1. Klasse hat in Österreich den Vorteil, dass es deutlich leerer und ruhiger ist. Da kann man gut arbeiten. 2. Kl. ist oft so voll und in den Abteilen eng, dass man nicht wirklich arbeiten kann.

Ich fahre in Österreich nie 1. Klasse, sondern zahle immer auf die Business auf.

In den Großraumwagen ist es nie ruhig...
 

VFHS

Gesperrt
12.01.2010
2.579
1
?
Ist vor Ort die Aufzahlung für Buziness ein Zweispanner? Dieses Land ist mit Rätseln behaftet.