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Gepäck oder Leben? - Evakuierung von Flugzeugen

vielzuvielflieger

Erfahrenes Mitglied
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Heute in der SZ:
http://www.sueddeutsche.de/reise/nach-der-bruchlandung-gepaeck-oder-leben-1.3263231


Eigentlich wäre ja noch interessant zu wissen, wie hoch die "Mitschlepp"-Quote unter Vielfliegern ist?


...und sicher weiß das hier wer im Forum? Habe ich als Statuskunde im Evakuierungsfall eigentlich auch einen Anspruch auf Fast-Track oder Priority Deboarding und Mitnahme von Zusatzhandgepäck?
 
Flugzeugunglücke ... glücklicherweise selten genug.

aber gibt es überhaupt eine Statistik, in wievielen Flugzeugunfällen man überhaupt noch über einen Notausstieg nachzudenken braucht??
gefühlt ist man bei der überwältigenden Mehrzahl der Flugzeugunfälle vor diese Frage nämlich nie gestellt ...
 
Natürlich weiß ich das. Im Evakierungsfall hast Du bei dummen Fragen, dem Öffnen von Bins oder Drängeln einen Anspruch auf eine Faust im Gesicht.

Ich stimme ... fast zu. Aber eben nur fast. Passagieren, die im Evakuierungsfalle irgendetwas machen, was den Evakuierungsvorgang hindert, haben von meiner Seite mit der akustischen bis hin zur körperlichen Intervention zu rechnen, damit die Sache ihren gedachten, raschen Fortgang nimmt. Faustkämpfe im Gang halte ich für kontraproduktiv.
 
Flugzeugunglücke ... glücklicherweise selten genug.

aber gibt es überhaupt eine Statistik, in wievielen Flugzeugunfällen man überhaupt noch über einen Notausstieg nachzudenken braucht??
gefühlt ist man bei der überwältigenden Mehrzahl der Flugzeugunfälle vor diese Frage nämlich nie gestellt ...

Völlig falsch. Ich habe eine Statistik in Erinnerung, nach der 93% der Opfer eines Flugzeugunglückes mit dem Leben davonkommen.
 
Da wäre es ja interessant, ab wann ein Unglück als Unglück zählt? Muss jemand zu schaden kommen oder reicht eine außerplanmäßige Sicherheitslandung als Unglück...
 
Völlig falsch. Ich habe eine Statistik in Erinnerung, nach der 93% der Opfer eines Flugzeugunglückes mit dem Leben davonkommen.

Ich nehme an, Du verwechselst das damit, dass es bei ca. 93% aller Flugzeugabstürze Überlebende gibt.

Edit: Ich korrigiere, lt. NTSB ist die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Flugzeugunglücks tatsächlich 95,7%
 
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Völlig falsch. Ich habe eine Statistik in Erinnerung, nach der 93% der Opfer eines Flugzeugunglückes mit dem Leben davonkommen.
naja, wenn sie natürlich einen Startabbruch mit Evakuierung als Unglück bewerten, weil irgendwo während des Schub gebens in der Kabine ein Handy geklingelt hat, dann vielleicht schon.

ansonsten war gefühlt von den letzten Flugzeugunglücken nicht mehr allzuviel übrig geblieben, was man hätte retten oder gar evakuieren können oder müssen ...
sich Gedanken zu machen, ob man die Laptoptasche noch mitnimmt, dürfte da so ziemlich der allerletzte Gedanke gewesen sein
 
Man hat gesehen, dass bei den letzten Evakuierungen die Leute immer Gepäck dabei hatten. Franz Müntefering hat das auch in Deutschland kultiviert.

Dies zu verbieten oder zu verhindern hat keinen Zweck - vielmehr sollte man bei den Evakuierungen diesen Umstand berücksichtigen. Alles andere ist schlicht und ergreifend realitätsfremd.

Und das heisst nicht, dass ich dies selber machen würde (das schreibe ich jetzt mal vom Schreibtisch aus einfach so), ich würde aber auch mit niemandem eine Diskussion anzetteln, wenn der Fall der Fälle eingetreten ist, und damit Zeit und Nerven verlieren...
 
... vielmehr sollte man bei den Evakuierungen diesen Umstand berücksichtigen. Alles andere ist schlicht und ergreifend realitätsfremd.

... wie, gibts doch keine Prio-Regelung für Status?

Aber im Ernst, sehe ich auch so... im wirklichen Ernstfall ist kein geregeltes, vernünftiges Verhalten zu erwarten - Ganz im Gegenteil... soweit ich das von Notfallplänen her kenne, wird immer von Unvernunft und Chaos ausgegangen. Viel wichtiger ist daher, die umfassende Schulung und das Training des Notfallpersonals/der Crew, wie am effektivsten zu handeln ist.

obwohl ich nicht wirklich ein Katastrophen-Phobiker bin, mein persönlicher Notfallplan ist der:
Telefon, Geldbörse, ID immer am Mann oder in Griffnähe (falls man gerade im F-Pynjama schlummert) - der Rest ist egal
 
Schuhe rechtzeitig anziehen und nicht weit weg verstecken. Man könnte durch scharfkantige Scherben oder Trümmer laufen müssen.
 
ID und/oder Reisepass würde ich aber wegwerfen, oder am Besten ins Feuer bevor es auf die Rutsche geht ... kommt halt darauf an, wie man versichert ist, und was man danach im Leben noch vorhat :)
 
du bist scheints zu anständig
gemeint ist wohl, die Lebensversicherung zu prellen ;-)
 
zum Beispiel.

andere zynische Kreise behaupten, in Deutschland würde man sofort bedingungslose 5* Hilfen erhalten, wenn man nur seinen Pass wegwürfe ...
und bevor der große Aufschrei losgeht: das war Zynismus ... beides
 
Flugzeugunglücke ... glücklicherweise selten genug.

aber gibt es überhaupt eine Statistik, in wievielen Flugzeugunfällen man überhaupt noch über einen Notausstieg nachzudenken braucht??
gefühlt ist man bei der überwältigenden Mehrzahl der Flugzeugunfälle vor diese Frage nämlich nie gestellt ...
AC in YHZ, AF in YYZ, EK in DXB, BA in LHR, US im Hudson kommen mir jetzt grade so in den Sinn ohne groß zu recherchieren.
 
aber gibt es überhaupt eine Statistik, in wievielen Flugzeugunfällen man überhaupt noch über einen Notausstieg nachzudenken braucht??
gefühlt ist man bei der überwältigenden Mehrzahl der Flugzeugunfälle vor diese Frage nämlich nie gestellt ...
Die Überlebenschancen / -Quote ist direkt gebunden an die Nähe des Sitzplatzes zum Notausgang. Das wurde über "alle" Unglücke und die Überlebenden / Opfer ermittelt, deren Sitzplatz man in Korrelation brachte. (Quelle: irgend so ne Mayday / Discovery / wasweißich Sendung mit wissenschaftlichen Forschern... :thumbsup: )

Sprich Ausstieg ist schon relevant...
 
aus 10.ooo Meter in den Ozean ... aufs Festland sowieso ... gefallen, und ich glaube keiner muss sich mehr Gedanken machen, wie weit der Notausstieg entfernt ist.

eher, warum kein Fallschirm an Bord ist :)
*sarkasmusmodusaus*
 
aus 10.ooo Meter in den Ozean ... aufs Festland sowieso ... gefallen, und ich glaube keiner muss sich mehr Gedanken machen, wie weit der Notausstieg entfernt ist.

eher, warum kein Fallschirm an Bord ist :)
*sarkasmusmodusaus*

Manchmal habe ich meinen Fallschirm im Handgepäck dabei (kein Witz).


Was ich mich da auch schon manchmal gefragt habe: Bekommt man eigentlich "Probleme" (z.B. weil man andere Passagiere verunsichert), wenn man den bei Turbulenzen anlegt? :sick:
 
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