was hast Du genau vor? Mit der Contract-ID der Versicherung zukünftig privat mieten und den Rabatt mitnehmen?
Wenn Du das Auto gebucht bekommst, MÜSSTE das gehen. Ich habe als Provisorium (bis Sixt Rabattsatz-meiner-Karte-zuordnen hinbekommen hat) im Prinzip das gleiche gemacht: Kartennummer+Passwort eines Geschäftspartners benutzt, um das Auto zu buchen, dann in der Station das Zahlungsmittel und die Rg-Anschrift ändern lassen, weil ich's ja selbst bezahle. Es gab zwar bei der Abholung manchmal etwas Verwirrung ("Kennen Sie einen Herr XYZ?"), aber hat problemlos geklappt.
Haken 1: Laut Sixt-Mitarbeiter bekommt der eigentliche Contract-Inhaber automatisch eine Rechnungskopie, damit er kontrollieren kann, wer alles auf seine Corporate Rate fährt (was in meinem Fall egal war, weil das ja seine Richtigkeit hatte)
Haken 2: In einem Mietwagen-Forum wurde ich (als ich diese Vorgehensweise in einem anderen Zusammenhang mal erwähnt habe) relativ zerrissen mit rechtlichen Bedenken, insbesondere in Richtung Versicherungsschutz. Viele Corporate-Raten sind wohl darum so günstig, weil seitens der Autovermietung (selbst wenn das online anders angezeigt wird) keine Vollkasko eingepreist ist, sondern sich der Kunde (gerade, wenn er selbst eine Versicherung ist) sich selbst darum kümmert. Wenn Du also jetzt einen Unfall baust, stehst Du ohne Versicherungsschutz dar. Mein Argument, ich hätte eh mit meiner M&M-Kreditkarte bezahlt, wurde dahingehend entkräftet, dass ich (Mietvertrag hin oder her) u.U. gar nicht berechtigter (und damit versicherbarer) Fahrer sei, weil der Mietvertrag gar nicht sauber war. Halte ich einerseits für gewagt, in meinem Fall hätte der Corporate-Rate-Inhaber ja auch die Berechtigung bestätigen können, aber andererseits sind Versicherungen ja durchaus dafür bekannt, dass sie ungerne bezahlen, wenn sie mal gebraucht werden...
Von daher würde ich eher davon abraten und nach "legaleren" Rabatten suchen (ADAC, LH M&M-KK, ...)