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"Prolog"
Die folgende Reise fand im Dezember '24 und Januar '25 statt. Ich werde die einzelnen Tage nach und nach hier einstellen. Ab Tag 2 werden dann auch Bilder enthalten sein.
Ziel der Reise ist Neuseeland, ergänzt um dreiTage Sydney zu Beginn. Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer dankbar.
Tag 1
Es ist Freitag, 15:30 Uhr – die letzte Mail ist verschickt. Der Postkorb ist halbwegs leer, zumindest sind keine dringenden Themen mehr offen. Ich fahre den Rechner herunter. Das nächste Mal werde ich ihn tatsächlich erst in 31 Tagen hochfahren. Vier Wochen Urlaub stehen vor der Tür. Das letzte Mal hatte ich bei meinem letzten Jobwechsel so lange frei.
Der Zeitpunkt für den Urlaub ist für uns ungewöhnlich. Normalerweise arbeiten wir immer zwischen den Jahren. Nicht auf Ferien angewiesen, nutze ich die Zeit zwischen den Jahren gerne, um Dinge abzuarbeiten, die ansonsten liegen bleiben. Oder um einfach auch mal die ruhigere Zeit zu genießen.
Aber irgendwie lagen die Feiertage in diesem Jahr einfach zu gut. Noch zu viel Urlaub war übrig und musste genommen werden. Nur wohin? Kurzzeitig stand eine Schiffsreise in Richtung Bottnischer Meerbusen im Raum. Die kurzzeitig bestehende Reservierung ließen wir jedoch wieder verfallen.
Irgendwie gibt es da noch ein To-Do: der fehlende siebte Kontinent.
Australien/Ozeanien. Ein Reiseziel, für das man doch etwas Zeit einplanen sollte. Wie bereits geschrieben, lagen die Feiertage gut. Resturlaub war vorhanden. Kurze Abstimmung auf der Arbeit und es standen vier Wochen zur Verfügung. Das sollte für den Anfang reichen.
Somit sollte ich es nicht nur schaffen alle sieben Kontinente besucht zu haben, sondern sogar innerhalb eines Jahres auf allen Kontinenten gewesen zu sein.
Da uns Neuseeland eigentlich immer mehr gereizt hat, zumal uns aufgrund der Reisezeit Australien einfach zu warm erschien, stand das Ziel dann auch schnell fest.
Etliche Zeit in der Flugsuche später hatte ich sogar recht günstige Flüge gefunden. Haken an der Sache: Wir müssen einen kleinen Umweg über Tunis einbauen. Unschön, aber mit Start in Frankfurt waren die Preise (für uns) einfach zu hoch.
Leider änderte Lufthansa wieder einmal ihren Flugplan, was mich am Ende ebenfalls wieder viel Zeit und Nerven kostete. Immerhin klappte es dieses Mal ohne Unterstützung durch einen bekannten Anwalt aus dem Forum und am Ende stand alles.
Für die Nacht in Tunis buchte ich uns das Tunis Marriott am Flughafen. Hier war ich bereits im Dezember '23 und war zufrieden.
Irgendwie rannten die letzten Wochen nur so. Das Arbeitsjahr war tatsächlich sehr anstrengend. Einige Themen wollte ich dennoch unbedingt bis Jahresende abschließen. Leider ist mir das nicht mit allem gelungen, aber ich bin dennoch sehr zufrieden. Daher fällt es mir tatsächlich leicht, dieses Mal komplett offline zu sein im Urlaub. Das Firmenhandy bleibt in Deutschland zurück.
Nachdem der Schreibtisch aufgeräumt ist, werden noch schnell die letzten Sachen gepackt, bevor wir uns kurz auf die Couch setzen, um einmal kurz selbst herunterzufahren. Der Urlaub kann beginnen.
Gemütlich machen wir uns fertig und bestellen uns gegen 18:15 Uhr ein Uber, welches uns in knapp 20 Minuten zum Frankfurter Flughafen bringt.
Dort ist, trotz Ferienbeginn, erstaunlich wenig los. Ohne Wartezeit gehen wir durch die Passkontrolle und auch am Security Check herrscht gähnende Leere. Wenn es nur immer so wäre. Selbst in der Senator Lounge ist kaum etwas los. So eine leere Lounge habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
Da wir zu Mittag nur schnell die letzten beiden Scheiben Brot sowie das letzte Obst gegessen haben, bedienen wir uns direkt an dem Gulasch mit Knödeln sowie etwas Salat. Tatsächlich fanden wir es ganz gut. Es gab auf jeden Fall schon Schlechteres. Auch die Königsberger Klopse sind eigentlich ganz okay, leider viel zu salzig. Aber wir werden satt
Pünktlich zum Boarding schlendern wir gemütlich zum Gate Z50, an dem das Busboarding für unseren Flug nach Tunis startet.
Bereits am Mittag wurde von einem A320 auf einen A321 gewechselt. Dennoch ist der Flieger komplett voll. Ich wundere mich immer wieder. Aber irgendwie scheint Lufthansa dann doch einiges richtig zu machen.
Dank Prio-Boarding landen wir im ersten Bus und betreten nach einer kurzen Busfahrt sogar als Erste den Flieger. Somit ist auch das Verstauen des Handgepäcks kein Problem.
Über den Flug selbst gibt es wenig Berichtenswertes. Mit rund 20 Minuten Verspätung heben wir über die 18 ab in den dunklen, aber klaren Himmel über Frankfurt. In der Ferne leuchtet das Stadion der Heimatstadt.
Die Purserin kommt direkt zu Beginn kurz vorbei und bietet etwas zu trinken an. Da ich nichts wollte, schaut sie sogar noch wiederholt vorbei und erkundigt sich, ob ich wirklich nichts möchte. Gegen Ende frage ich dann doch noch nach einer zweiten Flasche Wasser. Kurz darauf steht die Purserin wieder neben uns und bringt mir und +1 zwei kleine Flaschen Wasser.
Nach 1:55 Stunden landen wir in Tunis.
Bei der Einreise ist dieses Mal kaum etwas los. Kein Vergleich zum letzten Mal. Während wir kurz in der Reihe warten, schreibe ich kurz mit unserem Fahrer, den ich vorab gebucht hatte. Da es beim letzten Mal nervig war, einen Fahrer zu einem fairen Preis für die paar Meter zum Hotel zu finden, wollte ich mir den Stress aufgrund der Ankunftszeit dieses Mal sparen. Auch Bolt akzeptiert nur Bargeld.
Die Einreise ist innerhalb von 5 Minuten bereits erledigt. Wir finden unseren Fahrer auch direkt und nur wenige Minuten später kommen wir im Tunis Marriott Hotel an.
Man fragt, ob ich bereits hier gewesen sei, was ich bejahe. Stolz erzählt mir der Herr am Check-in, dass er das im System sehen kann.
Unser Zimmer ist geräumig und für eine Nacht absolut ausreichend. Wir machen uns bettfertig, ich schreibe noch ein paar dieser Zeilen und schon entschwinden wir ins Land der Träume.
Die folgende Reise fand im Dezember '24 und Januar '25 statt. Ich werde die einzelnen Tage nach und nach hier einstellen. Ab Tag 2 werden dann auch Bilder enthalten sein.
Ziel der Reise ist Neuseeland, ergänzt um dreiTage Sydney zu Beginn. Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer dankbar.
Tag 1
Es ist Freitag, 15:30 Uhr – die letzte Mail ist verschickt. Der Postkorb ist halbwegs leer, zumindest sind keine dringenden Themen mehr offen. Ich fahre den Rechner herunter. Das nächste Mal werde ich ihn tatsächlich erst in 31 Tagen hochfahren. Vier Wochen Urlaub stehen vor der Tür. Das letzte Mal hatte ich bei meinem letzten Jobwechsel so lange frei.
Der Zeitpunkt für den Urlaub ist für uns ungewöhnlich. Normalerweise arbeiten wir immer zwischen den Jahren. Nicht auf Ferien angewiesen, nutze ich die Zeit zwischen den Jahren gerne, um Dinge abzuarbeiten, die ansonsten liegen bleiben. Oder um einfach auch mal die ruhigere Zeit zu genießen.
Aber irgendwie lagen die Feiertage in diesem Jahr einfach zu gut. Noch zu viel Urlaub war übrig und musste genommen werden. Nur wohin? Kurzzeitig stand eine Schiffsreise in Richtung Bottnischer Meerbusen im Raum. Die kurzzeitig bestehende Reservierung ließen wir jedoch wieder verfallen.
Irgendwie gibt es da noch ein To-Do: der fehlende siebte Kontinent.
Australien/Ozeanien. Ein Reiseziel, für das man doch etwas Zeit einplanen sollte. Wie bereits geschrieben, lagen die Feiertage gut. Resturlaub war vorhanden. Kurze Abstimmung auf der Arbeit und es standen vier Wochen zur Verfügung. Das sollte für den Anfang reichen.
Somit sollte ich es nicht nur schaffen alle sieben Kontinente besucht zu haben, sondern sogar innerhalb eines Jahres auf allen Kontinenten gewesen zu sein.
Da uns Neuseeland eigentlich immer mehr gereizt hat, zumal uns aufgrund der Reisezeit Australien einfach zu warm erschien, stand das Ziel dann auch schnell fest.
Etliche Zeit in der Flugsuche später hatte ich sogar recht günstige Flüge gefunden. Haken an der Sache: Wir müssen einen kleinen Umweg über Tunis einbauen. Unschön, aber mit Start in Frankfurt waren die Preise (für uns) einfach zu hoch.
Leider änderte Lufthansa wieder einmal ihren Flugplan, was mich am Ende ebenfalls wieder viel Zeit und Nerven kostete. Immerhin klappte es dieses Mal ohne Unterstützung durch einen bekannten Anwalt aus dem Forum und am Ende stand alles.
Für die Nacht in Tunis buchte ich uns das Tunis Marriott am Flughafen. Hier war ich bereits im Dezember '23 und war zufrieden.
Irgendwie rannten die letzten Wochen nur so. Das Arbeitsjahr war tatsächlich sehr anstrengend. Einige Themen wollte ich dennoch unbedingt bis Jahresende abschließen. Leider ist mir das nicht mit allem gelungen, aber ich bin dennoch sehr zufrieden. Daher fällt es mir tatsächlich leicht, dieses Mal komplett offline zu sein im Urlaub. Das Firmenhandy bleibt in Deutschland zurück.
Nachdem der Schreibtisch aufgeräumt ist, werden noch schnell die letzten Sachen gepackt, bevor wir uns kurz auf die Couch setzen, um einmal kurz selbst herunterzufahren. Der Urlaub kann beginnen.
Gemütlich machen wir uns fertig und bestellen uns gegen 18:15 Uhr ein Uber, welches uns in knapp 20 Minuten zum Frankfurter Flughafen bringt.
Dort ist, trotz Ferienbeginn, erstaunlich wenig los. Ohne Wartezeit gehen wir durch die Passkontrolle und auch am Security Check herrscht gähnende Leere. Wenn es nur immer so wäre. Selbst in der Senator Lounge ist kaum etwas los. So eine leere Lounge habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
Da wir zu Mittag nur schnell die letzten beiden Scheiben Brot sowie das letzte Obst gegessen haben, bedienen wir uns direkt an dem Gulasch mit Knödeln sowie etwas Salat. Tatsächlich fanden wir es ganz gut. Es gab auf jeden Fall schon Schlechteres. Auch die Königsberger Klopse sind eigentlich ganz okay, leider viel zu salzig. Aber wir werden satt
Pünktlich zum Boarding schlendern wir gemütlich zum Gate Z50, an dem das Busboarding für unseren Flug nach Tunis startet.
Bereits am Mittag wurde von einem A320 auf einen A321 gewechselt. Dennoch ist der Flieger komplett voll. Ich wundere mich immer wieder. Aber irgendwie scheint Lufthansa dann doch einiges richtig zu machen.
Dank Prio-Boarding landen wir im ersten Bus und betreten nach einer kurzen Busfahrt sogar als Erste den Flieger. Somit ist auch das Verstauen des Handgepäcks kein Problem.
Über den Flug selbst gibt es wenig Berichtenswertes. Mit rund 20 Minuten Verspätung heben wir über die 18 ab in den dunklen, aber klaren Himmel über Frankfurt. In der Ferne leuchtet das Stadion der Heimatstadt.
Die Purserin kommt direkt zu Beginn kurz vorbei und bietet etwas zu trinken an. Da ich nichts wollte, schaut sie sogar noch wiederholt vorbei und erkundigt sich, ob ich wirklich nichts möchte. Gegen Ende frage ich dann doch noch nach einer zweiten Flasche Wasser. Kurz darauf steht die Purserin wieder neben uns und bringt mir und +1 zwei kleine Flaschen Wasser.
Nach 1:55 Stunden landen wir in Tunis.
Bei der Einreise ist dieses Mal kaum etwas los. Kein Vergleich zum letzten Mal. Während wir kurz in der Reihe warten, schreibe ich kurz mit unserem Fahrer, den ich vorab gebucht hatte. Da es beim letzten Mal nervig war, einen Fahrer zu einem fairen Preis für die paar Meter zum Hotel zu finden, wollte ich mir den Stress aufgrund der Ankunftszeit dieses Mal sparen. Auch Bolt akzeptiert nur Bargeld.
Die Einreise ist innerhalb von 5 Minuten bereits erledigt. Wir finden unseren Fahrer auch direkt und nur wenige Minuten später kommen wir im Tunis Marriott Hotel an.
Man fragt, ob ich bereits hier gewesen sei, was ich bejahe. Stolz erzählt mir der Herr am Check-in, dass er das im System sehen kann.
Unser Zimmer ist geräumig und für eine Nacht absolut ausreichend. Wir machen uns bettfertig, ich schreibe noch ein paar dieser Zeilen und schon entschwinden wir ins Land der Träume.
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