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Ojeh,
als echter Expat in einem fernen Land benoetigt man auf jeden Fall ein eigenes lokales Bankkonto.
Eigentlich sollte das in Zeiten von SEPA nicht mehr noetig sein. Allerdings kann man hier in und um AMS teilweise nicht einmal parken, ohne eine Chipknip-Karte zu haben. Ungefaehr das Gegenstueck zur deutschen Geldkarte.
Auch der Kaffeeautomat in der Firma funktioniert mit Chipknip, die Bezahlung in der Kantine...eigentlich alles.
Im Prinzip habe ich schon von Anfang an ein Konto hier eroeffnen wollen, leider ist das Privatpersonen nur moeglich, wenn sie eine SOFIN Nummer, also eine niederlaendische Sozialversicherungsnummer haben.
So wurde ich also beim ersten Versuch, ein Konto bei ABN zu eroeffen, sofort wieder nach Hause geschickt.
Einige Wochen spaeter hatte ich endlich meine SOFIN Nummer und konnte frohen Mutes wieder in die Bankfilliale wandern.
Vom Schalter aus wurde ich in einen gut gefuellten Wartebereich geschickt, nach wenigen Minuten wandte sich eine Dame an mich, um sich nach meinem zu erwartenden Nettoeinkommen zu erkundigen.
(So dramatisch hoch ist das uebrigens hier leider nicht, allerdings bekomme ich als akkreditierter Expat eine Steuererleichterung von 30%). Jedenfalls schien der Betrag eine gewisse intern festgelegte Grenze der Bank zu ueberschreiten. Innerhalb von zwei Minuten hatte man einen Bankberater aus dem Schlaf gerissen, der der deutschen Sprache maechtig ist, der mich sofort mit der Frage nach einem Getraenk in sein Buero gezerrt hat. Prima, hier gibt es ja einen Fast-Track!
Gottseidank ging die Angelegenheit recht zuegig ueber die Buehne, doch leider waere die Kontoeroeffnung beinahe wieder gescheitert. Aus niederlaendischer Sicht bin ich ein Obdachloser, hatte ich mich doch entschieden, weiter in Hotels zu wohnen.
Es musste eine Adresse her, so gab ich eine Bueroadresse im Amsterdamer World Trade Center an.
Dorhin sollte auch meine Bankkarte mit dem begehrten Chipknip geschickt werden. Prima, jetzt wuerde es nur noch ein paar Tage dauern und ich wuerde die Karte in den Haenden halten.
Weit gefehlt, es vergingen Wochen. Offensichtlich war die Karte auf dem Postweg verloren gegangen. Damit das nicht wieder passiert, habe ich bei einem weiteren Besuch in der Bankfilliale eine andere Adresse hinterlegt, dieses Mal eine Privatadresse in Amsterdam.
Kaum eine weitere Woche ging ins Land, schon war die neue Karte da. Heute habe ich sie mir dann bei meinen Bekannten abholen koennen.
Leider musste ich aber beim ersten Blick feststellen, dass sich offensichtlich mein Name geaendert hat.
Auf der Karte ist jetzt folgendes gepraegt:
M.A. [Nachname] WTC
richtig muesste es heissen:
M. [Nachname].
Jetzt heisse ich auch noch World Trade Center mit zweitem Nachnamen....
als echter Expat in einem fernen Land benoetigt man auf jeden Fall ein eigenes lokales Bankkonto.
Eigentlich sollte das in Zeiten von SEPA nicht mehr noetig sein. Allerdings kann man hier in und um AMS teilweise nicht einmal parken, ohne eine Chipknip-Karte zu haben. Ungefaehr das Gegenstueck zur deutschen Geldkarte.
Auch der Kaffeeautomat in der Firma funktioniert mit Chipknip, die Bezahlung in der Kantine...eigentlich alles.
Im Prinzip habe ich schon von Anfang an ein Konto hier eroeffnen wollen, leider ist das Privatpersonen nur moeglich, wenn sie eine SOFIN Nummer, also eine niederlaendische Sozialversicherungsnummer haben.
So wurde ich also beim ersten Versuch, ein Konto bei ABN zu eroeffen, sofort wieder nach Hause geschickt.
Einige Wochen spaeter hatte ich endlich meine SOFIN Nummer und konnte frohen Mutes wieder in die Bankfilliale wandern.
Vom Schalter aus wurde ich in einen gut gefuellten Wartebereich geschickt, nach wenigen Minuten wandte sich eine Dame an mich, um sich nach meinem zu erwartenden Nettoeinkommen zu erkundigen.
Gottseidank ging die Angelegenheit recht zuegig ueber die Buehne, doch leider waere die Kontoeroeffnung beinahe wieder gescheitert. Aus niederlaendischer Sicht bin ich ein Obdachloser, hatte ich mich doch entschieden, weiter in Hotels zu wohnen.
Es musste eine Adresse her, so gab ich eine Bueroadresse im Amsterdamer World Trade Center an.
Dorhin sollte auch meine Bankkarte mit dem begehrten Chipknip geschickt werden. Prima, jetzt wuerde es nur noch ein paar Tage dauern und ich wuerde die Karte in den Haenden halten.
Weit gefehlt, es vergingen Wochen. Offensichtlich war die Karte auf dem Postweg verloren gegangen. Damit das nicht wieder passiert, habe ich bei einem weiteren Besuch in der Bankfilliale eine andere Adresse hinterlegt, dieses Mal eine Privatadresse in Amsterdam.
Kaum eine weitere Woche ging ins Land, schon war die neue Karte da. Heute habe ich sie mir dann bei meinen Bekannten abholen koennen.
Leider musste ich aber beim ersten Blick feststellen, dass sich offensichtlich mein Name geaendert hat.
Auf der Karte ist jetzt folgendes gepraegt:
M.A. [Nachname] WTC
richtig muesste es heissen:
M. [Nachname].
Jetzt heisse ich auch noch World Trade Center mit zweitem Nachnamen....
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