Korruptionsverdacht bei Airbus

ANZEIGE

concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
1.816
Hamburg
Nun ist ja seit langem bekannt, dass die beiden großen Flugzeugbauer bei den Verkäufen politische Hilfen bekommen und auch Korruptionsvorwürfe sind nichts neues. (Man denke nur an die Familie Strauß oder Mr. Schreiber).

Und in meinem Weltbild ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Verkäufe von z.B. Atomkraftwerken, Waffen, Flugzeugen und Kriegsausrüstungen durch Korruption begleitet werden. Gab es schon bei der F 104 Starfighter. Wer braucht sonst Konten in der Schweiz und Firmen in Panama?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: feb und rotanes

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.065
10.752
Dahoam
Nun ist ja seit langem bekannte, dass die beiden großen Flugzeugbauer bei den Verkäufen politische Hilfen bekommen und auch Korruptionsvorwürfe sind nichts neues. (Man denke nur an die Familie Strauß oder Mr. Schreiber).

In Frankreich gehört diese Art der Geschäftstätigkeit zum normalen Geschäft. Und da Errbüss auch zum Teil französisch ist (für den Franzosen natürlich zu 100%) sollte es niemanden verwundern. :rolleyes:
 

concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
1.816
Hamburg
off topic
jaaaa doch stöbere doch einmal ein wenig herum. Follow the money

Wahrscheinlich gibt es irgendwann auch einen Kohl Flughafen zur Ehrung der schwarzen Kassen und der Geldgeber

Amerika dagegen hat auf einen Richard Nixon Flughafen verzichtet
 

rotanes

Erfahrenes Mitglied
01.06.2010
7.016
6
HAM
off topic
jaaaa doch stöbere doch einmal ein wenig herum. Follow the money

Wahrscheinlich gibt es irgendwann auch einen Kohl Flughafen zur Ehrung der schwarzen Kassen und der Geldgeber

Amerika dagegen hat auf einen Richard Nixon Flughafen verzichtet

.... wobei man der Fairness halber dazu sagen sollte, dass es in den Fällen Strauß und Kohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um eine direkte persönliche Bereicherung ging; allenfalls indirekt durch den Machterhalt durch die einschlägigen Parteispenden.

EDIT: Dann müßte man allerdings deine Liste noch um Herrn Kretschmann von den Grünen verlängern:
Winfried Kretschmann: Grüne kassieren Rekordspende von 300.000 Euro - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet:

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.065
10.752
Dahoam
Auch wenn FJS korrupt und rücksichtslos war hat der als Politiker für Bayern auch viel gebracht. Wirtschaftlich geht es dem Land gut, die Sicherheit ist hoch. Von selbst wäre das sicher nicht gekommen. Besser als die ganzen korrupten Versager die nur in die eigene Tasche wirtschaften und dabei rein gar nichts für ihr Land bringen oder sogar Schaden anrichten.
 
  • Like
Reaktionen: rotanes

heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
897
744
HAM
Was für ein Unsinn; geh mal in die Parteiarbeit, schau dir da einmal an, wieviel Herzblut die Leute da reinstecken - egal ob auf Orts-, Landes oder Bundesebene. Das mag dir nicht gefallen, aber da geht niemand wegen der goldenen Futtertröge rein, die - wenn überhaupt - eh nur ein minimal kleiner Anteil aller Politiker überhaupt zu Gesicht bekommt. (Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich keine Leute aus der FDP oder AfD kenne, vielleicht ist es da tatsächlich anders.)

Mit dem gleichen Aufwand lässt sich in der freien Wirtschaft viel mehr Geld verdienen. Anstatt hier Stammtischniveau zu erreichen, sollte man sich vielleicht mal mit der Realität auseinandersetzen, das hilft auch gegen Politikverdrossenheit.
 

technikelse

Erfahrenes Mitglied
18.05.2016
2.092
8
Wiesbaden
Mit dem gleichen Aufwand lässt sich in der freien Wirtschaft viel mehr Geld verdienen. Anstatt hier Stammtischniveau zu erreichen, sollte man sich vielleicht mal mit der Realität auseinandersetzen, das hilft auch gegen Politikverdrossenheit.

Um in "der freien Wirtschaft" einigermaßen erfolgreich zu sein, braucht man allerdings ein wenig mehr als Sitzfleisch und Ellenbogen. Da zählt primär Leistung. Diese ist bei so manchem Berufspolitiker, der nach 20 Semestern sein Studium erfolglos beendet hat und sein Heil in der Politik gefunden hat, nicht zu erkennen. Stümperei, Steuergeldverschwendung und Kirchturmpolitik lösen bei mir Politikverdrossenheit aus. Korruption ist es nicht, denn die gibt leider es überall und die kommt glücklicherweise immer öfter ans Tageslicht. Unfähigkeit in der Politik ist transparent, wird aber weitestgehend toleriert, weil den Job sonst keiner machen will.
 
  • Like
Reaktionen: thaifoodpower

heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
897
744
HAM
Um in "der freien Wirtschaft" einigermaßen erfolgreich zu sein, braucht man allerdings ein wenig mehr als Sitzfleisch und Ellenbogen. Da zählt primär Leistung. Diese ist bei so manchem Berufspolitiker, der nach 20 Semestern sein Studium erfolglos beendet hat und sein Heil in der Politik gefunden hat, nicht zu erkennen. Stümperei, Steuergeldverschwendung und Kirchturmpolitik lösen bei mir Politikverdrossenheit aus. Korruption ist es nicht, denn die gibt leider es überall und die kommt glücklicherweise immer öfter ans Tageslicht. Unfähigkeit in der Politik ist transparent, wird aber weitestgehend toleriert, weil den Job sonst keiner machen will.
Ich glaube, wir kennen allesamt genügend Stümper in der freien Wirtschaft, wo sich viele Leute wundern, wie die auf ihre Positionen gekommen sind, das Argument gilt also für alle Bereiche. Umgekehrt gibt es sowohl in Politik als auch in der freien Wirtschaft sehr viele enorm intelligente Leute, die es nach oben schaffen, weil sie einfach gut sind. Das dürfte auch für die große Mehrzahl unserer Bundestagsabgeordneten gelten; bei Ministerämtern sieht es wieder anders aus, dort müssen leider zu häufig irgendwelche Quoten erfüllt werden (d. h. die Leute sind nicht unbedingt schlecht, aber sitzen auf der falschen Position).

BTW: Korrelation ist keine Kausalität. Vielleicht bricht der angehende Berufspolitiker sein Studium ja auch deswegen ab, weil er soviel Zeit in die Politik investiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: rotanes

gabenga

Erfahrenes Mitglied
16.11.2010
2.523
768
STR
Auch wenn FJS korrupt und rücksichtslos war hat der als Politiker für Bayern auch viel gebracht. Wirtschaftlich geht es dem Land gut, die Sicherheit ist hoch. Von selbst wäre das sicher nicht gekommen. Besser als die ganzen korrupten Versager die nur in die eigene Tasche wirtschaften und dabei rein gar nichts für ihr Land bringen oder sogar Schaden anrichten.

Und wer hat die Aufbauhilfe für Bayern bezahlt? :p
 
  • Like
Reaktionen: on_tour

technikelse

Erfahrenes Mitglied
18.05.2016
2.092
8
Wiesbaden
Ich glaube, wir kennen allesamt genügend Stümper in der freien Wirtschaft, wo sich viele Leute wundern, wie die auf ihre Positionen gekommen sind, das Argument gilt also für alle Bereiche.
Das geschieht aber mit Zustimmung oder zumindest mit Tolerierung der Eigentümer. Wenn der Aufsichtsrat Mondgehälter für Nieten in Nadelstreifen absegnet, geschieht dieses nach dem Willen, der Aktionäre und vielfach auch der Arbeitnehmervertreter. Welchen Kandidaten eine Partei ins Rennen schickt, kann ich mir als Wähler nicht aussuchen. Ich kann ihn nicht wählen, was aber keinerlei Garant dafür ist, dass derjenige nicht doch ein Mandat bekommt, weil er schon dafür gesorgt, dass er seinen seinen Listenplatz bekommt. Als Käufer kann ich mir aussuchen ob ich einen VW kaufe oder Kunde der Deutschen Bank sein möchte. Als Bürger Hessens, kann ich mir keine anderen Abgeordneten aussuchen als die, die von den Parteien nominiert wurden. Ich habe zwar die Möglichkeit sie nicht zu wählen aber das nutz mir nichts, wenn andere sie wählen. Ich könnte noch auf den Mond auswandern.
Umgekehrt gibt es sowohl in Politik als auch in der freien Wirtschaft sehr viele enorm intelligente Leute, die es nach oben schaffen, weil sie einfach gut sind. Das dürfte auch für die große Mehrzahl unserer Bundestagsabgeordneten gelten; bei Ministerämtern sieht es wieder anders aus, dort müssen leider zu häufig irgendwelche Quoten erfüllt werden.
Intelligenz bedeutet nicht die Fähigkeiten zu haben einen bestimmten Job machen zu können. Ein überdurchschnittlich intelligenter Mensch kann ein brillanter Mathematiker oder Physiker sein aber ein lausiger Arzt, weil ihm beispielsweise die Empathie fehlt.

BTW: Korrelation ist keine Kausalität. Vielleicht bricht der angehende Berufspolitiker sein Studium ja auch deswegen ab, weil er soviel Zeit in die Politik investiert?
Stimmt. Man kann aber auch die Politik aufgeben, wenn man merkt, dass Studium und Politik nicht miteinander vereinbar sind und sich auf ein erfolgreiches Studium konzentrieren. Nach 20 Semestern zu merken, dass das Studium doch nicht der richtige Ansatz ist, sondern die Politik, zeugt nicht gerade von Entschlußfreudigkeit. Diese zu haben könnte so manchem Politiker nicht schaden.
 

heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
897
744
HAM
Das geschieht aber mit Zustimmung oder zumindest mit Tolerierung der Eigentümer. Wenn der Aufsichtsrat Mondgehälter für Nieten in Nadelstreifen absegnet, geschieht dieses nach dem Willen, der Aktionäre und vielfach auch der Arbeitnehmervertreter. Welchen Kandidaten eine Partei ins Rennen schickt, kann ich mir als Wähler nicht aussuchen. Ich kann ihn nicht wählen, was aber keinerlei Garant dafür ist, dass derjenige nicht doch ein Mandat bekommt, weil er schon dafür gesorgt, dass er seinen seinen Listenplatz bekommt. Als Käufer kann ich mir aussuchen ob ich einen VW kaufe oder Kunde der Deutschen Bank sein möchte. Als Bürger Hessens, kann ich mir keine anderen Abgeordneten aussuchen als die, die von den Parteien nominiert wurden. Ich habe zwar die Möglichkeit sie nicht zu wählen aber das nutz mir nichts, wenn andere sie wählen. Ich könnte noch auf den Mond auswandern.
a) Hast du die Möglichkeit, eine andere Partei zu wählen. Selbst in Hessen soll es ja mehr als eine Partei geben
b) Wenn du dich engagieren würdest, wüsstest du, wieviel Einfluss man durch harte Parteiarbeit erreichen kann - und zwar Einfluss, im Konsens über Listenplätze etc. zu entscheiden; tatsächlich ist es ja sogar so, dass die Parteien v. a. auf lokaler Ebene händeringend nach geeigneten Kandidaten suchen. Das ist aber natürlich der harte Weg und nicht so einfach wie das Dreschen von Stammtisch-Phrasen.
Intelligenz bedeutet nicht die Fähigkeiten zu haben einen bestimmten Job machen zu können. Ein überdurchschnittlich intelligenter Mensch kann ein brillanter Mathematiker oder Physiker sein aber ein lausiger Arzt, weil ihm beispielsweise die Empathie fehlt.
Dem widerspreche ich nicht. Ich widerspreche jedoch der Aussage, dass alle (sic!) Politiker nur an die goldenen Futtertröge wollen und/oder alle (sic!) Politiker unfähig sind.
Stimmt. Man kann aber auch die Politik aufgeben, wenn man merkt, dass Studium und Politik nicht miteinander vereinbar sind und sich auf ein erfolgreiches Studium konzentrieren. Nach 20 Semestern zu merken, dass das Studium doch nicht der richtige Ansatz ist, sondern die Politik, zeugt nicht gerade von Entschlußfreudigkeit. Diese zu haben könnte so manchem Politiker nicht schaden.
Du darfst mich gerne an deinen umfangreichen Statistiken über die Studienabbrecherquoten von Berufspolitikern nach x Semestern teilhaben lassen - was du aber vermutlich nicht kannst, denn auch dies ist nur wieder eine hohle Stammtischphrase.
 
  • Like
Reaktionen: flugsteven

technikelse

Erfahrenes Mitglied
18.05.2016
2.092
8
Wiesbaden
a) Hast du die Möglichkeit, eine andere Partei zu wählen. Selbst in Hessen soll es ja mehr als eine Partei geben
Und das gibt mir die Möglichkeit zu bestimmen welche Person auf welche Liste kommt und an welcher Stelle? [emoji106] Respekt, da kennt sich jemand aus.


b) Wenn du dich engagieren würdest, wüsstest du, wieviel Einfluss man durch harte Parteiarbeit erreichen kann - und zwar Einfluss, im Konsens über Listenplätze etc. zu entscheiden; tatsächlich ist es ja sogar so, dass die Parteien v. a. auf lokaler Ebene händeringend nach geeigneten Kandidaten suchen. Das ist aber natürlich der harte Weg und nicht so einfach wie das Dreschen von Stammtisch-Phrasen.
Das musste ja kommen. Meine ganze Familie ist bzw. war engagiert. Auf kommunaler, auf Kreis- und auch auf Landesebene. Sogar mit Mandat. Und weil ich genau weiß wie verkommen es schon in der Kommunalpolitik zugeht, engagiere ich mich persönlich nicht. Und weil auf kommunaler Ebene händeringend Leute gesucht werden, nehmen sie gerne die Deppen, die nicht schnell genug aus dem Raum laufen, wenn Leute gesucht werden. Ist ja auch praktisch, die nicken kritiklos alles ab was ihnen vorgesetzt wird, stehen sich bei Kälte gerne die an Wahlkampfständen Beine in den Bauch und gehen Klinken putzen.

Ich widerspreche jedoch der Aussage, dass alle (sic!) Politiker nur an die goldenen Futtertröge wollen und/oder alle (sic!) Politiker unfähig sind.
Habe ich nicht behauptet, denn ich kenne durchaus auch persönlich solche, die garantiert nicht an die goldenen Futtertröge wollen. Vielen geht es auch gar nicht primär um Geld sondern um Macht. Die Weltverbesserer und Idealisten werden allerdings auf unterster Ebene aufgerieben.

Du darfst mich gerne an deinen umfangreichen Statistiken über die Studienabbrecherquoten von Berufspolitikern nach x Semestern teilhaben lassen - was du aber vermutlich nicht kannst, denn auch dies ist nur wieder eine hohle Stammtischphrase.
Allein der Bergriff "Berufspolitiker" ist schon befremdlich. Gibt es zum Abgeordneten eine Ausbildung? Nein, das kann jeder. Allerdings vergessen die Damen und Herren gerne mal, dass sie nur auf Zeit gewählt sind und nicht wie der heilige Vater vom Herrgott auf Lebenszeit bestimmt sind. Nach über 20 Jahren als Abgeordneter, weiß man sicher dann wie es im wahren Leben aussieht. Vor allem, wenn man vorher nichts richtiges gelernt hat.

hohle Stammtischphrase
Bravo deine Patentantwort auf alles.
 
  • Like
Reaktionen: globetrotter11