Krankenversicherung USA

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Monty_GER

Reagenzglaskellner
21.11.2010
1.383
3
43
Niederrhein
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Tach zusammen,

ich werde ab Mitte 2011 für ca. neun Monate als Student für meine Abschlussarbeit in den USA sein.

Hat jemand eine Empfehlung für eine gute/günstige Krankenversicherung?

Danke schonmal!

S.
 

Wombert

Erfahrenes Mitglied
20.03.2010
3.770
8
MUC
Tach zusammen,

ich werde ab Mitte 2011 für ca. neun Monate als Student für meine Abschlussarbeit in den USA sein.

Hat jemand eine Empfehlung für eine gute/günstige Krankenversicherung?

Danke schonmal!

S.

Hol dir halt ne Zusatzversicherung hier in Deutschland?
 

phxsun

Erfahrenes Mitglied
02.01.2010
1.747
61
OWL
Der ADAC bietet z.B. so etwas an: Auslands-Krankenschutz Langzeit des ADAC

Der Vater (84 J.) einer Bekannter mußte die Leistungen bei seinem letzten Besuch in den USA in Anspruch nehmen inkl. 1st Class und Arztbegleitung zurück nach Dtl. Er war wohl mit dem Service zufrieden.
 
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phxsun

Erfahrenes Mitglied
02.01.2010
1.747
61
OWL
Soweit mir bekannt ist, bieten zumindest die gesetzlichen Krankenversicherungen keine Langzeitauslandskrankenversicherungen an, wenn sind es max. Partnerprodukte der PKV.
Hier noch eine Alternative der AXA
 

VIEDüse

Erfahrenes Mitglied
13.12.2010
1.159
0
48
Transdanubien/VIE
Mir hat mein Versicherungsberater (gesetzliche KK in Wien) geraten eine Versicherung zu nehmen, die die Barkosten rasch/sofort übernimmt und mir einen Wisch auf Englisch ausstellt, daß sie das tut. Da die Arzthonorare in USA sehr hoch sind (mEn 5-10x der deutsche Satz), zahlt sich das aus, da bei zB einem Krankenhausaufenthalt die Barmittel eines Studenten schnell ausgeschöpft sind und Du in der misslichen Lage wärst evtl keine Behandlung mehr zu bekommen....

Check auch die Versicherungen bei KK Anbietern ab (hat mir auch die Versicherung geraten), manche decken einen rel. langen Zeitraum ab.
Ich war allerdings nur 6 Wochen drüben letztes Jahr.
 

aerodynamik

Erfahrenes Mitglied
14.04.2009
573
26
MUC
Ich hatte damals (2004) eine über meine Hausbank abgeschlossen. Vor Ort hab ich dann festgestellt, dass etliche andere Auslandsstudenten/-praktikanten unterschiedlichste Tarife hatten, mit dem Witz, dass jeder dieselbe Kontaktnummer von seiner Versicherung bekam, bei der er sich im Krankheitsfall oder für einen Arztbesuch melden mussten. War eine Firma Medi...(?) in Ft. Lauderdale. Das Resultat: der Allianzkunde und der billig-Internetkunde wurden erstmal alle gleich behandelt.

Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Würde mich aber vorher informieren, an wen Du Dich im Fall des Falles wenden musst und wie die Kostenübernahme geschieht. Wie VIEDüse schreibt, gibt es evtl. auch Tarife >3 Monate die ohne vorherige Anmeldung die Kosten übernehmen, gab es damals AFAIR nicht.

Viel Erfolg,
- xanth
 

Maluku_Flyer

Erfahrenes Mitglied
01.10.2010
2.053
1
MUC
Bist du dort regulär eingeschrieben? Dann gibts doch bestimmt eine günstige Versicherung über die Uni. An der UT Austin gabs das jedenfalls.
Ist bei mir allerdings schon ein paar Jährchen her.
 

whYflyer

Erfahrenes Mitglied
02.04.2009
504
3
OBF/MUC

Monty_GER

Reagenzglaskellner
21.11.2010
1.383
3
43
Niederrhein
Bist du dort regulär eingeschrieben? Dann gibts doch bestimmt eine günstige Versicherung über die Uni. An der UT Austin gabs das jedenfalls.
Ist bei mir allerdings schon ein paar Jährchen her.


Nein. Ich bleibe in Deutschland eingeschrieben. Das ist in der Tat der entscheidende Punkt. Sollte ich anschließend für die Promotion dort bleiben (das ist wahrscheinlich), dann werde ich über die Uni versichert.

S.
 

Davisscholar

Erfahrenes Mitglied
04.08.2010
2.210
0
Ich habe eine Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur abgeschlossen: Auslandskrankenversicherung für Studenten und Schüler

Vorteil ist der sehr flexible Zeitraum, da es bei mir einige Jahre werden können... Auch Heimatbesuche sind in einer gewissen Dauer abgedeckt.

Bin im Übrigen auch weiter in Deutschland eingeschrieben UND zusätzlich ganz normal in den USA. Über die UC gibt es ein sehr umfangreiches Krankenversorgungssystem, als Ausländer muss man aber trotzdem eine Zusatzversicherung für große Sachen vorweisen.
Größter Haken am Eingeschrieben-Sein in Deutschland ist, dass man die deutsche Krankenversicherung komplett weiterzahlen MUSS, da man der dt. Uni ja eine nachweisen muss...
Ende des Jahres hat sich der deutsche Teil hoffentlich erledigt...

Ansonsten bin ich auch im ADAC und hätte deren Versicherung genommen, wenn die Zeiträume gepasst hätten. Vorgänger hatten meist AXA oder ADAC, wenn sich der Zeitraum unterhalb eines Jahres bewegte.
Ich persönlich wollte halt die flexibelste, am längsten verlängerbare Versicherung haben, die letztlich auch nicht wirklich teurer war. Auf längere Sicht hilft eh nur, eine amerikanische oder internationale KV abzuschließen, die dann allerdings auch schnell teuer werden...

Viel Erfolg - in welchen Staat gehts denn? Ivy League?
 

brummi

Erfahrenes Mitglied
21.12.2010
3.150
262
FRA
Hi,

meine Tochter geht dieses Jahr nach USA (1 Highschool Jahr) - wir haben auch diverse Angebote gesucht und sind u.a. bei der Allianz fündig geworden. Aber, wie oben schon geschrieben, das hat fast jede grössere Versicherung im Angebot.
LG
Brummi
 

Sawyer

Erfahrenes Mitglied
16.02.2010
1.306
65
Ich hatte in San Diego auch eine Versicherung vom ADAC.
Man darf nur nicht vergessen, diese nach 1Jahr zu verlaengern, da man sonst unabsichtlich ein paar Monate ohne Krankenversicherung herum laeuft :)

Ich habe die Versicherung allerdings nie in Anspruch genommen, da ich nicht 1Mal in den USA beim Arzt war. Deshalb kann ich nicht sagen ob du Dein Geld schnell wiederbekommst.
Was ich allerdings weiss, ist dass Arztbesuche allgemein extrem teuer sind.
Ein Freund von mir hat sich die Weissheitszaehne rausnehmen lassen und war gleich $4000 los.

GO Huskers!

Sawyer
Son of a b...
 

Monty_GER

Reagenzglaskellner
21.11.2010
1.383
3
43
Niederrhein
Ich hatte in San Diego auch eine Versicherung vom ADAC.
Man darf nur nicht vergessen, diese nach 1Jahr zu verlaengern, da man sonst unabsichtlich ein paar Monate ohne Krankenversicherung herum laeuft :)

Ich habe die Versicherung allerdings nie in Anspruch genommen, da ich nicht 1Mal in den USA beim Arzt war. Deshalb kann ich nicht sagen ob du Dein Geld schnell wiederbekommst.
Was ich allerdings weiss, ist dass Arztbesuche allgemein extrem teuer sind.
Ein Freund von mir hat sich die Weissheitszaehne rausnehmen lassen und war gleich $4000 los.

Das ist natürlich viel Geld, aber ich schätze mal, dass Du in D auch ziemlich was bezahlen müßtest. Die Weißheitszahngeschichte, so richtig mit Narkose und OP dürfte hier auch nicht sehr viel billiger sein. Als Privatpatient sowieso.

S.
 

VIEDüse

Erfahrenes Mitglied
13.12.2010
1.159
0
48
Transdanubien/VIE
In Österreich kann man sich von der Studierendenvereinigung (ÖH) in Deinem Fall beraten lassen - Ihr habt doch sicher so was auch in DUS....bzw kannst Du einen Aushang machen (wie im Forum ;) )
 

derhajo

Erfahrenes Mitglied
02.01.2011
1.251
120
SHE
Hallo zusammen, mein erster Beitrag hier. Wird ja langsam auch mal Zeit.

Ich hatte 2008/09 als Student in den USA auch die Langzeitversicherung vom ADAC, musste Sie allerdings nicht in Anspruch nehmen. Mein Kommilitone hat sie ingesamt glaube ich 3 mal in Anspruch genommen, nach Einreichung der Rechnungen wurde das Geld abzgl. Selbstbeteiligung recht schnell überwiesen.

Ausschlaggebend für die Versicherung vom ADAC war damals, dass sie im Vergleich zur Konkurrenz (z.B. DKV) einfach wesentlich günstiger war, weil sie als einzige Versicherung keinen Zuschlag für die USA genommen hat.

Kleine Anmerkung am Rande: Falls es an deiner Uni in den USA eine Krankenversicherungspflicht für ausländische Studenten gibt, unbedingt von der Krankenversicherung eine Versicherungsbestätigung auf Englisch geben lassen. Manche Unis wollen wohl auch die Versicherungsbedingungen und die maximale Deckungssumme als englischsprachiges Dokument sehen. Sollte aber eigentlich bei keiner großen Krankenversicherung ein Problem sein.
 

Davisscholar

Erfahrenes Mitglied
04.08.2010
2.210
0
Ein weiterer Zusatz: Viele US-Unis haben ein eigenes KV-System. Bei Nachweis einer vorhandenen KV kann diese Formalität meist erstattet werden.

Für Ausländer ist die Regelung (bei KV-Abschluss außerhalb der USA) zwar meistens ausgeschlossen, idR kann man sich die US-Beiträge aber rückwirkend (nach Ende des Austauschs) rückerstatten lassen - insbesondere, wenn man den amerikanischen Dienst nie in Anspruch genommen hat.