Langeweile und Mangel an aktiven Hobbies?

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TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.555
462
ARN
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Für dieses Hobby habe ich dann wieder höchstes Verständnis. Das ist nämlich auch mein Hobby. :)
Ich denke soviel Toleranz muss man haben ein solches Hobby auszuhalten. Ich verstehe auch nicht wie man ans andere Ende der Welt fliegt und nur im Flughafenhotel abhängen kann um zu spotten. Dafür wäre mir meine Zeit zu schade. Ich fliege gerne, auch mal komplexe Routings, aber immer mit dem Ziel im Auge, dass ich am Endpunkt auch hin wollte. Dennoch akzeptiere ich das Menschen gerne im Flieger sitzen.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Viele Leute versteifen sich so darauf, dass fliegen schlecht für die Umwelt sei. Klar stimmt das zu einem gewissen Grad, aber bei den wenigsten von uns dürfte der Flugverkehr einen erheblichen Anteil am CO2 Gesamtausstoß haben. Die meisten vergessen halt schnell, dass mit Strom, Auto, Heizung etc schnell Werte zusammen kommen, die über dem Flugverhalten der meisten liegen.

Ich kenne auch keine genauen Zahlen (und weiss nicht, welchen Zahlen man glauben kann), aber sicher ist das Fliegen für einen grossen Teil unseres Umweltabruckes zuständig. Ich habe mal gelesen, der Kohlendioxidausstoss sei bei einem Langstreckenflug etwa so gross wie bei einem ganzen Jahr durchschnittliches Autofahren. Ob das jetzt genauso stimmt, weiss ich nicht, aber komplett falsch wird es nicht sein. Mit meinem Autofahren kann ich es nicht vergleichen, da ich kein Auto habe...
 

TGIF

Erfahrenes Mitglied
12.09.2014
746
0
HAM
Ich kenne auch keine genauen Zahlen (und weiss nicht, welchen Zahlen man glauben kann), aber sicher ist das Fliegen für einen grossen Teil unseres Umweltabruckes zuständig. Ich habe mal gelesen, der Kohlendioxidausstoss sei bei einem Langstreckenflug etwa so gross wie bei einem ganzen Jahr durchschnittliches Autofahren. Ob das jetzt genauso stimmt, weiss ich nicht, aber komplett falsch wird es nicht sein. Mit meinem Autofahren kann ich es nicht vergleichen, da ich kein Auto habe...
Soweit ich weiß sind es etwa 3% des weltweiten Ausstoßes. Allerdings inkl. Frachtmaschinen.
Klar, ein Flug nach Australien und Zurück ist ganz ordentlich, da stößt man weit mehr aus als im Schnitt mit dem Auto.
Aber der indirekte Ausstoß ist wichtig und wird oft vergessen. Alle LKW Fahrten, Schiffe (wie eben schon erwähnt), Frachtflüge etc produzieren Treibhausgase. Der Stromverbrauch mag zuhause gering sein, aber man trägt ja auch einen gewissen Anteil an der Straßenbeleuchtung, Büros, etc.
Ist ähnlich wie beim Zug. Die eigentliche Zugfahrt (Stromverbrauch des Zuges) ist recht sparsam. Wenn man allerdings den gesamten Verbrauch zählt (Stromverlust bei Transport, Beleuchtung der Bahnhöfe, Schienenheizung) dann fährt man zu zweit mit dem Auto umweltfreundlicher als mit der Bahn. Ist aber irgendwie natürlich auch ne Milchmädchenrechnung, die Bahnhöfe werden dann ja auch beleuchtet wenn ich Auto fahre.

Heißt natürlich nicht, dass man nicht versuchen sollte, selbst möglichst "sparsam" zu leben und Abgase zu kompensieren, auch wenn es nur einen marginalen Effekt hat.

Kurz gesagt: Fliegen ist nicht besonders umweltfreundlich, aber unser restliches Leben ebenso wenig.
 
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BangkokDangerous

Erfahrenes Mitglied
12.08.2013
1.223
4

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Also nix mehr mit Bananen aus Costa Rica.

Daher versuche ich so gut es geht, "lokal" zu essen und trinken, vorallem dort, wo es absolut keine Einbusse an Lebensqualität ist. Hin und wieder eine tropische Frucht gönne ich mir auch, je seltener das ist, desto mehr freut man sich drauf und so gesehen bringt mir das mehr Lebensqualität als jeden Tag Bananen und Mangos.

Ich verzichte aber ganz darauf in Deutschland Corona-Bier oder in Indonesien Evian-Mineralwasser zu trinken.
 

BangkokDangerous

Erfahrenes Mitglied
12.08.2013
1.223
4
Daher versuche ich so gut es geht, "lokal" zu essen und trinken, vorallem dort, wo es absolut keine Einbusse an Lebensqualität ist. Hin und wieder eine tropische Frucht gönne ich mir auch, je seltener das ist, desto mehr freut man sich drauf und so gesehen bringt mir das mehr Lebensqualität als jeden Tag Bananen und Mangos.

Ich verzichte aber ganz darauf in Deutschland Corona-Bier oder in Indonesien Evian-Mineralwasser zu trinken.

Und Du hast dann auch keine Elektrogeräte, Auto und co.? Oder die Waren, die als Zulieferung importiert werden? Lebst also auf dem Baum? Oder in einer Höhle?
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Nein, ich lebe nicht auf dem Baum, aber Auto habe ich keines.

Warum diese seltsamen Fragen? Bist du der Meinung, dass einer, der versucht auf einige umweltschädliche Produkte zu verzichten, gleich auf alles verzichten muss? Gibt es für dich nur die zwei Extremoptionen, entweder der Umwelt soviel zu schaden wie möglich, oder gar nicht?

Ich versuche nur mit dem wenigen an Natur, das wir noch haben, einigermassen schonend umzugehen, besonders dort, wo es mein Leben überhaupt nicht negativ einschränkt. Ist das so schlimm? Ich bin aber auch kein Engel, das zeigen zum Beispiel meine regelmässigen Fernreisen. Wenn ich darauf verzichten müsste, wäre das eine klare Einschränkung, auf ein Auto oder die tägliche Banane zu verzichten, schränkt mich aber gar nicht ein, im Gegenteil.

Bringt es dir mehr Lebensqualität, in Indonesien Evian-Wasser zu trinken, anstelle des lokalen Wassers, das genau gleich schmeckt?
 

blackbeauty

Erfahrenes Mitglied
03.02.2013
4.212
11
above and below the clouds
Ich versuche nur mit dem wenigen an Natur, das wir noch haben, einigermassen schonend umzugehen, besonders dort, wo es mein Leben überhaupt nicht negativ einschränkt.

Dagegen spricht doch gar nichts, denke da gibt es auch hier einen breiten Konsenz. Einschraenkung definiert sich aber bei unterschiedlichen Leute unterschiedlich und das genau ist das Problem. Fuer mich waere es eine Einschraenkung an Lebensgefuehl (wuerde nicht mal sagen Lebensqualitaet), wenn ich mehr als 4 Wochen nicht fliegen wuerde, obwohl das der Umwelt schadet. Andere wollen unbedingt mit dem Mountain Bike durch den Wald rasen und machen viele Pflanzen und die Wege kaputt, obwohl das auch der Umwelt und den anderen Waldnutzern schadet, aber sie wollen ungern darauf verzichten. Beispiele gaebe es unzaehlige, da hat halt jeder so seine Perspektive.

Eines habe ich allerdings noch nicht verstanden: Warum die Frage in einem Flugforum stellen und warum genau dort suggerieren, dass die Flugbegeisterten offensichtich von Langeweile getrieben die Welt zerstoeren. Ich koennte auch in ein Tennisforum gehen und fragen, ob nicht alle bekloppt sind, einem gelben Ball hinterherzulaufen, das waere doch anstrengend. Die Reaktionen sind vorhersagbar. Also werde ich es nicht tun, denn so langweilig ist mir gar nicht...
 

chillhumter

Erfahrenes Mitglied
16.11.2014
4.785
2
DUS/BKK/MNL
Es ist schon von Grund auf das falsche Wort, nicht Umweltschutz, sondern Menschenschutz muss es heissen
Die Umwelt kommt schon alleine klar, seit vielen Millionen Jahren, und wenn die Menschen erstmal wieder weg sind,
wird es auch überall wieder schön grün

Keiner braucht die Umwelt schützen
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Dagegen spricht doch gar nichts,...

Doch, der Forist BangkokDangerous. ;)



Warum die Frage in einem Flugforum stellen und warum genau dort suggerieren, dass die Flugbegeisterten offensichtich von Langeweile getrieben die Welt zerstoeren. Ich koennte auch in ein Tennisforum gehen und fragen, ob nicht alle bekloppt sind, einem gelben Ball hinterherzulaufen, das waere doch anstrengend. Die Reaktionen sind vorhersagbar. Also werde ich es nicht tun, denn so langweilig ist mir gar nicht...

Das hat sich jetzt so ergeben, angefangen hat das in einem anderen Thema, ich weiss schon gar nicht mehr welches, von meiner Seite kam dort die Bemerkung, ob es wirklich Sinn mache, für ein paar Tage nach Bangkok zu fliegen. Darauf wurde ich belehrt, dass dies nur schon alleine wegen dem Spass am Fliegen Sinn mache und da kamen bei mir ein paar Gedanken raus, die dann ein Moderator zu einem eigenen Thema machte und dazu das Stichwort Langweile als Titel wählte. So hat das angefangen.

Ich finde aber nicht, dass diese Diskussion hier ein Tabu sein sollte, auch wenn ich mich in ein Wespennest setze. Das Mitdiskutieren ist freiwillig.

Die Umwelt kommt schon alleine klar, seit vielen Millionen Jahren, und wenn die Menschen erstmal wieder weg sind,
wird es auch überall wieder schön grün

Das stimmt natürlich. Aber ich finde, man darf den Zeitpunkt des Verschwindens der Menschen unseren Kindern zuliebe auch etwas hinauszögern.
 
Zuletzt bearbeitet:

blackbeauty

Erfahrenes Mitglied
03.02.2013
4.212
11
above and below the clouds
[...] von meiner Seite kam dort die Bemerkung, ob es wirklich Sinn mache, für ein paar Tage nach Bangkok zu fliegen.

Natuerlich macht das Sinn, denn fuer viele hier der Weg das Ziel, zumindest ein nicht unwichtiger Teil.

Und wenn man mal Groenland und Kanada von oben gesehen hat, dann macht auch ein Flug fuer in Wochenende in den USA Sinn, z.B. um ein Konzert zu besuchen -- das habe ich durchaus schon gemacht, ohne Meilen sammeln zu wollen. Es geht ja nicht nur um den Flug, nicht nur um die Stadt, nicht nur um das Konzert; die Kombination macht Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:

BangkokDangerous

Erfahrenes Mitglied
12.08.2013
1.223
4
Warum diese seltsamen Fragen?

Weil dein Verzicht auf eine Mango oder Banane IMHO pseudo-ökologisch ist. Es gibt so viel mehr realistischere Möglichkeiten, unmittelbar etwas zu ändern als die eine Mango, die auf dem Schiff mittransportiert wird.
Natürlich ist es aus ökologischer Sicht Schwachsinn, im Winter Erdbeeren aus Chile zu importieren, als die Früchte dann zu essen, wenn sie wachsen und frisch geerntet werden können und dann auch noch wesentlich besser schmecken.

Aber ich setze da in meinem direkten Umfeld an und schaue, wo ich etwas zum Menschenschutz beitragen kann. Und unsere gelegentliche Flugmango ist Beigepäck zu Passagiermaschinen, da habe ich kein allzu schlechtes Gewissen...;)
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Weil dein Verzicht auf eine Mango oder Banane IMHO pseudo-ökologisch ist. Es gibt so viel mehr realistischere Möglichkeiten, unmittelbar etwas zu ändern als die eine Mango, die auf dem Schiff mittransportiert wird.

Die wird nicht nur mittransportiert, sondern das Schiff fährt wegen unseren Mangos und ähnlichen Produkten. Und je grösser und schwerer das Schiff, desto grösser der Umweltabdruck.

Natürlich ist es aus ökologischer Sicht Schwachsinn, im Winter Erdbeeren aus Chile zu importieren, als die Früchte dann zu essen, wenn sie wachsen und frisch geerntet werden können und dann auch noch wesentlich besser schmecken.

Aha, bei Mangos ist es pseudo-ökologisch, bei Erdbeeren ist es ökologischer Schwachsinn...

Ich kenne übrigens in meinem Umfeld ein paar Kinder, die zwar Papayas, Sternfrüchte und mehrere Mangosorten kennen, aber nicht mal drei verschiedene Apfelsorten aufzählen können. Das finde ich auch etwas seltsam...

Aber ich setze da in meinem direkten Umfeld an und schaue, wo ich etwas zum Menschenschutz beitragen kann.

Gehört dein Speiseplan nicht zu deinem direkten Umfeld?

Ich habe ja auch nicht behauptet, dass ich nur bei Mangos versuche meinen Beitrag zu leisten, es gibt auch andere Punkte, bei mir zum Beispiel, dass ich auf Flüge nur des Fliegens Willen verzichte, auf das Autofahren, auf das exzessive Heizen im Winter und Kühlen im Sommer, trinke Wasser vom Hahn anstelle von Flaschen, usw. Die vom Elektrizitätswerk haben sogar schon geglaubt, mein Stromzähler sei defekt, weil ich nur so wenig Strom brauche. ;). Dabei schalte ich nur alles aus, wenn ich es nicht benütze. Und das alles ohne Einschränkung an Lebensqualität.
 
Zuletzt bearbeitet:

BangkokDangerous

Erfahrenes Mitglied
12.08.2013
1.223
4
@pumuckl: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll angesichts deiner verworrenen Argumentationsstränge...

Auf den Container-Schiffen wird neben Früchten alles transportiert, was es so gibt, nebeneinander (ausser es verstösst aufgrund der Warenbeschaffenheit dagegen) - sagt dir ein Luft- und Seefrachtspediteur. Die Mangos schippern also in den seltensten Fällen alleine.

Pseudo-ökologisch ist der Verzicht auf Mangos aus z.B. deinem genannten Grund. Grundsätzlich ist es ökologischer Schwachsinn, Ware zu importieren, die hier auch wächst. Aber anscheinend ist der Markt vorhanden. Und ob Kinder fünf oder acht oder keine Apfelsorte benennen können ist für dir Argumentation hier nicht notwendig.

Mein Speiseplan sieht frisches Obst und Gemüse vor, mit Fokus auf den Waren, die regional angebaut werden, ebenso Fleisch, wenn ich die fleischlose Zeit beendet habe. Da ich täglich durchs Nürnberger Knoblauchsland fahre, bin ich da gut aufgestellt. Und wenn mir mal der Sinn nach Mango steht, dann gehe ich zum Asia-Shop und kaufe mir eine Flugmango. Schmeckt wenigstens. Oder ich bringe mir selbst welche mit oder lasse mir mitbringen.

Und zu allen anderen "Argumenten": ich heize vernunftvoll - sitze aber nicht in der Kälte; ich kühle nicht - habe mit Klimaanlagen grundsätzlich ein Problem; und Strom brauche ich halt in einem gewissen Maß, das ich durch die Auswahl stromsparender Geräte beeinflussen kann. Aufs Autofahren kann ich nicht verzichten, aufs Fliegen kann und will ich nicht verzichten und ja, Du verzichtest auf Lebensqualität...;)
 
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blackbeauty

Erfahrenes Mitglied
03.02.2013
4.212
11
above and below the clouds
Ich kenne übrigens in meinem Umfeld ein paar Kinder, die zwar Papayas, Sternfrüchte und mehrere Mangosorten kennen, aber nicht mal drei verschiedene Apfelsorten aufzählen können. Das finde ich auch etwas seltsam...

Oh boy, jetzt wird es aber schraeg.

Kinder die Mangos erkennen, klar, aber Kinder die Mangosorten kennen? Das duerfte unter unserem Nachwuchs schon eher eine aussterbende Kunst sein ;)

Das Problem ist doch weniger der Import von Dingen, die hier einfach nicht wachsen wollen, als de Import von Dingen, die nur des Preises wegen um die ganze Welt gefahren werden. In fast allen in Deutschland hergestellten Erdbeerjoghurts sind fast ausschliesslich chinesiche Erdbeeren, weil biliger; nur das weiss keiner, weil es nicht gekennzeichnet werden muss, ausser auf Bio-Joghurts, wo dann "nicht-EU Landwirtschaft" steht.

Um zum Thema zurueckzukommen: Fast niemand fliegt nur wegen des im Flieger sitzens und selbst das faend ich legitim, wenn es fuer diese Person Lebensqualitaet bedeutet sich Groenland von oben anzusehen o. ae. -- Wenn jemand z.B. aus Interesse an einer F-Lounge nach Tokyo fliegt, dann sagt er vielleicht, dass er nur des Fliegens willen fliegt, aber es gehoert einfach mehr dazu. Ist es besser wegen des MOMA nach NYC zu fliegen als wegen des Besuchs einer Lounge? (Fuer die Umwelt macht es keinen Unterschied...)
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
...und ja, Du verzichtest auf Lebensqualität...;)

Wo genau verzichte ich auf Lebensqualität?

Und dass es kein Schiff gibt, das nur mit Mangos gefüllt ist, weiss ich auch.

...dann sagt er vielleicht, dass er nur des Fliegens willen fliegt, aber es gehoert einfach mehr dazu.

Genauso hat aber die Diskussion begonnen, es gab hier Foristen, die sagen, dass es nur um den Spass am Fliegen geht.
 

mglast

Erfahrenes Mitglied
27.01.2013
1.895
5
Fangen wir mit dem wichtigsten an was Pumuckel gerne hören möchte


@ Pumuckel:
JA du bist ein total toller intellektueller Mensch, ein braver Bildungsbürger, der vorbildlich auf seine ökologischen Fußabdruck achtet, der beispielhafte Bildung und Sport, all die Werte des aufgeklärten Abendlandes hoch hält. Der sich von niederen Verlustierenden und assi haften Verlockungen fern hält, und auch sonst total vorbildlich ist und auch sonnst geistig, moralisch ökologisch weit über dem gemeine Volk hier steht.
Und alle Vielflieger sind böse dumme unsensible verachtenswerte Blödköppe die dir weit unterlegen sind.
So jetzt wurde dein Ego so toll anerkannt, "Du bist ein ganz toller!"

Was von dem Schuh du dir jetzt anziehst, deine Sache. Und ja es kann echt sein das du ökologisch viel bedachter und verantwortlicher bist als alle oder viele hier. Das mag sogar sein. Und was davon Selbstbetrug und was echt ist.... es ist nicht meine Sache das zu bewerten.

Und ja ich bin ein ganz dolle böses öko Schwein, ich fliege, ich esse Fleisch und exotische Früchte und Trinke Wein aus Neuseeland. Und wenn sich die Menschheit selber ausrottet, nun gut, die Dinosaurier haben sich auch zu Tode gerülpst. So was, die Erde und das Leben als Ganzes wird den Menschen problemlos überleben und wieder ganz neue noch viele tollere Wesen erschaffen. Und Ja Pumickel du darfst mich jetzt für sonstwas halten, das ist mir völlig egal.

Und sicher Pumuckel sind deine Kinder auch viel gebildeter und informierter als die dummen Assi Kinder die zum Glück nicht in der Privatschule deiner Kinder sind.
Alles geschenkt.

Und ich werde jetzt auch nicht Physik und Chemie bemühen, das Flugmangos 4711 kg CO2 wert sind, und regionale Kartoffeln die man selber per Auto abholt 007 kg CO2 Pro KG und somit beweisen, dass es ökologischer ist Neuseeländischen Wein der per Schiff kommt zu trinken als ihn in der Pfalz selber zu hohlen. Alles geschenkt. Wer sich in so was ergehen will. Das Internet und die Zeitschrift Natur wird da jeden beliebigen Standpunkt beweisen. Was für den einen verantwortliches Leben ist, ist für den Anderen Öko Faschismus. Und jede Berechnung kann man drehen wie man mag.
Alles geschenkt.

Aber eines werde ich mir nicht verkneifen.
Nämlich fest zu stellen was Pumuckel mit seiner rhetorischen Anfangsfrage und der nachgeschobenen Feststellung zu CO2 Ausstoß ursprünglich wollte.

Nämlich den Text oben höheren.

Ok ein bisschen weniger sarkastisch sollte er wohl wunschgemäß ausfallen. Aber vom Prinzipe ging es genau darum, sich selber mit seinem intellektuellen Hintergrund, seinem ökologischen Verantwortungsbewusstsein und weis ich was selber zu überhöhen.

Keine Aktiven Hobbys, ich versteh es einfach nicht ( das ist sooooo unter meinem intellektuellen Niveau, das ich es nicht mal begreifen kann). So überhöht man sich, und mit solchen Fragen will man nur noch mal das selber gedachte von anderen bestätigt bekommen.

Ich habe da sogar Verständnis für. Ich mache mich auch gerne über unerfahrene Wenig Flieger lustig, oder über meinen viel fliegenden Bruder, der die intelligente Nutzung von Vielflieger Programmen noch nach Jahren nicht begriffen hat. Oder ja, auch ich habe schon gesagt "Wie kann man nur für mehr Geld auf Teneriffa im Hotelklotz Urlaub machen, satt besser und sogar noch günstiger auf La Palma?" Ich begreife es nicht?
ABER, mir ist klar das das im ende Geistige Onanie ist. Sich mal selber streicheln und sagen, was ein toller Hecht man doch ist. Und JA das ist sogar mal ok, das braucht man mal. Aber die Einsicht, das man sich da selber bejubelt, die sollte da sein. Und vor allem, die anderen dürfen das was sie machen. Die sehen das wahrscheinlich nämlich ganz anders.

Und wo steht geschrieben, dass das Werte Barometer von Pumuckel das einzig wäre ist? Was steht es jemandem an, zu beurteilen, das ist noch ethisch vertretbar, das ist noch intelligent, soviel CO2 für Urlaubsspaß ist noch erlaubt, danach beginnt Verwerflich?

Pumuckel wollte mit seiner Frage doch nur, dass man ihm sagt, "Ja so wie du das mit dem Viel Fliegen machst und mit der Bildungsreise, ja das ist genau der goldene Schnitt. Deine Art ist intellektuelle und ökologisch genau die richtige, und die reinen im Flugzeug Sitzer sind ziemliche Hohlköpfe, da hast du recht."

Naja wer es nötig hat. Spezielle ohne entsprechende Selbsterkenntnis.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.446
1.193
Aber eines werde ich mir nicht verkneifen.
Nämlich fest zu stellen was Pumuckel mit seiner rhetorischen Anfangsfrage und der nachgeschobenen Feststellung zu CO2 Ausstoß ursprünglich wollte.

Nämlich den Text oben höheren.

Was meinst du mit rhetorischer Anfangsfrage? Den Thementitel? Der stammt nicht von mir, sondern von einem Moderator, der dieses Thema eröffnet hat.

Den obigen Text wollte ich nicht hören, er ist mir nämlich egal. Das meiste darin ist sowieso falsch, ich bin kein Intelektueller sondern ein gewöhnlicher Arbeiter und habe auch keine Kinder in der Privatschule. Ich sehe mich auch ökologisch nicht als Vorbild, dazu ist mein Energiverbrauch viel zu hoch, ich alleine verbrauche wahrscheinlich etwa soviel, wie ein ganzes afrikanisches Dorf.

Man darf natürlich auch sagen, vorbildlich ist derjenige, der hilft, die Menschheit so schnell wie möglich auszurotten, damit die Natur nachher wieder Ruhe vor uns hat. ;)

Dass viele von euch anderer Meinung sind, war mir ja klar, trotzdem darf man darüber diskutieren. Ich stelle hier einfach meine Meinung rein, genauso wie ihr. Und ich darf passives Fliegen genauso langweilig finden, wie ihr es toll findet.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn sich jemand kritisch zu meinen Hobbies äussert.
 
Zuletzt bearbeitet:

tabbs

Erfahrenes Mitglied
05.02.2015
952
471
Dass viele von euch anderer Meinung sind, war mir ja klar, trotzdem darf man darüber diskutieren. Ich stelle hier einfach meine Meinung rein, genauso wie ihr.
Dann hättest Du aber auch gleich schreiben können, dass es letztlich nicht um eine Diskussion geht, sondern lediglich um das Aneinanderreihen unterschiedlicher Meinungen. :p

Den ersten Teil Deiner Sig könnte ich übrigens glatt übernehmen - ich bin wahrlich kein "Viel"-Flieger, reise aber des öfteren in die (und in den) USA. Da ich im VFT einige wertvolle Tipps rund um die Einreise gefunden habe, dazu nützliche Hinweise zu Hotels und und und, bin ich hier hängen geblieben.

Und nein, ich gehöre beim Fliegen nicht zur Der-Weg-ist-das-Ziel-Fraktion. Bin mit Ausnahme von BC Upgrades fast immer in der Holzkla--Economy unterwegs, genieße also auch so gut wie keine der Annehmlichkeiten, die das Leben von Fliegern mit Status attraktiver gestalten. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass es mir Freude macht, zwei bis drei Stunden im Terminal zu sitzen, dann zehn Stunden an Bord eines vollen Fliegers, mit dem guten Gefühl, dass die Frage "Chicken or pasta?" so sicher ist wie das Amen in der Kirche.

Aber für andere ist exakt der selbe Flug eben eine völlig andere Erfahrung, von der Lounge vorher über sehr bequeme Plätze an Bord bis zum Gefühl, rundum freundlich gepampert zu werden. Dann ist man auch eher geneigt, das Fliegen zu genießen. Auch Menschen, die absolut keine Probleme mit Jetlag o.ä. haben, machen's eben gern, auch wenn sie vielleicht nicht ganz so komfortabel sitzen. In beiden Fällen sagt die Neigung zum Fliegen nichts darüber aus, wie aktiv oder passiv man ansonsten ist ...

Der Punkt, an dem bei mir das Verständnis allmählich in Kopfschütteln übergeht, sind Mileage Runs. Wär' mir zu stressig, aber auch hier gilt das gute alte rheinische Motto: Jeder Jeck ist anders. ;)

Tschüs,
Christian
 

SilPe

Neues Mitglied
25.02.2015
20
0
Vielleicht heisst das Hobby REISEN und andere Länder kennenlernen.

Das sehe ich genau so! Mir ist es total egal wie lange ich im Flieger sitze Hauptsache man kommt an seinem Traumziel sicher & heile an. Das Fliegen würde ich da eher als Nebensache bezeichnen, als praktische Möglichkeit, die heutzutage nicht mehr wegzudenken ist. Aber ich finde man sollte auch nicht die Reiseziele vergessen die wir von Deutschland aus auch ohne Flugzeug erreichen, dafür aber mit dem Campingwagen oder dem Wohnmobil :)
Hier ist es ja wieder andersrum, wir fahren mit dem Wohnwagen los, einerseits um ein tolles Ziel zu erreichen, aber andererseits auch um die Fahrt und den Fahrstil zu genießen.
Es gibt so viele tolle Routen erst letztens habe ich wieder einige Artikel darüber gelesen, um mich inspirieren zu lassen. Vielleicht denkt der eine oder andere von euch ja auch mal drüber nach, anstatt nur einseitig immer zu fliegen. Da dachte ich an sowas hier für den nächsten Sommer:

Camping in Schweden: Der Geheimtipp für Naturliebhaber - Urlaubsreisen & Städtereisen

Ein Traum!!

So gibt es hier genau wie beim Fliegen verschiedene Geschmäcker, die einen fliegen um zu fliegen und die anderen fliegen um ans Ziel zu kommen.
Jedem das seine, solange er damit glücklich und zufrieden ist :)

Liebe Grüße!