Na ja, die Dame hat ihre Karriere 1988 begonnen und wird somit wahrscheinlich in dem Alter sein, in dem man in die Altersteilzeit gehen kann:
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Wir haben aktuell etwas ähnliches im Konzern bei dem Führungskräfte >58 sanft (mit einer Abfindung/Überbrückung bis 63) vor die Tür gesetzt werden.
Die ist dann ziemlich genau 60 und hat 400 (Arbeits)Tage Arbeitslosengeld zu Gute, da sie min. 2 Jahre in der CH gearbeitet hat.
Das ergibt max CHF 103,700 jährlich ausbezahlt (in der Annahme, dass sie keine minderjährigen Kinder oder in 1.Ausbildung mehr hat).
Dann wäre sie mit 62 ausgesteuert. Ich nehme dennoch nicht an, dass sie darben muss.
Ganz trocken betrachtet: als COO verantwortet sie eine Airline, die auf der Kurzstrecke etwa ein Drittel der Flugzeuge im Wetlease betreibt, eine bis auf weiteres aus 3 Mustern bestehende Langstreckenflotte mit einem heraufdämmernden Bordprodukt das zumindest nicht ohne Risiken im Vergleich zum Status quo ist.
Ich fliege viel und gerne mit LX (auf der Kurzstrecke bei der Anzahl der Segmente #2 hinter OS; auf der Langstrecke klar #1), weiß aber nicht wann ich das letzte Mal innereuropäisch mit einem Swiss-Flugzeug (also keinem Wetlease) geflogen bin. Auch mit knappen Anschlüssen bin ich in ZRH noch nie gestrandet, aber der betriebene Aufwand ist gigantisch. Alleine gestern aus der verspäteten LX1629 MXP-ZRH gab es einen Ramp Transfer für 10 Paxe.
Vielleicht spielt all das mit bei dem "planmäßigen Abschluss".
Sie war CCO, nicht COO. Sie soll verkaufen, nicht den Betrieb leiten. Da die LHG ja mittlerweile alles zentralisiert, wurde/wird ihr Spielraum auch zusehends enger.
Zumindest tut die LHG mit den kürzlichen Sparmassnahmen und Produkteverteuerungen alles dafür, dass die Kundenzufriedenheit sinkt.