LX: Swiss-CCO Heike Birlenbach verlässt die Airline

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PiperHON

Erfahrenes Mitglied
07.09.2020
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Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
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MUC / FMO
Hatte die Dame davor nicht auch schon bei Lufthansa Verantwortung für Allegris? Es wäre schön wenn ihr Abgang auch das Ende von Allegris/Senses in der jetzigen vermurksten Form in C und F bedeuten würde.
Warum sollte es wenn sie aktuell was völlig anderes macht? Und Allegris ist nicht perfekt aber jetzt (zumindest in C) noch einen Rückzieher zu machen würde nur zu noch mehr Verspätung führen. Man sollte nur fürs nächste mal ordentlich daraus lernen.
 

PiperHON

Erfahrenes Mitglied
07.09.2020
462
715
Warum sollte es wenn sie aktuell was völlig anderes macht? Und Allegris ist nicht perfekt aber jetzt (zumindest in C) noch einen Rückzieher zu machen würde nur zu noch mehr Verspätung führen. Man sollte nur fürs nächste mal ordentlich daraus lernen.
weil man sie bei LX vielleicht persönlich für diesen - wegen der starken C und F - Unsinn tatsächlich verantwortlich macht, während es in Frankfurt sehr viele in leitenden Positionen befindliche Mittäter gibt?
 

blublub

Erfahrenes Mitglied
19.10.2010
1.308
1.130
Klingt für mich eher nach Machtspielen unabhängig von Allegris.
Wenn der CEO ihre Stelle streicht und nicht neu besetzt, dann hat da wohl jemand an seinem Stuhl gesägt und die Positoon an sich war zu mächtig.
Den interessanten Teil macht er nun selbst und den Rest schiebt er woanders hin.

Aber eine dermaßen einfallslose Kommunikation daraus zu machen mit „beendet die Karriere planmäßig nach 36Jahren“. Wenn sie in Rente gehen würde, passt das. Aber so?
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
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5.386
München
Die Lufthansa Group arbeitet ja bereits 2025 an einer Straffung der Organisation - Stichwort Matrix Next Level. Das ist jetzt die zweite Runde, die eben auch Auswirkungen auf höhere Management-Stufen hat.

Da der CCO-Posten zur Geschäftsleitung zählt, ist eine öffentliche Information dazu obligatorisch.

Zwischen den Zeilen ist natürlich klar zu lesen, dass es in der aktuellen Situation keinen gleichwertigen oder höherwertigen Posten im Konzern gibt, den man ihr nach Wegfall des CCO in der neuen Organisationsform hätte anbieten können (oder wollen).
 
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oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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MUC
www.oliver2002.com
Rausschmiss.

Geil find ich auch die Aussage: "....ihre berufliche Laufbahn im Konzern.... planmässig abschliessen und SWISS verlassen."
Passt zu "auf vielfachen Kundenwunsch".

Na ja, die Dame hat ihre Karriere 1988 begonnen und wird somit wahrscheinlich in dem Alter sein, in dem man in die Altersteilzeit gehen kann:


Wir haben aktuell etwas ähnliches im Konzern bei dem Führungskräfte >58 sanft (mit einer Abfindung/Überbrückung bis 63) vor die Tür gesetzt werden.
 

sehammer

Erfahrenes Mitglied
08.06.2011
7.811
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LOWW / LOWG / LOGI / LOXZ / LOKW
Ganz trocken betrachtet: als COO verantwortet sie eine Airline, die auf der Kurzstrecke etwa ein Drittel der Flugzeuge im Wetlease betreibt, eine bis auf weiteres aus 3 Mustern bestehende Langstreckenflotte mit einem heraufdämmernden Bordprodukt das zumindest nicht ohne Risiken im Vergleich zum Status quo ist.

Ich fliege viel und gerne mit LX (auf der Kurzstrecke bei der Anzahl der Segmente #2 hinter OS; auf der Langstrecke klar #1), weiß aber nicht wann ich das letzte Mal innereuropäisch mit einem Swiss-Flugzeug (also keinem Wetlease) geflogen bin. Auch mit knappen Anschlüssen bin ich in ZRH noch nie gestrandet, aber der betriebene Aufwand ist gigantisch. Alleine gestern aus der verspäteten LX1629 MXP-ZRH gab es einen Ramp Transfer für 10 Paxe.

Vielleicht spielt all das mit bei dem "planmäßigen Abschluss".
 

koeby

Erfahrenes Mitglied
24.08.2016
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Na ja, die Dame hat ihre Karriere 1988 begonnen und wird somit wahrscheinlich in dem Alter sein, in dem man in die Altersteilzeit gehen kann:


Wir haben aktuell etwas ähnliches im Konzern bei dem Führungskräfte >58 sanft (mit einer Abfindung/Überbrückung bis 63) vor die Tür gesetzt werden.
Die ist dann ziemlich genau 60 und hat 400 (Arbeits)Tage Arbeitslosengeld zu Gute, da sie min. 2 Jahre in der CH gearbeitet hat.
Das ergibt max CHF 103,700 jährlich ausbezahlt (in der Annahme, dass sie keine minderjährigen Kinder oder in 1.Ausbildung mehr hat).

Dann wäre sie mit 62 ausgesteuert. Ich nehme dennoch nicht an, dass sie darben muss.

Ganz trocken betrachtet: als COO verantwortet sie eine Airline, die auf der Kurzstrecke etwa ein Drittel der Flugzeuge im Wetlease betreibt, eine bis auf weiteres aus 3 Mustern bestehende Langstreckenflotte mit einem heraufdämmernden Bordprodukt das zumindest nicht ohne Risiken im Vergleich zum Status quo ist.

Ich fliege viel und gerne mit LX (auf der Kurzstrecke bei der Anzahl der Segmente #2 hinter OS; auf der Langstrecke klar #1), weiß aber nicht wann ich das letzte Mal innereuropäisch mit einem Swiss-Flugzeug (also keinem Wetlease) geflogen bin. Auch mit knappen Anschlüssen bin ich in ZRH noch nie gestrandet, aber der betriebene Aufwand ist gigantisch. Alleine gestern aus der verspäteten LX1629 MXP-ZRH gab es einen Ramp Transfer für 10 Paxe.

Vielleicht spielt all das mit bei dem "planmäßigen Abschluss".

Sie war CCO, nicht COO. Sie soll verkaufen, nicht den Betrieb leiten. Da die LHG ja mittlerweile alles zentralisiert, wurde/wird ihr Spielraum auch zusehends enger.
Zumindest tut die LHG mit den kürzlichen Sparmassnahmen und Produkteverteuerungen alles dafür, dass die Kundenzufriedenheit sinkt.
 
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