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Lufthansa baut Präsenz in China aus

rcs

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Der chinesische Markt boomt - die Auslastungszahlen liegen bei den meisten Airlines deutlich über den Erwartungen. Wer derzeit versucht, günstige Business Class Plätze nach China zu bekommen, muss in der Regel sehr weit im Voraus buchen.

Auch bei Lufthansa läuft das China-Geschäft sehr gut - ab April werden nun die Frequenzen aufgestockt.

Shanghai wird ab dem 15.04.2011 nun 2x täglich ab Frankfurt bedient, ein Mal als Tagflug und ein Mal als Nachtflug. Insbesondere der zusätzliche Nachtflug zurück von Shanghai nach Frankfurt dürfte vielen Passagieren gelegen kommen.

Nanjing wird ab dem 03.04.2011 auf vier wöchentliche Frequenzen aufgestockt.
 
Da muss ja einiges an Verhandlungen gelaufen sein: Erst durfte der A380 nicht nach China mit der gewünschten Frequenz und jetzt werden die Strecken ausgebaut.
 
Interessant: plötzlich gibt es (wieder) mehr Slots und Überflugrechte?? Nanjing wird mal wieder Aufschwung und Druck der BASF sein. Wer weiss, vielleicht fliegt bald ein bmi A 332 LHR-PVG ;)
 
China kann es sich auf Dauer denke ich nicht leisten, durch eine zu restriktive Handhabung der Flugverbindung den für das Land sehr wichtigen Wirtschaftsbeziehungen einen entsprechenden Dämpfer zu verpassen.
 
Interessant: plötzlich gibt es (wieder) mehr Slots und Überflugrechte?? Nanjing wird mal wieder Aufschwung und Druck der BASF sein. Wer weiss, vielleicht fliegt bald ein bmi A 332 LHR-PVG ;)

Die BASF Manager in Nanjing tun mir echt leid.
Als der Standort gegründet wurde, lebten die Familien in Shanghai und es gab Montag Morgens und Freitag Abends einen Private-Jet shuttle von/nach Nanjing.
Allerdings lag die Scheidungsquote nach 2 Jahren bei knapp 50% ! Der Gehaltszuschlag lag bei >100% für die China expats - trotzdem wollte keiner dort hin...
 
Die BASF Manager in Nanjing tun mir echt leid.
Als der Standort gegründet wurde, lebten die Familien in Shanghai und es gab Montag Morgens und Freitag Abends einen Private-Jet shuttle von/nach Nanjing.
Allerdings lag die Scheidungsquote nach 2 Jahren bei knapp 50% ! Der Gehaltszuschlag lag bei >100% für die China expats - trotzdem wollte keiner dort hin...

Warum tun sie dir leid? Andere haben eine Scheidung ohne >100% Gehaltszuschlag ;)
 
Die BASF Manager in Nanjing tun mir echt leid.
Als der Standort gegründet wurde, lebten die Familien in Shanghai und es gab Montag Morgens und Freitag Abends einen Private-Jet shuttle von/nach Nanjing.
Allerdings lag die Scheidungsquote nach 2 Jahren bei knapp 50% ! Der Gehaltszuschlag lag bei >100% für die China expats - trotzdem wollte keiner dort hin...

Nunja, es gibt auch noch andere ncht gerade kleine deutsche Firmen in Nanjing, die sowohl den LH-Flug nutzen als auch von Anfang an in Nanjing lebten und arbeiten. NKG ist gar nich übel, natürlich nicht Shanghai aber gottlob auch nicht Hangzhou oder Chongqing. Daß die Scheidungsrate bei Expats überall auf der Welt zwischen 30 und 40% liegt, sollte man auch sehen und daß China für "Anhängsel" nun mal nicht das einfachste Pflaster ist, ebenfalls.

Ich würde die 50% eher als BASF Problem sehen, in anderen in NKG ansässigen Firmen sind es wohl "nur" die normalen 30% - und das bei deutlich geringerer Buschzulage als BASF sie zahlt.
 
Shanghai wird ab dem 15.04.2011 nun 2x täglich ab Frankfurt bedient, ein Mal als Tagflug und ein Mal als Nachtflug. Insbesondere der zusätzliche Nachtflug zurück von Shanghai nach Frankfurt dürfte vielen Passagieren gelegen kommen.

Der zusätzliche Flug wird mit einem 346 bedient. Die Flugnummer sind LH 732/733

22:40 Frankfurt 15:30+1Shanghai, Pudong International
23:30 Shanghai, Pudong International 05:30+1Frankfurt
 
Abgesehen von der Scheidungsrate von 50%, welche in China auch ohne zutun der Langnasen (Dabitze/Janguitze) üblich sind, verkalkuliert sich hier nur der Mittelstand. Lufthansa nicht!

Ein deutscher Mittelständler möchte natürlich nicht am normalen Verdrängungswettberb in F oder CH teilnehmen. Er möchte, ohne jegliche Erfahrungen China erobern.

Ich habe sehr oft solche "Sudoku-Player" kennengelernt, der Flug kostete natürlich nur einen Bruchteil der vorher geleisteten Investitionen. China ist Super:sick:

Nach ca. 50.000,00 herausgeworfenen Euronen werden diese Narren die Wirklichkeit kennenlernen.

Mal abgesehen von der Prostitution eigenes know how an chinesen zu verschleudern, freuen sich die meisten Deppen (pardon) noch über ihre Reiseerfahrungen.

Nun möchten alle dahin, eine Anfrage aus PVG von einer Minni Firma, viel Schriftverkehr, reicht ja schon, um einen schlecht bezahlten Export-Manager dahin zu bewegen:rolleyes:

Mittelstand wird ja auch meistens von IHKs verblödet:D
H
 
Mittelstand wird ja auch meistens von IHKs verblödet:D
H

Wenn man sich die Einladungen zu Erkundungsreisen und unterirdischen "Experten"-Vorträgen so ansieht, die von den verschiedenen IHKs so ins Haus flattern, dann kann man das grundsätzlich unterschreiben.

Wichtig ist, daß man über den Klodeckelrand der "eigenen" Dorf-IHk hinausschatut und herausfindet, welche IHK denn wirklich auf das Zielland spezialisiert ist, dort gibt es nämlich häufig wirklich gute Info Veranstaltungen. Ähnlich wie bei den Königreichen der Landesminister (Thema: jedem Bundesland seinen Ryanair-Standort) gibt es imho auch bei den IHKs häufig ein "wir wollen alles können" Prinzip.

Warum sich nun die IHK Cottbus (erfundenes Beispiel) nun unbedingt in das Thema "Investitionen in Belgien" reinhängen muß anstatt sich auf Polen zu konzentrieren und Belgien den Aachenern zu überlassen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Hier wird ein Scheingebilde des Know-Hows aufgebaut, der viele unwissende Mittelständler tatsächlich ohne saubere Datenbasis zu teils fatalen Entscheidungen treibt.

Just my 2 cents
 
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