Pneumokokken Impfung

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themrock

Erfahrenes Mitglied
30.11.2009
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Berlin
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Hallo,
mal eine Frage an hier hoffentlich anwesende Ärzte, da mein momentaner Arzt nicht so richtig durchblickt.

Habe vor 5 Jahren die sequentielle Impfung, die mein damaliger Arzt, als Goldstandard bezeichnete, erhalten, also PCV13 und dann PPSV23.
Reicht das?
Ich frage, weil „Bei Menschen ab einem Alter von 60 Jahren empfiehlt die STIKO ebenfalls die Pneumokokken-Impfung mit PCV20. Personen dieser Altersgruppe, die bereits mit PPSV23 geimpft wurden, sollten nach einem Mindestabstand von sechs Jahren ebenfalls eine Impfung mit PCV20 erhalten, da dieser Impfstoff einen Schutz gegen die Serotypen vermittelt, die bei älteren Menschen die größte Rolle spielen.“
Also nach 6 Jahren dann noch mal mit PCV20?
 
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Carotthat

Howard Johnson Fanboy
17.07.2012
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Howard Johnson
Die sequentielle Impfung war eigentlich nur für einen sehr engen Personenkreis bestimmt, aber die Kollegen hatten hier die Gieskanne ausgepackt.
Fakt ist heutzutage, daß die PCV20-Impfung eigentlich der Goldstandard ist.
Der Abstand war ja auch schon vorher nach 5-6 Jahren Auffrischung - jetzt halt mit PCV20
Klick
 
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themrock

Erfahrenes Mitglied
30.11.2009
1.998
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Berlin
Ok danke erstmal, aber 😉 wenn nur mit PPSV23 geimpft wurde, ist mir schon klar nach 6 Jahren mit PCV20, da ich aber ja schon den PCV13 verabreicht bekommen, herrscht eben eine gewisse Unklarheit, also noch mal für Dumme: PCV13/PPSV23 und nach 6 Jahren PCV20?
Danke.
 

Carotthat

Howard Johnson Fanboy
17.07.2012
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Howard Johnson
Ok danke erstmal, aber 😉 wenn nur mit PPSV23 geimpft wurde, ist mir schon klar nach 6 Jahren mit PCV20, da ich aber ja schon den PCV13 verabreicht bekommen, herrscht eben eine gewisse Unklarheit, also noch mal für Dumme: PCV13/PPSV23 und nach 6 Jahren PCV20?
Danke.
Ja. Pneumokokken sollten aufgefrischt werden, wie Tetanus zb.
 
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Skyscraperfan

Erfahrenes Mitglied
16.03.2023
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Die Empfehlungen der Stiko sehe ich seit Corona skeptisch. Damals riet die Stiko jüngeren Menschen davon ab, sich impfen zu lassen, da es bis zu einem gewissen Alter unwahrscheinlich erschien, dass man bei einer Infektion schwer erkrankt oder sogar stirbt. Das halte ich für gefährlich, denn selbst heute kennen wir noch nicht alle Langzeitfolgen von Covid. Solange es nicht schadet, sich impfen zu lassen, sollte man niemandem die Impfung ausreden. Verstehen kann ich es höchstens, wenn ein akuter Mangel an Impfstoff herrscht, so dass man besonders gefährdete Menschen priorisieren muss. Das war aber bei Corona nur ganz am Anfang so.

Mich hat auch gewundert, dass mein aktueller Hausarzt sogar bei Standard-Impfungen wie Polio und Tetanus keinen Plan hatte. Ich dachte, diese Impfungen wären für einen Hausarzt ein tägliches Geschäft. Er meinte, weil ich als Kind zuletzt geimpft worden war, bräuchte ich eine erneute Grundimmunisierung mit ganzen drei Dosen. Die zweite Dosis nach ein paar Wochen und die dritte dann nach sechs Monaten. Erst als er selber nachlas, erfuhr er dann, dass bei modernen Impfstoffen nur noch eine Dosis nötig ist. Wie kann das ein Hausarzt nicht wissen?
 

Carotthat

Howard Johnson Fanboy
17.07.2012
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Howard Johnson
@Skyscraperfan genau das meinte ich in meinem ersten Beitrag. Unglaublich, was für Nicht-Wissen vorhanden ist!

*ironie on*
Da muß man sich in einem Vielfliegerforum beraten lassen
*ironie off*
 

steroidpsycho

Erfahrenes Mitglied
03.12.2010
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Interessanterweise wird durch die Ärzteschaft - wohl aus Haftungsgründen - nur die Empfehlung der Stiko wiederholt und weitergegeben.

Über deren Arbeit - vor allem in der Covid-19-Pandemie - mag sich jeder selbst ein Urteil bilden.

Aus welchem Grund neuere Erkenntnisse keinen Eingang in deren Empfehlungen finden, erschließt sich mir nicht (z.B. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/erwachsene-brauchen-keine-auffrischimpfungen-115890/), man scheint eher nach dem Motto: "Das haben wir schon immer so gemacht." vorzugehen.
 
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Carotthat

Howard Johnson Fanboy
17.07.2012
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Howard Johnson
Die Arbeit kannte ich auch noch nicht, jedoch darf nicht vergessen werden, daß Keuchhusten eher ein Problem darstellt - gerade bei Kindern und im Senium. Und dafür gibt es eben keinen Einzelimpfstoff.
 
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