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"Welcome on board, Ladies and Gentlemen - this is your captain speaking.
We are about ready to take off. The wind is in our favour so that we will get to our destination about half an hour ahead of time. Enjoy the service on board and thank you for flying with British Airways!" (bzw. "American Airlines")
......
"This is your captain again. We have a small problem with a light/ a valve/ a switch/ my mother-in-law's tantrums /the co-pilot's aftershave etc. .
We will just roll back to the gate again and have a quick look at it. We should be off again in 5 or 10 minutes."
Es fällt evtl schwer zu glauben, aber drei von fünf Flügen begannen ziemlich genau so. Nur ein einziges Mal fuhr ein Flugzeug superpünktlich vom Gate ab (und das war just genau der Flug, bei dem sämtliches Bodenpersonal mir versprochen hatte, dass Crew und Pilot auf mich warten würden). Dreimal wurde optimistisch zu Anfang eine frühe Ankunft in Ausicht gestellt und jedesmal ergab sich am Ende eine erheblich verspätete Landung. Beim fünften Flug konnte eine solche optimistische unrealistische Ansage gar nicht erfolgen, weil zum planmässigen Abflugszeitpunkt die Passagiere noch festen (Terminal-)Boden unter den Füssen hatten.
In den letzten Wochen hatte ich ja diverse Flüge mit BA and Companions. Und hatte ja im BA-Thread angekündigt, evtl. etwas über meine Erlebnisse zu berichten.
Nun, in Hinsicht auf Verlässlichkeit bzw. Pünktlichkeit also fast Totalversagen, was nicht nur "abstrakter Natur" war, sondern zur wilden Hetze durch solch angenehme Flughäfen wie LHR und LAX führte und beim Transatlantikflug zu "gate closed" und damit Verlust eines gesamten Tages und Verpassen eines wichtigen Termins.
Alle fünf Maschinen waren sauber. Alle Sitze ok. Das Entertainment-Angebot auf den Langstreckenflügen war mehr als zufriedenstellend, allerdings war auf dem Hinflug die Kopfhörerbuchse kaputt und ich musste konstant auf den Stecker drücken.
Das Hauptessen fand ich gut. Den Snack auf dem Hinflug auch. Auf dem Rückflug war er ähnlich enttäuschend wie die lasche Semmel, die ich von LH gewohnt bin.
Trinken war auch gut, sofern man auch selber aktiv wurde. Der Service war - na ja ! Das was auf dem festen Zeitplan stand - also organisiertes Wagengeschubse - war ok, "Sonder"wünsche á la "Might I have another orange juice?" oder "Could I have those eyeshades, please?" überforderten dann doch das Gedächtnis der Boardcrew. Das führte dann zu der interessanten Situation, dass auf dem Hinflug etwa 45 Minuten.nach meiner ersten Bitte (von ingesamt VIER) diverse Sitznachbarn dann einmal einen "Service"-Mitarbeiter stoppten: "This gentleman has already asked several times .... "
Eyeshades kamen auch erst nach mehrfacher Bitte, sowohl hin als zurück.
Wie tönte es nochmal jedesmal zu Beginn aus dem Lautsprecher?: "Please let us know how we can make your flight more enjoyable" !
Vielleicht nur für die wenigsten hier wichtig - aber ich genoss es sehr, endlich einmal die Durchsagen zu verstehen, weil Englisch aus dem Mund von Muttersprachlern und nicht das grauselige Genuschele - nur knapp über DB-Niveau ("sänk ju for träweling ...") - von deutsch- oder spanisch-sprachiger Besatzung, die fehlende Sprachkompetenz mit überhöhter Geschwindigkeit zu vertuschen versuchen.
Gut fand ich die Organisation des Bodenpersonals in LHR und LAX, welche immer wieder an strategisch wichtigen Stellen auftauchten bei der wegen vorausgegangener Verspätung notwendig gewordenen Hetze.
Angenehm waren auch fast sämtliche Kontakte an den Checkin-Desks, die blöde Tussi am AA-Desk in San Francisco einmal ausgenommen.
Soweit zum Transport meiner Person.
Meine grösste Angst VOR der Reise war evtl. auf dem Hinflug in LHR verlorenes Gepäck. Genug Horror-Stories zum Thema BA und Gepäck hatte ich ja vorher gehört und gelesen. Dann hätte ich in LAX saublöde dagestanden und mein geplantes routing mit dem Mietwagen vergessen können. Phew! Kam doch mein Gepäck - wenn auch nach laaaanger Wartezeit - in LAX dann schliesslich doch noch vom Band.
Glück gehabt !
Oder Horror-Stories doch übertrieben ?
Nun, nach dem Rückflug kann ich sagen: KEINESFALLS !
Am Tag 4 nach Gepäckaufgabe in USA hatte ich es immer noch nicht wieder.
Gesamturteil?
Eher durchwachsen. Bin insgesamt doch etwas enttäuscht. Als nicht mehr Flug-Neuling finde ich aber am wichtigsten, was in Krisensituationen passiert. Und da fühlte ich mich ausnahmslos ernst genommen und gut betreut. Bis zur Landung am Ziel auf dem Rückflug. Das Handling bei Gepäckproblemen jedoch ist unter aller Sau-berkeit !
Wieder machen? Bei günstigem Preis wohl schon. Aber dann unter Vermeidung von American Airlines, if anyhow possibke !
Disclaimer: Es sollte sich von selbst verstehen, dass diese Erfahrungen sämtlichst in der Economy-Klasse gemacht wurden. Über Först kann ich nichts berichten (ich hoffe allerdings sehr, dass man dort z.B. nicht ewig auf seinen Saftbecher warten muss
).
We are about ready to take off. The wind is in our favour so that we will get to our destination about half an hour ahead of time. Enjoy the service on board and thank you for flying with British Airways!" (bzw. "American Airlines")
......
"This is your captain again. We have a small problem with a light/ a valve/ a switch/ my mother-in-law's tantrums /the co-pilot's aftershave etc. .
We will just roll back to the gate again and have a quick look at it. We should be off again in 5 or 10 minutes."
Es fällt evtl schwer zu glauben, aber drei von fünf Flügen begannen ziemlich genau so. Nur ein einziges Mal fuhr ein Flugzeug superpünktlich vom Gate ab (und das war just genau der Flug, bei dem sämtliches Bodenpersonal mir versprochen hatte, dass Crew und Pilot auf mich warten würden). Dreimal wurde optimistisch zu Anfang eine frühe Ankunft in Ausicht gestellt und jedesmal ergab sich am Ende eine erheblich verspätete Landung. Beim fünften Flug konnte eine solche optimistische unrealistische Ansage gar nicht erfolgen, weil zum planmässigen Abflugszeitpunkt die Passagiere noch festen (Terminal-)Boden unter den Füssen hatten.
In den letzten Wochen hatte ich ja diverse Flüge mit BA and Companions. Und hatte ja im BA-Thread angekündigt, evtl. etwas über meine Erlebnisse zu berichten.
Nun, in Hinsicht auf Verlässlichkeit bzw. Pünktlichkeit also fast Totalversagen, was nicht nur "abstrakter Natur" war, sondern zur wilden Hetze durch solch angenehme Flughäfen wie LHR und LAX führte und beim Transatlantikflug zu "gate closed" und damit Verlust eines gesamten Tages und Verpassen eines wichtigen Termins.
Alle fünf Maschinen waren sauber. Alle Sitze ok. Das Entertainment-Angebot auf den Langstreckenflügen war mehr als zufriedenstellend, allerdings war auf dem Hinflug die Kopfhörerbuchse kaputt und ich musste konstant auf den Stecker drücken.
Das Hauptessen fand ich gut. Den Snack auf dem Hinflug auch. Auf dem Rückflug war er ähnlich enttäuschend wie die lasche Semmel, die ich von LH gewohnt bin.
Trinken war auch gut, sofern man auch selber aktiv wurde. Der Service war - na ja ! Das was auf dem festen Zeitplan stand - also organisiertes Wagengeschubse - war ok, "Sonder"wünsche á la "Might I have another orange juice?" oder "Could I have those eyeshades, please?" überforderten dann doch das Gedächtnis der Boardcrew. Das führte dann zu der interessanten Situation, dass auf dem Hinflug etwa 45 Minuten.nach meiner ersten Bitte (von ingesamt VIER) diverse Sitznachbarn dann einmal einen "Service"-Mitarbeiter stoppten: "This gentleman has already asked several times .... "
Eyeshades kamen auch erst nach mehrfacher Bitte, sowohl hin als zurück.
Wie tönte es nochmal jedesmal zu Beginn aus dem Lautsprecher?: "Please let us know how we can make your flight more enjoyable" !
Vielleicht nur für die wenigsten hier wichtig - aber ich genoss es sehr, endlich einmal die Durchsagen zu verstehen, weil Englisch aus dem Mund von Muttersprachlern und nicht das grauselige Genuschele - nur knapp über DB-Niveau ("sänk ju for träweling ...") - von deutsch- oder spanisch-sprachiger Besatzung, die fehlende Sprachkompetenz mit überhöhter Geschwindigkeit zu vertuschen versuchen.
Gut fand ich die Organisation des Bodenpersonals in LHR und LAX, welche immer wieder an strategisch wichtigen Stellen auftauchten bei der wegen vorausgegangener Verspätung notwendig gewordenen Hetze.
Angenehm waren auch fast sämtliche Kontakte an den Checkin-Desks, die blöde Tussi am AA-Desk in San Francisco einmal ausgenommen.
Soweit zum Transport meiner Person.
Meine grösste Angst VOR der Reise war evtl. auf dem Hinflug in LHR verlorenes Gepäck. Genug Horror-Stories zum Thema BA und Gepäck hatte ich ja vorher gehört und gelesen. Dann hätte ich in LAX saublöde dagestanden und mein geplantes routing mit dem Mietwagen vergessen können. Phew! Kam doch mein Gepäck - wenn auch nach laaaanger Wartezeit - in LAX dann schliesslich doch noch vom Band.
Glück gehabt !
Oder Horror-Stories doch übertrieben ?
Nun, nach dem Rückflug kann ich sagen: KEINESFALLS !
Am Tag 4 nach Gepäckaufgabe in USA hatte ich es immer noch nicht wieder.
Gesamturteil?
Eher durchwachsen. Bin insgesamt doch etwas enttäuscht. Als nicht mehr Flug-Neuling finde ich aber am wichtigsten, was in Krisensituationen passiert. Und da fühlte ich mich ausnahmslos ernst genommen und gut betreut. Bis zur Landung am Ziel auf dem Rückflug. Das Handling bei Gepäckproblemen jedoch ist unter aller Sau-berkeit !
Wieder machen? Bei günstigem Preis wohl schon. Aber dann unter Vermeidung von American Airlines, if anyhow possibke !
Disclaimer: Es sollte sich von selbst verstehen, dass diese Erfahrungen sämtlichst in der Economy-Klasse gemacht wurden. Über Först kann ich nichts berichten (ich hoffe allerdings sehr, dass man dort z.B. nicht ewig auf seinen Saftbecher warten muss