Swoodoo is watching you

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Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Liebe Forumsgemeinde

Ich habe einen Flug nach Minsk gesucht. Zuerst habe ich die Swoodoo-Homepage besucht, um zu sehen, was da überhaupt hinfliegt. Dabei habe ich keinen Flug gefunden, der passt. Anschliessend ging ich auf die Belavia Seite und sah dort gute Flugverbindungen in Kombination mit anderen Fluggesellschaften. Ich wunderte mich, warum die bei Swoodoo nicht erscheinen und suchte nochmals bei Swoodoo.

Und siehe da! Plötzlich sind die Flüge der Belavia Homepage drin (und zwar die, die ich gesucht habe), aber nicht buchbar. Es stand: "Von einem Nutzer vor 1 Stunde gefunden". oder so ähnlich.

Wie macht Swoodoo das? Ich dachte, Cookies sind nur eine Art Speicher/Erinnerung. Aber hier würde ja aktiv mein Surfverhalten ausspioniert. Kennt sich da jemand aus?
 
Zuletzt bearbeitet:

David_DE

Erfahrenes Mitglied
21.05.2013
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Ich würde davon ausgehen, dass Swoodoo die Info von Belavia hat und nicht via Cookie über dein Gerät.
Die werden dass für externe Suchmaschinen/Anbieter bereitstellen.
 
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Reaktionen: Karl Langflug

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
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Z´Sdugärd
Ich würde davon ausgehen, dass Swoodoo die Info von Belavia hat und nicht via Cookie über dein Gerät.
Die werden dass für externe Suchmaschinen/Anbieter bereitstellen.

Das denke ich nicht!

Ich kann da nur immer eine lustige Geschichte aus einem Autoforum von mir geben. Dort hatte sich ein User über die "Versaute Werbung" beschwert. Weil er IMMER eine Werbung für Scheidencreme gegen Geschlechtskrankheiten angezeigt bekommen hat in seinem Stammforum...Tja hätte er mal besser mit seiner Frau geredet!

Probert das doch mal selbst. Auf Amazon irgendwas schräges anschauen und schwups gibts bei Fratzbuch und sonstigen Werbefinanzierten Dingern sofort den selben Artikel oder ähnliche als Vorschlag. Das kommt sicherlich NICHT in diesem Fall von Belavia sondern ist eben "normal". So funktioniert das Geschäft eben.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Aus meiner Sicht sind das zwei verschiedene Fälle.

Fall A) Wenn ich bei Swoodoo einen Flug, sagen wir ZRH-FRA suche, dann kommen die Werbebanner mit Flugangeboten.

Fall B) Ich habe aber auf der Belavia-Seite einen Flug ZRH-MSQ gesucht. Swoodoo "kannte/fand" den Flug nicht und zeigte ihn daher nicht an. Mein Suchvorgang wurde aber von Swoodoo "mitgelesen". Anschliessend war der von mir gesuchte und auf der Belavia-Homepage gefundene Flug auch auf Swoodoo vorhanden. Jeder, der jetzt bei Swoodoo sucht (gleicher Tag, gleiche Strecke) findet nun plötzlich den Flug, den ich gesucht habe.

Konkret: Erst meine Suchanfrage bei Belavia brachte den Flug ins System von Swoodoo! (Aber nicht buchbar, sondern "von anderen Nutzern gefunden").

Von daher leuchtet mir David Baum's Erklärung ein.
 
Zuletzt bearbeitet:

David_DE

Erfahrenes Mitglied
21.05.2013
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Das denke ich nicht!

Ich kann da nur immer eine lustige Geschichte aus einem Autoforum von mir geben. Dort hatte sich ein User über die "Versaute Werbung" beschwert. Weil er IMMER eine Werbung für Scheidencreme gegen Geschlechtskrankheiten angezeigt bekommen hat in seinem Stammforum...Tja hätte er mal besser mit seiner Frau geredet!

Probert das doch mal selbst. Auf Amazon irgendwas schräges anschauen und schwups gibts bei Fratzbuch und sonstigen Werbefinanzierten Dingern sofort den selben Artikel oder ähnliche als Vorschlag. Das kommt sicherlich NICHT in diesem Fall von Belavia sondern ist eben "normal". So funktioniert das Geschäft eben.



Das ist ein anderes Szenario.
Anhand von Cookies oder auch ganze gerne mal per Canvas Tracking kann sehr gut seitenübergreifend das Surfverhalten protokolliert werden.
Passt man mit seinem Verhalten in das Raster für eine Kampagne, dann bekommt man jene Kampagne angezeigt. Dazu können Seitenbetreiber Werbeflächen auf ihrer Website an Werbekunden "vermieten", die dann eben die passende Werbung anzeigen.
Das funktioniert mittlerweile auch "zuverlässig" geräteübergreifend. Wenn man sich an der richtigen oder falschen (je nach Sichtweise) Stelle geoutet hat, dann bekommt man auf dem Tablet Werbung angezeigt, die zum dem Surfverhalten passt, dass man mit seinem Notebook gezeigt hat. So ein Outing erfolgt besonders gut über Google-Dienste - insbesondere weil Anwender Google-Dienste so begeistert und gleichzeitig unbedacht inflationär einsetzen.

Ein Kriterium kann aber auch die externe IP-Adresse sein, also die des Internetanschlusses. Diese IP-Adresse teilen sich ja alle, die über den gleichen Internetzugang online gehen.
Dann kann es eben passieren, dass man zufällig davon erfährt, dass die +1 eine vaginale Erkrankung haben könnte.