Thailand Episode Nr. 30 oder ich brauche mehr Marken!

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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
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Der Aufenthalt über das thailändische Neujahrsfest "Songkran" letztes Jahr hatte uns sehr gut gefallen. Die Kombination aus Familienzusammenkunft zum thailändischen Neujahr, die sich für mich ein wenig wie die thailändische Entsprechung unseres Weihnachtsfestes anfühlte, und ausgelassener Party bescherte uns außergewöhnlichere Eindrücke als sonst.

Dazu erwartete ich für den Zeitraum von Ende Februar bis Anfang Mai wieder die jährliche Marriott-Aktion, die ja bisher in dieser Zeit doppelte Statusnächte ergab. So hatte ich uns bereits im April 2025 Award-Flüge MUC-ZRH-BKK-ZRH-MUC auf Miles&More-Meilen gesichert. Direktflüge zwischen München und Bangkok wären mir zwar lieber gewesen, waren aber leider als Award nicht buchbar.

Ca. ein halbes Jahr später ergaben sich leichte Flugzeitenänderungen sowohl auf der Verbindung nach Thailand als auch auf dem Rückflug. Zwischenzeitlich dank ITA Senator geworden war mittlerweile mein Plan, die Buchungen, die ich noch als FTL getätigt hatte, dank Flugzeitenänderungen kostenlos zu stornieren, um mit dem Companion Award günstiger neu buchen zu können. Leider waren trotz Senator-Request zu den Wunschterminen keine Verfügbarkeiten gegeben.

Als ich dann jedoch überraschend zu einem deutlich angenehmeren Termin einen Hinflug mit Thai Airways fand, stornierte ich den Hinflug mit Swiss und buchte auf Aegean-Meilen neu. 130.000 A3-Meilen und in Summe 652,32 Euro für zwei Personen schienen zwar ein wenig teurer, als uns vielleicht der Companion Award mit LH-Group-Metall gekommen wäre, aber irgendwie war ich froh, endlich mal wieder Thai gebucht und Aegean-Meilen sinnvoll eingesetzt zu haben.

Den Rückflug buchte ich schließlich von BKK-ZRH-MUC mit Swiss auf BKK-MUC mit Lufthansa (dank erwähnter Flugzeitenänderung) kostenlos um. Der mittägliche Abflug mit LX war mir seit Buchung dieser Verbindung ein Dorn im Auge.

Die detaillierte Reiseplanung und Buchung der Hotels startete ich direkt nach Rückkehr von unserer letzten Thailandreise Mitte Januar diesen Jahres.

In Erwartung besagter Marriott-Sonderaktion sollte es diesmal keine Expedition in abgelegenere Teile Thailands werden, sondern fokussierte ich mich auf Bangkok und Khao Lak, um den Großteil der Nächte auf dieser Reise in meiner Lieblingshotelkette zubringen zu können. Dazwischen plante ich jedoch einen Aufenthalt in +1s Heimatstadt Ubon Ratchathani, um dort mit ihm, Freunden und der Familie das thailändische Neujahrsfest feiern zu können.

Leicht entsetzt musste wohl nicht nur ich feststellen, dass Marriott sich dieses Jahr das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie entschieden hatte, nicht pauschal doppelte Nächte im Aktionszeitraum gutzuschreiben, sondern lediglich pro Aufenthalt zusätzliche 2.500 Bonvoy-Punkte auszukehren und dazu nur pro im Aktionszeitraum besuchter Marke eine zusätzliche Statusnacht zu verbuchen. Für den Erhalt meines Marriott-Titanium-Status war in der Vergangenheit die jährliche Doppelte-Nächte-Aktion extrem hilfreich. Ich überlegte daher, wie ich angesichts dieser veränderten Offer, den Urlaub nun so optimieren könnte, um die Statusnachtgutschriften dennoch auf ein hohes Level zu bringen, damit der Liftime-Platinum endlich in greifbare Nähe rückt.

Geplant waren ursprünglich:
  • 7 Tage Bangkok ohne Hotelwechsel
  • 5 Tage Ubon Ratchathani abseits von Marriott
  • 2 Tage Bangkok ohne Hotelwechsel
  • 8 Tage Khao Lak in drei verschiedenen Hotels
  • 2 Tage Bangkok ohne Hotelwechsel
Die Aufenthalte wären dabei in vier verschiendenen während der Offer noch nicht besuchten Marken erfolgt.

Mit dem Ziel, möglichst viele Marken im Aktionszeitraum abzuhaken, hat sich nun dieser Reiseplan ergeben:
  • 7 Tage Bangkok in vier verschiedenen Hotels
  • 5 Tage Ubon Ratchathani abseits von Marriott
  • 2 Tage Bangkok ohne Hotelwechsel
  • 5 Tage Phuket in drei verschiedenen Hotels
  • 3 Tage Khao Lak ohne Hotelwechsel
  • 2 Tage Bangkok ohne Hotelwechsel
Somit komme ich nun auf neun Marken, die ich bisher im Rahmen der aktuellen Aktion noch nicht besucht habe, und entsprechend auf 9 zusätzliche Statusnächte. Mit den 5 Marken, die ich in den letzten Tagen und Wochen bereits in München, Berlin und Dortmund besucht hatte, sowie mit einem geplanten kleinen Marken-Run nach unserem Urlaub sollte der Verlängerung des Marriott-Titaniums und der baldigen Erreichung des Lifetime-Platinums nichts mehr im Wege stehen.

Für Bangkok plane ich u.a. den Besuch einiger bisher mir unbekannter Ziele weit außerhalb des Stadtzentrums, wenngleich ich mich auch schon sehr darauf freue, im Stadtzentrum bekannte Gegenden erneut zu besuchen. In Ubon wird es Familienzeit und der Beginn des Neujahrsfest werden. Anschließend wollen +1 und ich zurück in Bangkok Gas bei den dortigen Neujahrsfeiern geben.

Auf Phuket wollen wir einerseits wieder die Stadt Phuket besuchen als auch uns bisher unbekannte Strände und Resorts erkunden. In Khao Lak soll es dann Vertrautes werden. Dazu sind die NUAs auf hoffentlich spektakuläre Upgrades gesetzt.

Ein wenig Sorgen bereiteten uns temporär die teils reißerischen Nachrichten zu Kraftstoffknappheit und entsprechenden Preiserhöhungen in Thailand, aber +1s Familie ist relativ entspannt, sodass wir das nun auch sind.

Wir freuen uns auf die in Kürze bevorstehende Abreise, müssen aber noch unsere Koffer packen. Es türmen sich bereits (wie üblich) die diversen Mitbringsel, bei denen ich mich wie immer frage, wie +1 die in den geplanten drei großen Koffern unterbekommen möchte.

Ebenfalls wie immer würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr uns wieder auf unserer Reise virtuell begleiten würdet. Ich vermute, dass die Höhlentempel diesmal weniger werden, aber an knusprigem Schweinebauch wird es sehr wahrscheinlich auch diesmal nicht mangeln.
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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Tag 0 - Abreise oder "Thailand, wir kommen!"

Ich hatte morgens noch etwas gearbeitet, mich anschließend geduscht und schließlich die letzten Sachen eingepackt und gemeinsam mit +1 die Wohnung für unsere ca. 3,5-wöchige Abwesenheit vorbereitet. Mit wie üblich ausreichend zeitlichem Puffer brach ich gegen 10:30 auf, um ein Car-Sharing-Auto zu organisieren. Ich hatte die Wahl zwischen einem Opel Mokka von Sixtshare oder einem Audi A4 Avant von Miles. Trotz sehr unterschiedlicher Preisgestaltungen (Sixtshare mit Minutenpreis von gut 0,30€ aber dafür saftiger Flughafengebühr von 35€ versus einem Kilometerpreis von 1,09€ bei Miles mit einer moderaten Flughafengebühr von 12€) schätzte ich einen sehr ähnlichen Gesamtpreis von ca. 50€ für die Fahrt. Nachdem der Mokka von Sixtshare nur halb so weit entfernt war wie der A4 Avant, bekam der Opel den Zuschlag, wenngleich ich mir nicht ganz sicher war, ob unsere vier großen Koffer in diesem genauso gut Platz finden würden wie im A4 Avant.

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+1 wartete bereits in der Tiefgarage unterhalb unserer Wohnanlage. Während ich meine Daunenjacke, ohne die ich bei Außentemperaturen von 5°C nicht den Weg zur Autoabholung laufen wollte, aber die ich auch nicht mit nach Thailand nehmen wollte, in unserem Kellerabteil verstaute, ludt +1 erfolgreich die vier Koffer in den Opel Mokka.

Anschließend wollte ich uns fix zum Flughafen fahren. Der bekannte Weg durch das Wohngebiet wollte jedoch nicht klappen, da die Zufahrt zur Hauptstraße Richtung Autobahn aufgrund einer Baustelle gesperrt war. Ich nahm eine mir bekannte Alternative, nur um herausfinden zu müssen, dass auch hier das Abbiegen in die Hauptstraße zur Autobahn gesperrt war. Ich war etwas ratlos, zumal Google die Sperrungen nicht kennend keine wirkliche Alternative anbieten konnte. Ich fuhr daher an der Ampel geradeaus quer durch das gegenüberliegende Wohngebiet, von wo ich völlig unerwartet an dessen Ende die Fahrt auf die bekannte Hauptstraße ohne Probleme schaffen sollte.

Die weitere Fahrt verlief dann ohne Probleme und auf der A92 gab es heute zeitweise kein Geschwindigkeitsbeschränkung, sodass ich den Mokka kurzzeitig auf über 160 km/h bringen konnte. Mit der anfänglichen Verzögerung durch die nicht ausgeschilderte Umleitung dauerte die Fahrt dennoch etwas länger, als von mir zuvor erwartet. Trotzdem zahlte ich ca. 1,60€ weniger, als ich mit dem Airport-Pauschal-Angebot von Sixtshare bezahlt hätte. Gegen 11:30 stellte ich den Wagen im Untergeschoss des P20 ab.

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Ca. 2 Stunden und 50 Minuten vor Abflug und damit vermutlich 10 Minuten nach Check-in-Öffnung trafen wir an den Schaltern von Thai-Airways in München ein.

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An den C-Schaltern dauerte es zwar einige Momente, insbesondere weil ein junger Mann für seine Reise nach Sydney in der Eco sich Plätze mit extra Beinfreiheit sichern wollte, was leider weniger einfach erschien, als er sich das erhofft hatte. Die Schlangen am Eco-Check-in und Baggage Drop waren jedoch um ein Vielfaches länger. In Summe konnten wir unser Gepäck aber nach überschaubarer Zeit los werden und die F-Sicherheitskontrolle ohne Wartezeit passieren. An der automatischen Passkontrolle zur Ausreise aus dem Schengen-Raum dauerte es bei +1 auffällig lange, wenngleich sich nach einigen Momenten auch beim ihm die Tür öffnen sollte. Wir waren dennoch froh, EU-Bürger zu sein, denn vor der manuellen Kontrolle für Nicht-EU-Bürger hatte sich eine enorme Schlange gebildet.

Gut eine halbe Stunde nach dem Einparken des Car-Sharing-Autos in der Tiefgarage konnten wir schließlich die Senator-Lounge bei den H-Gates erreichen. Nachdem wir unsere Bordkarten gescannt und entsprechend Zugang erhalten hatten, wurde hinter uns ein Gast abgewiesen, da er mit einem PriorityPass den Zugang begehrte. Das Essensangebot in der Lounge war allerdings auch eher wenig berauschend.

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Das indische Butter Chicken wirkte eher wie eine leicht gewürzte Tomatensuppe mit wenig Fleischeinlage und die Fleischpflanzerl, die wir sonst vom Frühstücksangebot der Lounge kannten, werden nun offenbar rund um die Uhr angeboten. Dazu passte, dass auch um nach 12 Uhr noch Weißwürste verfügbar waren, wenngleich diese auf der Karte nicht erwähnt wurden.

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Dennoch wurden wir natürlich satt, zumal ich mich am Hellen bediente und mir einen G&T mit sehr gutem Mischungsverhältnis bestellte.

Kurz vor der angegebenen Boarding-Zeit machten wir uns auf zum Gate, wo ich erstmal den A350 der Thai Airways von beiden Seiten fotografieren musste.

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Als wir uns dann nach den Fotos in die Nähe des Gates begeben wollten, startete zu unserer Überraschung das Boarding sehr zeitig. Man rief die Familien mit kleinen Kindern und mobilitätseingeschränkte Passagiere an das eine und Business-Class- und Status-Passagiere an das andere Gate. So hielten wir nicht an und gingen direkt durch, wobei wir uns wunderten, dass keine anderen Passagiere während der Durchsage auf die Gates strömten. Als Erste konnten wir somit das Gate durchschreiten und den A350, der ursprünglich an Hong-Kong-Airlines geliefert wurde, betreten.

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Wir hatten Fensterplätze hintereinander gewählt.

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Auf meinem Sitz lagen Decke, Kopfkissen, "Comfort Wear", Marshall Kopfhörer und ein Amenity Kit bereit.

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Nach einem ersten Glas Champagner als Begrüßungsgetränk fanden wir heraus, dass die Getränke- und Speisekarten sich bereits in der Ablage für Zeitschriften und die Sicherheitskarte befanden. Mit Freude nahmen wir die angebotene Auswahl zur Kenntnis.

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Noch am Boden wurden wir nach unseren Wünschen für das Hauptgericht sowie das Frühstück gefragt. Wenige Minuten vor der geplanten Zeit erfolgte dann das Push-back von der Parkposition.

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Positiv überrascht fanden wir heraus, dass es eine Heckkamera gab, über die wir das Taxiing und den Start verfolgen sollten.

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12 Minuten nach der geplanten Off-Block-Zeit waren wir bereits in der Luft und ich blickte zurück auf unseren Heimatflughafen.

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Bereits eine gute halbe Stunde nach dem Take-Off startete der Bordservice.

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Das Törtchen mit Foie Gras schmeckte sehr gut. Das Garnelenbällchen hätte man mir auch als Fleischbällchen verkaufen können und war eher fad.

Das Carpaccio von Roter Beete sah überraschend gut aus und schmeckte ganz in Ordnung.

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Beim Hauptgang hatte ich mich für die thailändische Hähnchenroulade mit Panaeng-Curry entschieden.

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Zu der ohnehin schon großzügigen Portion wurde Gemüse und eine klare Suppe mit zwei großen Makrelenfilets gereicht. Die Suppe war entsprechend fischig und eigentlich nicht ganz meins, aber ich aß sie brav auf.

+1 hatte sich für das Tenderloin entschieden, was sehr gut aussah. Er war allerdings etwas erschrocken über die riesige Portion.

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Eigentlich war ich schon satt, sodass ich überlegte, den Käsegang auszulassen. Ungefragt stellte man mir jedoch einen Teller mit einer interessanten Käseauswahl vor die Nase, sodass ich dann doch nicht widerstehen konnte.

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Gleiche Überlegung stellte ich beim Dessert an, wobei mir wieder die Entscheidung abgenommen wurde, denn auf einmal hatte ich die Schwarzwäldercrème vor mir stehen.

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Das Essen war wirklich sehr lecker und die Menge definitiv zu viel. Dazu mundete der Bordeaux, auf den wir zwischenzeitig vom Champagner gewechselt waren, auch ganz hervorragend. Bzgl. der Verpflegung konnten wir wirklich nicht meckern.

Als hätten wir noch hungrig ausgesehen, was wir eindeutig nicht mehr waren, wurden uns dann noch Parmesan-Chips gereicht, die wir jedoch für späteren Verzehr einpacken sollten.

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Die Zutatenliste las sich kurios: Wassermelonensaft und Kokosnussmilch hätte ich in Parmesanchips nicht erwartet. Dazu fand ich es merkwürdig, dass das Parmesanaroma, das angeblich 10% der Chips ausmachen sollte, nicht weiter aufgeschüsselt wurde. Aber das Palmfett und die Menge an Lebensmittelzusatzstoffen hatten bereits dafür gesorgt, dass ich die Chips nicht plante, zu essen.

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Zwei Stunden nach Take-Off war der Bordservice beendet und ich lehnte mich etwas zurück und schaute immer wieder aus dem Fenster.

Irgendwann erkannte ich Schnee. Wir überflogen Armenien und ich dürfte wohl auf den Kaukasus geblickt haben.

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Irgendwann ging langsam die Sonne unter. Ich bestellte mir noch ein Asahi, um etwas mehr Bettschwere zu dieser für die innere Uhr eigentlich frühen Zeit zu erhalten. Nach einer Weile fuhr ich den Sitz dann in die waagerechte Position und legte mir etwas leise Musik auf meine Noise-Cancelling-Ohrhörer. So konnte ich nach ca. 5 Stunden Flug etwas in den Schlaf finden, wenngleich es zu Hause erst kurz nach 19 Uhr war.
 

Mai-Thai

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21.08.2019
882
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Friedrichshafen
Marriott Hotelhopping :LOL: auch eine Art zu Urlauben um das Maximum herauszuholen. Bin auf den weiteren Bericht gespannt. Für uns geht es dieses Jahr erst nach Songkran los.
 

Mr.Tequila

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21.05.2025
2.520
1.217
Der Aufenthalt über das thailändische Neujahrsfest "Songkran" letztes Jahr hatte uns sehr gut gefallen. Die Kombination aus Familienzusammenkunft zum thailändischen Neujahr, die sich für mich ein wenig wie die thailändische Entsprechung unseres Weihnachtsfestes anfühlte, und ausgelassener Party bescherte uns außergewöhnlichere Eindrücke als sonst.
3x durfte ich in meinem Leben schon Songkran mitfeiern
einmal davon über eine ganze Woche, das war deutlichst "over the top"

da ich inzwischen zu alt bin für den Zirkus, sehe ich meist zu, dass ich rechtzeitig die Biege aus T-Hailand mache, bevor die Wasserschlachten losgehen
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
Tag 1 - Ankunft in Thailand

So richtig schlafen konnte ich nicht. Ich muss wohl ein wenig eingenickt sein, aber der Körper wusste, dass es trotz Dunkelheit und Alkohol im Blut noch bei weitem keine Schlafenszeit war. +1 ging es nicht anders. Nachdem er neugierig auf die Snack aus dem "All Day Dining"-Angebot war, bestellte er sich tatsächlich die knusprigen Kokosnusswaffeln mit Austern und süßer Chilisauce.

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Ich hingegen wältzte mich noch etwas hin und her und versuchte, etwas zu schlummern, was aber nicht sonderlich gut klappte. Irgendwann stand ich auf, besuchte die Bordtoilette und fragte in der Galley nach einer Portion gebratenem Reis mit knusprigem Hähnchen, da ich einerseits auch neugierig auf die "All Day Dining"-Gerichte war und andererseits merkwürdigerweise doch schon wieder ein kleines Hüngerchen verspürte. Der freundliche Flugbegleiter meinte jedoch, dass man in ca. zehn Minuten das Frühstück servieren würde, sodass ich den gebratenen Reis direkt wieder abbestellte.

Tatsächlich wurde wenige Minuten später das Kabinenlicht eingeschaltet und der Frühstücksservice begann. Ich hatte mich für Reis mit Schweinehaxenfleisch entschieden, ein Gericht, das ich in Thailand sehr gerne esse. An Bord (und vermutlich in Deutschland gecatert) sah es jedoch ganz anders als gewohnt aus, wenngleich es gut schmeckte.

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Da das Frühstück fast genau zwei Stunden vor der Landung, die wiederum um 5:30 eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit erfolgen sollte, serviert wurde, musste noch etwas Zeit überbrückt werden. Ich stöberte ein wenig im IFE und wurde bei den Serien fündig. Von "The White Lotus" wusste ich fast Nichts, außer dass diese Serie wohl ziemlich gut sein soll. So startete ich die erste Folge der ersten Staffel und war nach wenigen Minuten gefesselt. Mir gefiel der Humor als auch die teilweise deutlich ge-/überzeichneten Stereotypen. Somit verging die Zeit im doppelten Sinne wie im Flug. Kurz bevor der A350 aufsetzte, unterbrach ich die zweite Folge nach nicht einmal der Hälfte und schaltete auf die Heckkamera um. Es war nicht einmal 5:40 als wir schließlich eine zentrale Gate-Position am Hauptgebäude erreichten.

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Die Fluggastbrücken waren schnell ausgefahren und schon wenige Minuten später machten wir uns auf den Weg zur Immigration.

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Zu so früher Stunde waren wir bei weitem nicht die einzigen Passagiere im Terminal, da offenbar (kurz) vor uns weitere Maschinen aus Übersee gelandet waren. Ich fürchtete so schon längere Schlangen an der Einreisekontrolle. Tatsächlich wurden 9 Minuten Wartezeit an der östlichen Immigration angezeigt. An der Westlichen wären es zwar ein paar Minuten weniger gewesen, aber nahmen wir ohnehin den rechts liegenden Zugang zur Kontrolle von Thailändern. Nachdem ich mein C-Ticket gezeigt und "Business Class" erwähnt hatte, aber auch +1 auf Thailändisch meinte, dass ich mit ihm unterwegs sei, erhielt ich ohne Probleme Zugang. +1 ging zur automatischen Einreisekontrolle für Thailänder, wohingegen ich mich zur direkt daneben gelegenen Priority-Einreise-Kontrolle begab, wo ich direkt zu einem freien Schalter gelangen konnte. Man fragte, wie lange ich diesmal in Thailand verweilen würde. Meine Antwort stellte den Mitarbeiter zufrieden und ich erhielt 60 Tage visumsfreien Aufenthalt in meinen Reisepass gestempelt. Keine zehn Minuten nachdem unser Flug die Gate-Position erreicht hatte, standen +1 und ich schon am Gepäckband.

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Tatsächlich waren wir die ersten Passagiere unseres Fluges, die es so schnell hierher geschafft hatten. Es sollte noch länger dauern, bis es langsam voller am Gepäckband wurde. Offenbar scheint die Priority-Einreisekontrolle weiterhin ein Geheimtipp zu sein.

Während wir noch auf unsere Koffer warteten, schrieb +1 bereits mit unserem Stammfahrer, dem er noch vor unserer Abreise unsere Flugnummer geschickt hatte. Offenbar war unserer Fahrer von unserer früher erfolgten Landung überrascht, denn sonst war er immer mehr als pünktlich zu unseren Abholungen erschienen. Diesmal war er jedoch noch unterwegs. Als unsere vier Koffer dann mit als Erste auf dem Gepäckband gelandet und von uns entgegen genommen waren, suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen im öffentlichen Bereich des Flughafens und warteten auf unseren Fahrer.

Als er schrieb, dass er ins Parkhaus fahren würde, passierten wir die Brücke, die das Terminalgebäude mit dem Parkhaus verbindet. Gerade als wir an den Fahrstühlen im Parkhaus eintrafen und unseren Fahrer fragen wollten, wo er sei, fuhr er direkt vor uns vor und parkte kurz im Bereich am Fahrstuhl. Er verlud unsere Koffer und wir konnten in den bequemen Van einsteigen.

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Die Fahrt ins Stadtzentrum dauerte eine knappe Stunde. Auf +1s Frage, ob es heute Morgen viel Stau gäbe, antwortete der Fahrer, dass es nicht besonders viel Stau gäbe, da der Sprit zu teuer sei. Dennoch staute es sich hier und da ein wenig, was jedoch für den morgendlichen Berufsverkehr Bangkoks an einem Werktag echt in Ordnung ging. Als wir gegen 7:40 am gebuchten Hotel, dem Renaissance Bangkok Ratchaprasong vorfuhren, gab es erst niemanden, der uns mit dem Gepäck half. Irgendwann kam dann aber ein Bellboy, nahm unsere Koffer entgegen und begleitete uns in die ziemlich leere Lobby.

Ich hatte dem Renaissance bereits zwei Tage zuvor angeschrieben, dass wir wahrscheinlich bereits gegen 8 Uhr eintreffen würden, und uns daher riesig über einen (sehr) frühen Check-in freuen würden. Die Antwort war, dass man das vormerken würde, aber die Möglichkeit zum sehr frühen Bezugh eines Zimmers von der Verfügbarkeit beim Check-in abhängen würde. Wenn wir garantiert um 8 Uhr ein Zimmer haben wollten, sollte ich sicherheitshalber noch eine zusätzliche Nacht vor unserer Ankunft buchen, was ich jedoch nicht tat.

Umso erfreuter waren wir dann, als wir direkt Zimmerkarten für eine "Studio Suite" auf der 10. Etage erhielten. Zwar hatte ich in meiner E-Mail um ein Zimmer auf einer hohen Etage gebeten und lagen die Zimmer im Renaissance Bangkok überhaupt nur in den Etagen 9 bis 22, aber überwog die Freude, so früh ein Zimmer mit sogar einem Upgrade erhalten zu haben. Die "Studio Suite" stellte sich dann zwar als nur ein leicht größeres Eckzimmer heraus, aber wollten wir nicht undankbar sein.

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Da wir Beide an Bord kaum geschlafen hatten, erfrischten wir uns ein wenig, zogen die Vorhänge zu und legten uns direkt schlafen.

Den Wecker hatte ich sicherheitshalber auf 11:30 gestellt, denn wollten wir nicht den gesamten Tag verschlafen, auch um eine Chance zu haben, möglichst bald in die lokale Zeit hinein zu finden. Nach gut drei Stunden Schlaf wählte ich jedoch die "Schlummern"-Option, als mein Handy um 11:30 lärmte. Um 12:40 zog ich dann endgültig die Vorhänge wieder auf und grelles Sonnenlicht fiel in unser Zimmer.

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Es war dann bereits Nachmittag als wir zu Fuß vom Hotel Richtung Central World spazierten, um schräg gegenüber den Geldwechsler "Superrich" zu besuchen.

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Wir tauschten mitgebrachtes Euro-Bargeld, wenngleich der Wechselkurs seit dem Aufstehen bis jetzt von 37,60 THB/€ um 5 Satang auf 37,65 gefallen war. Aber generell ist der Wechselkurs ja aktuell wieder eher günstig.

Auf der anderen Straßenseite besuchten wir dann das riesige Central World Einkaufszentrum.

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Auf der 4. Etage zahlte +1 sein frisch erhaltenes THB-Bargeld direkt wieder ein. Wir verließen das Einkaufszentrum noch gemeinsam. Anschließend sollten sich unsere Wege kurzzeitig trennen. +1 hatte mal wieder einen Termin und ich wollte noch in der Nähe der Silom-Straße Besorgungen machen.

Eigentlich hätte ich einen Bus gegenüber von Central World in Richtung Silom nehmen können. Google Maps und die Anzeige an der nächsten Bushaltestelle suggerierten jedoch, dass ich fast eine Viertelstunde auf den nächsten Bus hätte warten müssen. So lief ich den mir bekannten Weg zu Fuß.

Bei den 36°C Lufttemperatur und bestem Sonnenschein war dies durchaus schweißtreibend, wenngleich die Luftfeuchte glücklicherweise gering schien. Als ich dann nach ca. 30 Fußminuten die Kreuzung der Rama-IV- mit der Silom-Straße erreichte, sehnte ich mich so sehr nach Abkühlung, dass ich direkt das erstbeste Einkaufszentrum betrat. Im "Silom Edge" entdeckte ich dann zufällig ein Restaurant mit Shanghai-Küche, das u.a. mit ihren Signature-Xiao-Long-Baos warb.

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Nachdem jene Teigtaschen zu meiner absoluten Leibspeise gehören, ich durchaus Appetit hatte und mich nach einer Pause sehnte, ließ ich mir einen Platz zuweisen und bestellte einen kühlen Zitroneneistee sowie je eine Portion der besagten Teigtaschen und kaltem Hähnchenfleisch mit Mala-Sauce.

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Gestärkt und erfrischt setzte ich meine Besorgungen fort. Anschließend nahm ich von der Haltestelle Sala Daeng die BTS zurück zum Hotel, was einen kurzen Umstieg von der Silom- auf die Sukhumvit-Linie in "Siam" erforderte. Zurück auf dem Zimmer konnte ich nun unser Begrüßungsgeschenk vorfinden.

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Um mich abzukühlen, schlüpfte ich in meine Badehose und begab mich auf die 23. Etage, wo ich nach einer erfrischenden Dusche den Hotelpool für mich ganz alleine hatte.

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Das Wasser war jedoch fast etwas zu warm, dennoch genoss ich die Zeit im Pool. Anschließend hielt ich noch die Aussicht von der Pooletage fest.

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Auf dem Zimmer erneut geduscht erreichte ich pünktlich zum Beginn der Happy Hour um 17:30 die Lounge des Hotels.

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Es sollte direkt mein erstes thailändisches Bier für diesen Urlaub sein.

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Die Essensauswahl hingegen war deutlich internationaler.

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+1 stieß wenig später dazu, sodass wir gemeinsam die Happy Hour maximieren konnten.

Da wir noch nicht wieder richtig müde waren, entscheiden wir uns, anschließend in der Nachbarschaft noch etwas weiter zu trinken. Wir besuchten wieder die Craft-Bier-Bar "Brewave" im Gaysorn-Amarin-Einkaufszentrum nebenan, wo es heute jedoch aufgrund des Live-Auftrittes einer bekannten thailändischen Band ziemlich voll war.

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Das gewählten thailändischen IPAs schmeckten, waren aber auch mit knapp 10 Euro pro Glas ziemlich teuer.

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Nicht nur wegen der Preise sondern auch weil es ziemlich laut war und man sich deshalb kaum unterhalten konnte, begaben wir uns nach je einem Bier auch schon wieder zurück ins Hotel, wo wir gegen 23 Uhr versuchten, in das Reich der Träume zu finden.
 

Nitus

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Tag 2 1/2 - Rama-IX-Park oder ich lerne, was die heiße Jahreszeit bedeutet

Gefühlt hatten wir fast gar nicht geschlafen. Erst als es draußen langsam hell wurde, fielen uns die Augen nachhaltiger zu. Als dann der Wecker gegen 8 Uhr klingelte, ignorierten wir diesen zuerst. Es half ja aber nichts, irgendwie muss man in die andere Zeitzone reinfinden, sodass wir nicht wirklich erholt eine Weile später aufstanden.

War als Marriott Bonvoy Titanium bei unserem letzten Aufenthalt das Frühstück nur in der Lounge enthalten, so wurde uns bereits beim Check-in mitgeteilt, dass wir auch im Hauptrestaurant kostenlos frühstücken könnten. So wollten wir dieses Angebot heute direkt ausprobieren und trafen um kurz nach 9 Uhr dort ein, wo wir einen Tisch am Fenster ergattern konnten.

Wir füllten direkt das auf dem Tisch bereit liegende Bestellformular für Eierspeisen aus und wählten je ein "Norwegian Benadict" und ein "Choo Chee Curry Prawn Signature Benadict", welche wenige Minuten leider auf demselben Teller an den Platz gebracht wurden.

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Nicht nur optisch waren die Egg-Benedict-Varianten enttäuschend. Meine "norwegische" Variante kam mit Schinken statt Lachs daher und die Eier hatten eine merkwürdige Form und Konsistenz. Dafür war die sonstige Auswahl am Büffet sehr gut. Wir bedienten uns an den verschiedenen thailändischen Speisen, dem leckeren Obst und auch an den sehr guten Backwaren. In Summe wurden wir sehr zufrieden und waren dankbar, dass nun auch das Frühstücksbüffet im Hauptrestaurant für Statusgäste (trotz Buchung ohne inkludiertem Frühstück) möglich war.

+1 hatte heute wieder Termine zu erledigen, sodass ich nach dem Frühstück erstmal alleine aufbrach. Im benachbarten Mercury Ville Einkaufszentrum suchte ich den dortigen Geldautomaten der ttb auf, um endlich die am Vortag getauschten Baht einzahlen zu können. Anschließend betrat ich die BTS-Haltestellt Chidlom, von wo ich einen guten Blick auf unser Hotel hatte und sogar die Pooletage erkennen konnte.

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Ich fuhr mit der BTS 14 Haltestellen gen Südosten zur Haltestelle Samrong, was ziemlich genau eine halbe Stunde dauern sollte.

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Samrong ist eine der beiden Endhaltestellen der relativ neuen gelben Linie, mit der ich heute ein erstes Mal fahren wollte. Ich konnte zwar bereits in Chidlom ein kombiniertes Ticket zu meinem eigentlichen Ziel lösen, musste dieses aber in Samrong trotzdem in die Durchgangskontrolle stecken. Es wurde eingelesen und kam tatsächlich wieder raus, sodass ich es für die Weiterfahrt verwenden konnte. Ich folgte der nicht übersehbaren Beschilderung zur gelben Linie.

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Nachdem ich wieder eine automatische Zugangskontrolle passiert hatte, konnte ich den Gleisbereich der gelben Linie betreten, von wo drei Minuten später die Abfahrt erfolgen sollte.

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Ich verfolgte die Einfahrt der Einschienenbahn.

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Ich stieg ganz vorne zu und war erstaunt, dass die Bahn offenbar ohne Fahrzeugführer auskam.

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Dazu blieb es schön leer in der Bahn.

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Eine gute Viertelstunde später traf ich an meiner Zielhaltestelle Si Udom ein, wo nicht besonder viel los war.

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Mein Ziel war der Rama-IX-Park, dessen Tor 6 am südöstlichen Parkende ich eigentlich zu Fuß erreichen wollte. Laut Google hätte dies einen Fußmarsch von 30 Minuten erfordert, den ich eigentlich auf mich nehmen wollte. Ich merkte jedoch schon nach einigen Schritten, dass dies bei Temperaturen von irgendwas um die 36°C und prallstem Sonnenschein kräftezehrender war, als gedacht. Dazu brauchte ich ja noch genug Energie, um das riesige Parkareal zu erkunden. So suchte ich mir einen Platz im Schatten, um ein Taxi heranzuwinken. So weit ab des Stadtzentrums (tatsächlich war ich schon kurz vor der Grenze zwischen Bangkok und der Nachbarprovinz Samut Prakan) wurde mein gewünschtes Ziel sofort akzeptiert und kein Versuch unternommen, mir einen überhöhten Pauschalpreis anzudrehen, sondern direkt das Taxameter eingeschaltet.

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Ich gab der freundlichen Taxifahrerin Instruktionen, wie sie fahren sollte, um mich zum avisierten Tor 6 des Parks zu bringen. Leider konnten wir die von Google Maps angezeigten Gassen dorthin in der Realität nicht finden, sodass sie mich ein ganzes Stück weiter nördlich an einer direkten Zufahrt zum Park absetzte. Dort kam dann auch direkt ein Mitarbeiter auf mich und wollte die 10 THB Eintrittsgeld (nicht einmal 30 Eurocent) kassieren.

Anschließend startete ich mit der Erkundung des Parks, den es offenbar schon länger gab.

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Bei der Hitze und Sonnenstrahlung suchte ich mir schon bald ein schattiges Plätzchen für eine Verschnaufpause.

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Wenig später setzte ich die Erkundung fort.

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Ich konnte mir anschließend nochmal einen Überblick über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks verschaffen.

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 2 2/2 - Rama-IX-Park

Nachdem ich eine kleine Insel erkundet hatte, spazierte ich am See entlang.

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Ich gelangte zum "Wassergarten".

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Nachdem ich ja lernfähig bin, hatte ich eine große Flasche Wasser dabei. Bei der enormen Hitze (um die 36°C Lufttemperatur mit starker Sonnenstrahlung) gelüstete es mich bald jedoch nach einem kühlen Getränk mit Geschmack und etwas Zucker. Da kamen die Getränkeautomaten, die ich irgendwann erspähen sollte, gerade recht.

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Es sollte eine Flasche kalter Grüntee mit Honig sein, den ich mit Thai-QR-Payment bezahlen konnte und mich gut erfrischen sollte.

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Nach einem Aufenthalt im Schatten mit dem kühlen Getränk ging es wenig später weiter zum chinesischen Garten.

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Anschließend folgte ich dem Weg Richtung Südende des Parks.

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Dort gab es eine große Wiese mit einem interessanten Gebäude.

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Anschließend lief ich zurück zum See.

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Nach einer weiteren Pause stand der Besuch eines Gewächshauses an.

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Dahinter lag dann ein Garten medizinischer Pflanzen, welchen ich jedoch aufgrund der Hitze nur kurz besuchte.

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Meine letzte Station in diesem Park war dann das Kakteenhaus, das sich in einem besonders heißen Gewächshaus befand.

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Anschließend nahm ich die ca. 20 Minuten Fußweg zurück zur Haltestelle der Yellow Line auf mich. Mir war dabei schon wirklich sehr heiß und ich hatte das Gefühl, mir einen leichten Sonnenbrand eingefangen zu haben, denn handele ich meist nach der Logik, Sonnencreme ja nur am Strand zu brauchen.

An der Haltestelle angekommen blickte ich auf das Areal des Nachtmarktes, den ich eigentlich heute auch besuchen wollte. Bei der Hitze konnte bzw. wollte ich hier jedoch nicht noch zwei Stunden ausharren, bis der Markt eröffnen würde. Außerdem war ich so durchgeschwitzt, dass ich u.a. für eine Dusche zurück zum Hotel wollte.

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Kurz nach meinem Eintreffen an der Haltestelle traf dann auch die Monorail ein.

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Mit einem Umstieg in Samrong in die Sukhumvit-Linie war ich ca. eine Stunde später zurück im Hotel, wo ich sehr dankbar für die erfrischende Dusche war. Pünktlich zum Beginn der Happy Hour saß ich dann an meinem Stammplatz in der Lounge.

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Das Highlight sollte heute das Käsefondue sein, aber einerseits schmeckte das Fondue selbst eher nach Mehlschwitze mit ganz dezentem Käsearome und andererseits waren die Beilagen mit u.a. Hähnchenbrust etwas ungewohnt.

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+1 stieß wenig später kurz dazu, gönnte sich einen Snack und ein Getränk, bevor er aufbrach, einen Abend mit Freunden zu verbringen. Ich hingegen nutzte die Zeit, am Reisebericht zu schreiben und blickte dabei in Richtung des Conrad.

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Nitus

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Tag 3 - Familienbesuch

Auch die zweite Nacht in Thailand schliefen wir wieder sehr unruhig. Wir trafen daher erst relativ spät zum Frühstück ein, das glücklicherweise bis 10:30 angeboten wird. +1 fiel heute ein mir bis dato unbekanntes Obst auf, das sich dank Internet als "burmesische Weintraube" herausstellte, wenngleich es auf mich eher nicht wie eine Weintraube wirkte.

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Der Geschmack war sowohl recht süß als auch recht sauer, gefiel mir aber deutlich weniger als +1.

Was mir ebenso nicht so ganz gefiel, waren die Tischmanieren manch anderer Gäste. Ein Herr, der uns schräg gegenüber saß, telefonierte die gesamte Zeit lautstark in chinesischer Sprache, wozu er mit seiner linken Hand das Handy an das Ohr hielt. Dies war jetzt nichts Außergewöhnliches, aber als mein Blick nichtsahnend an ihm vorbei schweifte, wurde ich Zeuge, wie er in mehreren Etappen das leicht zerkaute Spiegelei aus seinem Mund fallen ließ, das er zuvor im Ganzen in diesen gesteckt hatte. Natürlich wurde weder ein Tuch benutzt, noch die Hand vor den Mund gehalten. Dazu plumpsten die Stücke aus größerer Höhe auf den Teller, da man anders als bei der Nahrungsaufnahme, den Kopf hoch hielt. Kann man so machen, muss man aber nicht.

Wenig später passierte es, dass während ich darauf wartete, dass ein Herr vor mir sich an der gewünschten Speise fertig bedient hatte, damit ich selbiges tun konnte, sich eine dritte Person von der Seite vordrängelte, als ob ich Luft wäre. War natürlich genug für Alle da, aber schlechte Manieren nerven einfach.

Eine Weile später fuhren wir mit der BTS bis nach Phrom Phong, um uns am Emquartier mit +1s Tante zu treffen. Nachdem wir uns begrüßt hatten, nahmen wir gemeinsam ein Taxi für die weite Fahrt in die nördlich von Bangkok gelegene Nachbarprovinz Pathum Thani. Der erste angefragte Taxifahrer behauptete, den Zielort nicht zu kennen, was durchaus die höfliche thailändische Variante dafür sein kann, dass er diese Tour nicht fahren möchte. Der zweite Fahrer willigte ein, sodass wir zustiegen.

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Die Tante hatte geschätzt, dass die Fahrt ca. 90 Minuten dauern sollte. Tatsächlich war an diesem Samstag der Verkehr jedoch überschaubar und unser Fahrer fuhr extrem forsch. So trafen wir bereits nach einer guten Stunde am Haus vom Opa ein.

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Opa freute sich sichtlich, uns zu sehen. Wir erkundigten uns nach seinem Befinden. Tatsächlich würde es ihm viel besser gehen. Dazu zeigte er stolz, wie gut seine Narben am Bauch verheilt waren, nachdem er vor einigen Monaten aufgrund eines geplatzten Darmes notoperiert werden musste. Dazu hätten die Chemo-Therapien angeschlagen, denn bisher sei kein weiterer Krebs mehr nachweisbar.

Mit den guten Nachrichten im Gepäck fuhr die Tante uns zu viert mit dem am Haus abgestellten Auto zu einem Restaurant in der Nähe.

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Natürlich wurde wieder zu viel bestellt, wenngleich ich für das leckere Essen und die Vielfalt sehr dankbar war. Wir starteten mit dem südthailändischen Gemüse, das ich so gerne mag, sowie einem scharfen Curry mit Wasserschnecken.

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Dann gab es mit Garnelenöl gebratenen Reis und Grillhähnchen.

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Meine Vorliebe für frittierten Schweinebauch kennt auch die Familie.

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Und schließlich sollte es ein gedämpfter Seebarsch mit viel Knoblauch und Chili sein.

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Mittlerweile traf dann auch noch mein Schwager ein, der in der Provinz Nonthaburi wohnt, quasi zwischen dem Haus des Opas und Bangkok.

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Wir hatten uns viel zu erzählen und so verflog die Zeit im Nu. Beim Zahlen kamen wir ins Gespräch mit dem Restaurantinhaber, den die Tante bereits kannte. Er sprach ein paar Worte Deutsch und recht gutes Englisch, sodass wir uns über Europareisen austauschten.

Anschließend verabschiedeten wir uns von der Tante und Opa. +1s Bruder nahm uns in seinem Auto mit, da wir unweit von seiner Wohnung die "Pink Line" für die Fahrt zurück ins Stadtzentrum Bangkoks nehmen wollten. Er setzte uns direkt neben dem Aufgang zur Bahnhaltestelle ab. Er hatte auch angeboten, uns bis zum Hotel zu fahren, aber wir lehnten ab, da das für ihn einerseits sehr viel Zeit und andererseits auch aktuell sehr teures Benzin gekostet hätte. So betraten wir die Haltestelle "Si Rat".

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Kurz darauf traf die fahrerlose Bahn ein, die der erst am Vortag genommenen Yellow Line glich.

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An der nächsten Haltestelle wurde es sehr voll in der Bahn, da in Mueang Thong Thani eine Motorshow abgehalten wurde, die offenbar viele Besucher anzog. Nach einigen weiteren Haltestellen konnten wir dann auf die Sukhumvit-Linie wechseln, mit der wir jedoch fast 20 Stationen fahren mussten, bevor wir zurück in Chidlom und dem Renaissance Hotel waren.

Als wir gegen 18:30 am Hotel eintrafen, blieb noch fast eine Stunde Zeit, die Happy Hour zu maximieren, was wir entsprechend taten. Es gab u.a. nordostthailändische Würstchen, Hackbällchen und gebratene Nudeln, wovon wir nur ein wenig probierten, denn waren wir vom üppigen Mittagessen immernoch satt.

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Mr.Tequila

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21.05.2025
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Tag 3 - Familienbesuch

Auch die zweite Nacht in Thailand schliefen wir wieder sehr unruhig. Wir trafen daher erst relativ spät zum Frühstück ein, das glücklicherweise bis 10:30 angeboten wird. +1 fiel heute ein mir bis dato unbekanntes Obst auf, das sich dank Internet als "burmesische Weintraube" herausstellte, wenngleich es auf mich eher nicht wie eine Weintraube wirkte.
Ecke Ayutthaya Pathum Thani, kenne ich
ich glaube sogar das Restaurant persönlich zu kennen, obwohl das jetzt natürlich auch totaler Schrott sein kann, weil sich auch viele Restaurants ähneln

die Gerichte allemal
sind auch die üblichen Standardgerichte, welche Fremden, vor allem Farangs, gerne präsentiert und vorgesetzt werden
 

Nitus

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Ecke Ayutthaya Pathum Thani, kenne ich
ich glaube sogar das Restaurant persönlich zu kennen, obwohl das jetzt natürlich auch totaler Schrott sein kann, weil sich auch viele Restaurants ähneln

Bei dem Restaurant hat es sich um das บ้านสวนริมคลอง (Baan Suan Rim Khlong) gehandelt:


die Gerichte allemal
sind auch die üblichen Standardgerichte, welche Fremden, vor allem Farangs, gerne präsentiert und vorgesetzt werden

Das scharfe südhtailändische Curry mit diesen äußerst zähen gummiartigen Wasserschnecken dürfte sicherlich nicht die erste Wahl für Farangs sein. Ich habe eine Schnecke probiert und das war genug für mich. Und Bai Liang (Malindo Bältter) mit Ei gebraten ist ein Gericht, das es außerhalb von Südthailand kaum gibt, sodass ich persönlich es ebenfalls nicht als Standardgericht bezeichnen würde.
 
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Reaktionen: Schoizi und Flyingbob

Nitus

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Tag 4 - Entspannter Tag oder Essen mit Freunden

Und selbst die dritte Nacht verlief wieder unruhig. Das Hineinfinden in die thailändische Zeit gestaltete sich, wie auch bei den letzten Thailandaufenthalten, schwierig. Laut +1 sollte es dazu gegen 1 Uhr nachts Lärm aus dem Nachbarzimmer durch die Verbindungstür gegeben haben. Zu der Zeit muss ich dann jedoch glücklicherweise geschlafen haben.

Zum Frühstück erfreute ich mich u.a. an frisch gebratenem Pad Thai und einem leckeren Curry mit Hähnchenfleisch.

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Am Büffet fiel mir auf, dass der "Honey Glazed Ham" eher aussah wie ein bayerischer Leberkäse.

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Ich probierte ein Stück und war mir sicher, dass man einfach das falsche Schild vor den Leberkas gestellt hatte, wenngleich mir die Variante daheim deutlich besser schmeckt.

Nach dem Frühstück wollte ich aufgrund der noch vorherrschenden Müdigkeit etwas im Hotelpool entspannen. Zu meiner Freude hatte ich diesen für mich alleine.

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Gegen Mittag verabschiedete sich +1, um sich bereits auf den Weg in seine Heimatstadt Ubon Ratchathani zu machen, um dort mehr Zeit für Freunde und Familie zu haben. Ich hingegen brach gegen Nachmittag auf, um mich mit einem Bekannten zu treffen. Der Straßenverkehr war an diesem Sonntag dicht, sodass die BTS das Fortbewegungsmittel der Wahl wurde.

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Zum Mittagessen sollte es eine sehr leckere japanische Ramen-Nudelsuppe sein.

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Gegen Abend war ich pünktlich zum Beginn der Happy Hour zurück im Renaissance, wo ich bei einem Singha die Aussicht aus der Lounge genoss.

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Auch wenn später noch ein Abendessen draußen anstand, probierte ich von den verschiedenen heute angebotenen Gerichten.

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Eher zufällig hatte ich in der Vielflieger-WhatsApp-Gruppe zum "Thailand Do" meine Anwesenheitszeiten in Bangkok gepostet. Gleiches taten zahlreiche andere Gruppenmitglieder, sodass sich irgendwann der heutige Tag als der beste Termin für ein gemeinsames Treffen herausstellte. Nachdem in Summe 10 Personen zusammen gekommen waren, hatte ich mit +1s Hilfe die Organisation übernommen. Da der Wunsch nach einem Restaurant in Silom aufkam, hatte +1 das TOOKPAK in der Convent-Straße empfohlen.

Genau dorthin begab ich mich frühzeitig mit der BTS und zu Fuß. Ca. eine halbe Stunde vor Zeit eingetroffen (da Google Maps die benötigte Zeit maximal überschätzt hatte), dachte ich, ich würde erstmal alleine bleiben. Zu meiner Freude war @schlepper ähnlich früh dran, sodass die interessanten Unterhaltungen frühzeitig starten konnten.

Nach und nach trafen dann auch die anderen 8 Gäste ein, von denen mir bislang nur @hippo72 von den Stammtischen in München und Stuttgart persönlich bekannt war. Aber es sollte nicht lange dauern, um auch die anderen Vielflieger und deren +1s kennenzulernen.

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Das Essen war gut und die Gespräche noch besser.

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Als ich dann später zurück am Hotel eintraf, schrieb ich noch etwas am Reisebericht. Irgendwann nach 23 Uhr höre auch ich dann Lärm durch die Verbindungstür zum Nachbarzimmer. Es wurde laut auf Chinesisch geredet bzw. eher geschrien. Eine Weile später klopfte es dann auch noch penetrant an meiner Zimmertür (nicht an der Verbindungstür!). Als ich dann öffnete, stand dort eine kleine Chinesin, die ich auf irgendwas zwischen 50 und 60 geschätzt hätte, guckte mich geistesabwesend an, drehte sich um, zeigte auf die Zimmertür zum Nachbarzimmer und sagte "Oh, sorry!" und klopfte an der Nachbartür. Ich schaute sie etwas genervt an und hoffte, dass der Lärmm aus dem Nachbarzimmer bald verstummen würde. Tatsächlich wurde das Geschreie erst noch intensiver, bevor dann endlich Ruhe einkehrte. Ich nahm mir jedoch vor, in Zukunft kein Hotelzimmer mehr mit einer Verbindungstür zu akzeptieren, denn diese sind einfach viel schlechter schallisolierend als normale Wände.
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 5 1/3 - Auf nach Pak Nam

Endlich hatte ich deutlich besser geschlafen, zumal es aus dem Nachbarzimmer ruhig geblieben war. So traf ich bereits vor 8 Uhr im Frühstücksrestaurant ein, wo es zu dieser Zeit noch angenehm leer war. Ich bediente mich am Shakshuka, gebratenen Reis und gebratenen Fleisch.

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Dazu sollten es mal wieder Pa Thong Go mit Pandancreme sein.

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Es muss dann gegen 9 Uhr gewesen sein, als ich am Renaissance aufbrach, um von der nahegelegenen BTS-Haltestelle Chidlom den Skytrain mal wieder in südöstlicher Richtung zu nehmen. Nachdem der Zug stetig leerer wurde, hatte ich nach ca. 40 Minuten Fahrt die 17 Haltestellen bis nach "Pak Nam" absolviert.

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Direkt von der hiesigen BTS-Haltestelle gingen verschiedene überdachte höhergelegene Fußwege ab.

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Ich folgte der Beschilderung zu Ausgang Nr. 6 und war über die angeschlossenen überdachten Fußwege sehr dankbar, denn Schatten war bei diesem heißen Wetter mit starker Sonnenstrahlung Gold wert.

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Ich blickte auf den Aussichtsturm, der ursprünglich auch ein Museum beherbergte, aber leider seit dem Erdbeben vor einem Jahr geschlossen wurde.

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Schließlich erreichte ich die Uferpromende entlang des Chao Phraya Flusses.

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Auf dem Fluss herrschte reges Treiben.

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Dazu konnte ich beobachten, wie der thailändische Zoll sich für einen Tanker interessierte und diesen eskortierte.

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Es war mal wieder wirklich heiß, sodass ich im Schatten eine kleine Pause einlegte. Anschließend schaute ich mir noch die König-Chulalongkorn-Statue an.

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Ich blickte anschließend etwas in Richtung des Stadtzentrums von Bangkok.

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Daraufhin machte ich mich auf den Weg flussabwärts in Richtung Zentrum von Pak Nam, wo ich am Eisenbahndenkmal hielt, das an die erste thailändische Eisenbahnlinie erinnern soll.

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Wenige Schritte weiter lag dann der Markt von Pak Nam, den ich mir nicht nur aufgrund des Schattens anschaute.

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Am Ende des Marktes in Richtung Ufer lag ein kleines Pier, von wo eine Fähre auf die gegenüberliegende Flussseite verkehrte. Ich zahlte die 8 THB (ca. 0,22€) für die Überfahrt, passierte ein für mich etwas zu kleines Drehkreuz und nahm einen Sitzplatz auf der Fähre ein.

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Wenige Momente später legte die Fähre auch schon ab und begann die Flussüberquerung.

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Nach ca. 5 Minuten konnte man bereits die Statue erkennen, die sich auf der Insel befand, welche dem anderen Flussufer direkt vorgelagert war, und welche ich wenig später besuchen sollte.

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Nach einer Kurve kamen das Pier als auch die Brücke, um auf vorgenannte Insel zu gelangen, in Sicht.

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Wie alle anderen Passagiere auch verließ ich hier die Fähre. Ich schaute noch eine Weile dem regen Treiben rund um das Pier zu.

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Auch an diesem Ufer gab es einen Markt, der jedoch bedeutend kleiner ausfiel.

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Ich spazierte zur Hauptstraße und bog nach rechts. So gelangte ich zum Phra Samut Chedi.

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Von hier blickte ich auf die Insel und die andere Seite des Chao Phraya Flusses.

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Ich hielt die Brücke, die von hier auf die kleine Insel führen sollte, nochmal fest und suchte den Weg, um diese erklimmen zu können.

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 5 2/3 - Phi Suea Samut

Ich suchte den Zugang zur Brücke, der sich offenbar hinter einem Gebäude verbarg. Es schien jedoch keinen Weg an dem Gebäude vorbei zu geben, sodass ich irgendwann davon ausging, dass man eben das Gebäude betreten müsste, um zum Aufgang zur Brücke zu kommen.

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Gesagt (bzw. eigentlich gedacht), getan: Ich betrat das offenbar verwaiste Gebäude, wenngleich ich direkt nach dem Betreten zweifelte, ob ich hier weitergehen wollte, denn wirkte es schon etwas gespentisch.

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Mutig ging ich geradeaus und erreichte am Ende des Erdgeschosses dann tatsächlich einen offenen Bereich nahe des Flussufers direkt unterhalb der Brücke.

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Seitlich führten im Gebäude dann Treppen nach oben. Neben den Stufen befand sich interessanterweise eine Rampe.

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Ich fragte mich, wofür das Gebäude abseits als Treppenhaus für den Brückenzugang in der Vergangenheit genutzt wurde.

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Schließlich hatte ich den Übergang zur Brücke auf die kleine vorgelagerte Insel erreicht.

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Die Aussicht von der Brücke war dann etwas besser als noch vom Boden aus.

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Zu meiner Freude erkannte ich auf der Insel einen befestigten und teilweise im Schatten liegenden Weg.

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Dazu gab es bei Ankunft auf der Insel eine Übersichtskarte, welche in thauiländischer Sprache über die Sehenswürdigkeiten bzw. Infrastruktur auf der kleinen Insel informierte.

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Ich schlenderte den Fußweg auf der Insel entlang und konnte so zurück auf das Pier blicken, wo ich eine Weile zuvor angelandet war.

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Ein Stückchen weiter traf ich auf eine Baustelle mit einigen Arbeitern auf einer Plattform und noch mehr Arbeitern an Land.

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So richtig klar war mir hier nicht, was man hier tat. Ich konnte mir vorstellen, dass man die Fahrrinne der Fährverbindung ausbaggerte, denn bei herannahender Ebbe schien die Fahrrinne schon schmal und nicht mehr besonders tief zu sein.

Ein paar Schritte weiter traf ich auf die nächste Übersichtskarte gefolgt von einem Plakat des thailändischen Militärs, das offenbar für die Verwaltung dieser Insel zuständig war.

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Und noch ein paar Schritte weiter rief mir ein sehr junger Soldat zu, dass ich mich namentlich in ein Besucherbuch eintragen sollte, was ich entsprechend tat. Er fragte, woher ich käme, was wie üblich zu einer kleinen Unterhaltung führte.

Anschließend konnte ich die Insel bzw. das Fort, was hier gebaut war, erkunden.

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Dazu konnte ich hier erkennen, wie weit sich bei Ebbe, die erst in ca. 90 Minuten ihren Tiefpunkt erreichen sollte, das Wasser zurückzog.

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Ich sorgte mich tatsächlich ein wenig, ob ich mit der Fähre zurück kommen könnte, und recherchierte kurz, welche Möglichkeiten ich auf dem Landweg hätte. Tatsächlich hätte die Kombination von Bus und BTS zur Verfügung gestanden.

Anschließend hielt ich das Denkmal, das ich bereits von der Fähre gesehen hatte, aus nächster Nähe fest.

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Auch musste ich ein weiteres Mal den Blick zurück auf die andere Flussseite fotografieren.

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Anschließend machte ich mich langsam auf den Rückweg, wobei ich noch kurz in ein offenstehendes Gebäude und nicht ganz verstand, was ich sah.

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Eine gute halbe Stunde nachdem ich die Insel erreicht hatte, war ich zurück am Fuße der Brücke.

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Von hier konnte man auch gut erkennen, wie die Brücke mit dem 2. OG des Gebäudes auf der gegenüberliegenden Flussseite verbunden war, und wie absurd die halboffene Architektur des verlassenen Hauses eigentlich war.

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Nachdem ich wieder das Festland erreicht hatte, spazierte ich zurück zur Hauptstraße und weiter zum bereits bei der Reiseplanung vorgemerkten Restaurant "Conny", das für sein frittiertes Hähnchen berühmt zu sein schien.

Der vermeintliche Inhaber wirkte mir gegenüber etwas grummelig und wies mir wortkarg einen Tisch zu. Ich deutete dies als eine in Thailand meiner Beobachtung nach öfter anzutreffende Mischung aus Unsicherheit im Umgang mit und Skepsis gegenüber Ausländern gepaart mit fehlenden Fremdsprachenkenntnissen. Ich las die am Tisch bereitliegende rein thailändischsprachige Menükarte und kritzelte meine Bestellung (3 Stücke frittiertes Hähnchen, Papayasalat und Zitroneneistee) auf den dafür gedachten Zettel. Eine Mitarbeiterin konnte dies erfreulicherweise lesen und bestätigte meine Bestellung.

Die frittierten Hähnchenstücke, für die das Restaurant bekannt war, schmeckten wirklich sehr gut. Sehr knusprige Panade und super saftiges Fleisch machten mich sehr zufrieden und waren genau das Richtige, so hungrig wie ich nach dem bisherigen Ausflug war.

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Aber auch der Papayasalat war sehr ordentlich und gefiel mir.

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Sehr satt zahlte ich die Rechnung und teilte dem älteren Inhaber mit, dass das Essen sehr lecker gewesen sei. Somit schenkte er mir nun endlich ein Lächeln und bedankte sich für meinen Besuch.
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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Tag 5 3/3 - Zurück zum Hotel bzw. von Marke 1 in Thailand zu Marke 2

Ich hatte nochmal kurz überlegt, direkt einen Linienbus von hier zu nehmen, zumal ich den klimatisierten Bus schon in der Nähe auf seine Fahrgäste hatte warten sehen. Mit fast einer Stunde Fahrzeit, um von hier zur BTS-Haltestelle Chang Erawan zu gelangen, von wo ich auch nochmal eine halbe Stunde Fahrzeit zum Hotel in Chidlom gehabt hätte, schien in Verbindung mit den notwendigen Fußwegen und Wartezeiten etwas zu lang, zumal ich die Busfahrt als nicht so interessant bewertete wie die Fährüberfahrt.

So spazierte ich zum Fähranleger, in der Hoffnung dass diese trotz Niedrigwasser weiterhin verkehren würde. Nachdem auch hier am Zugang die 8 THB Fährentgelt kassiert wurden und bereits zahlreiche Passagiere warteten, war ich guter Dinge.

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Zufällig traf nur eine Minute später dann auch eine Fähre ein.

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Noch während die letzten Passagiere die ankommende Fähre verließen, wollten bereits die ersten Passagiere vom Pier zusteigen. Ein Mitarbeiter gab jedoch recht klare Anweisungen, dies nicht zu tun, denn die Fähre sollte ohne die Aufnahme neuer Passagiere wieder ablegen und neben dem Pier geparkt werden. Von dort kam jedoch fast zeitgleich eine weitere Fähre, um die wartenden Passagiere aufzunehmen. Bevor es allerdings losging, wurde noch getankt.

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Das Auslaufen erfolgte sehr langsam. Tatsächlich wirkte die Fahrrinne sehr schmal und war auch bei Ebbe wohl wirklich nicht tief. Ich hatte das Gefühl, dass immer wieder gelenkt werden musste, damit wir nicht auf Grund liefen.

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Ca. 10 Minuten später war das andere Ufer, an welchem ich gut zwei Stunden zuvor abgelegt hatte, wieder erreicht. Ich erkundete den hiesigen Markt, der nicht klein war.

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Anschließend erkundete ich das Zentrum von Pak Nam und passierte einen chinesischen Tempel.

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Ein Stück weiter gab es dann auch einen typischen thailändischen Tempel.

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Da die Sonne jedoch brannte und mir wirklich sehr warm war, konnte ich mich nicht für eine umfangreichere Erkundung dieser Tempel begeistern, sondern wollte eigentlich direkt zur BTS-Haltestelle Pak Nam, um im klimatisierten BTS Skytrain zurück zum Hotel zu fahren. Als ich jedoch direkt neben der örtlichen Polizeiwache an einem klimatisierten Café vorbei kam, legte ich eine Pause ein und gönnte mir einen Eiskaffee.

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Nach dieser Abkühlung war es nur noch ein kleines Stückchen, um wieder den überdachten höhergelegenen Fußweg zu erreichen, über den ich dann auch irgendwann die BTS-Haltestelle Pak Nam erreichte. So weit draußen war der Skytrain angenehm leer, sodass ich ohne Probleme einen Sitzplatz bekommen sollte, und mich im gut klimatisierten Zug weiter erholen und abkühlen konnte.

Zurück an der BTS-Haltestelle Chidlom im Herzen Bangkoks machte ich ein Foto, auf dem man sowohl das bisher von mir besuchte Hotel, das Renaissance, als auch das Hotel Muse - Autograph Collection erkennen konnte, in welches ich nun wechseln sollte.

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Ursprünglich hatte ich für den ersten Bangkok-Aufenthalt das Renaissance für die kompletten 7 Nächte gebucht. Tatsächlich hatte ich ja erwartet, dass auch die diesjährige Marriott-Promotion wieder doppelte Nächte ergeben würde, sodass dieser Aufenthalt 14 Elite Nächte für den Statuserhalt (und den Lifetime-Zähler!) gebracht hätte. Nachdem das diesjährige Angebot jedoch nur jeweils eine zusätzliche Elite Nacht pro besuchter Marke ergab, hatte ich den Aufenthalt im Renaissance (Marke 1) auf 4 Nächte gekürzt, um sich aber dennoch gut einleben zu können. Nun sollte es mit dem Hotel Muse - Autograph Collection die 2. Marke werden.

Dank im Renaissance beim Check-in bereits gewährten Late-Check-Out bis 16 Uhr hatte ich noch Zeit, mich etwas zu erfrischen und die letzen Sachen zu packen. Nach dem zügigen Check-Out spazierte ich zu Fuß mit meinem großen Rollkoffer zur Phloen Chit Straße, welche ich ein Stück Richtung Osten lief, um irgendwann in die Zielstraße Lang Suan Road einzubiegen. Nach ca. 250 Metern war ich dann am Hotel Muse angekommen und mal wieder total verschwitzt.

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Der Empfangsbereich bzw. eigentlich das ganze Hotel war irgendwie auf die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts getrimmt, aber leider auch relativ dunkel. Dazu lief Jazzmusik, die mir fast schon zu laut war.

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Am Check-in wurde ich freundlich empfangen. Man bedankte sich für meine Loyalität und erklärte, dass ich als Titanium ein Upgrade auf einen Executive Room erhalten würde. Zwei Tage zuvor hatte ich jedoch bereits in der Bonvoy-App gesehen, dass ein Upgrade auf eine Duplex-Suite hinterlegt war, welches bis zum heutigen Morgen noch sichtbar war. Als ich am Renaissance aufbrach, war mir bereits aufgefallen, dass das Upgrade in der App jetzt nur noch ein Executive Room war. Ich erklärte, dass ich am Vortag in der App jedoch bereits eine Duplex-Suite vorgemerkt bekommen hätte, und mich schon so auf diese gefreut hätte. Man war irgendwie irritiert, welche App und was ich genau gesehen hätte. Ich zeigte den glücklicherweise angefertigten Screenshot, den man abfotografierte. Eigentlich hatte ich erwartet, dass meine Nachfrage nach der Suite erfolglos bleiben würde, und bei nur einer Nacht hier wäre mir das auch nicht allzu wichtig gewesen. Man bat mich jedoch, einen Moment Platz zu nehmen und offerierte mir einen zweiten Welcome Drink, ein Maracujagetränk, das man selber mit Zitronensaft mischen und mit dem Schlüssel umrühren sollte.

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Als ich nach ca. 10 Minuten die Buchung in der App aufrief, konnte ich sehen, dass nun wieder eine Duplex-Suite hinterlegt war. Dazu war bereits eine Zimmernummer angegeben. So sollte es dann auch nur wenige Momente dauern, bis ich meine Zimmerkarte erhielt und auf die 20. Etage begleitet wurde. Man betrat die Suite im Wohn- / Essbereich, welcher ein kleines Gäste-WC bot.

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Auf dem Tisch im Wohnbereich lag mit vier Pralinen ein Welcome Gift bereit. Das Begrüßungsschreiben trug auch tatsächlich meinen Namen. Auf dem Fernseher hingegen wurde ich mit einem anderen Namen begrüßt, was wohl an dem kurzfristigen Zimmerwechsel lag.

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Ich nahm die Treppe nach oben und erreichte den Schlafbereich.

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Ich hatte ursprünglich überlegt, mich direkt nach Ankunft im Muse im Hotelpool zu erfrischen. Dieser lag jedoch einerseits in der prallen Nachmittagssonne und andererseits wurde zu meiner Überraschung die Happy Hour hier über drei Stunden von 16 bis 19 Uhr angeboten, sodass ich mich nach einer erfrischenden Dusche für das Lounge-Maximieren entschlossen hatte.

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Wenige Minuten nach 16 Uhr traf ich als erster Gast im Restaurant Babette's auf der 19. Etage ein, wo neben dem Frühstück, optionalem Abendangebot auch die Happy Hour stattfand. Von einem sehr freundlichen Mitarbeiter erhielt ich einen tollen Platz in einem kleinen Raum mit toller Aussicht.

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Man blickte u.a. über das Gelände der US-amerikanischen Botschaft. Dazu erkannte ich das Athenee Hotel, wo wir oft übernachtet hatten, als auch das Conrad, das uns bei unserem ersten Besuch letztes Jahr so enttäuscht hatte.

Nachdem ich den Ausblick genossen und länger mit dem Lounge-Mitarbeiter gesprochen hatte, prüfte ich das Getränkeangebot und bat um ein Bier.

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Etwas später schaute ich mir das Speisenangebot an, das meiner Meinung jedoch nicht mit dem Lounge-Angebot im Renaissance mithalten konnte.

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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
6.448
38.133
MUC
Das Hotel sieht schick aus ! Das merke ich mir.

Ich habe tatsächlich eine sehr gemischte Meinung zu dem Hotel. Das Design ist wirklich mal was Anderes und gerade in den öffentlichen Bereichen hat man diese mit viel Liebe zum Detail gestaltet, um einen ca. 100 Jahre in der Zeit zurück (und nach Europa) zu entführen. Dazu passte auch die Kleidung des Personals, vom Bellboy bis zur Check-In-Mitarbeiterin. Leider habe ich da nicht wirklich passende Fotos von gemacht, um dies ausreichend zu würdigen. Der Haken dieses Designs war jedoch, dass die öffentlichen Bereiche allesamt sehr dunkel wirkten, was mir nicht wirklich gefallen hatte.

Die im Fahrstuhl sehr laute Musik fand ich schnell störend, wenngleich sie eigentlich zum Ambiente passte. Der Pool wie beschrieben war eher klein und den halben Tag komplett ohne Schatten.

Dem Mobiliar auf dem Zimmer sah man teilweise sehr deutlich das Alter des Hotels an, wenngleich das Zimmer sauber war und eigentlich auch Alles funktioniert hat.

3 Stunden Happy Hour waren natürlich super, Getränke auch total in Ordnung und das Essen ging.

Für den gezahlten Preis (leicht günstiger als das Renaissance) fand ich den Aufenthalt wirklich gut.

Die etwas bedrückende Dunkelheit und das stark durchgezogene Thema mit viel unfreiwilliger Musikbeschallung war für eine Nacht in Ordnung, würde mich bei einem längeren Aufenthalt wohl mehr stören.

Insofern werde ich diese Thailand-Reise nicht nochmal in das Muse zurückkehren, wenngleich ich dies als Option offen hatte. Dennoch bin ich froh, das Haus endlich besucht zu haben, denn hatte ich es damals noch als Accor ALL Diamond auf dem Zettel, als es vor dem Markenwechsel noch das Muse Langsuan MGallery Collection war, jedoch nie geschafft.

Suksan Wan Songkran und schönen Urlaub weiterhin.

Danke und ebenso ein frohes thailändisches Neujahr Dir! :)