Tipflation in den USA

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CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.386
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So ist es, und mich interessiert es nicht was der Ami von meine No-Tip-Policy hält.
Vor 20, 30 Jahren, da habe ich auch getippt, aber die Perversion die das inzwischen angenommen hat lässt mich genau das Gegenteil von dem machen was sich die da zu erzwingen hoffen.
Da lachst - aber das Konzept sich als Rächer der Kleinen und Entrechteten aufzuspielen - sorry - das ist peinlich und unglaubwürdig.
Das man kein Bock hat, die Preisspirale mitzumachen - das kann ich verstehen.

Aber in Restaurants nichts zu geben statt stur 15% (deine no tip policy) - das ist am Ende nur der Versuch, Geld zu sparen und sich das Ganze schön zu reden, da man ja ein vermeintlich gutes Anliegen hat.
 
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Schoizi

Erfahrenes Mitglied
28.04.2016
334
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54
Hamburg
Immer ein guter Tisch (und nicht den Katzentisch), sehr aufmerksamer Service, ... Ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Man kuemmert sich besnders um die Gaeste, von denen man weiss dass sie guten Service auch (fianziell) honoroieren....

Eigentlich erbärmlich.
Deswegen mache ich persönlich auch viel lieber Urlaub in Ländern, wo gar kein Tip erwartet wird und ich trotzdem guten Service bekomme.
Wie zum Beispiel im von manchen als vollkommen überbewertet dargestellten Australien.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.663
18.876
IAH & HAM
Eigentlich erbärmlich.

Ist doch in Deutschland nicht anders. Gute Stammgäste, die gut konsumieren und anstaendig Trinkgeld geben, werden auch besser behandelt als die mit zugenaehten Taschen.


Deswegen mache ich persönlich auch viel lieber Urlaub in Ländern, wo gar kein Tip erwartet wird und ich trotzdem guten Service bekomme.
Wie zum Beispiel im von manchen als vollkommen überbewertet dargestellten Australien.

Da gibt es halt leider ausserhalb der grossen Staedte kein gutes Essen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zum Glück kann das jeweils jeder selbst entscheiden.

Ist halt witzig, dass es oftmals die sind, die Probleme mit dem Trinkgeld in den USA haben, die sich gleichzeitig hier besonders laut ueber die Auslaender in Deutschland aufregen.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.634
9.611
Letzteres ist eine Behauptung, für die ich gerne entweder Evidenzen hätte oder sie hier wegen Unsachlichkeit und Unsinnigkeit gerne nicht lesen möchte.

Rein mengenmäßig dürften die allermeisten Leute, die "Probleme mit dem Trinkgeld in den USA haben", Amerikaner sein, von denen sich die allmeisten wohl nie im Leben für Ausländer in Deutschland interessiert haben, geschweige denn zu dem Thema geäußert haben dürften.
Davon losgelöst erscheinen mir die beiden Themen "Trinkgeld in USA" und "Ausländer in Deutschland" soweit voneinander entfernt, dass es mir schwer fällt, da irgendeinen sinnvollen inhaltlichen Bezug zu sehen; ich käme ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, einen zu suchen.
Was kommt demnächst? Oftmals sind es vielleicht diejenigen, die Probleme mit dem Trinkgeld in den USA haben (was heißt das übrigens genau?), die, sagen wir mal, in der Kindheit Probleme mit ihren Eltern hatten? Lieber Katzen als Hunde mögen? Gerne 50er-Jahre Schlager hören? Probleme mit der Rechtschreibung haben? Heimlich nachts Erdbeereis naschen?

Daher eine Bitte: entweder Begründungen für solche "erstaunlichen" Bemerkungen liefern oder solche hier weglassen, da sie dann der sachlichen Diskussion nicht dienen können. Danke.
 

Schoizi

Erfahrenes Mitglied
28.04.2016
334
1.022
54
Hamburg
Keine Ahnung in welchen Etablissements du so verkehrst, wo man sich guten Service extra erkaufen muss. Aber ja, auch in D halte ich sowas für erbärmlich.

Australien ist offenbar nicht dein Ding, diese Meinung darfst du natürlich gerne behalten.
Es ging übrigens um den Service, nicht darum ob einem das Essen schmeckt oder nicht.

Was / wen du mit deinem letzten Punkt meinst weiß ich nicht. Ich gebe in den US of A adäquat Trinkgeld und passe mich den Gegebenheiten an, dennoch halte ich es für erbärmlich, wenn ich mir damit was erkaufen muss, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.663
18.876
IAH & HAM
Letzteres ist eine Behauptung, für die ich gerne entweder Evidenzen hätte oder sie hier wegen Unsachlichkeit und Unsinnigkeit gerne nicht lesen möchte.

Das war nicht auf Dich bezogen sondern eine allgemeine Feststellung.

Rein mengenmäßig dürften die allermeisten Leute, die "Probleme mit dem Trinkgeld in den USA haben", Amerikaner sein, von denen sich die allmeisten wohl nie im Leben für Ausländer in Deutschland interessiert haben, geschweige denn zu dem Thema geäußert haben dürften.

Als jemand der 20 Jahre in den USA gelebt habe, kan ich feststellen, dass die wenigsten Amerikaner in meinem Umkreis irgendein problem mit dem Trinkgeldern in Full Service Restaurants haben. In Deutschland hoere ich hingegen permantent Entsetzen uber 20% Tip....

Davon losgelöst erscheinen mir die beiden Themen "Trinkgeld in USA" und "Ausländer in Deutschland" soweit voneinander entfernt, dass es mir schwer fällt, da irgendeinen sinnvollen inhaltlichen Bezug zu sehen; ich käme ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee, einen zu suchen.

KLeiner Tip. Ein Deutscher in den USA ist dort ein Auslaender.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.663
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IAH & HAM
Keine Ahnung in welchen Etablissements du so verkehrst, wo man sich guten Service extra erkaufen muss. Aber ja, auch in D halte ich sowas für erbärmlich.

In eigentlich jedem Restaurant das ich kenne. Und als jemand der weahrend seines Studiums viele Jahre im Service gearbeitet hat, weiss ich auch welche Gaeste ich damals besonders aufmerksam bedient habe. Tip: Es waren nicht die, die jedes mal bei einer Rechnung von DM29,50 30 Mark gegeben haben und grosszuegig “stimmt so” sagten....

Australien ist offenbar nicht dein Ding, diese Meinung darfst du natürlich gerne behalten.

Ich halte es lediglich für vollkommen überbewertet. Nicht schlecht, aber keine Anreise von 24 Stunden wert

Es ging übrigens um den Service, nicht darum ob einem das Essen schmeckt oder nicht.

Das gehoert nun einmal zusammen. Wenn das Essen schlecht ist, dann gleicht das guter Service auch nicht aus. Und ich verlasse mich bei der Auswahl meiner Speisen gerne auf Servicekraefte (die ich kenne und denen ich vertraue). Die wissen naemlich was gut ud frisch ist...

Was / wen du mit deinem letzten Punkt meinst weiß ich nicht. Ich gebe in den US of A adäquat Trinkgeld und passe mich den Gegebenheiten an, dennoch halte ich es für erbärmlich, wenn ich mir damit was erkaufen muss, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Die Welt kann so unfair sein........ Und Du weisst schon, wofuer TIP steht?
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
6.030
7.388
DTM
Letzteres ist eine Behauptung, für die ich gerne entweder Evidenzen hätte oder sie hier wegen Unsachlichkeit und Unsinnigkeit gerne nicht lesen möchte.
Das ist vollkommen normal bei ihm. Alltägliches provozieren, Diffamieren und/oder irgendeine abstruse Behauptung in den Raum stellen (so wie hier), in der Hoffnung irgendjemand spielt mit (Troll). Das Stöckchen-hinhalten ist sein Täglich-Brot und das seit vielen Jahren. Er wird sicher auf zahlreichen Ignore-Listen vertreten sein und das absolut zurecht.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.634
9.611
Das war nicht auf Dich bezogen sondern eine allgemeine Feststellung.

Ich habe es auch nicht auf mich bezogen. Ob ich Behauptungen befremdlich finde, hängt allerdings nicht davon ab, ob sie vermeintlich auf mich bezogen wären. In einer sachlichen thematischen Diskussion sollten vielmehr persönliche Bezüge überhaupt keine Rolle spielen.

Als jemand der 20 Jahre in den USA gelebt habe, kan ich feststellen, dass die wenigsten Amerikaner in meinem Umkreis irgendein problem mit dem Trinkgeldern in Full Service Restaurants haben. In Deutschland hoere ich hingegen permantent Entsetzen uber 20% Tip....

Ja, das mag möglicherweise mit Deiner spezifischen Wahrnehmung und mit Deinen spezifischen Umfeld zu tun haben. Ich lese durchaus Berichte in der amerikanischen Presse, die sehr kritisch mit der Entwicklung in der Trinkgeldkultur bzw. entsprechenden Geschäftsentwicklungen umgehen. Nicht zuletzt dürfte der Begriff "Tipflation" aus den USA stammen. Wie repräsentativ das wiederum ist, dazu habe ich keine Zahlen.
Meine Kritik bezog sich allerdings gar nicht auf diese Frage an sich, sondern auf den aus meiner Sicht weiterhin vollkommen nicht nachvollziehbaren Bezug zu "Aufregung über Ausländer in Deutschland".

KLeiner Tip. Ein Deutscher in den USA ist dort ein Auslaender.
Ja, durchaus, zumindest abgesehen von Doppelstaatlern. Aber was in aller Welt hat das mit einer angeblichen Aufregung über Ausländer in Deutschland zu tun?
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.663
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IAH & HAM
Ich habe es auch nicht auf mich bezogen. Ob ich Behauptungen befremdlich finde, hängt allerdings nicht davon ab, ob sie vermeintlich auf mich bezogen wären. In einer sachlichen thematischen Diskussion sollten vielmehr persönliche Bezüge überhaupt keine Rolle spielen.

Ich wollte nur sicherstellen, dass Du es nicht faelschlicherweise als einen persoenlichen Angriff verstanden hast.

Ja, das mag möglicherweise mit Deiner spezifischen Wahrnehmung und mit Deinen spezifischen Umfeld zu tun haben. Ich lese durchaus Berichte in der amerikanischen Presse, die sehr kritisch mit der Entwicklung in der Trinkgeldkultur bzw. entsprechenden Geschäftsentwicklungen umgehen. Nicht zuletzt dürfte der Begriff "Tipflation" aus den USA stammen. Wie repräsentativ das wiederum ist, dazu habe ich keine Zahlen.

Hierzu seien 2 Gedanken erlaubt:

1. sind Kommentare / Meinungensstuecke in Medien kein Beleg für eine Mehrheitsmeinung sondern lediglich eine (oftmals von vielen) Meinung.
2. Beziehen sich diese Beitraege, so ich sie gelegentlich wahrnehme, meist nur auf 2 Aspekte der Tip Kultur: Die Ausdehnung von Trinkgelderwartungen auf neue Geschäftsbereiche und die “Erpressung” durch hohe vorgegebene Betraege an den POS. Die erwarteten 18-25% Trinkgeld in full service Restaurants haben sich weder veraendert, noch sind sie ein Hauptfocus dieser Meinungsstuecke.

Meine Kritik bezog sich allerdings gar nicht auf diese Frage an sich, sondern auf den aus meiner Sicht weiterhin vollkommen nicht nachvollziehbaren Bezug zu "Aufregung über Ausländer in Deutschland".

Es ist halt meine Beobachtung, dass viele der Teilnehmer hier, die die Fraktion “soll doch der Arbeitgeber ein anständiges Gehalt zahlen, ich mache bei dem Spiel nicht mit” vertreten, in anderen Fällen sich besonders negativ über Ausländer in Deutschland und deren mangelnde Integration äußern. Aber es gibt durchaus einen gemeinsamen Nenner, es sind vermutlich Leute, die immer Angst haben, übervorteilt zu werden, Angst, dass Leute (auf ihre Kosten) etwas bekommen, das ihnen nicht zusteht.


Ja, durchaus, zumindest abgesehen von Doppelstaatlern. Aber was in aller Welt hat das mit einer angeblichen Aufregung über Ausländer in Deutschland zu tun?

Wenn man sich als Ausländer selbst nicht in andere Kulturen “integriert”, bloss weil man sie doof findet, aber das Gleiche von Ausländern in Deutschland fordert, dann lässt das nach meiner Meinung eine gewisse Ironie nicht missen.
 
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