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Tipflation in den USA

Tippen stresst mich.
Habe mal in Kanada eine Bedienung sehr glücklich gemacht. Ich hatte mir 15% Tip vorgenommen. Die Maschine wollte aber erst wissen, ob man den Tip in CAD oder in % angeben wolle. Ich wählte (warum auch immer) CAD. Leider war die Zahl 15 zu dem Zeitpunkt in meinem Hirn vorausgewählt, so dass ich am Ende $15 tiopte, was etwa 50% Tip entsprach.
(Offtopic) Anekdote nicht mal aus den USA. Hab in der Schweiz in das Karten-Gerät für den Tip mal angefangen, meine 4-stellige PIN einzugeben... dann doch noch rechtzeitig gemerkt. Die Bedienung hätte sich, denke ich, außerordentlich gefreut 😆
Was hier viele nicht wissen, die genannten $237k pro Jahr sind am Ende $12k netto pro Monat ohne vernünftiger Krankenversicherung, Rentenversicherung und nebenan in SF liegen die Massen an Obdachlosen in der Innenstadt.

Das ach so freie Amerika nimmt also 38% Steuer mit sehr wenig Leistung.

Wer nun noch ein Eigenheim abzahlt, darf in der Gegend um die $20k pro Jahr nochmal Grundsteuer abdrücken und natürlich auf jeden Restaurantbesuch Tax, 20+% Tip etc.

Für mich wirkt das von den Abgaben sozialistischer als in Deutschland mit weniger Gegenleistung. Irgendetwas läuft komplett schief und daher ziehen die Besserverdiener dort auch in andere Bundesstaaten. Komplett wegziehen können sie nicht, weil sie weltweit besteuert werden, also selbst wenn sie nach Zug oder Dubai ziehen, außer sie geben den Pass und damit die Staatsbürgerschaft ab um dann so wie wir an der Einreise diskriminiert zu werden.
Das Zensusbüro sieht es dann doch etwas niedriger (obschon deutlich über dem kalifornischen Durchschnitt), oder hab ich da was übersehen? https://www.census.gov/quickfacts/fact/table/santaclaracountycalifornia,CA/PST045222
 
Was hier viele nicht wissen, die genannten $237k pro Jahr sind am Ende $12k netto pro Monat ohne vernünftiger Krankenversicherung, Rentenversicherung und nebenan in SF liegen die Massen an Obdachlosen in der Innenstadt.

Das ach so freie Amerika nimmt also 38% Steuer mit sehr wenig Leistung.
in den von Dir genannten Abzügen ist auch Medicare (Krankenversicherung im Alter), Social Security Beiträge, Disability und natürlich die hohe California State Tax enthalten. Gute Arbeitgeber bieten teilweise hervorragende Krankenversicherung und betriebliche Altersvorsorge
 
Was hier viele nicht wissen, die genannten $237k pro Jahr sind am Ende $12k netto pro Monat ohne vernünftiger Krankenversicherung, Rentenversicherung und nebenan in SF liegen die Massen an Obdachlosen in der Innenstadt.

Das ach so freie Amerika nimmt also 38% Steuer mit sehr wenig Leistung.

Wer nun noch ein Eigenheim abzahlt, darf in der Gegend um die $20k pro Jahr nochmal Grundsteuer abdrücken und natürlich auf jeden Restaurantbesuch Tax, 20+% Tip etc.

Für mich wirkt das von den Abgaben sozialistischer als in Deutschland mit weniger Gegenleistung. Irgendetwas läuft komplett schief und daher ziehen die Besserverdiener dort auch in andere Bundesstaaten. Komplett wegziehen können sie nicht, weil sie weltweit besteuert werden, also selbst wenn sie nach Zug oder Dubai ziehen, außer sie geben den Pass und damit die Staatsbürgerschaft ab um dann so wie wir an der Einreise diskriminiert zu werden.

Zahlst hier in DE aber mehr, bei 240k zahlt man 100k und dann musst Du noch KV zahlen (mit 2 Kindern)
 
Wie kommst du darauf?

In USA wird einmal ans IRS versteuert. Das sind für 240k etwa 57k an income tax, entspricht 24%.
Dazu kommt die CA state income tax mit etwa 19k, entspricht knapp 8%.

Insgesamt liegt die income tax also be 32%. Und damit doch ein klein wenig niedriger als bei uns.
Wie kommst du darauf?

Reine Lohnsteuer in DE bei €237k sind €73k, also 30.8%

Man kann jetzt verschiedene Spielereien betreiben, aber am Ende ist das schon sehr vergleichbar und steuerlich in CA sogar schlechter für den Arbeitnehmer.

Grundsteuer noch gar nicht betrachtet. Die Abgabenlast ist also ähnlich.

Die genannten guten Arbeitgeber zahlen dir auch in Europa eine private Krankenversicherung, Bonus, Sonderleistungen etc (e.g. FANG).

Weniger Steuern gibt es also echt nur in CH, VAE etc.
 
Wie kommst du darauf?

Reine Lohnsteuer in DE bei €237k sind €73k, also 30.8%

Man kann jetzt verschiedene Spielereien betreiben, aber am Ende ist das schon sehr vergleichbar und steuerlich in CA sogar schlechter für den Arbeitnehmer.

Grundsteuer noch gar nicht betrachtet. Die Abgabenlast ist also ähnlich.

Die genannten guten Arbeitgeber zahlen dir auch in Europa eine private Krankenversicherung, Bonus, Sonderleistungen etc (e.g. FANG).

Weniger Steuern gibt es also echt nur in CH, VAE etc.
Nur verdienst du in den USA in vergleichbaren Jobs meist (deutlich) besser.
 
Mal wieder einigermassen konkret zum Thema: Ich werde im Dezember erstmals seit 2018 (und überhaupt erst zum 3. mal) in den USA sein. Was würdet ihr beispielsweise im Hard Rock Cafe Chicago zu zweit als Trinkgeld geben? Und wieviel in einem 4-5 Sterne Hotel?
 
Mal wieder einigermassen konkret zum Thema: Ich werde im Dezember erstmals seit 2018 (und überhaupt erst zum 3. mal) in den USA sein. Was würdet ihr beispielsweise im Hard Rock Cafe Chicago zu zweit als Trinkgeld geben? Und wieviel in einem 4-5 Sterne Hotel?
Bei welcher Gelegenheit?

Hard Rock Cafe einen Burger futtern? so ca. 20%, einen Drink an der Bar? so ca. 1USD - 2USD pro Drink
 
Geht es eigentlich auch noch jemandem so, dass man sich nach USA erst wieder an die Größen (Kleinen-) Ordnung deutscher Trinkgelder gewöhnen muss? Ich bin da schon sehr komisch angeschaut worden...:rolleyes:
 
in den von Dir genannten Abzügen ist auch Medicare (Krankenversicherung im Alter), Social Security Beiträge, Disability und natürlich die hohe California State Tax enthalten. Gute Arbeitgeber bieten teilweise hervorragende Krankenversicherung und betriebliche Altersvorsorge
Ich kenne jemanden, der in Kalifornien für ein relativ bescheidenes Häuschen Pro Monat mehr Grundsteuer bezahlt als ich im Jahr. Die Grundsteuer richtet sich nach dem Verkaufspreis!
 
Ich kenne jemanden, der in Kalifornien für ein relativ bescheidenes Häuschen Pro Monat mehr Grundsteuer bezahlt als ich im Jahr. Die Grundsteuer richtet sich nach dem Verkaufspreis!
Und wie hoch ist der Verkaufspreis? Ein Freund von mir hat ein Haus in den Hollywood Hills, keine 300qm Grundstück, Wohnfläche vielleicht 80qm. Preis so in der Region 1,5 Millionen, äh ich muss korrigieren in der Zwischenzeit dürften das eher 2,5 Millionen sein, wenn ich mir das Angbeot so anschaue.
 
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