Wette auf den Friedensnobelpreis morgen

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airhansa123

Erfahrenes Mitglied
03.11.2012
4.144
14
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And the winner is:

Friedensnobelpreis geht an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed.

Wäre ja auch noch schöner gewesen wennn Gretchen nach dem Milosevic Grabredner Peter Handke auch noch geehrt worden wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
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6.501
Z´Sdugärd
Bei all diesem Reagan/Gorbatschow Geschwurbel, warum hat hier bisher keiner David Hasselhoff mit seinem "Looking for Freedom" auf dem Plan? Der hat doch in seiner Selbstwahrnehmung mindestens gefühlt genauso zum Mauerfall beigetragen wie die beiden erst genanten... ;-)

Stimmt! Den hab ICH nämlich 89 gesehen in Berlin!
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.019
16.346
FRA/QKL
Ich finde es gut, dass man sich in dem Gremium nicht einem Reflex, geboren aus einer Momentaufnahme, hingegeben hat. Das hat man seinerzeit bei Obama schon getan - warum auch immer.

Und was ist bei Aby Ahmed keine Momentaufnahme? :confused:

Aber ich finde es gut und bin erleichtert und froh dass man Greta nicht auch noch die Bürde Friedensnobelpreis aufgehalst hat. Das war ja selbst für jemanden wie Obama eine viel zu große Bürde, völlig unabhängig davon ob er es verdient hatte oder nicht. Das will ich hier gar nicht diskutieren.
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.671
4.195
FRA
Ich finde es sehr schade, dass die Schöpfer der Atombombe nie einen Friedensnobelpreis bekommen haben (außer Sacharow für seine Nebentätigkeit in Sachen Menschenrechte). Denn das war mit Abstand der größte Beitrag zum Weltfrieden in den letzten 100 Jahren. Die Angst vor dem Krieg ist der beste Friedensstifter überhaupt, und nichts hat diese Angst so beflügelt, wie Fat Man und Little Boy!

Der Friedensnobelpreis soll ja Beiträge zum Weltfrieden und Völkerverständigung ehren, und nicht etwa die Mitmenschlichkeit.

Immerhin gut, dass es diesmal nicht die Schulabbrecherin wurde. Anscheinend hat man aus der Preisverleihung an Obama doch etwas gelernt.
 
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planesandstuff

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.107
55
HAM
Ich finde es sehr schade, dass die Schöpfer der Atombombe nie einen Friedensnobelpreis bekommen haben (außer Sacharow für seine Nebentätigkeit in Sachen Menschenrechte). Denn das war mit Abstand der größte Beitrag zum Weltfrieden in den letzten 100 Jahren. Die Angst vor dem Krieg ist der beste Friedensstifter überhaupt, und nichts hat diese Angst so beflügelt, wie Fat Man und Little Boy!

Ich bin mir nicht sicher ob nun wirklich das direkte Töten von 100 000 bis 200 000 Menschen ein langfristig erforderlicher Beitrag zum Frieden ist, bzw. war.

Ich bin aber fest davon überzeugt, dass der beste Friedensstifter nicht die Angst vor dem Krieg ist. Wohlstand und ein aufgeklärtes Weltbild durch Bildung halte ich tatsächlich für die stärkere "Waffe", das zeigt sich nicht zuletzt in den Konflikten, bzw. dem Ausbleiben solcher in der Vergangenheit. Das geht natürlich beides Hand in Hand, Bildung fördert nicht zuletzt Wohlstand. Insofern glaube ich höchstens, dass die Angst vor dem Verlust dieses Wohlstandes ein besserer Friedensstifter ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.671
4.195
FRA
Ich bin aber fest davon überzeugt, dass der beste Friedensstifter nicht die Angst vor dem Krieg ist. Wohlstand und ein aufgeklärtes Weltbild durch Bildung halte ich tatsächlich für die stärkere "Waffe"

Das ist ein schöner Traum, nur zeigt die historische Erfahrung ein ganz anderes Bild. Zumindest in den letzten 100 Jahren gingen praktisch alle schlimmen Kriege von Ländern aus, die viel Wohlstand und gute Bildung hatten. Deutschland, Japan, die USA, Frankreich, Russland/UdSSR waren die wichtigsten Kriegstreiber (und die letzten drei sind es immer noch). Für mich ist hier überhaupt nicht erkennbar, wie Bildung und Wohlstand die Kriegsbereitschaft senken sollen - eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein.
 

ponyhofinsasse

Erfahrenes Mitglied
23.08.2017
3.211
15
...
Immerhin gut, dass es diesmal nicht die Schulabbrecherin wurde. Anscheinend hat man aus der Preisverleihung an Obama doch etwas gelernt.

Der hat doch gar nicht die Schule abgebrochen :p

Das ist ein schöner Traum, nur zeigt die historische Erfahrung ein ganz anderes Bild. Zumindest in den letzten 100 Jahren gingen praktisch alle schlimmen Kriege von Ländern aus, die viel Wohlstand und gute Bildung hatten. Deutschland, Japan, die USA, Frankreich, Russland/UdSSR waren die wichtigsten Kriegstreiber (und die letzten drei sind es immer noch). Für mich ist hier überhaupt nicht erkennbar, wie Bildung und Wohlstand die Kriegsbereitschaft senken sollen - eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Schlimm ist sehr relativ
Der Unterschied besteht nur in der Ausbreitung.
Während die Amis global den Krieg verbreiten, machen es viele Terrorgruppen
wie Boko Haram oder Abu Sayaf eben 'nur' regional, ob das jetzt weniger schlimm ist ?
Und von einer Atombombe lassen die sich sicher nicht abschrecken
 

8 Miles High

Neues Mitglied
10.10.2019
10
0
Greta setzt sich durchaus für die Menschheit ein. Aber für den Frieden?

Es gab 2007 einen Friedensnobelpreis für Al Gore und das IPCC. Die haben sich auch für die Begrenzung des Klimawandels eingesetzt. Aber die waren informierter über geostrategische/-politische Implikationen des Klimawandels als Greta. Der Bezug zu Krieg und Frieden war eher gegeben, weil sie eben explizit vor Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen in Folge des Klimawandels gewarnt haben. Und das 10 Jahre vor Greta.
 
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