Ich habe, meiner vagabundierenden Armut entsprechend, bei meinen bisherigen Vegas-Besuchen stets in eher billigen Hotels abseits des Trubels gehaust, sprich Stratosphere, LV Hilton, auch mal Sahara (das war dann aber auch das untere Limit), letztes Mal dann das Aladdin als höchstes der Gefühle (kurz vor dem Umbau ins Planet Hollywood).
Im kommenden Oktober kann ich mir nun dank Wirtschaftskrise und dreschens legendärer Findigkeit erstmals ein richtiges Hotel leisten, da schlüpfen wir nämlich für ein paar Tage im MGM unter. Nobelhotels wie das Wynn oder das Bellagio befinden sich hingegen weiterhin außerhalb meiner Reichweite. Dabei kenne ich die meisten Top-Hotels und -Casinos in LV sehr wohl von innen, man muss ja keineswegs dort wohnen, um deren Angebote (Shows, Clubs, Attraktionen, Restaurants, für Spieler das Casino) zu genießen.
Meine Erfahrung zeigt, dass selbst günstige (weil ein wenig abgelegene und nicht so spektakulär anmutende) Hotels wie das Strato mehr als genug Komfort bieten, um die Stadt in vollen Zügen zu genießen. Die Zimmer sind riesig (2 Kingbetten plus eine Menge Platz) und die Ausstattung komplett. Da ich in LV vergleichsweise wenig Zeit auf dem Zimmer verbringe (aber selbst dann ist dieses wie gesagt in keiner Weise beengend, gerade im Vergleich zu anderen US-Hotels, zB in New York), bin ich dort mit 3-Sterne-Standard voll zufrieden.