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Thema: LeuPay Wallet / LeuPost - virtuelle Prepaid MasterCard & mobile NFC-Zahlung

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von MaxBerlin
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    Standard LeuPay Wallet / LeuPost - virtuelle Prepaid MasterCard & mobile NFC-Zahlung

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    Ich weiß nicht, ob das hier schon mal Thema war. Für die Fans von kontaktlosem Zahlen mit dem Smartphone (wie bei Wirecard boon) gibt es jedenfalls seit einiger Zeit eine Alternative der maltesischen Satabank, die auch hinter den Prepaidkarten/-konten von LeuPay steckt. Es gibt neben einer Android- auch eine iOS-Variante, bei letzterer ist aber kein NFC dabei.

    Registrierung ist einfach: man gibt seine Mobilfunknummer an, bekommt eine SMS, gibt seinen Namen ein, setzt einen Secret Code. (Wofür die App den Secret Code abfragt, kann man später in den Einstellungen (ab)wählen. Die virtuelle NFC-Karte besitzt einen eigenen davon unabhängigen PIN-Code, der bei Zahlungen über dem Limit abgefragt wird.)

    Die App selbst ist messenger-artig aufgebaut, neben Chats sind aber auch Geldtransfers eine vorgesehene Funktionalität. Das Konto kann in EUR, BGN oder USD geführt werden. Auf die IBAN (maltesisch) ist kostenfrei eine Banküberweisung möglich. Guthaben kann aber auch kostenpflichtig per Kreditkarte aufgeladen werden. Eine Jahresgebühr gibt es nicht.

    Die App bietet sofort nach Registrierung eine virtuelle Prepaid MasterCard und eine mobile Zahlungsmöglichkeit per NFC. Man kann sich kostenpflichtig eine LeuPay-Prepaidkarte dazubestellen.
    PLV gibt es ganz unten auf dieser Seite: https://www.leupost.com/en/legal

    Wünsche dem Fachkollegium hier viel Spaß beim Austesten. Vielleicht ist LeuPay Wallet ja die mächtigere und weniger bürokratische Version von boon. Letzteres nervt mit mehrfachen Geisterupdates (fordert zum Update auf, obwohl keines vorhanden), behauptet, es sei in einem nicht vertrauenswürdigen Netzwerk unterwegs oder braucht einfach ewig lange zum Laden. Es wäre auch interessant zu erfahren, ob LeuPay Wallet sich auf Geräten betreiben lässt, die nicht in der von MasterCard sanktionierten Positivliste von boon stehen.
    fly_penelope, mnbv und Ney sagen Danke für diesen Beitrag.

  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von MaxBerlin
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    Auch interessant: Man kann auf dem Startbildschirm auf "Top Up" oben rechts gehen und bekommt eine Auswahl an Mobilfunkanbietern, deren Guthaben über LeuPay Wallet verkauft wird. Germany, Poland und United States sind dabei, sogar Afghanistan, Costa Rica und Ukraine. Leider aus irgendeinem seltsame Grund nicht United Kingdom (während ich giffgaff problemlos auch mit ausländischen Kreditkarten aufladen kann, ist Three UK problematischer, obwohl Feel At Home superwichtig ist).

    Welche Wechselkurse gelten, müsste man noch in Erfahrung bringen. Der Aufladebetrag wird in Landeswährung (z.B. PLN) ausgewählt und man schreibt die zu beehrende Mobilfunknummer dazu. Das Aufladen von Mobilfunkguthaben wird als "Merchant Chat" dargestellt.

    LeuPay Wallet ist offenbar verdammt nützlich. Wenn ich es auch erst mal die Tage nur als Wallet, als elektronisches Klimpergeld mit geringeren Sicherheitsansprüchen ausprobieren werde.

    Die Kontaktlos-PIN scheint nicht änderbar zu sein. Schade.

    Interessant auch, dass es "Checkbooks" gibt - quasi "Scheckbücher", also Geldnachrichten mit Designs verschicken. Ein Standardsatz an Designs ist gratis, und man kann zusätzliche käuflich erwerben (2,50 EUR).

  3. #3
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    Klingt gut, nur die Bank über welche das läuft scheint wohl noch sehr neu auf dem Markt zu sein. Sind erst seit März diesen Jahres auf dem Markt.

    Satabank opens in Malta with 20 employees, hopes to bring number up to 100 in two years - The Malta Independent

  4. #4
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    Fingerabdruck geht schon mal. Ich werde weiter berichten. Ist unterm Strich interessanter als eine Bank die mir was vom Pferd erzählt(Ferratum). Habe LeuPay jetzt mal als Standard NFC Zahlapp eingestellt, bis auf den PIN über 25€ wie Apple oder Samsung Pay.
    Geändert von Droggelbecher (17.08.2016 um 09:30 Uhr)
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
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    Leupay war mal ipay.

    iPay gehoerte icard Financial Services aus Bulgaria und wurde dann an Satabank verkauft und in Leupay umbenannt.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pimpcoltd
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    https://www.leupay.eu/en/legal/doc:fees

    Funding via Bank transfer Free of charge
    Funding via consumer card MasterCard/VISA, issued in EU 1.000%, Min. 0.50 EUR
    Funding via other type card MasterCard/VISA/JCB 2.000%, Min. 1.00 EUR

  7. #7
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    In der Android-App finden sich unter "AGB & Tarife" die halben Gebühren.

  8. #8
    kek
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    Habe es gerade ausprobiert. Funktioniert im Gegensatz zu boon scheinbar mit allen NFC fähigen Geräten (Oneplus 3 in meinem Fall). Ist zwar nicht wirklich die schönste App, aber besser als gar keine.
    Wirklich schade, dass die deutschen Banken so etwas nicht auf die Reihe bekommen. Auch nicht die angeblich so moderne N26.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
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    Schon jemand Tap&Pay getestet?

  10. #10
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    Auf dem S3 mini (GT-I8200N) läuft zwar die Wallet App aber kontaktlose Zahlungen lassen sich nicht aktivieren. Ich glaube dafür braucht man Android >=4.4 für HCE Unterstützung. Das GT-I8200N hat aber 4.2.2.

  11. #11
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    Was meint ihr, ist das dort aufgeladene Guthaben sicher "gelagert"?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Andy2 Beitrag anzeigen
    Auf dem S3 mini (GT-I8200N) läuft zwar die Wallet App aber kontaktlose Zahlungen lassen sich nicht aktivieren. Ich glaube dafür braucht man Android >=4.4 für HCE Unterstützung. Das GT-I8200N hat aber 4.2.2.
    HCE erst ab 4.4, korrekt.

  13. #13
    Erfahrenes Mitglied Avatar von MaxBerlin
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    Ich würde es nicht als Gehaltskonto nutzen wollen. Eher für Klimpergeld.

  14. #14
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    NFC erfordert Double Tap
    Edit: Laut Demo-Video nicht, hatte das Handy wohl zu schnell wieder weggezogen.
    Geändert von DerSimon (18.08.2016 um 00:09 Uhr)

  15. #15
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    Also irgendwie ist mir das doch etwas suspekt. Bisher 5.000 Downloads im Google App Store, zur Registrierung reicht Handynr. & Name und das dann alles noch über Malta läuft. Ich hab da die Befürchtung das am Ende das Geld verloren geht oder ich Probleme mit dem Finanzamt bekomme.

  16. #16
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    Zitat Zitat von StefanE Beitrag anzeigen
    Also irgendwie ist mir das doch etwas suspekt. Bisher 5.000 Downloads im Google App Store, zur Registrierung reicht Handynr. & Name und das dann alles noch über Malta läuft. Ich hab da die Befürchtung das am Ende das Geld verloren geht oder ich Probleme mit dem Finanzamt bekomme.
    ID check ist bei geringen Summen nicht erforderlich.
    Man muss doch einfach sein Vermoegen melden, warum sollte Malta da ein Problem sein?

    Etwas komisch, dass erst da steht die Plastik kostenlos zu bekommen, dann im naechsten Schritt aber 5 EUR gefordert werden.
    Gerade probiert zu bestellen, scheint temporaer nicht zu gehen.

  17. #17
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    Zitat Zitat von mnbv Beitrag anzeigen
    ID check ist bei geringen Summen nicht erforderlich.
    Man muss doch einfach sein Vermoegen melden, warum sollte Malta da ein Problem sein?

    Etwas komisch, dass erst da steht die Plastik kostenlos zu bekommen, dann im naechsten Schritt aber 5 EUR gefordert werden.
    Gerade probiert zu bestellen, scheint temporaer nicht zu gehen.
    "Anonyme" Kreditkarten stehen etwas unter dem Verdacht der Geldwäsche und der Verschiebung von Schwarzgeld. Aber man erhält ja quasi auch ein Konto mit einer IBAN aus Malta. Jetzt weiß ich nicht wie sich das mit dem OECD CRS Abkommen zum Automatischer Informationsaustausch verhält.

    Wenn ich mit einem deutschen Girokonto die Aufladung durchführe, eine deutsche Handynummer hinterlege und meinen echten Namen eintrage, ob dann diese Daten nicht automatisch an den deutschen Fiskus gehen.

    Ich könnte mir dann gut vorstellen das bei denen erst mal irgendwelche Alarmglocken angehen.

  18. #18
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    Zitat Zitat von StefanE Beitrag anzeigen
    Ich hab da die Befürchtung das am Ende das Geld verloren geht
    Weil ich es jetzt schon mehrmals gelesen hab, muss ich einfach mal nachfragen. Packt ihr da einen fünf oder sechsstelligen Betrag auf so ein Konto oder warum macht ihr euch gleich immer so in die Hose?
    Priority customer dürfen eine bessere Performance erwarten.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Temposünder Beitrag anzeigen
    Weil ich es jetzt schon mehrmals gelesen hab, muss ich einfach mal nachfragen. Packt ihr da einen fünf oder sechsstelligen Betrag auf so ein Konto oder warum macht ihr euch gleich immer so in die Hose?

    Für manche ist ein dreistelliger Betrag und dessen Verlust schon viel.
    Public Service Announcement
    IM(H)O: In my (humble) opinion -> Meiner Meinung nach...
    AFAIK: As far as I know -> Soweit ich weiß...
    FAQ und AGB sind bereits Akronyme in der Mehrzahl und bedürfen keinem nachgestellten ‘s’

    Wenn du dich am offtopic-talk beteiligst, hast du kein Recht, "jetzt aber genug OT" oder "zurück zum Thema" zu sagen!

    metabubble.net - Let's do some banking (Random banking posts are random)

  20. #20
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    Zitat Zitat von mnbv Beitrag anzeigen
    Man muss doch einfach sein Vermoegen melden, warum sollte Malta da ein Problem sein?
    Muss man das in Deutschland?
    Ich dachte, man müsse nur die Erträge daraus versteuern (und dementsprechend melden)?!
    Und dann gibt's doch noch dieses ominöse Kreuzchen, ob man Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Instituten oder so unterhielte?

    Zitat Zitat von StefanE Beitrag anzeigen
    Jetzt weiß ich nicht wie sich das mit dem OECD CRS Abkommen zum Automatischer Informationsaustausch verhält.
    ob dann diese Daten nicht automatisch an den deutschen Fiskus gehen.
    Das sehe ich so.

    Zitat Zitat von StefanE Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir dann gut vorstellen das bei denen erst mal irgendwelche Alarmglocken angehen.
    Wundern würde es mich ja nicht, wenn du dort sechs- bis siebenstellige Beträge drauf hast. Aber allgemein: Entspann' dich. Es ist ja ein völlig legales und (vermute ich zumindest?) auch völlig legal genutztes Auslandskonto. Dazu noch in der EU - und Malta hat ja vorher schon Kapitalerträge gemeldet.

    Im Grunde ist es nicht anders, als umgekehrt ein Brite, Ire oder Slowake, der ein Konto bei N26 in Deutschland - somit in einem Land, das bzgl. Geldwäsche und Schwarzgeld auch einen eher zwielichtigen Ruf geniesst...
    Geändert von Amic (18.08.2016 um 14:15 Uhr)
    MaxBerlin und mnbv sagen Danke für diesen Beitrag.

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