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Thema: Klassische Musik - Sinfonien, Klavierkonzerte, Streichquartetts usw.

  1. #21
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    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Philharmonie Berlin.
    Die erste Reihe scheint auch gar nicht die beste zu sein. Man hat zwar viel vom Spiel selbst mitbekommen, also die Mimik vom Dirigenten und seinen Schweiß, aber von der Akustik her dürfte es weiter hinten besser gewesen sein. Und ganz vorne konnte man auch nicht alle Musiker sehen.
    In diesen Räumlichkeiten kenne ich mich zwar nicht aus, aber generell hast Du mit Deinen Beobachtungen recht. Ich möchte bei Besuchen vor allem immer die Hände des Pianisten im Blick haben und daher stehe ich immer vor ganz besonderen Herausforderungen bei der Platzauswahl Nicht immer ist klar, wie der Flügel gestellt ist.
    Hier ein paar interessante Facts über die Berliner Philharmonie:
    https://www.morgenpost.de/berlin/art...lharmonie.html

  2. #22
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bluesman
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    In diesen Räumlichkeiten kenne ich mich zwar nicht aus, aber generell hast Du mit Deinen Beobachtungen recht. Ich möchte bei Besuchen vor allem immer die Hände des Pianisten im Blick haben und daher stehe ich immer vor ganz besonderen Herausforderungen bei der Platzauswahl Nicht immer ist klar, wie der Flügel gestellt ist.
    Hier ein paar interessante Facts über die Berliner Philharmonie:
    https://www.morgenpost.de/berlin/art...lharmonie.html
    Zu 99% steht der Flügel (die Philharmonie hat mindestens vier, eher sechs - Steinway, Bösendorfer, Bechstein, Yamaha, ob es einen Blüthner gibt weiß ich nicht, muß ich nächstes mal nachsehen - so, daß der Dirigent nach links schaut, wenn er den/die Pianisten(in) sehen will.
    Die Akustik ist seit der Installation der von Karajan verlangten Schallsegel über der Bühne im ganzen Saal einigermaßen gleichmäßig gut.
    Der im Artikel der Morgenpost erwähnte Begriff "Zirkus Karajani" ist mir nicht geläufig. Und ich kenne den Laden seit über 40 Jahren.
    Und was die Polsterung der Sitz-Unterseiten angeht: die im Vergleich zu anderen Konzertsälen deutlich höheren Rückenlehnen haben einen in diesem Zusammenhang einen weit größeren Einfluß.
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #23
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    Zitat Zitat von bluesman Beitrag anzeigen
    Zu 99% steht der Flügel (die Philharmonie hat mindestens vier, eher sechs - Steinway, Bösendorfer, Bechstein, Yamaha, ob es einen Blüthner gibt weiß ich nicht, muß ich nächstes mal nachsehen - so, daß der Dirigent nach links schaut, wenn er den/die Pianisten(in) sehen will.
    Die Akustik ist seit der Installation der von Karajan verlangten Schallsegel über der Bühne im ganzen Saal einigermaßen gleichmäßig gut.
    Der im Artikel der Morgenpost erwähnte Begriff "Zirkus Karajani" ist mir nicht geläufig. Und ich kenne den Laden seit über 40 Jahren.
    Und was die Polsterung der Sitz-Unterseiten angeht: die im Vergleich zu anderen Konzertsälen deutlich höheren Rückenlehnen haben einen in diesem Zusammenhang einen weit größeren Einfluß.
    Vielen Dank, das sind recht brauchbare Infos! Meine Favoriten wären ja der Bösendorfer und der Bechstein; Steinway + Yamaha sind mir teilweise zu "brillant" und klar, wenn Du verstehst, was ich meine. Obgleich das natürlich tolle Flügel sind!
    Aber das Beste, was mir passiert ist bei einem kleineren Konzert, war ein über 2m langer Fazioli!!! Es war ein Traum, darauf zu spielen; ich hatte das Gefühl, er verzeiht viel mehr. Momentan spiele ich auf einem Kawai in meinem ersten Wohnsitz und auf einem Blüthner - Flügel im anderen. Das Kawai ist ein digitales Klavier und nach Jahren des Spiels auf akustischen Instrumenten kann ich mich kaum mehr damit anfreunden... :/ Irgendwann möchte ich mir den Traum vom Fazioli erfüllen, aber das dauert noch.

    Spielst Du selbst auch und wenn ja, was?

  4. #24
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bluesman
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    Ich hab zwar noch nie Fazioli gespielt, kann mir aber trotzdem nix besseres vorstellen als den ca. 50 Jahre alten großen Bechstein, der (hoffentlich) noch in einem der Übungsräume der UdK in Berlin steht.
    Mithalten könnte da höchstens noch ein alter Blüthner. In Neukölln gab´s mal einen aus den 1920er Jahren, der war fast genauso gut, wenn auch in etwas abgelatschtem Zustand. Gegen die alten Bechstein und Blüthner sind sowohl Steinway als auch Bösendorfer Schrott. Yamaha und Konsorten sowieso. Und Fazioli wahrscheinlich auch.
    Selber hab ich nur Platz für eine etwas umgebaute etwa 65 Jahre alte Hammond C2 mit einem 147er Leslie. Die Hammond hab ich Ende der 80er Jahre in San Diego auseinandergesägt und in zwei Kisten nach D verschifft.
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #25
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    purer Lokalpatriotismus.....das

    https://youtu.be/bVfj8EBY0rQ?list=PL...DfOf9R6uvyZcAH

    höre ich gerne zur Entspannung.
    malukapi sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #26
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pierce
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    Habe sehr lange immer Carmen von Bizet im Flieger gehört,erst bei EK dann bei LH, da ist es momentan aber nicht mehr drin.
    Einmal auch als Film gesehen im LH Flieger, könnten die gerne mal wieder reinstellen.

  7. #27
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    Bin auf der Suche nach Klaviertrios, Cellosonaten, Violinsonaten oder Klavierkonzerten, evtl auch Sinfonien. Ich präferiere Werke mit Moll-Haupttonart und es darf gern etwas dramatisch oder elegisch zugehen. Ich mag: Cello-Sonate e-Moll von Brahms, Menselssohn Klaviertrio, Bruckner 3. Sinfonie, ....

    Bin eher der Romantik/Impressionismus/späte Klassik-Typ. Barock ist für mich nicht so befriedigend, wenngleich ich manchmal Bach auf dem Klavier spiele (aktiv ist wieder was Anderes).

    Tipps? Evtl was von Rachmaninow, Brahms, Mendelssohn, Tschaikowski,...?!

  8. #28
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    Zitat Zitat von bluesman Beitrag anzeigen
    Ich hab zwar noch nie Fazioli gespielt, kann mir aber trotzdem nix besseres vorstellen als den ca. 50 Jahre alten großen Bechstein, der (hoffentlich) noch in einem der Übungsräume der UdK in Berlin steht.
    Mithalten könnte da höchstens noch ein alter Blüthner. In Neukölln gab´s mal einen aus den 1920er Jahren, der war fast genauso gut, wenn auch in etwas abgelatschtem Zustand. Gegen die alten Bechstein und Blüthner sind sowohl Steinway als auch Bösendorfer Schrott. Yamaha und Konsorten sowieso. Und Fazioli wahrscheinlich auch.
    Selber hab ich nur Platz für eine etwas umgebaute etwa 65 Jahre alte Hammond C2 mit einem 147er Leslie. Die Hammond hab ich Ende der 80er Jahre in San Diego auseinandergesägt und in zwei Kisten nach D verschifft.
    Ganz Deiner Meinung!! Leider sind gerade die Blüthner nur bis zu den 1950ern "zu gebrauchen" bzw. zählen zur Spitzenklasse. Der aus dem Jahre 1953, auf dem ich hin und wieder spiele, ist eine Ausnahme.
    Bechstein bleibt auch für mich neben Fazioli absoluter Favorit! In der UdK Berlin war ich schon...mal nachsehen bei Gelegenheit. Eine Hammond habe ich übrigens noch nie gespielt!

    So, bin gerade auf Schumanns Klavierkonzert a-Moll gestoßen. Jemand Tipps für Aufnahmen (v.a. Pianist und/oder Dirigent)?!

  9. #29
    Hasenator Avatar von Hase
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    ... und es darf gern etwas dramatisch oder elegisch zugehen.
    Teste doch mal die Sibelius Sinfonien.
    Geändert von Hase (15.06.2017 um 17:12 Uhr) Grund: Schumann mit Grieg verwechselt :-)
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  10. #30
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    Zitat Zitat von Hase Beitrag anzeigen
    Teste doch mal die Sibelius Sinfonien.
    Danke! Eine bestimmte, die Du besonders magst?!

    Ich vergnüge mich gerade noch mit dem Maestoso aus Brahms´ d-Moll-Klavierkonzert... mit Grimaud am Piano...

  11. #31
    Hasenator Avatar von Hase
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    Danke! Eine bestimmte, die Du besonders magst?!

    Ich vergnüge mich gerade noch mit dem Maestoso aus Brahms´ d-Moll-Klavierkonzert... mit Grimaud am Piano...
    Ja, auf jeden Fall! Besonders gerne mag ich die Erste, die Zweite, die Dritte, die Vierte, die Fünfte, die Sechste und die Siebte!

    https://www.youtube.com/watch?v=dACRUFfmMeo
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #32
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bluesman
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    ... Eine Hammond habe ich übrigens noch nie gespielt!

    ...
    Groooßer Fehler ....

  13. #33
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    Bin auf der Suche nach Klaviertrios, Cellosonaten, Violinsonaten oder Klavierkonzerten, evtl auch Sinfonien. Ich präferiere Werke mit Moll-Haupttonart und es darf gern etwas dramatisch oder elegisch zugehen. Ich mag: Cello-Sonate e-Moll von Brahms, Menselssohn Klaviertrio, Bruckner 3. Sinfonie, ....

    Bin eher der Romantik/Impressionismus/späte Klassik-Typ. Barock ist für mich nicht so befriedigend, wenngleich ich manchmal Bach auf dem Klavier spiele (aktiv ist wieder was Anderes).

    Tipps? Evtl was von Rachmaninow, Brahms, Mendelssohn, Tschaikowski,...?!
    Probier es mal mit der Cellosonate in d-Moll op. 40 von Shostakovich. Sehr schön, gerade noch spätromantisch wie ich finde...

    Hatte ich im Musik-LK zum Abitur gespielt... Mei is des lang her
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #34
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    Zitat Zitat von Australia Beitrag anzeigen
    Finde ich absolut nicht vergleichbar. Die FB ist eine Servicekraft und trägt Dienstkleidung. Der Pianist ist Künstler und trägt das, was ihm beliebt. Vorschriften gibt es nicht explizit, höchstens implizite durch soziale Konventionen (aber es gibt genug Künstler, die selbige gern brechen).
    Im Flieger hast Du dafür bezahlt, möglichst entspannt, schnell etc. zu reisen; das Flugzeug ist ein Verkehrsmittel, es ist Mittel zum Zweck.
    Im Klavierkonzert ist das Konzert der Zweck selbst; es geht darum, möglichst jeden Moment bewusst aufzusaugen, in der klassischen Musik Höhen wie Tiefen des Daseins auf nonverbale, höchst kontrastive Weise zu durchleben, zu spiegeln, zu durchbrechen.

    Wie kann DAS vergleichbar sein.
    (Und ja, da spricht die Musikliebhaberin und aktive Pianistin aus mir)
    Meine etwas aber vielleicht doch nicht so andere Meinung: Bin ausübender Musiker (Sänger) im Bereich klassischer Musik und sehe die Kleidung, die ich auf der Bühne trage schon teilweise als Dienstkleidung.
    Als Teil eines Ensembles oder Orchesters kann ich in der Regel nicht tragen, was mir beliebt. Umgekehrt ist mir beim Publikum relativ egal, was die Leute tragen. Im Gegenteil finde ich es immer schade, wenn Leute, die wenig bis gar keine Erfahrung mit klassischen Konzerten haben, sich scheuen ein solches zu Besuchen, weil "da muss ich mich ja schick/konservativ o.Ä. anziehen". Ich ermutige dann immer, doch so zu kommen, wie man sich wohlfühlt.
    Viel wichtiger als die Bekleidung ist mir die Bereitschaft, sich auf das Gehörte einzulassen, auch wenn es vielleicht erstmal unbekannt/ungewohnt ist. Zu dieser Aufmerksamkeit, die ich mir vom Publikum wünsche, gehört bei klassischer Musik, die üblicherweise auf elektronische Verstärkung verzichtet, eben auch, dass man auf private Geräusche während des Konzerts möglichst verzichtet.
    Hase sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #35
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bluesman
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    Ich erinnere mich gerade an den Riesenaufstand, den es bei den Philharmonikern gab, als sie ihre Fräcke selbst bezahlen sollten oder nicht mehr von der Steuer absetzen konnten oder was auch immer damals los war.
    Genau kann ich mich nicht mehr erinnern, ist schon ne Weile her.

  16. #36
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    Zitat Zitat von komodowaran Beitrag anzeigen
    Meine etwas aber vielleicht doch nicht so andere Meinung: Bin ausübender Musiker (Sänger) im Bereich klassischer Musik und sehe die Kleidung, die ich auf der Bühne trage schon teilweise als Dienstkleidung.
    Als Teil eines Ensembles oder Orchesters kann ich in der Regel nicht tragen, was mir beliebt. Umgekehrt ist mir beim Publikum relativ egal, was die Leute tragen. Im Gegenteil finde ich es immer schade, wenn Leute, die wenig bis gar keine Erfahrung mit klassischen Konzerten haben, sich scheuen ein solches zu Besuchen, weil "da muss ich mich ja schick/konservativ o.Ä. anziehen". Ich ermutige dann immer, doch so zu kommen, wie man sich wohlfühlt.
    Viel wichtiger als die Bekleidung ist mir die Bereitschaft, sich auf das Gehörte einzulassen, auch wenn es vielleicht erstmal unbekannt/ungewohnt ist. Zu dieser Aufmerksamkeit, die ich mir vom Publikum wünsche, gehört bei klassischer Musik, die üblicherweise auf elektronische Verstärkung verzichtet, eben auch, dass man auf private Geräusche während des Konzerts möglichst verzichtet.
    Nun, was Du beschreibst, sind für mich zwei verschiedene Dinge.

    a) Wenn jemand sich scheut, ein Konzert zu besuchen, weil man sich "schick" oder "konservativ" anziehen muss, ist das für mich schwer verständlich. Ich rede ja nicht von teuren Maßanzügen und Designerschuhen, sondern beispielsweise von einer guten Jeans ohne sichtbare Löcher o.Ä., einem Hemd und Halbschuhen (als "Mindest-Outfit") und würde das eher "gepflegt" oder "ordentlich" nennen. Damit sollte keiner ein Problem haben. Natürlich kann man auch bestimmte Veranstaltungen anbieten, die gerade solche Menschen zur Zielgruppe haben. Lang Lang macht das immer wieder; ich kann seine Interpretationen zwar nicht ausstehen und finde, sie haben die Grenze zur Geschmacklosigkeit teilweise schon überschritten, aber diese Funktion erfüllt er wenigstens ziemlich gekonnt.

    b) Die grundsätzliche Bereitschaft, sich auf das Gehörte einzulassen und meine Mitmenschen sowie die Künstler nicht zu stören, sehe ich vollkommen unabhängig von der Kleiderfrage stets als Voraussetzung an. Weshalb gehe ich sonst in ein Konzert oÄ? Natürlich gibt es Menschen, für die das gesellschaftliche Drumherum wichtiger ist als die Musik und für die es einfach zum gehobenen Lebensstil gehört, Kulturveranstaltungen zu besuchen. Da sie den Kulturbetrieb in großem Maße mitfinanzieren, sind sie auch nach wie vor gewünschte Gäste.
    Aber einen Anzugträger, der das Handy nicht ausschaltet und währenddessen eventuell sogar noch versucht, Bilder zu machen oder SMS zu schreiben, verachte ich genauso sehr wie einen leger gekleideten Gast, der seine Respektlosigkeit in dieser Weise zum Ausdruck bringt.
    Anne und Hase sagen Danke für diesen Beitrag.

  17. #37
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    Frage in die Runde: Was sind Eure Lieblings-Opern? Ich werde bald wieder eine besuchen und bin noch zögerlich bei der Auswahl. Vor allem würde mich Lohengrin reizen; mit Wagner habe ich wenig Erfahrung, weil meine Eltern stets meinten, ich sei zu jung dafür (ob sie recht hatten, weiß ich nicht).
    Besonders gefiel mir bisher Manon von Massenet.

  18. #38
    Hasenator Avatar von Hase
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    Zu jung? Mozart war auch zu jung zum komponieren.

    Stichwort eine besuchen: Der Unterschied, eine Oper im Opernhaus zu erleben oder ein 3CD/5LP-Set runterzuhören ist doch ein großer. Wenn manche nur nicht so elend lang wären!

    Tiefland von Eugen d'Albert wäre mein Tip. Manon kenne ich nicht. Aber eigentlich zwängt sich ja als Flieger der Fliegende Holländer auf.
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #39
    Hasenator Avatar von Hase
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    Neuer Praktikant oder neue Rechtschreibung?



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    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #40
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    Ich möchte gern zwei weitere Werke "vorstellen" bzw. empfehlen, die es mir wirklich angetan haben.

    Tschaikowsky, Piano Concerto No. 1 Op. 23, b-Moll, 1874/75



    ...wohl eines der bekanntesten Klavierkonzerte, von Tschaikowski und auch allgemein. War bei mir in Vergessenheit geraten, bis ich es vor einigen Wochen zufällig hörte. Natürlich bin ich vor allem vom Klavierpart hingerissen. Eigentlich sollte es Nicolai Rubinstein gewidmet werden, einem langjährigen Förderer, Freund und Mentor Tschaikowskis; der jedoch hatte nichts als Verachtung für dieses Werk übrig. Anstatt es zu überarbeiten, widmete Tschaikoswki es Hans von Bülow, der es dann auch bei der Uraufführung 1875 in Boston selbst spielte. Rubinstein änderte später doch noch seine Meinung und führte das Konzert in Paris auf, womit er zur Popularität des Werks nicht unerheblich beitrug.


    Rachmaninow, Cello-Sonate in g-Moll, 1901

    https://www.youtube.com/watch?v=YrXMpfwnbQ4

    ...die einzige Cello-Sonate von Rachmaninow. Auffällig ist hier besonders, dass beide Instrumente eher einen Dialog spielen und "gleichberechtigt" erscheinen, anstelle dem Cello klar den Vorrang zu gewähren wie eigentlich in dieser Art von Sonate üblich. Was manchmal von Musikern (besonders Streichern...) kritisiert wird, finde ich einfach fabelhaft; dieses Gespräch, dieses "Ringen um Vorrang", macht für mich erst den Reiz dieser tollen Sonate aus. Auch Rachmaninow sah das so: Er schlug den alternativen Titel "Sonate in g-Moll für Klavier und Cello" vor.
    Anne und Hase sagen Danke für diesen Beitrag.

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