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Thema: Silvester im Sandkasten - Eine Woche Dubai

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von reicheto
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    Standard Silvester im Sandkasten - Eine Woche Dubai

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    Ende September haben wir (ich + Freundin) uns überlegt was wir dieses Jahr so an Silvester tun sollten. Da wir beide keine Lust auf Schnee und Kälte hatten müsste also ein Ziel gefunden werden an dem es garantiert nicht schneit und es auch an Silvester auszuhalten ist.


    Die Wahl fiel dann auf Dubai. Flüge waren schnell gebucht. Insgesamt waren wir dann 6 Personen. Mit Qatar Airways geht es von Frankfurt über Doha nach Dubai (DWC). Genächtigt wird (leider, aber es gab keine Wahl da Vitamin B im Spiel) im Ibis Styles am Dragon Mart. Wären wir alleine geflogen wäre ich sicher nicht mal betrunken um 3 Uhr nachts auf die Idee gekommen das Hotel zu buchen… Da drei der Mitgereisten Studenten findet die Reise aufgrund des begrenzten Budgets komplett in Y statt. Als OW Sapphire gab immerhin zutritt zu den OW-Lounges.


    Tag 0: Anreise (25.12)

    Los geht es wie immer aus dem Süden Deutschlands nach Frankfurt. Der ICE erreichte Frankfurt sogar überpünktlich und so war auch das heutige Ziel das Hilton Frankfurt Airport schnell erreicht.

    Zur Standard-Besenkammer dort muss ich denke ich ja nicht viel schreiben. Die Restaurants im Squaire hatten alle geschlossen so haben wir im Hilton gegessen.


    Tag 1: Flug nach Doha (26.12)
    Nach Dubai geht es wie bereits geschrieben mit Qatar Airways über Doha. Dank OW Status war die Entscheidung sehr einfach. In Dubai geht es dann zum Al Maktoum International Airport. Flugnummern sind QR70 und QR1034. Die Entscheidung für DWC war bei mehr als 300€ Preisunterschied relativ schnell gefallen und dank der günstigen Taxis in Dubai ja auch kein Problem.


    In Frankfurt sind wir aus dem Hilton direkt zum Gate und dort hat uns schon der Dreamliner erwartet. Sicherheitskontrolle war ohne Wartezeit. (Zumindest die normale Schlange. Etwa 20 "Priority-Gäste" wollten wohl unbedingt den Priority Schalter benutzen so dass es dort eine Schlange gab.



    Der Flug nach Doha war sehr unspektakulär. War persönlich mein erster Flug mit dem Dreamliner und ich habe das Flugzeug als sehr leise empfunden. Auch die Steuerung der Kabinenfenster ist positiv aufgefallen. Die Crew war etwas lustlos und der Steward der uns zugeteilt war, hatte wohl seinen ersten Flug. Grundsätzlich nichts schlimmes, allerdings erhielt er keinerlei Unterstützung von seinen Kolleg(innen). So war er etwas unbeholfen beim servieren der Getränkte und hatte auch vergessen die vorher extra bestellten Essen auszugeben. Auf Nachfrage wurden diese dann allerdings doch noch gefunden. Sehr positiv ist das ORYX One Entertainment System in Erinnerung geblieben. Deutlich schnellere Reaktionszeiten als beispielsweise bei LH im A380 oder 747-8.

    - nach dem Start in Frankfurt
    - grandioser Sonnenuntergang über dem Iran
    - extremer Nebel in Doha. Teilweise war nicht einmal mehr das Triebwerk zu sehen.




    Angekommen in Doha mit ca. 15 Minuten Verspätung ging es dann im Eiltempo zum (Bus-)Gate zum Weiterflug nach Dubai. Glücklicherweise war der Flug verspätet und es gab keine Probleme diesen zu erwischen. Bei der Passkontrolle am Gate hatte ich nur das Wort „deliver“ im Gespräch zwischen den beiden Agents gehört mir aber nichts weiter dabei gedacht. Warum es ausgesprochen wurde wurde mir dann später klar..
    Da das Fotografieren auf dem Vorfeld verboten ist gibt es hier keine Bilder vom Qatar A320. Aber ich denke jeder hier weiß wie ein solcher aussieht
    Während der 50 Minuten Flugzeit gab es dann zuerst die üblichen Erfrischungstücher, Getränkeservice und ein Sandwich. Angekommen in DWC ging es dann mit dem Bus zu einem improvisierten „Eingang“. Der ganze Flughafen ist eine Baustelle und es wirkt alles leicht chaotisch. Als OW Statusgast wurde mir angeboten zuerst bzw. mit den Businessgästen zuerst du deboarden was ich aber verneint habe, da ich ja sowieso auf den Rest der Truppe warten musste.

    Die Einreise war unspektakulär und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen.

    Am Kofferband angekommen waren vier der sechs Koffer schnell angekommen. Der Flug aus Doha war neben einer FlyDubai Maschine aus Beirut auch der einzige der zu dieser Zeit abgefertigt wurde. Warum trotzdem für beide Flüge das selbe Gepäckband verwendet wurde frage ich mich bis heute…

    Irgendwann waren dann auch die letzten Koffer vom Band verschwunden aber es waren sicher noch 20 Passagiere ohne Koffer. Das Lost & Found Office war mit dieser Masse an Passagieren völlig überfordert und es dauerte über zwei Stunden bis ich an der Reihe war. Die Damen dort hatten eine Liste mit Transfergepäck das in Doha gestrandet ist und zum Glück waren immerhin dort die zwei fehlenden Koffer zu finden. Diese sollten bis 9Uhr am Folgetag ins Hotel geliefert werden. Von Seiten Qatar gab es leider nicht einen Euro um irgendwelche Besorgungen zu tätigen. Deshalb bei der Allianz Versicherung angerufen und dort das „Notfallgeld“ für verspätete Koffer angefordert.


    Tag 2:

    - erster Sonnenaufgang mit "grandiosem" Ausblick aus dem Hotel
    - IBIS Styles am Dragon Mart


    Nun ging es erst einmal in die Dubai Mall das nötigste Einkaufen. Glücklicherweise hatte ich alles was ich für die nächsten 1-2Tage benötigte im Handgepäck. Vom Hotel zur Dubai Mall kostet ein Taxi etwa 7€.

    kleine Stärkung bei Shake Shack

    Blick auf das Burg Khalifa



    Bezüglich des vermissten Gepäcks hatten wir noch nichts gehört, obwohl es ja angeblich bis 9Uhr im Hotel zugestellt sein sollte. Also Qatar Airways angerufen und dort wurde uns mitgeteilt, dass es bereits in Dubai angekommen ist sie aber noch keine Informationen vom Dienstleister erhalten haben der für den Transport zum Hotel verantwortlich ist.


    Anschließend ging es zurück zum Hotel und dann zum Strand nahe dem Burj al Arab. Wir wollten uns einmal ansehen wie die Sicht dort ist bezüglich des Feuerwerks an Silvester.




    Gegen 16Uhr erhielt ich dann eine WhatsApp Nachricht von einem Fahrer der DNATA Baggage Handling Agency. Offensichtlich von seinem privaten Account da er ein Familienfoto als Profilbild eingestellt hatte. Wir haben dann geklärt wohin mit dem Gepäck und er wollte es bis 19Uhr ins Hotel liefern. Zwar etwas unprofessionell aber sofern alles klappt ja in Ordnung.


    Mit der Dubai Tram & Dubai Metro ging es dann zurück in die Innenstadt…

    Burj Khalifa
    … um die Dubai Fountains zu begutachten:



    Anschließend ging es zurück ins Hotel. Unsere beiden verspäteten Koffer waren mittlerweile eingetroffen und der Urlaub konnte nun endlich beginnen.


    Was noch Folgt:
    Tag 3-9 (Aquaventure Waterpark, Speedboattour, Wüstensafari, Burj Khalifa @ the Top, Situation an Silvester und mehr…)
    Geändert von reicheto (05.01.2017 um 14:50 Uhr)
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  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von reicheto
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    Tag 3 - Aquaventure Waterpark
    Für den dritten Tag hatten wir Tickets für den Aquaventure Waterpark auf The Palm gekauft. Da durch eine Aktion auch das Lost & Chambers Aquarium inklusive war wurde dieses ebenfalls besucht.
    Nach einer Fahrt mit dem Uber Fahrer direkt zum Eingang mussten wir trotz Online-Tickets etwa 25 Minuten warten um an unsere Tickes zu kommen. Die Preise für ein Schließfach (riesig) und ein Handtuch sind mit 10 AED (also etwa 2,50€) sehr human. Leider war es um 10Uhr morgens noch etwas neblig und so auch etwas kühl. Da der Nebel aber schnell verschwunden war wurde es auch schnell wärmer.


    Der Park selbst bietet wie es eben für Wasserparks üblich ist einige Wasserrutschen, einen Wellenkanal und auch einen Kinderbereich. Zudem einige Restaurants und einen eigenen Strand mit Zugang zum Meer. Die Liegen sind im gesamten Park kostenlos.


    - Strand


    Die einzelnen Rutschen habe ich jeweils auf Video aufgenommen. Falls sich jemand speziell dafür interessiert kann ich diese gerne hochladen.


    Zum Sonnenuntergang sind wir dann wieder zum Strand gegangen.
    - Füße, dort wo sie auch hingehören (Vorgriff auf den Rückflug )
    - Sonnenuntergang mit Blick auf Atlantis @ The Palm


    Da der Park mit Sonnenuntergang schließt wurden wir gebeten den Strand innerhalb der nächsten halben Stunde zu verlassen und uns zum Ausgang zu begeben.

    dabei haben wir zwei sehr interessante, deutsche Paare getroffen.

    Da dürfte es wohl öfters Streit geben…


    Nun sollte es zum Lost Chambers Aquarium gehen. Wir hatten den Besuch abhängig von der Wartezeit gemacht, da wir einen Tisch in einem Restaurant reserviert hatten und daher die Zeit limitiert war. Wir hatten lange Schlangen erwartet allerdings mussten wir trotz Menschenmassen in den Gängen nur etwa 5 Minuten anstehen.





    Ich persönlich fand es dort nicht wirklich spannend allerdings bin ich auch nicht wirklich an solchen Dingen interessiert. Den Wasserpark selbst würde ich aber definitiv weiterempfehlen. Und kostenlos war das Aquarium auch ganz in Ordnung. Hätte ich geld dafür ausgegeben hätte ich mich etwas geärgert.
    Für Familien dürfte es aber durchaus ein lohnender Besuch sein.

    So ging es mit dem Uber Fahrer ab zum JBR Beach zum reservierten Restaurant. Ein Glück das es Uber gibt. Die Wartezeit für ein Taxe betrug sicher eine Stunde wenn nicht noch länger. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir dann auch herausgefunden, dass Uber Black in Dubai nicht nötig ist, da es sowieso nur den Lexus ES als Auto gibt. Fahrer haben sowohl bei Uber Select als auch bei Uber Black teilweise einen sehr, nenne wir es interessanten, Fahrstil. Ich war echt froh, dass wir uns gegen einen Mietwagen entschieden hatten. Zudem die Parkmöglichkeiten auch relativ rar und in guter Lage auch sehr teuer waren.
    Geändert von reicheto (05.01.2017 um 15:38 Uhr)
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  3. #3
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    Tag 4 - Speedboattour & Desert Safari


    Heute hatten wir Tickets für eine Speedboattour mit „The Yellow Boats“ und am Nachmittag bzw. Abend eine Wüstensafari mit Arabian Adventures gebucht. Eigentlich hatten wir die Safari bei Platinum Heritage gebucht dort wurde der ganze Trip allerdings eine Woche vor Urlaubsbeginn storniert. Auf Nachfrage wurde kein wirklicher Grund mitgeteilt nur Ausreden, dass wir doch zu einem anderen Zeitpunkt buchen sollten etc.


    Teil 1 - The Yellow Boats
    Nachdem wir die Strecke in die Stadt nun schon bestens kannten haben wir dem Uber Fahrer erklärt wo er am besten fährt, damit er keinen all zu großen Umweg fahren muss. Wer schon einmal in Dubai war weiß sicher was passiert wenn man falsch abbiegt. Es kann schon sein, dass man dann 20 Kilometer fahren muss um die Richtung zu wechseln. Mit 10 Fahrten wird man in Dubai zum "Uber VIP" und erhält dann einige Vorteile. Immerhin fuhr dieser Fahrer sanft über diese Bremsschwellen sodass ich nicht jedesmal Angst haben musste das Dach des Autos zu zerbeulen. (Der Lexus Es ist für große Personen auf der Rückbank nicht wirklich empfehlenswert.)

    Angekommen in der Dubai Marina, dem Abholpunkt für alle Touren war noch niemand von der Boatscrew zu sehen. Wir waren natürlich, als deutsche, überpünktlich und mussten daher noch etwas warten. Aber es gibt definitiv schlechtere Plätze um zu warten. Kurz vor 9Uhr kam dann der „Kapitän“ und es ging los. Dank Gutschein aus dem „Entertainer“ für nur 130 AED (also etwa 35€) pro Person.



    Schwimmwesten angezogen, Gepäck verstaut und schon ging es mit 5 (See-)Meilen? los. Zuerst ging es durch die Dubai Marina zu Atlantis @ The Palm und zum Burg Al Arab bevor es wieder zurück zum Hafen ging.
    Es war während der gesamten Fahrt extrem windig und so war es gut die Sonnenbrille aufzubehalten. Auch war das mehr bedingt durch den Wind doch etwas unruhig, was den britischen Touristen die ebenfalls auf dem Boot waren wohl nicht sehr gut bekam, sodass wir einen Zwischenstop einlegen mussten und diese, naja wie soll ich es ausdrücken, etwas „Ballast“ ablassen mussten.


    Nachdem das erledigt war ging es zu Atlantis @ The Palm
    - aus der Dubai Marina
    - vorbei an JBR
    - zu Atlantis


    Dort angekommen gab es dann Informationen zu Atlantis und die Möglichkeit Fotos zu machen. Der Nebel war zwar immer noch vorhanden allerdings konnte man vom Boot aus immerhin Atlantis sehen. Der Fahrer meinte nur es wäre Glück bei den Touren an den vergangenen Tagen konnte man meist nur erahnen wo das Hotel liegt.


    Weiter ging es dann um The Palm herum zum Burj al Arab
    - Blick auf das Burj al Arab & Jumeirah Beach Hotel

    wir sind noch näher heran gefahren als auf dem Foto zu sehen allerdings war es dann unmöglich Fotos zu machen, da die Sonne derart geblendet hat das es in Kombination mit dem Nebel einfach zu hell war.


    Die Tour endete dann wieder in der Dubai Marina



    Es wurde dann noch Angeboten die selbe Tour am Silvesterabend mit Stop beim Burg al Arab um Mitternacht zu wiederholen. Der Preis war allerdings utopisch hoch und außerdem stelle ich es mir nicht gerade gemütlich vor in einem solch kleinen Boot mehrere Stunden auszuharren. Die Tour wurde als 90Minuten Tour geworden war aber bereits nach gut einer Stunde vorbei. Ob es nun an den Briten lag die kreidebleich waren, dem Wetter oder an etwas anderem bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Für 35€ würde ich es allerdings jederzeit wieder machen und kann die Tour nur empfehlen.


    Da wir nun noch etwas Zeit hatten bis die Wüstensafari began begaben wir uns an den JBR Beach und genossen die Sonne.


    auf dem Weg dahin entdeckten wir einen etwas fehlplatziert wirkenden Weihnachtsbaum:

    (dieser wird wohl täglich ausgetauscht, es war jedenfalls ein echter Baum und keine Kopie aus Kunstoff)
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  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von reicheto
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    Teil 2 - Wüstensafari mit Arabian Adventures


    Nachdem wir uns am Strand erholt hatten ging es zum Abholpunkt für die Wüstensafari. Wir hatten das zentral gelegene Ritz Carlton am JBR ausgewählt. Der Fahrer war pünktlich und zudem sehr freundlich. Da wir mit unserer Gruppe einen kompletten Jeep gefüllt hatten ging es ohne weiteren Zwischenstop in die Wüste. Bei den Bewertungen auf TripAdvisor hatte ich des öfteren von Abhocke in diversen Camps und nicht endenden kostenpflichtigen Zusatzleistungen gelesen und war so etwas skeptisch.


    Über die Autobahn ging es zu einem Platz, an dem alle Fahrer Luft aus den Reifen abgelassen haben. Nach kurzer Wartezeit fuhren wir dann, auf einer befestigten Straße, in die Wüste.
    Der erste Stop war in einem Camp. Dort gab es die Möglichkeit Fotos mit Kamelen zu machen (kostenpflichtig)

    Anschließend wurden wir zu einer Falkenshow geleitet, welche etwa 10 Minuten dauerte. Es gab kostenloses Getränke (Softdrinks und Wasser) Nach der Show begann die spannende Aufgabe unseren Jeep wieder zu finden.

    Glücklicherweise hatten wir den einzigen golden lackierten Jeep sodass dies nicht sonderlich schwer war. Andere hatten größere Probleme.


    Nachdem also jeder sein Fahrzeug gefunden hatte ging es immer gruppenweise in die Wüste. Etwa 10 Fahrzeuge bildeten eine Gruppe und fuhren gemeinsam über die Dünen.
    Es gab immer wieder die Möglichkeit Fotos zu machen und den atemberaubenden Sonnenuntergang zu genießen




    Kurz vor Ankunft im Camp hatte sich dann einer der vorausfahrenden Jeeps festgefahren und unser Fahrer musste diesen „befreien“. Wir hatten so die Möglichkeit noch weitere Fotos zu machen und den Sonnenuntergang zu genießen.



    Angekommen im Camp wurde uns dann erklärt, was es dort alles geboten wird. Es gab die Möglichkeit zum Sandboarding, Kamele zu reiten, Henna-Painting und natürlich zu essen und zu trinken.
    Wir haben uns zuerst für das Sandboarding entschieden. Nach dem erfolgreichen besteigen des, dem Zustand einiger Personen dort oben mindestens 5000m hohen Berges, wurde uns dann kurz erklärt auf was beim Sandboarding zu achten ist und schon konnten wir starten.

    Die Fahrt selbst war dann eher unspektakulär, da wir wohl alle eher talentfrei sind und sich die Boards relativ schnell in den Sand eingegraben hatten. Dennoch war es eine witzige Sache.

    Das Kamelreiten hatten wir ausgelassen, da die Schlange sehr lang war und die Tiere auch nicht wirklich glücklich aussahen bei dem was sie taten.

    Die Verpflegung im Camp war wirklich sehr lecker und wie bereits erwähnt im Preis inbegriffen. Nach anschließender Bauchtanzshow ging es durch die Wüste zurück in die Zivilisation. Wir hatten den Fahrer zuvor gefragt, ob er uns nicht zu unserem Hotel bringen könne, welches ja ebenfalls fast in der Wüste liegt. Für ihn war das kein Problem und so hat er uns direkt bis zum Hotel gefahren.


    Noch ein paar Bilder aus der Wüste:



    Ich kann die Tour nur jedem empfehlen, der nach Dubai kommt. Arabian Adventures hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Für Menschen mit Rückenproblemen ist von der Fahrt aber abzuraten.
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  5. #5
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    Tag 5 - Besuch des Burj Khalifa


    Am nächsten Tag ging es dann nachmittags auf die Aussichtsplattform des Burj Khalifa. Wir hatten Tickets für 15Uhr reserviert. Die letzte Zeit für den Normalpreis von etwa 35€. Zu späteren Zeiten kostet es mindestens 70€. Da die Zeit auf der Plattform allerdings nicht limitiert ist war es kein Problem einfach bis zum Sonnenuntergang zu warten.
    Angekommen in der Dubai Mall, nach dem gefühlten Marathonlauf von der Metrostation in die Mall, begaben wir uns zum Ticketschalter und tauschten unsere Onlinetickets gegen Papiertickets. Die Wartezeit, nur um an die Tickets zu kommen belief sich schon auf ca. 20 Minuten. Der Mitarbeiter meinte nur, dass heute der „busiest day ever“ wäre und entschuldigte sich für die lange Wartezeit.
    Die kurze Freude die Warteschlange erfolgreich hinter uns gebracht zu haben hielt nicht lange an, als wir die Schlange vor der Sicherheitskontrolle sahen.

    auch im inneren des Gebäudes, nach der Sicherheitskontrolle wurde die Situation nicht besser…

    Es wurde immerhin kostenloses Wasser ausgeteilt um die Situation etwas zu entspannen.


    Nach etwa 1,5 Stunden war dann der Aufzug zur Plattform erreicht. Der Blick von oben entschädigte Definitiv für die lange Wartezeit. Durch die lange Wartezeit waren wir genau zu Beginn des Sonnenuntergangs oben angekommen.




    Da der Hinweis, keine Objekte aus zwischen den Scheiben herauszuhalten von allen Gästen ignoriert wurde habe ich mich auch nicht daran gehalten . Meine Kamera war aber stets doppelt gesichert sodass nichts passieren konnte.
    Meiner Meinung nach hat sich der Besuch wirklich gelohnt. Sicher ist es nicht mit dem Empire State Building in New York zu vergleichen. Aber Dubai ist eben auch nicht New York. Der Sonnenuntergang dort ist eben zumindest für mich so schnell nicht zu übertreffen.


    Den Abend haben wir dann im „Asado Restaurant“ nahe dem „Souk al Bakr“ bei den Dubai Fountains verbracht. Ausgezeichnetes Essen, kann ich nur empfehlen. Auch die Aussicht auf die Wasserspiele und das Burj Khalifa ist sehr gut. Beim hinter dem Restaurant liegenden „Palace Downtown Dubai“ parken zudem auch immer einige Taxen und es bietet sich die Möglichkeit sich dort von einem Uber Fahrer abholen zu lassen. In der Dubai Mall selbst wartet man Abends mindestens eine halbe Stunde auf ein Taxi. Einen Abholpunkt für Uber zu finden ist dort auch nicht gerade einfach.


    Da der nächste Uber Fahrer über 20Minuten entfernt war entschieden wir uns dafür mit dem Taxi zum Hotel zu fahren. Wir mussten uns auf zwei Taxen aufteilen und hatten nicht mehr genug Bargeld dabei um die Fahrt für beide Taxen zu zahlen. Da die Taxis aber Akzeptanzzeichen für allerhand Kreditkarten an der Scheibe kleben hatten dachten wir uns nichts weiter dabei und sind eingestiegen.
    Am Ziel angekommen wollte uns dann der Fahrer erklären, dass das Terminal defekt sei und wir doch bitte mit Bargeld bezahlen sollen. Wie bereits erwähnt war aber keines mehr vorhanden. Er versuchte das Terminal in Betrieb zu nehmen, scheiterte aber bereits bei der Bedienung. Unter Anweisung eines (Kollegen?) am Telefon gelang es schließlich das Terminal zu aktivieren. Allerdings trat während der Zahlung immer der Fehler „Connection lost“ auf. Nachdem ich ihm versucht hatte zu erklären, dass es offensichtlich ein Verbindungsproblem gibt wollte er unbedingt eine andere Karte. Ich habe ihm dann die N26 MC gegeben. Er legt diese auf dem Display ab und es beginnt völlig überraschend eine Kontaktloszahlung. Er hielt es wohl für Hexerei aber jedenfalls hat es funktioniert und auf seinem Taxameter stand auch Payment successfull. Er wollte das dann nicht glauben da sein Kollege am Telefon gesagt hatte man muss die Karte einstecken. Uns wurde die Sache langsam zu blöd und wir wollten aussteigen. Das Taxi war allerdings abgeschlossen. Als wir dem Fahrer erklärt haben, dass die Zahlung erfolgt ist und wir die Polizei rufen wenn er uns nicht aussteigen lässt öffnete er schließlich die Türverriegelung. Unter wildem Gefluche auf arabisch verließen wir das Taxi. Wir hatten uns vorgenommen für den Rest des Aufenthalts nur noch Uber Fahrer zu verwenden. Später habe ich dann bei der Hotline der RTA den Vorfall gemeldet und mir wurde zugesichert, dass ich das Geld erstattet bekomme.
    hunter, Timberwolf, ChrischMue und 10 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von reicheto
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    500 Aufrufe und kein Kommentar. Besteht überhaupt Interesse an einer Fortsetzung?
    edi_man sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Timberwolf
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    Zitat Zitat von reicheto Beitrag anzeigen
    500 Aufrufe und kein Kommentar. Besteht überhaupt Interesse an einer Fortsetzung?
    Doch sehr gern...aber man unterbricht ungern einen Bericht, der sich über mehrere Beiträge erstreckt

  8. #8
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    Ja bitte weitermachen!


  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von reicheto
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    Tag 6 - Silvester


    Am 31.12 hatten wir den Tag über nichts besonderes geplant. So haben wir uns entschieden einfach am Strand zu entspannen. Wir sind also mit Uber wieder zum JBR Beach gefahren und dort bis ca. 15Uhr geblieben.


    Danach hab es eine kurze Stärkung bei BurgerFuel in der Mall of the Emirates. Ich hatte die Kette in Neuseeland oder Australien gefunden und dort hatte es mir sehr gut geschmeckt. Auch hier war es wieder sehr gut, auch wenn mir die Burger bei Shake Shack und In n Out immer noch am besten schmecken.




    Anschließend ging es mit Uber zurück ins Hotel und wir haben im Dragon Mart noch etwas Essen und Getränke für den Silvesterabend eingekauft. Diesen haben wir am öffentlichen Strand nahe dem Burj al Arab verbracht. Wir hatten überlegt einen Tisch in einem Restaurant in der nähe des Burj Khalifa zu reservieren, allerdings wollte selbst der billigste Fastfoodladen über 300€/Person für einen Tisch. Für viele hier sicher nicht viel Geld aber für Studenten doch eine beachtliche Summe für ein Abendessen. Tische in anderen Restaurants waren dann ab 500€/Person zu haben. Auch hatten wir von Bekannten gehört, dass das Feuerwerk am Burj al Arab schöner ist und zudem auch länger dauert.


    - Dragon Mart


    Gegen 20Uhr sind wir dann mit dem Uber Fahrer aufgebrochen. Bei Uber ist der Strand leider nicht als Adresse zu finden also haben wir das naheliegende Jumeirah Beach Hotel angegeben und sind das kurze Stück zum Strand gelaufen.

    Angekommen am Strand war dieser noch fast leer aber es waren schon einige Grüppchen mit Zelten und Schlafsäcken dort anzutreffen. Wir waren zuerst etwas irritiert aber fanden dann schnell den Grund für die Ausrüstung. Der Wind war wirklich sehr stark. Der einzige Schutz den wir vor dem Wind hatten waren zwei Regenschirme. Vor uns aufgestellt und den Griff in den Sand eingegraben boten diese immerhin etwas Schutz gegen den Wind. In der nähe gab es eine neu eröffnete Mall und wir haben versucht dort etwas wärmeres zu kaufen. Neben diversen Schmuckgeschäften und der Möglichkeit sich einen Maßanzug anzufertigen gab es dort aber nichts sinvolles und so mussten wir weiter frieren.

    Situation am Strand gegen 20:30Uhr



    Es waren auffällig viele Inder am Strand zu finden. Nachdem diese immer Fotos so aufgenommen hatten, dass wir auf den Fotos zu sehen sind haben wir einen der Fotografen mal nach dem Grund gefragt. Er meinte er hätte noch nie solch weiße Menschen und vor allem blonde Frauen gesehen und wollte die Bilder an seine Familie schicken. Wir haben der Gruppe dann deutlich klar gemacht, dass das nicht in Ordnung ist und sie haben es dann auch eingesehen. Später haben wir noch andere Studenten aus Europa getroffen und waren so eine Gruppe von etwa 30 Personen. Es war eine wirklich lustige Runde und ich war wirklich froh nicht in einem Restaurant unter dem Burj Khalifa zu hocken.


    Situation kurz vor Mitternacht:

    Strand war nahezu voll. Dank starker Präsenz von Polizei und einem Sicherheitsdienst hat man sich aber nicht unsicher gefühlt. Für Alleinreisende Frauen würde ich den Strand aber dennoch nicht empfehlen.


    Das Feuerwerk war dann wirklich sehr schön.
    Hier ein kurzer Ausschnitt als Video...


    ... und einige Bilder:


    Falls Interesse besteht, kann ich gerne noch das ganze Feuerwerk hochladen.Ich denke das reicht aus um einen Eindruck vom Feuerwerk zu erhalten. Wir waren jedenfalls alle zufrieden und können den Platz nur weiterempfehlen.

    Die Situation nach dem Feuerwerk war dann etwas chaotisch sodass wir erst einmal am Strand sitzen blieben. Als sich die Lage etwas gebessert hatte sind wir entgegen der Masse in eine Seitenstraße gelaufen und haben einen Uber Fahrer bestellt. Uber passt die Preise bei großer Nachfrage ja dynamisch an sodass wir uns schon darauf eingestellt hatten etwas mehr zu zahlen. Mit etwa 20% mehr einige Tage zuvor für die selbe Strecke waren wir positv überrascht. Der Fahrer meinte nur das um die Region am Burj Khalifa das 14fache des Normalpreises für Fahrten aufgerufen wurde.

    Einige Hinweise noch zur Situation am Burj Khalifa falls sich das jemand antun möchte:
    In den Bereich unter dem Burj Khalifa hat man nur noch mit einer Reservierungskarte aus einem der Restaurants zutritt. Familien haben auch ohne eine solche Karte Zutritt. Für alle anderen steht nur der Bereich am Dubai Water Canal zur Verfügung. Ab 18Uhr sind die Zufahrtsstraßen gesperrt und ab 20Uhr wird die Metrostation Burj Khalifa/ Dubai Mall nicht mehr angefahren.
    hunter, wengli, kitchenbutcher und 5 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Timberwolf Beitrag anzeigen
    Doch sehr gern...aber man unterbricht ungern einen Bericht, der sich über mehrere Beiträge erstreckt
    So ist es.

    Interessanter Bericht.

    Danke dafür.

  11. #11
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    Schöner Bericht. Der Dreamliner ist und bleibt ein "cooles" Flugzeug. Das Video vom Feuerwerk ist klasse.
    Ich denke dass alleinreisende Frauen an den Stränden Dubais keine Probleme kriegen und es eben nicht gefährlich ist. Zumindest nicht gefährlicher als in einer europäischen Stadt (mit Strand oder ohne).
    Dir/euch alles Gute und ein wunderbares Wochenende.
    Gruss Jürgen.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Zigby Beitrag anzeigen
    Schöner Bericht. Der Dreamliner ist und bleibt ein "cooles" Flugzeug. Das Video vom Feuerwerk ist klasse.
    Ich denke dass alleinreisende Frauen an den Stränden Dubais keine Probleme kriegen und es eben nicht gefährlich ist. Zumindest nicht gefährlicher als in einer europäischen Stadt (mit Strand oder ohne).
    Dir/euch alles Gute und ein wunderbares Wochenende.
    Gruss Jürgen.
    Das war auch mehr auf die Situation an Silvester bezogen. Ansonsten sehe ich da auch absolut keine Probleme.

    Morgen gibts dann noch die restlichen Tage und den Rückflug. Große Highlights gibt es aber nicht mehr

  13. #13
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    sehr schöner Bericht, wir waren ja auch gerade erst da

    Danke für die Mühe!

  14. #14
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    ja klar, durchaus! Ich persönlich mag Tripreports noch viel mehr, wenn die Bilder statt in Briefmarkengrösse normal gross eingefügt werden. man spart sich ein paar Klicks
    Weiter so!

  15. #15
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    Tag 7 und 8 - 01.01.2017 & 02.01.2017


    An Neujahr sind wir zuerst zur Dubai Outlet Mall gefahren, da diese in der nähe unserer Hotels liegt. Allerdings war der Besuch eine große Enttäuschung. Kein Vergleich zu den Malls in den USA. Die Preise waren teils höher als in der Dubai Mall und die Auswahl auch eher mau. Zudem gab es nur noch Restgrößen. Das es nicht nur uns so erging war leicht daran abzulesen, dass niemand Einkaufstüten mit sich herumtrug was ein schlechtes Zeichen ist, wenn man sich in einer Mall befindet.


    Nach der Enttäuschung ging es dann zurück zum Hotel die Strandsachen holen. Den Nachmittag haben wir dann bis zum Sonnenuntergang am Strand (JBR) verbracht. Der Strand dort gefiel uns deutlich besser als etwa der Palace Beach oder der Jumeirah Public Beach. Zudem gab es dort Duschen und Toiletten was zumindest beim Palace Beach nicht der Fall ist.


    Am Abend ging es dann zur Cheesecake Factory. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen den Oreo Cheesecake zu probieren. Dieser war beim letzen Besuch im letzen August in Orlando leider ausverkauft.


    Da die Wartezeit mit ca. zwei Stunden für einen Tisch angegeben wurde haben wir uns entschieden den Kuchen mitzunehmen und einfach am Strand zu essen.



    So ging auch dieser, sonnige, Tag vorüber und wir hatten nur noch zwei Tage in Dubai vor uns.


    Am 02.01 sind wir mit dieser wunderbaren Aussicht aus dem Hotelzimmer aufgewacht:

    Da der Nebel so stark war haben wir uns entschlossen zum Shopping in die Dubai Mall zu fahren. Wir hatten uns vor Abflug zwar vorgenommen das Dubai Aquarium bzw. den Underwater Zoo zu besuchen, nach der Enttäuschung bei Lost & Chambers hatte aber niemand mehr wirklich lust und so haben wir auch keine Tickets gekauft.


    Am Abend im Hotel gab es dann noch einen Feueralarm der von Seiten des Hotels sehr professionell gehandelt wurde. Nach einem kurzen Schreck war aber dann klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und wir konnten auf unsere Zimmer zurück.


    Tag 9 und die Rückreise


    Für den letzten Tag hatten wir uns vorgenommen, dass „alte“ Dubai zu besuchen. Also flix einen Uber Fahrer gebucht, der uns auch gleich mit Tipps versorgte. Nach kurzem Zwischenstop beim Hardrock Cafe sind wir dann im Al Bastakiya Viertel angekommen. Die vielen Gallerien dort waren wirklich wunderschön anzusehen und wir haben auch das ein oder andere dort gekauft. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ich würde aber empfehlen dort nicht am ersten Tag hinzufahren, sondern erst wenn man einige Tage das „neue“ Dubai erlebt hat.


    (in den Gallerien selbst war das Fotografieren verständlicherwesise verboten)


    Nachdem wir dann den Ausgang aus dem Viertel gefunden hatten war gar nicht so einfach war sind wir zum naheliegenden Dubai Creek gelaufen und wollten dort mit einem dieser Boote auf die andere Seite übersetzen. Auf dem Weg dorthin wurden uns quasi ständig irgendwelche natürlich originale Uhren und Schmuck angeboten. Nachdem ich einem der Händler gesagt hatte das wir aus Deutschland sind wollte er auch noch Fussballtrikots mit Michael Ballack als Aufdruck verkaufen. Nachdem ich ihm dann mitgeteilt hatte, dass er vielleicht sein Sortiment einmal auffrischen sollte war er dann etwas beleidigt und lies uns aber immerhin in Ruhe.


    Angekommen an der Anlegestelle des Dubai Creek wollte man uns natürlich sofort die Rundfahrt für den 120fachen Preis (120 AED) verkaufen. Wir haben mehrmals dankend abgelehnt und uns mit der einfachen Überfahrt für 1 AED zufrieden gegeben. Wir haben natürlich noch etwas Trinkgeld gegeben aber dennoch sollte das für jeden bezahlbar sein.



    Nach der Überfahrt sind wir dann zum Dubai Gold Souk gelaufen. Dort haben wir eine deutsche Touristengruppe getroffen die offensichtlich gerade auf Kreuzfahrt war. Ich finde es immer wieder witzig zu sehen wie die Leute geführt wie Kindergartenkinder dem Gruppenführer auf Schritt und Tritt folgen. Für mich persönlich sind solche geführten Touren meist eine Qual.
    Beim Gold Souk wurde uns wieder eine breite Vielfalt an Dingen angeboten die wir eigentlich gar nicht wollten. Einfach zum Spaß sind wir dann einem Uhrenverkäufer zu seinem Laden gefolgt. Es dauerte etwas und er hat dann die besseren Kopien aus einem Hinterraum herausgeholt.

    ( ich musste etwas versteckt filmen, deshalb die komische Perspektive)
    Da wir aber nie die Absicht hatten irgendetwas dort zu kaufen verabschiedeten wir uns freundlich und gingen dann wieder. Am Mittag haben wir nochmal bei Shake Shack beim Souk Al Bahar gegessen und die Aussicht auf das Burj Khalifa & die Wasserspiele genossen.


    Am Nachmittag ging es dann ein letztes Mal zum Strand nahe des Burj al Arab (Jumeirah Public Beach).
    Offensichtlich war dies der Strand an dem die besten Bilder für das Familienalbum gelingen:



    Die Herkunft dieses netten Herrn muss man wohl nicht erwähnen:

    (der Jack Wolfskin Rucksack hat leider nicht auf das Bild gepasst)


    Die Zeit ging schnell vorüber und so konnten wir noch einen letzten Sonnenuntergang in Dubai genießen bevor es Zeit war ins Hotel zurückzukehren und die Koffer zu packen.



    Da wir noch Guthaben auf unseren NOL Cards hatten sind wir bis zur Metro Station am Business Bay mit den öffentlichen Verkehrsmittel gefahren.



    Dort angekommen ging es dann mit Uber zum Hotel. Mittlerweile war das Hotel sogar direkt bei Uber in der Zielauswahl vorhanden. Ob das jetzt an den vielen Fahrten durch uns lag oder an etwas anderem weiß ich nicht, jedenfalls wusste der Fahrer nun, dass wir nicht zum Dragon Mart sondern zum Hotel wollten. Der Eingang des Dragon Mart der auf Uber ausgewählt werde kann liegt etwa 25 Minuten (zu Fuß) entfernt.


    Dort angekommen haben wir dann damit begonnen die Koffer zu packen. Bis das erledigt war war schon weit nach Mitternacht und wir haben uns dafür entschieden nicht mehr zu schlafen, da wir bereits um kurz vor 4Uhr zum Flughafen aufbrechen wollten.


    Zum Abschluss noch einige Bilder aus der Lobby des Hotels:



    Die Fahrt zum Flughafen verlief dann wenig spektakulär. Allerdings fiel so nochmals auf wie riesig Dubai eigentlich ist. Vom Hotel zum Flughafen waren es über 70km Fahrtstrecke. Auf dem Weg zum Al Maktoum International Airport wurde der Nebel dann immer dichter und ich hatte schon die Befürchtung, dass unser Flug gestrichen wird. Die Verbindung und die Möglichkeit von Umbuchungen von dort nach Doha ist mit zwei Verbindungen pro Tag ja auch eher suboptimal. Der Nebel klarte dann bis zum Abflug noch etwas auf und der Flug konnte wie geplant stattfinden.


    Angekommen am Flughafen durfte ich dann die Vorteile des OW Status voll auskosten und durfte als erster meinen Koffer ausgeben. Da sonst keine weiteren Passagiere in der Abflughalle waren (Ok auf dem Foto sind immerhin zwei) war es aber auch ohne Status kein Problem das Gepäck rechtzeitig loszuwerden.

    Auch an der Ausreise und Sicherheitskontrolle war nichts los. Leider mussten wir den Grenzbeamten in seinem wichtigen Handyspiel unterbrechen. Nachdem wir die Ausreisestempel in unserem Pass hatten haben wir nach einer Möglichkeit für ein Frühstück gesucht. Zur Auswahl standen Costa, ein McDonalds und ein Supermarkt. Wir hatten uns dann für Costa entschieden.


    Dort habe ich dann noch eine Entdeckung gemacht. Es gibt sogar hier eine OW Lounge. Da ich bzw. wir alle sowieso schon gegessen hatten und sowieso nicht alle Zutritt gehabt hätten habe ich auf einen Besuch verzichtet.



    Auch am Gate war dann nicht wirklich mehr los. Kurz vor Boarding erschienen dann allerdings Massen von Passagieren. Ob das in Dubai so üblich ist, oder ob es alles Statuskunden von QR aus der Lounge waren darüber rätsele ich bis heute.


    Dem Kurzstreckenprodukt von QR kann ich jetzt nichts besonderes abgewinnen.

    Nun gut, immerhin gibt es etwas zu trinken und ein (ungenießbares) Sandwich aber sonst sind keine Unterschiede hinsichtlich der Sitze gegenüber LH oder AB bzw. BA zu erkennen. Offensichtlich wird auf diesen Flügen Kabinenpersonal geschult. Hier wurde das Personal dann aber immerhin von erfahrenen Kräften unterstützt.


    Angekommen in Doha wartete wieder der Bus auf uns. Mit wurde wieder angeboten zuerst zu deboarden, was ich abermals verneinte.



    Wir hatten etwas weniger als zwei Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug, sodass der Umstieg diesmal deutlich entspannter war als bei der Hinreise.


    Der Rückflug fand im neuen Airbus A350 statt. Auch wenn der Flug in Eco war ist es nun mein neues Lieblingsflugzeug. Es war extrem leise und meine Bose QC 35 filterten den Triebwerkssound so gut wie bei keinem anderen Flugzeug.
    Einzige Enttäuschung war meine Sitznachbarin. Also nicht meine Freundin sondern die auf der anderen Seite .
    Kurz nach dem Start begann Sie mit einer ausgiebigen Fußpflege

    Nach dem Hinweis, ob sie dies bitte unterlassen konnte hatte ich immerhin herausgefunden, dass sie weder deutsch, noch englisch oder französisch spricht was die Kommunikation nicht gerade vereinfachte. Als ich aufgestanden war um mir etwas die Beine zu vertreten und das stille Örtchen zu besuchen traute ich bei der Rückkehr meinen Augen kaum. Diese Dama hatte allen ernstes das Ladekabel meines iPhones geklaut und war gerade dabei es in ihr Samsung Smartphone einzustecken. Jeder mit etwas technischem Sachverstand weiß, dass das nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Mir wurde die Sache dann langsam zu bunt und ich habe mich an die Flugbegleiterin gewandt. Diese Verstand mein Problem und versuchte einen anderen Platz zu finden. Nach Nachfrage war allerdings klar, dass keine anderen Plätze verfügbar waren und wir also noch einige Stunden das vergnügen miteinander hatten. Beim Essen landete dann noch etwas Cola auf meiner Hose und die Dame wollte auch mein Brötchen essen, da ihr sonst offenbar nichts zu schmecken schien. Ich bat die FA nochmals darum der Frau klar zu machen, dass das nicht in Ordnung ist. Wenn Blicke töten könnten wäre ich wohl nun nicht mehr in der Lage den Bericht zu schreiben. Jedenfalls gab es dann für den Rest des Fluges keine nennenswerten Ereignisse mehr. Außer vielleicht, dass die Nebensitzerin ihren Kopf so am Bildschirm platziert hatte das immer das Licht für den Service anging. Die FAs ignorierten dies allerdings einfach und so waren wir irgendwann auch endlich in FRA angekommen. Das die Frau bei der Landung keinen Sicherheitsgurt trug war wohl auch niemandem aufgefallen.


    In Fra angekommen dauerte es dann etwas länger als sonst bis mit dem Deboarding begonnen werden konnte. Beamte der Bundespolizei gingen durch das Flugzeug und wollten die Pässe der Fluggäste sehen. Pech für uns, so würden wie es niemals pünktlich zum Fernbahnhof schaffen. (Das haben wir zumindest zu diesem Zeitpunkt noch geglaubt)


    Am immer noch öffentlich zugänglichen Gepäckband angekommen wurde wohl gerade für einen Weltrekord geprobt. Jedenfalls waren bereits alle Gepäckstücke auf dem Band. An schlechten Tagen wartet man ja gerne mal bis zu einer Stunde. Es schien allerdings auch so, dass alle Koffer mit dem „Rapid Transfer“ Label aus Doha zuerst auf dem Band waren. Noch vor dem Priority Gepäck.


    So sind wir zum Fernbahnhof geeilt und haben unseren ICE doch noch erwischt. Wir waren also (leider ohne Winterjacke) im deutschen Winter angekommen.



    @pajas
    Leider bietet Abload.de nur diese kleinen Vorschaubilder an. Ich habe leider nur dort einen Account und einen anderen Hoster mit ähnlicher Zuverlässigkeit habe ich noch nicht gefunden.
    fire, kitchenbutcher, MarionNew und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #16
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Zitat Zitat von reicheto Beitrag anzeigen
    500 Aufrufe und kein Kommentar. Besteht überhaupt Interesse an einer Fortsetzung?
    Auch von mir Danke, tolle Perspektiven auf dem Burj Khalifa! Normalerweise empfinde ich Fotos in voller Größe auch besser, aber bei dem Fuß-Bild am Ende ist es im Kleinformat wohl doch besser
    Zum vernetzen: Website - Instagram - 500px

  17. #17
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    Besten Dank für den Bericht.
    Eine ganze Reihe von Beschreibungen läßt mich wieder darüber nachdenken, ob ein Abstecher nach Dubai tatsächlich so viel bringt oder ob ich nicht lieber mit Begeisterung in Abu Dhabi bleibe.

  18. #18
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    Darf man Fragen was der ganze Spass +- gekostet hat? Würdest du wieder "extra" nach Dubai fliegen oder das nächste mal "nur" einen längeren Stoppover machen?
    Gruss seppi

  19. #19
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    Also grob überschlagen:

    Hotel darf ich keine Zahlen nennen sonst gibts Ärger

    Flug: 450€ (War noch relativ günstig gegenüber dem was LH und Emirates für Direktflüge wollten). Dank OW Status war mir QR sowieso lieber.

    Die bezahlten "Aktivitäten" haben so etwa 250€ gekostet.

    Dazu nochmals etwa 200-300€ für Verpflegung pro Person.

    Ich finde Dubai selbst sollte man einmal gesehen haben, aber bei diesem einen mal kann man es auch belassen. Ich wüsste jetzt beispielsweise nicht was ich in einem halben Jahr schon wieder dort machen sollte. In 5 Jahren mag das vielleicht anders aussehen.
    Da wir eben öfters einfach nur entspannt am Strand gelegen haben und nichts wirklich unternommen haben würde ich sagen, dass man das Programm auch in einem längeren Stopover durchziehen kann.

    Das Burj Khalifa und besonders die Wüstentour würde ich aber jedem sofort weiterempfehlen.

  20. #20
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    Das klingt doch super. Danke für den spannenden und tiefgreifenden Bericht. Vielleicht plane ich Silvester auch mal in Dubai

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