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Thema: Heia Safari! Afrika im Schnelldurchlauf

  1. #1
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    Standard Heia Safari! Afrika im Schnelldurchlauf

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    Guten Morgen,


    Nachdem man mir hier gerne mal unterstellt, wahlweise ein Bot von American Express oder auch Lufthansa zu sein, nutze ich diese Gelegenheit gleichzeitig dafür, mich am Forumsleben zu beteiligen und mit einem kurzen Reisebericht für die unfassbar vielfältigen und zahlreichen Tipps, welche ich die letzten Jahre hier kostenfrei sammeln durfte, zu bedanken.


    Wir befinden uns gerade auf der Reise im südlichen Afrika.


    Unser Routing ist folgendes:


    LH MUC-CPT in C - gebucht in V, Warteliste bestätigt 12 Stunden vor Abflug.
    3 Tage CPT - Victoria & Alfred Hotel
    mit dem Auto via Stellenboch nach Franschhoek, eine Nacht im Lavender Guest House, via Hermanus und Kap Agulhas nach George, eine Nacht im Oubaai Golf & Resort, via Knysna nach Port Elizabeth, eine Nacht im No.5 by Mantis und sodann in das Kariga Game Reserve und dort drei Nächte in der River Lodge.
    Comair/BA PLZ-JNB in Y
    MAU JNB-MRU in C
    8 Tage im Dinarobin Beachcomber Golf Resort
    LH MRU-FRA in C
    LH FRA-MUC in C

    Mit im Gepäck: 200 Euro in Rand, Amex und LH MC.



    Nach einer kurzen Fahrt mit DriveNow zum MUC ging es in die SEN Lounge im Satelliten, von wo aus auch die XB nach CPT flog. Glücklicherweise hat LH ihre letzten beiden Plätze in D nicht mehr verkaufen können, letztlich war mir die Aufregung davor aber dann doch zu viel. Auf dieses Wartelistenrisiko lasse ich mich nicht mehr ein. In Zukunft dann lieber wieder direkt C buchen.
    Gewohnt solides Produkt der LH mit tollem Service durch die Nacht. Das Menü war persönlich nicht meines. Leider mal wieder keine Äquatortaufe

    Die Nüsse waren auf Zimmertemperatur.



    Vorspeise:


    • Konfierte Garnelen mit Kürbissalat, Wakame & Dashi-Mayonnaise



    Hauptgang:

    • Rinderbraten mit Meerrettichsauce, Wirsing, Karotten und Risoleekartoffeln



    Nachspeise:

    • Polenta Flammeri mit Kirschkompott & Schokoladensauce







    Nach sehr vielen Jahren war ich nun einmal wieder in CPT angekommen, unser Mietwagen allerdings noch nicht. Dauerte ungefähr eine Stunde bis der Wagen da war.
    Das V&A Hotel ist ein ganz nettes Hotel, +1 hatte es herausgesucht, wir wollten keine Kette buchen und etwas anderes ausprobieren. Das Cape Grace war uns für den Zeitraum zu teuer. Das V&A liegt genau gegenüber, zur Lage muss man nicht viel sagen.






    Dank zahlreicher Tipps im Forum waren als Abendstopps das Aubergine, das UMI in Camps Bay und sodann ein Steak House gebucht worden, hier habe ich mich für das Butcher’s entschieden.


    Das Aubergine war super, das Umi gut und das Butcher’s in Ordnung. Nächstes Mal würde ich mir aber ein dezentraleres, kleineres Steak House suchen. Zu CPT braucht man nicht viel sagen, eine wundervolle tolle Stadt, wir kommen heuer definitiv wieder.
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  2. #2
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    Die Tage in CPT waren schnell vorbei, weiter ging es nach Franschhoek. Hier waren wir im wirklich wundervollen Lavender Farm Guest House. Lunch im Glenwood Estate, einem großartigen Weingut im Osten von Franschhoek, von dem auch andere Reisende, die wir getroffen haben, schwärmten. Abends waren wir sodann im hier empfohlenen Le Petit Colombe.
    Anbei lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen.









    IMG_4075.jpg













    To be continued....

    PS: Ich sehe gerade, ich muss mir wohl eine andere Seite zum Hochladen der Bilder suchen...
    Geändert von DerSenator (14.02.2019 um 08:31 Uhr)
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  3. #3
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    Nach einer geruhsamen aber stürmigen Nacht ging es sodann in Richtung der Südspitze Afrikas, dem Kap Agulhas.




    Von dort aus führte der Weg weiter Richtung George, genauer gesagt dem Oubaai Golf Resort, gegenüber des Flughafens. Wundervolle Landschaften, traumhafte Kulissen, ein wundervolles Land und das Autofahren macht hier wirklich Spaß. Das weiß auch die Traffic Control, weshalb diese an jeder Ecke stehen und mal schnell den Führerschein prüfen. Alles ganz harmlos.

    Auch das Oubaai Golf Resort steht in einer wirklich beeindruckenden Kulisse auf einer großen Klippe zum indischen Ozean hin. Das war es dann aber auch schon, denn das Hotel war wohl vor 20 Jahren mal State of the Art. Seither hat man NICHTS mehr gemacht, nichtmal die Scheiben gewischt. Dieses Hotel war eine derart reudige und dreckige Absteige, ich war die ganze Nacht baff wach gelegen. Ein Haufen Asiaten und ein paar geizige Wiener Golfer waren hier Gäste. Offenbar hat man sämtliche Kontrolleure geschmiert, denn was man hier sah, würden wohl nichtmal pakistanische Gesundheitsinspekteure abnicken.

    Ein "besseres" Bild vom Zimmer habe ich aber doch.



    Wir haben uns auf den Room Service beschränkt, der genauso schlecht war wie das Hotel insgesamt. Nachdem das Essen kam, rief man mich an, ich müsste sofort kommen und bezahlen, man hätte meine Kreditkartendaten nicht (habe das Hotel mit Kreditkarte bezahlt). Die Frage nach einer Bezahlung am nächsten Tag beim Checkout wurde abgelehnt. Als ich nach dem Essen zur Rezeption bin, fragte man mich, warum ich es nicht einfach morgen beim Checkout zahlen möchte.

    Letztlich ging es am darauffolgenden Tag direkt weiter, das Kapitel Oubaai wollten wir so schnell wie möglich hinter uns lassen. Es folgte das wunderschöne Wilderness.



    Ein kurzer Besuch im Knysna Elephant Park, ein Lunch in Plettenberg Bay waren die weitern Höhepunkte dieses Tages. Jeffreys Bay hat uns nicht gefallen, das ist eher ein Surferspot. Also ging es letztlich nach Port Elizabeth. Was man über Port Elizabeth so sagen kann, ist schnell zusammengefasst: Nichts. Port Elizabeth kann man wohl guten Geists ein Shithole bezeichnen. Es erinnert an die Vorstellung von Manchester zum Höhepunkt der Industrialisierung. Würde es eine Geschichte eines schwarzen Oliver Twists geben, sie würde definitiv hier spielen. Das Leben wiederum spielt sich hinter hohen Mauern ab. Hinter einer solchen war auch das No.5 by Mantis, eine kleine Oase inmitten dieses.. Shitholes. Ein paar wundervolle Suiten, ein sehr nettes und kleines Hotel mit einem kleinen aber feinen Restaurant.



    Filet vom Gnu:



    Unbedingte Weiterempfehlung des Hotels für alle, die sich einmal nach PLZ verirren sollten und nicht auf das in der Nähe gelegene Kettenhotel Radission angewiesen sein wollen.

    Am nächsten Mittag wurden wir ausgeschlafen von unserem Fahrer abgeholt, es ging knappe 100 Km in das Kariega Game Reserve, genauer hier in die River Lodge. 3 Tage Safari mit tollen, eindrucksvollen Mitreisenden folgten. Wir schafften es allerdings nur auf die Big 4, der Leo ist die letzten Monate bis auf Spuren nicht mehr gesichtet worden.

    Dafür gabs, was vor allem die Frauen freut, vor allem viele Babys. Babyelefant, Babynashorn, Babyhippo, Babygazellen, Babyzebra.











    Die Lodge war ganz ok, recht urig. Unser Guide war fantastisch. Insgesamt waren es drei eindrucksvolle Tage (wie der gesamte Aufenthalt in ZA), aber die nächsten Jahre brauch ich keine Safari mehr. Irgendwann mal wieder und dann gerne Richtung Kenia/Tansania oder Botswana.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
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  4. #4
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    Ja, und dann folgte der letzte Abschnitt unserer Reise. Mit Comair gings morgens vom verregneten PLZ nach JNB. Leider diesmal Y und als Mann ist man natürlich auf den Mittelsitz verdonnert.



    Wie man es sich dann auch vorstellt, so passiert es dann: Mein Nebenmann konnte kaum seinen Bauch zwischen die Lehnen quetschen. Nachdem er mir gefühlt hunderte Male seine Ellbogen in die Rippen gerammt hat, weil er gerade eifrigst beschäftigt war, einen Generalstreik seiner ANC-Arbeiterbewegung o.ä. vorzubereiten, habe ich mich meiner kleinen Reiselektüre gewidmet.



    Kein gewöhnliches Buch, bin aber darauf gestoßen und war sehr neugierig. Ich habe mich schon in der Schulzeit sehr mit den deutschen Kolonien in Afrika auseinandergesetzt und fand es sehr spannend, die Entwicklungen in den Schutzgebieten aus erster Hand einmal berichtet zu bekommen.

    In JNB gings dann schnell ins internationale Terminal, wobei das hier heißt: Raus aus dem einen Terminal, durch die Halle, Bordkarte am Schalter holen und wieder durch die SiKo ins internationale Terminal. Dafür gabs dann statt des (geplanten) 319 und des (erhofften) 350 einen abgerockten 340, der auch bald durch 330Neo ersetzt wird und deshalb nicht mehr groß ausgebessert wird.

    Die C war voller Mauritianer und deren Schreikinder, auf einem knapp vierstündigen Flug aber auszuhalten. Der Service war sehr sehr freundlich, liebreizende nette Damen und auch sehr sympathische Herren machten einen wirklich tollen Service. Das Essen war aber eher nichts.

    Nüsse - kalt.



    Hors D'Oeuvre - Avocado, crab and smoked salmon Tian on tomato mirror, with a trio of grilled marinated capsicum and balsamic dots



    Chicken Traditional South African Chicken Potjiekos fricassee, served with Basmati pilaf rice and stir-fried vegetables



    Walnut and caramel dacquoise cake served with coffee creme Anglaise sauce.



    Gegen 19:45 landeten wir dann in MRU, Außenposition, warum auch immer, und aufgrund der gerade gelandeten Corsair 747 mit Hühnerstallkabine gleich zur Immigration gesprintet um vor den 600 Franzosen dort zu sein. Wir waren die ersten und sind sodann auch als erste eingereist. MRU ist ein sehr effizienter Airport (geworden), es ist wirklich schön dort. Allerdings hatte es gerade richtig geduscht, Mauritius war erstmal eine richtige schwüle Hitzeplage.

    Das Dinarobin ist ein Beachcomber-Hotel am Le Mourne, zusammen mit dem Schwesterhotel (Le) Paradies, dessen Einrichtungen man auch nutzen konnte. Das Dinarobin kennt man ggf. noch aus dem "Traumhotel" und auch "Oh Palmenbaum" scheint dort wo zu spielen, wenngleich sich seither einiges getan hat. Das Dinarobin ist ein wunderschönes Hotel, der Strand ist es auch, aber das Korallenriff im Wasser lädt leider nicht zu spontanen wilden Planschereien ein. Badeschuhe sind ein Muß, wenn man nicht gerade lebensmüde ist oder immun gegen Steinfische.



    Insgesamt hatten wir aber eine tolle Woche, jeden Tag Hitze und Sonne von morgens bis abends. Samstagmorgen hatte es kurz geregnet und am Sonntagnachmittag zog noch ein Gewitter auf.



    Aber nach einer Woche ists dann auch mal wieder gut. Da nach dem Urlaub vor dem Urlaub ist, waren wir froh, endlich wieder ins gelobte Land zurückzukehren. Natürlich nicht nach Israel, sondern nach Bayern.

    Mit der D-AIFF gings dann in 11:25 zunächst ins benachbarte Ausland, FRA, und sodann weiter nach MUC. Auf der Reiseflughöhe hat die Kabinencrew dann übrigens auch das vordere WC frei gegeben. Das könnte CS nun noch beim A350 durchsetzen.

    Das Essen, welches auf MRU übrigens auch von Beachcomber gecatered wird, war sehr gut.



    Nüsse - Zimmertemperatur



    Filetscheiben



    Rinderfilet



    Vom Käsekuchen gibts leider keine Fotos, ich habe zwar noch ein paar weitere gehabt, aber ... ihr kennt das

    Seychellen



    Und das Abend-Hendl..



    Vom FRA-MUC-Hüpfer gibts sodann trotz Dusche in der neuen Panorama-Lounge (bin immer noch verwundert, was das für ein Konzept sein soll, wirkt mehr wie ein Besuch in einem britischen Heimatmuseum) keine Bilder aufgrund eingetretener Erschöpfung.

    Das Fazit dieser Reise ist nun zumindest die Erkenntnis, wie viel Arbeit hinter einem - selbst so primitiven - Reisebericht steckt, kein Vergleich zu den vielen unfassbar detaillierten Berichten in diesem Forum.

    Abschließend noch zur KK-Akzeptanz. Amex in CPT super und überall problemlos. Ausnahme war hier der Nationalpark am Kap und die Tanke in Franschhoek. Irgendwie muss man sein Bargeld aber auch loswerden. Ein Airside-Kiosk in PLZ wollte sie auch nicht nehmen. Zu MRU kann ich nichts sagen, weil wir das Hotel nie verlassen haben.

    Allerdings wollen sie trotz PIN immer alle eine Unterschrift. Das würde hierzulande schon zu einer Revolte führen
    Geändert von DerSenator (19.02.2019 um 23:02 Uhr) Grund: Ergänzung KK-Akzeptanz
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