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Thema: Als Altpapierflieger nach Asien – Jahresabschlussreise 2019

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Standard Als Altpapierflieger nach Asien – Jahresabschlussreise 2019

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    Altpapierflieger, der
    Wortart
    Substantiv, maskulin

    Gebrauch
    umgangssprachlich

    Häufigkeit
    vermehrt im Vielfliegertreff zu finden

    Bedeutung
    ein Flugpassagier, welcher diverse Zeitschriftenabonnements der Meilen wegen abschließt und sich von diesen Meilen vornehmlich Flugtickets in der Business oder First Class ausstellen lässt


    Flugplan (Reisezeitraum November 2019)
    LH996 – FRA-AMS (Y)
    SQ323 – AMS-SIN (C)
    SQ974 – SIN-BKK (C)
    TG584 – BKK-PNH (C)
    K6 109 – PNH-REP (PE)
    AK543 – REP-KUL (Y)
    TR453 – KUL-SIN (Y)
    SQ324 – SIN-AMS (C)
    LH1003 – AMS-FRA (C)


    Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz.


    Juni 2019

    Der Thailand Urlaub war gerade erst drei Monate her und das Jahresende noch in weiter Ferne. Allerdings hatte das M&M Meilenkonto, dank diverser in der Familie verteilte Zeitschriftenabonnements, einen guten Füllstand erreicht. Für +1 stand leider ziemlich schnell fest, dass dieses Jahr kein weiterer Urlaub durchgehen würde. Auch in meinem Freundeskreis konnte sich keiner überreden lassen – und so stieg ich allein in die Urlaubsplanung ein.
    Ich entschied mich ziemlich schnell erneut für Asien, hatte ich dort doch noch einige unbesuchte Länder, die es „abzuarbeiten“ gilt. Aufgrund meiner Entscheidung, die Flüge mit M&M Meilen zu buchen, war ich natürlich zeitlich wie auch örtlich etwas eingeschränkt – man muss nehmen, was M&M einem anbietet. Nach einigen geprüften Zielen wurde ich schließlich fündig: Kambodscha

    Zwei Wochen nur in einem Land zu verbringen erschien mir langweilig, und so baute ich, neben Singapur, auch noch Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur für einige Tage in den Trip ein.

    Der Zubringerflug von FRA nach AMS sowie die Flüge vor Ort wurden als reguläre Bezahltickets erworben, AMS-SIN-BKK-PNH ging als ein M&M Awardticket durch und SIN-AMS-FRA als ein Weiteres.

    Oktober 2019

    Anfang Oktober meldete sich ein Freund von mir. Ob ich dieses Jahr noch Urlaub machen würde, er hätte Lust auf einen Trip. Und so erzählte ich ihm von Kambodscha, den bereits gebuchten Flügen und Hotels, allgemein von meiner Planung rund um den Urlaub. Am nächsten Tag klärte er den von mir genannten Zeitraum im Büro ab und buchte am Tag darauf eigene Flüge (AF/KLM).

  2. #2
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    Wie viele Meilen hast du dafür gebraucht?
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
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    Die Südküste von Kambodscha mit Kampot und Kep hast du ja leider asugelassen. Es ist sehr ruhig und entspannt dort. Das genaue Gegenteil von Phnom Penh oder auch oder insbesondere Bangkok.
    Anne und Biohazard sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
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    Jahresabschlussreise, sind wir hier in der DDR???

    Aber, im Ernst, ich freue mich auf den Bericht.
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von Aviatar Beitrag anzeigen
    Wie viele Meilen hast du dafür gebraucht?
    AMS-SIN-BKK-PNH hat 71.000 Meilen sowie 138,98 EUR S&G gekostet, SIN-AMS-FRA ebenfalls 71.000 Meilen und 92,85 EUR.

    Zitat Zitat von mibroy Beitrag anzeigen
    Die Südküste von Kambodscha mit Kampot und Kep hast du ja leider asugelassen. Es ist sehr ruhig und entspannt dort. Das genaue Gegenteil von Phnom Penh oder auch oder insbesondere Bangkok.
    Kampot hatte ich mir angeschaut, hätte mit den Flügen aber leider den Reisezeitraum gesprengt. Im Nachhinein hätte man das bestimmt irgendwie dengeln können. Jeweils einen Tag weniger in PNH, REP, KUL und SIN und schon hätte es gepasst. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.

    Zitat Zitat von Kunstflieger Beitrag anzeigen
    Jahresabschlussreise, sind wir hier in der DDR???
    Hieß das damals so? War mir nicht bekannt!

    Zitat Zitat von Kunstflieger Beitrag anzeigen
    Aber, im Ernst, ich freue mich auf den Bericht.
    Das hört man gerne! Bilder sind schon alle ausgesucht, die ersten Tage sind auch schon abgetippt, müssen jetzt noch einmal Korrektur gelesen werden.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Hieß das damals so? War mir nicht bekannt!
    Jahresabschlussreise nicht. Aber Jahresabschlussfest statt Weihnachten. Und Winter- statt Weihnachtsferien (im Westen hat man damals noch von Weihnachtsferien gesprochen) usw.
    juliuscaesar und Biohazard sagen Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    AMS-SIN-BKK-PNH hat 71.000 Meilen sowie 138,98 EUR S&G gekostet, SIN-AMS-FRA ebenfalls 71.000 Meilen und 92,85 EUR.
    Sehr cool. Wie lange darf denn ein Zwischenstopp maximal sein? Bisher hatte ich immer FRA-SIN oder FRA-BKK und so gebucht, über Meilen.
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Kunstflieger Beitrag anzeigen
    Jahresabschlussreise nicht. Aber Jahresabschlussfest statt Weihnachten. Und Winter- statt Weihnachtsferien (im Westen hat man damals noch von Weihnachtsferien gesprochen) usw.
    Hahaha, genau, dann gab es auch noch Jahresabschlussfestflügelfiguren

    OT: Dass es früher auch mal (direkt aus dem Russischen entlehnt) 'gehörnte Großvieheinheiten' gab, weiss heute nicht mal mehr Tante Google.

    Jetzt aber zurück zum TR...
    Geändert von Hene (11.12.2019 um 11:37 Uhr)
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
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    Altpapier fliegt in die Tonne, und du nach Asien. So wird’s gemacht!

    Danke fürs mitnehmen. Und gute Reise!
    oschkosch und Biohazard sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Hahaha, genau, dann gab es auch noch Jahresabschlussfestflügelfiguren
    gab es ? Bei den Linken lebt der Sozialismus doch weiter:

    Nennt es Jahresabschluss oder Jahresendzeit-Fest mit Flügelfiguren ... es ist ein nettes Beisammensein für Mitglieder, Sympatisanten und Interessierte.
    Termine - Jahresabschluss
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von Kunstflieger Beitrag anzeigen
    Jahresabschlussreise nicht. Aber Jahresabschlussfest statt Weihnachten. Und Winter- statt Weihnachtsferien (im Westen hat man damals noch von Weihnachtsferien gesprochen) usw.
    Interessant, danke für die Erklärung!

    Zitat Zitat von Aviatar Beitrag anzeigen
    Sehr cool. Wie lange darf denn ein Zwischenstopp maximal sein? Bisher hatte ich immer FRA-SIN oder FRA-BKK und so gebucht, über Meilen.
    Welchen Zwischenstopp meinst du genau? Die Stopps sind alle Flugplanbedingt, keiner davon wurde absichtlich von mir so eingebaut. Naja, die Ankunft in PNH und der Abflug in SIN - aber deswegen habe ich ja auch zwei Buchungen daraus gemacht.

    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Jetzt aber zurück zum TR...
    Geht gleich los!

    Zitat Zitat von ggooaatt Beitrag anzeigen
    Altpapier fliegt in die Tonne, und du nach Asien. So wird’s gemacht!
    Genau.

    Zitat Zitat von ggooaatt Beitrag anzeigen
    Danke fürs mitnehmen. Und gute Reise!
    Danke, bin aber schon wieder zurück.

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    gab es ? Bei den Linken lebt der Sozialismus doch weiter:

    Termine - Jahresabschluss

  12. #12
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    November 2019

    Mit der S-Bahn ging es über Frankfurt/Main Hbf zum FRA. Checkin und Security waren schnell erledigt. Hier hatte ich, aufgrund der Geschichten im VFT, mit mehr Wartezeit gerechnet – aber lieber so als anders!



    LH996, in Form eines A320n (D-AINO), hob mit 15 Minuten Verspätung ab und landete dennoch 12 Minuten vor STA in Amsterdam. Im lokalen Albert Heijn kaufte ich mir noch etwas Flüssignahrung und trat dann den Weg in Richtung Hotel an. Es regnete ordentlich, an einen abendlichen Ausflug nach Amsterdam war nicht zu denken. Den Hotelshuttle zum ibis Schiphol Amsterdam Airport verpasste ich um wenige Minuten und musste so 20 Minuten bis zum nächsten Shuttle warten.



    Auch hier verlief der Check-In problemlos und zügig, das Zimmer im Erdgeschoss konnte ich schnell beziehen.




    Den Abend verbrachte ich mit Netflix, VFT und ein wenig Recherche über Kambodscha. Ich schlief gut, nur ab und zu hörte man einen startenden Flieger am nur wenige Kilometer entfernten Flughafen. Ein Frühstück hatte ich nicht gebucht, es gab jedoch eine Complimentary Coffee Bar, wo ich mir am nächsten Tag einen Tee aufbrühte.



    Mit dem Shuttle ging es wieder zurück zum Flughafen. Am Check-In wurde das eVisa für Kambodscha geprüft, danach wurden mir drei Bordkarten sowie eine Einladung für die Aspire Lounge 41 ausgehändigt.



    In der Lounge angekommen, frühstückte ich etwas und genoss den Ausblick auf das (leider) verregnete Vorfeld.



    Das Frühstück in der Lounge war leider ziemlich mager. Ein paar trockene Brötchen, wenig Auswahl was den Aufschnitt angeht. Immerhin hat der Tee gut geschmeckt. Ich machte mich zeitig auf den Weg und erreichte nach 10-minütigem Fußmarsch das Gate G08, wo ich noch schnell ein Foto des erst vier Monate alten A359 (9V-SMW) schoss. Die ING-DiBa lieferte die passende Werbung an der Fluggastbrücke…



    Beim Boarding piepte es und ein rotes Licht zeigte auf, dass etwas nicht stimmt. Der Agent sah im Computer nach, erzählte was von neuem Sitzplatz und händigte mir einen neuen Boardingpass aus. Damit änderte sich mein Sitzplatz von 12A auf 11A.



    Am Flugzeug angekommen, wurde ich nett begrüßt und die wenigen Meter zu meinem Sitzplatz begleitet. Kaum hatte ich Platz genommen, gab es auch schon den Begrüßungschampagner.



    Mit wenigen Minuten Verspätung kam das Pushback, gefolgt von einer knapp 15-minütigen Fahrt über den Flughafen AMS. Das Wetter war unangenehm nasskalt, zum Glück war es im Inneren des Airbus‘ angenehm warm und trocken.



    Nach dem Start: eine tiefe Wolkendecke hing über Amsterdam.



    Kaum hatten wir diese durchbrochen, schien die Sonne und gab den Blick auf das Wolkenmeer frei.



    Eine halbe Stunde nach Takeoff begann der Service. Ich blieb beim Blubberwasser.



    Dazu gab es Singapore Chicken and Beef Satay.



    Zur Vorspeise, Poulty Mini Pate with Grilled Brioche, wechselte ich auf Rotwein.



    Garlic Bread



    Fillet Steak in Green Peppercorn Sauce (via Book the Cook (BTC))



    Zwischendurch schaute ich immer wieder nach draußen. Ich mag das Fliegen am Fenster – besser als jedes IFE.



    Black Forest Coupe



    Selection of Gourmet Cheese, dazu einen Dow’s 10-Year-Old Tawny Port



    Mit dem Essen war ich sehr zufrieden. Book the Cook war eine tolle Erfahrung, ich wäre aber auch mit den an Bord angebotenen Alternativen sehr zufrieden gewesen (zumindest laut Beschreibung).

    Sagte ich schon, dass ich gerne aus dem Fenster gucke?



    „Nach dem Essen sollst du ruh'n oder 1.000 Schritte tun“. Da ich an Bord keine 1.000 Schritte schaffen würde, bestellte ich mir noch einen Verdauungs-Espresso.



    Ich schaute noch „Mother“ zu Ende, ließ dann das Bett vorbereiten und läutete mit der Filmbiografie von Elton John, „Rocketman“, die Nacht ein.



    Nach knapp vier Stunden guten Schlafs, war ich um 20 Uhr deutsche Zeit wieder hellwach. Ich bestellte noch einen Cappuccino, sowie ein Glas Champagner, und vertrieb mir mit „Pets 2“ etwas die Zeit. Die Restflugzeit bis nach Singapur betrug zu diesem Zeitpunkt noch knapp 3 Stunden.



    Zum Frühstück gab es eine Selection of Sliced Fesh Fruits mit Orangensaft.



    Danach folgte Bami Goreng als Hauptgang.



    Mit einer Minute Verspätung landeten wir um 5:56 Uhr (UTC+8) in Singapur. Das Deboarding verlief schnell und so war ich als einer der ersten Passagiere des Fluges bei der sehr leeren Immigration.



    Wenige Augenblicke später hatte ich den Stempel im Pass und begab mich in Richtung Jewel Changi Airport. Ich machte ein paar Fotos und stellte dann fest, dass die Canopy Bridge, für welche ich mir im Vorfeld ein Ticket gekauft hatte, erst um 10 Uhr öffnen sollte. Das hatte ich bei der Buchung übersehen und ärgerte mich darüber. Ich schlenderte noch etwas durch den sehr leeren Flughafen und kam an einer CNBC Livesendung vorbei.



    Weihnachtsbaum im Jewel.



    Keines der Geschäfte im Jewel hatte geöffnet – klar, es war ja erst 7 Uhr oder so, und ich hatte mich am Wasserfall sattgesehen. Mir war langweilig, ich hatte Hunger und war, welch Überraschung, ziemlich müde. Eine Aufgabe hatte ich mir aber noch vorgenommen: ich wollte mir eine SIM kaufen. Im Internet hatte ich ein gutes Angebot entdeckt; Singtel ‚hi!card‘ mit 1,5GB/30 Tage für 8 SGD. Also lief ich zum ersten Verkaufsstand und fragte nach diesem Tarif; Fehlanzeige. Auch der zweite, dritte und vierte Stand hatte diesen Tarif nicht im Angebot. Mittlerweile hatte ich drei der vier Terminals des Changi Airports abgegrast. Ich erinnerte mich an die Erwähnung dieses Umstands (Zitat: „The lowest priced starter packs of the three providers for S$5 or S$8 are hard to find.”) und kaufte mir dann, zähneknirschend, eine SIM für 30 SGD (12 Tage gültig, 100GB Local Data, 3GB Roaming Data u.a. für Malaysia und Thailand). Mittlerweile war es 8 Uhr durch und ich hatte wirklich keine Lust mehr, mir weitere 2 Stunden nur für die Canopy Bridge um die Ohren zu schlagen. Ich sehnte mich nach einer ruhigen Ecke, wo ich etwas ruhen konnte und einer erfrischenden Dusche. Also ging ich wieder zurück in „mein Terminal“ und reiste aus Singapur aus. Auf dem Weg zur Lounge kam ich am Butterfly Garden vorbei. Ich machte die Kamera bereit und betrat die Glaskuppel.



    Es gab viele schöne Schmetterlinge zu sehen.



    Ich war gerade erst 10 oder 15 Minuten bei den Schmetterlingen, da wurden alle Gäste von einem Mitarbeiter nach draußen gebeten.



    Also verstaute ich die Kamera wieder und ging dann weiter in Richtung Lounge. Dort angekommen, suchte ich als erstes die Duschen auf. Wartezeit nicht vorhanden.



    Frisch geduscht suchte ich mir eine ruhige Ecke in der großen Lounge, besorgte mir etwas Kaltes zu Trinken und einen Happen zu Essen und ruhte mich die nächsten Stunden aus. Zwischendurch surfte ich, dank der gekauften SIM, im VFT und guckte YouTube Videos. Etwa eine Stunde vor Abflug nach BKK traf ich noch den User chrigu81 samt Frau in der Lounge. Über den „Flüge im Jahr 2019“-Thread hatten wir bereits im Vorfeld entdeckt, dass wir zusammen auf dem gleichen Flug unterwegs sein werden. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die unterhaltsame Stunde!

  13. #13
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Interessant, danke für die Erklärung!


    Welchen Zwischenstopp meinst du genau? Die Stopps sind alle Flugplanbedingt, keiner davon wurde absichtlich von mir so eingebaut. Naja, die Ankunft in PNH und der Abflug in SIN - aber deswegen habe ich ja auch zwei Buchungen daraus gemacht.


    Geht gleich los!


    Genau.


    Danke, bin aber schon wieder zurück.



    Okay, dachte es wäre möglich auf ein Ticket auch noch eine Zwischenstopp über mehrere Tage einzubauen, ohne extra Meilen verbraten zu müssen. Quasi: AMS-SIN dann paar Tage in SIN, dann SIN-BKK, alles quasi auf ein Prämienmeilenticket für 70K.
    By the way. Schöner Bericht. Danke dafür.

  14. #14
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von Aviatar Beitrag anzeigen
    Okay, dachte es wäre möglich auf ein Ticket auch noch eine Zwischenstopp über mehrere Tage einzubauen, ohne extra Meilen verbraten zu müssen. Quasi: AMS-SIN dann paar Tage in SIN, dann SIN-BKK, alles quasi auf ein Prämienmeilenticket für 70K.
    Sollte möglich sein. https://www.vielfliegertreff.de/mile...html#post71989

    Zitat Zitat von Aviatar Beitrag anzeigen
    By the way. Schöner Bericht. Danke dafür.
    Danke!

  15. #15
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Sollte möglich sein.
    Nur wenn es ein Return Ticket ist. Bei Oneways sind keine Stopover erlaubt, maximal Transfer bis 24 Stunden.
    kingair9, Biohazard und Aviatar sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #16
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    Zusammen machten wir uns in Richtung Gate auf. Die für den Flug eingeplante 9V-SSB.



    An Bord des A333 gab es Classic Lobster Thermidor, wieder via BTC gebucht.



    Die Beinfreiheit war in Ordnung, mir hat der Flug im A359 jedoch besser gefallen…



    Am BKK angekommen, steuerte ich direkt auf die Thai Lounge zu. Ich wollte noch etwas dösen und suchte mir dafür einen ruhigen Eckplatz in der überschaubaren Lounge. Nach knapp 3 Stunden Wartezeit ging es zum Gate, wo bereits ein A333 (HS-TBE) auf die Passagiere wartete.



    Der dritte Flug verlief ebenso ruhig wie die ersten beiden. Aber langsam wollte ich ankommen und nicht mehr fliegen… Wir landeten zwei Minuten von STA in Phnom Penh. Bei der Einreise war nicht viel los, ich stand vielleicht 5 Minuten in der Schlange, bevor ich von einem Einweiser zum Immigration Officer geschickt wurde. Ich übergab Reisepass und das vorher organisierte eVisa und hatte kurze Zeit später das Visum im Reisepass. Vor dem Flughafen besorgte ich mir USD, welche in Kambodscha überall akzeptiert werden und als Zweitwährung des Landes fungieren. Danach kaufte ich mir eine Smart SIM (21GB für 6 USD) und suchte mir dann ein Taxi. Über einen Angestellten der TAXI association of phnom penh International airport buchte ich für 15 USD Festpreis ein Taxi zum Hotel, wo ich nach einer knapp 30-minütigen Fahrt auch ankam. Mein Kumpel kam bereits 3 Stunden früher an und hatte schon Stellung im Hotel bezogen – so konnte ich direkt aufs Zimmer hoch.

    Das Zimmer



    Und das Badezimmer




    Wir hatten beide Hunger und ganz in der Nähe gab es einen Burgerladen. Für den ersten Abend akzeptierte ich diese Alternative.




    Gut gesättigt ging es zurück ins Hotel, unter die Dusche und ab ins Bett.

    Die erste Nacht war okayish, nur das Aufstehen um 9 Uhr war etwas anstrengend. Nachdem wir die Sachen für den Tag gepackt hatten, schulterte ich den Rucksack und es ging, erst einmal ohne Plan, los. Wir wollten etwas frühstücken, wussten aber noch nicht wo und vor allem auch nicht was. Die Idee war, dass wir einfach am erstbesten Streetfood Lädchen anhalten – aber leider war dies nicht so einfach wie gedacht. Denn Streetfood war nicht auszumachen…

    Dafür gab es jede Menge Roller zu sehen.



    Und Einbahnstraßen, für die sich nur keiner interessiert…



    Wir liefen Straße für Straße ab, aber Streetfood war einfach nicht zu finden. Wir steuerten dann, nach knapp einstündiger erfolgloser Suche, das Reptile Coffee an.

    Auch in Phnom Penh gibt es Leute mit Geld.



    Es gab Fleisch mit Reis, dazu ein Softdrink; auf der Karte las es sich interessanter. Irgendwas um 5 USD wenn ich mich nicht irre. Nothing to write home about…



    Absackende Steinplatten. Täusche ich mich, oder kommt dieses Muster in so gut wie jeder größeren Stadt in SOA vor?



    Der Zentralmarkt von Phnom Penh. Bis auf das interessant anzusehende Gebäude aber auch nichts Besonderes.



    Wir liefen eine Runde durch den Markt, fanden neben Kleidung aber nur viel Schmuck. Nichts, was uns näher interessierte. Wir verließen gerade den Markt, da kamen zwei Reisebusse mit älteren Touristen an, welche sich ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg ins Innere des Marktes bahnten.

    Irgendwas passt hier nicht…



    In der Nähe des Marktes war bei Google Maps ein Tempel (Wat Phnom) zu sehen. Für 1 USD Eintritt durfte man eintreten.



    Ein, aus meiner Sicht, überladener Kalender im Wat.



    Der Wat, welcher sich auf einem Hügel befindet, von außen betrachtet.



    Für den Weg zurück ins Hotel, wir wollten uns etwas am Pool ausruhen, nahmen wir ein Tuktuk. Wenn man schon in Bangkok denkt, dass Tuktuks teuer sind, dann fahrt lieber nicht nach Kambodscha. Für die knapp 1,5km lange Strecke wollte er 3 USD haben, Verhandeln nicht möglich. Leider sind wir eingeknickt.



    Noch einmal allgemein etwas zu den Preisen in Kambodscha. Dafür, dass das Land nur ein BIP/Einwohner von 1.230 USD hat, sind die Preise was Transport (Tuktuk, Taxi), Essen oder auch Aktivitäten (Museum) betrifft ziemlich hoch. Vor allem im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern (Thailand, Vietnam, Malaysia, Singapur). Eine 10km Taxifahrt kostet gerne 15 USD, normales Essen im Restaurant 3-5 USD. Für 150 THB bekomme ich in Bangkok ein interessanteres Gericht als Fleisch mit Reis. Natürlich gab es auch positive Ausnahmen (eine kommt gleich), aber häufig hatte ich das Gefühl, dass das P/L eher schlecht ist. Gebt mir doch einmal bitte ein Feedback… Danke!

    Nach zwei Stunden in der Sonne am Pool, ging es noch einmal raus in die Stadt. Wir schnappten uns einen der vielen Tuktuk Fahrer vor dem Hotel und ließen uns zum Tuol Sleng Genocide Museum, oder auch Security Prison 21 (S-21), fahren.



    In der ehemaligen Schule, welche zur Zeit der Roten Khmer in ein Internierungslager und Folterzentrum umgebaut wurde, wurden in den Jahren 1975 bis 1979 insgesamt 18.000 Menschen gefangengehalten.

    Der Eintritt war mit 5 USD pro Person fair.



    Die ehemaligen Regeln.



    Rechts ist das Gebäude 1 zu sehen, welches man sich als erstes anguckt (sofern man die Rundtour macht). An dem Galgen im Vordergrund wurden Gefangene an den auf dem Rücken zusammengebundenen Händen bis zum Eintreten der Bewusstlosigkeit aufgehängt. Wenn sie dann ohnmächtig wurden, wurden sie mit dem Kopf voran in Dreckwasser getaucht, damit sie wieder zu Bewusstsein kamen. Und dann ging es mit der Folter weiter.



    Ein weiteres Gebäude des S-21 Komplexes. Mit Stacheldraht umzäunt, damit die Gefangenen aus den oben liegenden Stockwerken nicht in den Freitod sprangen.



    Auf weitere Bilder verzichte ich hier.

    Bevor wir in das Museum gingen, verabschiedeten wir uns noch von unserem Fahrer, welcher aber sehr hartnäckig war und unbedingt auf uns warten wollte. Wir versicherten ihm jedoch, dass wir seine Dienste heute nicht mehr benötigten, aber gerne morgen für eine längere Tour auf ihn zurückkommen würden.

    Zu Fuß erkundeten wir dann ein wenig die nähere Umgebung. Es war 18 Uhr durch und uns beiden knurrte der Magen. Eine knappe halbe Stunde später wurden wir fündig. Jedes Gericht gab es in zwei Größen (Small 2 USD, Large 3 USD), das Bier dazu jeweils 1,50 USD. Wir bestellten je zwei Gerichte und tranken ein paar Bier.



    Nach dem Mahl ging es zur Massage. Im Vorfeld hatte ich mich etwas informiert und war dabei auf Nika's Seeing Hands Massage Therapy Center gestoßen.



    Leider waren alle freien Plätze vergeben, man versprach uns jedoch noch den letzten Slot gegen 21 Uhr. Die knapp zwei Stunden Wartezeit verbrachten wir in einer Karaokebar ein paar Häuser weiter. Die Kambodschaner sangen, wir tranken Bier.

    Übrigens: klare Empfehlung für Nika‘s Massage!

    Nach der Massage rief ich über Grab ein Tuktuk. Wir waren müde und wollten zurück ins Hotel.

  17. #17
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Nur wenn es ein Return Ticket ist. Bei Oneways sind keine Stopover erlaubt, maximal Transfer bis 24 Stunden.
    Besten Dank, wäre ein Retour Ticket. Der Stopover, wäre eh nur beim Hinflug. Könnte ich denn den Rückflug trotzdem für eine Gebühr von 50 Euro ändern, oder ist das dann nicht mehr möglich?

  18. #18
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Keines der Geschäfte im Jewel hatte geöffnet – klar, es war ja erst 7 Uhr oder so, und ich hatte mich am Wasserfall sattgesehen. Mir war langweilig, ich hatte Hunger und war, welch Überraschung, ziemlich müde.
    Jewel hat ja 10 Stockwerke. Hast Du es mal in den Basements probiert? Neben der Rain Vortex Ansicht von unten (!) sollte es dort auch weiterhin eine zweistellige Anzahl an 24/7 Essensoptionen geben, auch wenn die Öffnungszeiten in Jewel gesamt teilweise schon eingeschränkt wurden.

    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Zwischendurch surfte ich, dank der gekauften SIM, im VFT und guckte YouTube Videos.
    Daraus schlussfolgere ich, dass es innerhalb der nächsten 12 Tagen nochmal einen Aufenthalt in SIN geben wird? Oder waren die 30$ wirklich nur eine Investition aufgrund des langsamen Wifi in der Lounge? Eigentlich ist sogar das öffentliche Wifi im Changi schon einigermaßen tauglich, was meine erste These unterstützt. Oder roamt es sich mit der SIM sogar in nachfolgenden Ländern? edit: hat sich erledigt, gilt auch für MY, TH alles klar.
    Geändert von dtrain (13.12.2019 um 04:12 Uhr)
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen

    Noch einmal allgemein etwas zu den Preisen in Kambodscha. Dafür, dass das Land nur ein BIP/Einwohner von 1.230 USD hat, sind die Preise was Transport (Tuktuk, Taxi), Essen oder auch Aktivitäten (Museum) betrifft ziemlich hoch. Vor allem im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern (Thailand, Vietnam, Malaysia, Singapur). Eine 10km Taxifahrt kostet gerne 15 USD, normales Essen im Restaurant 3-5 USD. Für 150 THB bekomme ich in Bangkok ein interessanteres Gericht als Fleisch mit Reis. Natürlich gab es auch positive Ausnahmen (eine kommt gleich), aber häufig hatte ich das Gefühl, dass das P/L eher schlecht ist. Gebt mir doch einmal bitte ein Feedback… Danke!
    Kann ich nicht ganz nachvollziehen und habe daher nochmal ein Grab TukTuk E-Receipt aus April rausgekramt. Für eine Strecke von knapp 15km (Riverside Park nach Choeung Ek) habe ich 21800KHR gelöhnt, demnach knapp unter 5€. Von Tuol Sleng zurück (~4km) dann 8700KHR, also etwas weniger als 2€. Wenn man sich strikt an Grab hält, hält es sich also schon im Rahmen. Bei mündlicher Verhandlung und gerade bei sehr kurzen Strecken wird man scheinbar eher "über den Tisch gezogen". Mitunter kostet aber auch ein Grab (eines der wenigen, eher preiswerten Vorzüge) in Singapore, im Vergleich zu längeren Strecken, mehr. Vermutlich durch den Flag Down.

    Choeung Ek in Verbindung mit S21 ist im Übrigen schon eine harte und sehr unwirkliche Nummer und schlägt ordentlich aufs Gemüt.

    Essen ist m.E. immer Hit-and-Miss. Für 150THB wird es aber doch auch in Touri-Bangkok mitunter eher knapp. Bei diesem Reptile Cafe scheint man ja noch einen Aufschlag für anwesende Tiere gezahlt zu haben (uhm...). Geringfügige Auswirkungen (im XT600-Maßstab) hat sicher auch das Aufrunden auf den nächsten (halben) Dollar. Das es anders geht, zeigt ja Dein nächstes Beispiel ;-) Insofern vielleicht einfach die statistische Masse erhöhen und neu urteilen.

    Auf jeden Fall vielen Dank für Deinen Bericht und die zahlreichen (bisherigen und noch folgenden) Eindrücke.
    Geändert von dtrain (13.12.2019 um 05:02 Uhr)
    Biohazard und lupenreinerdemokrat sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    Die 15 USD vom Flughafen sind der Festpreis am Taxicounter, oder wenn man im Hotel bestellt.

    Via Grab kostet es je nach Ziel etwa die Hälfte.

    Tuk Tuks am besten über die PassApp ordern. Nach Möglichkeit nur die stabilen Khmer Fahrzeuge. Sind im dichten Verkehr deutlich schneller.

    Grab und PassApp vermeiden auch Missverständnisse über Ziel und Fahrpreis.
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

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