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Aber von rechts von der CSU aus sieht das wahrscheinlich alles gleich aus.
Die CSU sind doch längst die FDP der Gegenwart, also geht es da noch gewaltig weiter nach rechts.
Aber von rechts von der CSU aus sieht das wahrscheinlich alles gleich aus.
Das ist mir jetzt etwas zu allgemein. Wer sind denn "Leute"? Man muß sich schon den Einzelfall ansehen. Leute und auch Nationen können ihr Verhalten ja auch durchaus ändern. Im Falle der Südeuropäer scheint es ja durchaus ein heilsamer Schock gewesen zu sein, kurz am Kollaps vorbeigeschrammt zu sein, die Hilfen waren ja auch an Bedingungen geknüpft, und im Moment sind in der Tat deutliche Verbesserungen zu erkennen. Wie lange die anhalten werden, ist die andere Frage. Im Moment macht mir Deutschland allerdings mehr Sorgen als Italien oder Spanien: Kaum ist man nahe am ausgeglichenen Haushalt, werden schon wieder die Spendierhosen angezogen, statt die Schulden mal deutlich herunterzufahren, und sei es nur, um wieder Spielraum zu haben, wenn 'mal wieder schlechtere Zeiten kommen. Bin 'mal gespannt, wann die ersten Politiker hervorgekrochen kommen und sagen, das mit der Schuldenbremse sei ja alles gar nicht so gemeint gewesen, gar nicht sinnvoll, blablabla.
Dem zweiten Teil hinsichtlich Deutschland Stimme ich zu. Jedoch kann ich keine Verbesserungen im Süden erkennen. Im Gegenteil, extreme Jugendarbeitslosigkeit, die Griechen haben jetzt einen höheren Schuldenstand als vor der Krise, die "Sünder" können sich nur durch Versprechungen der EZB am "freien Markt" mit Geld versorgen, der Primärüberschuss der Griechen konnte eigentlich nur durch Bilanzfälschung erwirtschaftet werden, Staaten übernehmen den Schrott der Banken und werden dafür durch den ESM gestützt, ... Oder habe ich was übersehen?
Jedenfalls ist das der Grund, warum wir uns, in die Zukunft blickend, wirklich keine Gedanken um die Rente machen müssen, da es diese so bald nicht mehr geben wird.
Zu den einzelnen Punkten:
+ Jugendarbeitslosigkeit: Niemand glaubt diese Zahlen, am allerwenigsten die Spanier selber. Die J.A. ist hoch, aber bei weitem nicht so hoch wie offiziell ausgewiesen. Und noch wichtiger: Sie beginnt zu sinken. In den USA wollte es auch erst keiner glauben, als die Arbeitslosigkeit zu sinken begann, heute gibt es bereits Arbeitskräftemangel. Und Frau Yellen werden sehr bald die Argumente ausgehen, warum sie die Zinsen immer noch nicht erhöht. Europa ist halt im Zyklus wie immer 4-6 Quartale hinter den Amis.
+ Schuldenstand: Wie schon in #46/#47 erläutert, es kommt nicht auf den Schuldenstand an sondern auf die Höhe und Tragbarkeit der Zinsen.
+ Primärüberschuß: Das hatten wir schon einmal diskutiert, Du hast das falsch verstanden: Genau das ist ja die Definition von Primärüberschuß, daß Zinszahlungen nicht berücksichtigt werden (übrigens, wenn schon, dann nicht Bilanz sondern GuV!).
+ Schrott: Und mit dem Schrott machen die Staaten ein gutes Geschäft. Gerade hat die britische "bad bank" wieder berichtet, daß 6,5 Mrd. GBP an den Staat zurückfließen. And there is more to come.
Ich sage nicht, daß alles in Butter sei, aber fatalistisch muß man auch nicht werden.
Ich bin auch kein Freund von Statistiken, aber warum führen wir sie dann? Mag der sinkende Arbeitslosigkeitsstand auch daran liegen, dass viele ihr Glück woanders versuchen?
Hatten wir schon, das stimmt. Aber außerhalb des "Vertrauens" ist da nichts tragbar.
Trotz Schuldenschnitten, Hilfspakten und sinkender und streckbarer Zinszahlungen steigt der Schuldenstand.
Nur weil etwas Kohle zurückfließt heißt das nicht, dass es ein gutes Geschäft ist. Mal die Gegenleistungen mit eingerechnet reden wir über Summen, da wird's mir schwindelig. Außerdem werden die Toten am Ende der Schlacht gezählt.
Insha´Allah!
sind die Griechen jetzt auch "arabischstämmig" oder hast Du die "Gegen Alles" Threads verwechselt?
Wobei Deine Beiträge in selbigen meist durchaus Substanz haben und zumindest zu einer sachlichen Diskussion beitragen.
?.... und die Knete nicht aus der Tiefe des Raumes kommt .
Stimmt. Argentinien ist mit 40% Schulden Pleite gegangen, weil keiner mehr Vertrauen hatte, Japan hat 200% Schulden, und der Markt vertraut weiterhin, daß sie es zurückzahlen werden.
JGB's werden zum größten Teil von Japaner gehalten, Argentinien war nahezu ausschließlich extern verschuldet. Das kann man nicht vergleichen.
Die Staatsverschuldung wird in Relation zum BIP gemessen. Wenn man die Schulden (implizite und explizite) der Staaten man in Relation zum BIP oder gerne auch zu den Steuereinnahmen sieht, sieht es oftmals auch ganz anders aus.
Bsp. Luxembourg, 19% Staatsverschuldung. Wenn man impliziten Schulden in Relation zum BIP nimmt sind es 1100%!

...und die Knete nicht aus der Tiefe des Raumes kommt .

Ich drehe jetzt das alles mal um und betrachte das Thema von einer anderen Seite.
Bildung, also Schule und Studium sind in diesem Land frei.
Wie wäre es, wenn Studenten in Zukunft ihr Studium selbst finanzieren.
Je nach Studiengang sind das zwischen 20.000€ und 40.000€.
Euer Studium wird von den HART ARBEITENDEN MENSCHEN mitfinanziert und ermöglich den Studienabgängern eine Berufswahl mit wesentlich besseren Einkommen als Geringverdienern. Also wie wäre es?? Allerdings könnt ihr euch dann eure C+F-Tickets erst etwas später leisten.
Mit ist klar, dass jetzt Unverständnis bei dem einen oder anderen geweckt wurde.
Der Vorschlag ist aber nur konsequent.
Ich verzichte als ehemals Besserverdienender auf jede Renten/Pensionserhöhung und die Jungspunte zahlen ihr Studium in Zukunft selbst.
Wer das System des Sozialstaates nicht verstanden hat, der sollte meinem Vorschlag folgen.
Ich glaube du hast die Kritik nicht verstanden. Keiner zweifelt den Nutzen eines Sozialstaates an - was angezweifelt wird ist auf welche Art und Weise dieser von den Politikern finanziert wird.
Ich habe weiter oben bereits geschrieben das Menschen mit geringen Einkommen entlastet werden müssen - und auch die Unternehmen die diese Einkommen bezahlen müssen. Im Umkehrschluß müssen nicht Besserverdiener mehr einzahlen, sondern es würde reichen wenn bestimmte Vergünstigungen für Besserverdiener wegfallen. Ich rede von Vergünstigungen. Und es muss Unternehmen unmöglich gemacht werden Gewinne zu verlagern.
Ich drehe jetzt das alles mal um und betrachte das Thema von einer anderen Seite.
Bildung, also Schule und Studium sind in diesem Land frei.
Wie wäre es, wenn Studenten in Zukunft ihr Studium selbst finanzieren.
Je nach Studiengang sind das zwischen 20.000€ und 40.000€.
Euer Studium wird von den HART ARBEITENDEN MENSCHEN mitfinanziert und ermöglich den Studienabgängern eine Berufswahl mit wesentlich besseren Einkommen als Geringverdienern. Also wie wäre es?? Allerdings könnt ihr euch dann eure C+F-Tickets erst etwas später leisten..
1) Betrachtet man die Steuern, die diese "Besserverdienenden" nach dem Studium im Laufe ihres Lebens bezahlen, ist der return on investment auf diese 20k-40k gigantisch und das Ganze für "den Steuerzahler" ein Bombengeschäft.
2) Der Hart.Arbeitende.Mensch endet ja in der Definition von Nahles&Co bei 1200,- brutto, und diese Gruppe zahlt ja gerade keine Steuern. Die Ausbildung künftiger "Besserverdiener" wird also durch heutige "gut ausgebildete Besserverdiener" finanziert, und nicht durch die H.A.M..
=> Vorschlag: Künftig finanziert jeder sein Studium selbst, wird aber dann anschließend nicht anhand seines Einkommens besteuert, sondern mit dem selben Steuersatz wie ein HAM. Wie wär's?
Deinen Argumenten stimme ich voll zu. Warum fühlst du dich denn angesprochen, hast doch keinen Grund??
Mir ging es um die extremen Meinungen nach dem Motto "Friss oder Stirb" oder "jeder ist für sich selbst verantwortlich" etc. alle diese Phrasen von Schlaubergern, zu denen ich dich hier nicht zähle.![]()
Weil du direkt unter meinen Post geantwortet hast. "Jeder ist für sich selbstverantwortlich" ist genauso dämlich wie "Es ist ja genug für alles Geld da".
Die HAM 2.0 sind vor allen kleine und mittelständlerische Unternehmen in D, die alles schultern sollen. Während sie von LH und den Politikern als Zitronen betrachtet werden und von den Managern der internationalen Konzerne ausgelacht werden.
Schau dir welche Industrien in der Zwischenzeit in Deutschland nicht existent sind, weil eben genau diese Kombination zur Vernichtung geführt hat. (Ok Banken spielen auch nich eine Rolle).
Welche internationalen Konsumerprodukte werden den noch in Deutschland hergestellt? Autos OK und dann?
Du kannst heute als Mittelständler (ohne Begriffsdefinition) nicht mehr überleben. Die Lasten sind zu hoch.
Innovativ als Mittelständler geht auch nicht mehr,
Du kannst heute als Mittelständler (ohne Begriffsdefinition) nicht mehr überleben. Die Lasten sind zu hoch.
...Ein wenig Protektionismus und mehr eigene Produktion würden nicht schaden.
